Syrien. Chronologie der Ereignisse
Baschar-al-Assad gegen Regimegegner (Syrien)

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Bürgerkrieg in Syrien


Eine Chronologie der Ereignisse :
Syrien Konflikt Teil 1, 2, 3, 4 , 5 , 6 , 7 , 8 9 , 10 , 11

>> Aktuelles Geschehen<<

Interessante Artikel der Tagesschau zusammengefasst:


Jörg Armbrusters Zustand ist stabil (31.03.2013)
ARD-Journalist Jörg Armbruster, der sich zusammen mit Martin Durm im Gebiet der Freien Syrischen Armee auufhielt, um eine Reportage über die Rebellen zu drehen, ist von Unbekannten angeschossen und schwer verletzt worden. Nach einer Notoperation im Norden Syriens ist er nun zur weiteren Behandlung in die Türkei gebracht worden. Am Montag soll er zurück nach Deutschland geflogen werden. Der inzwischen 65-jährige Armbruster hatte erst im Januar dieses Jahres die Leitung des Auslandsstudios in Kairo seinem Nachfolger Volker Schwenck übergeben. Offiziell befindet sich Armbruster im Ruhestand. Er beteiligte sich aber weiter an Projekten im Bereich Auslandsberichter-stattung, was ihm nun zum Verhängnis geworden ist.


Sellstrom soll Chemiewaffeneinsatz untersuchen (27.03.2013)
Der schwedische Wissenschaftler Åke Sellstrom soll im Auftrag der UN herausfinden,
ob im syrischen Bürgerkrieg Chemiewaffen eingesetzt wurden. Dabei geht es zunächst nur um eine technische Untersuchung, nicht aber um eine Kriminal-ermittlung. Eine solche wäre nötig, um herausfinden, von wem die chemischen Waffen tatsächlich eingesetzt wurden. Aufständische und Regierung werfen sich nämlich gegenseitig vor, in Aleppo und anderswo Chemiewaffen einzusetzen.

Deutschland nimmt mehr Flüchtlinge aus Syrien auf (20.03.2013)
Ab Juni sollen spätestens etwa 3000 Flüchtlinge vorübergehend nach Deutschland kommen. Weiteren 2000 Menschen soll es erlaubt sein, im Herbst Asyl zu beantragen. Kriterium für die Aufnahme sei eine "besondere Schutzbedürftigkeit", so Bundesaußenminister Friedrich. Darunter fallen insbesondere syrische Christen, die in ihrer Heimat verfolgt werden.

Bevorzugt sollen auch solche syrischen Flüchtlinge aufgenommen werden, die bereits Verwandte in Deutschland haben. Allein im Januar/Februar 2013 beantragten nach Angaben des Bundesinnenministeriums etwa 1790 Menschen aus Syrien Asyl in Deutschland. Im Vorjahr waren es etwa 6200 Anträge. Die Bundesrepublik lag damit im Februar auf Platz zwei der Länder mit den meisten Asylbewerbern. Dennoch die Menschenrechts-organisation Pro Asyl bezeichnet das deutsche Engagement noch als nicht ausreichend, angesichts der Tatsache, dass die Nachbarstaaten Syriens täglich ca. 5000.- 10.000 Flüchtlinge unterbringen müssen.


Zwei Millionen Kinder zwischen den Fronten (13.03.2013)
Kinderhilfsorganisationen schlagen Alarm, weil immer häufiger im Syrienkonflikt Kinder als menschliche Schutzschilde von beiden Konfliktparteien missbraucht werden.


"Wir haben uns nie als Fremde gefühlt"(13.03.2013)
In Syrien leben etwa 100.000 Menschen armenischer Abstammung. Sie gehören der christlichen Minderheit an, die etwa zehn Prozent der 22,5 Millionen Einwohner Syriens ausmacht. 90% der Bevölkerung in Syrien sind muslimischen Glaubens. Während zu Beginn des Aufstandes die Glaubensrichtungen keine Rolle spielten, instrumentalisierten beide Seiten im Laufe des Konfliktes die konfessionellen Unterschiede zwischen Alawiten und Sunniten. Die Gemeinde der Armenier versucht im Bürgerkrieg eine neutrale Rolle zu spielen, was aber wohl nicht ganz einfach ist. 'Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Armenier inzwischen geflohen, die meisten von ihnen in den benachbarten Libanon. Mehr als 6500 Armenier sind indes in ihre Heimat Armenien in den südlichen Kaukasus geflüchtet und hoffen dort auf eine bessere Zukunft. Viele von ihnen sind Nachfahren jener Armenie, die 1915 vor der Verfolgung durch die Türken im Osmanischen Reich nach Syrien, in den Libanon und Irak geflohen waren.

Wie viel Hilfe für die Rebellen ist richtig? (11.03.2013)
Bundesaußenminister Guido Westerwelle plädiert für eine Lockerung der Sanktionen gegenüber Syrien zugunsten der Opposition. Er möchte damit gewährleisten, dass die Assad-Gegner Güter zum Aufbau der Infrastruktur sowie der Wasser-, Strom- und Gesundheitsversorgung geliefert bekommen können. In der Frage der Waffenlieferungen an die Assad Gegner, hält er weiterhin an seinem bisherigen Kurs fest. Ein militärisches Aufrüsten der Rebellen hält Westerwelle für den falschen Weg, um das Leid in Syrien zu beenden. Auch der Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi möchte weiterhin eine diplomatische Lösung anstreben und lehnt eine militärische Lösung ab.

Deutlich zugenommen hat offenbar die Zahl der Verschleppungen. Sunniten und Alawiten entführen immer häufiger Angehörige der jeweils anderen Konfession aus benachbarten Gebieten. Es gibt zahlreiche Beweise für Massaker im Land. Gemäß Vitit Muntarbhorn, Kommissionsmitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen sind beiden Seiten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorzuwerfen.

Mehr Unterstützung für Assad-Gegner angekündigt (28.02.2013)
Vertreter aus zehn europäischen und arabischen Staaten sowie die USA haben den Rebellen in Syrien mehr Unterstützung zugesichert. Die USA möchte die syrische Opposition mit 60 Mio Dollar unterstützen. Die Bundesregierung will weitere fünf Millionen Euro an humanitäre Hilfe für die notleidenden Bevölkerung in dem Bürgerkriegsland zur Verfügung stellen. Bisher hat die Bundesrepublik Deutschland seit Beginn des Konflikts vor rund zwei Jahren Hilfe in Höhe von 118 Millionen Euro geleistet. Die USA lehnen jedoch eine militärische Unterstützung weiterhin ab, was bei der syrischen Opposition auf Verärgerung stößt. Man fühlt sich im Stich gelassen und verweist auf Waffenlieferungen an Assad aus dem Iran und Russland.


Fast 70.000 Tote im Syrien-Konflikt (12.02.2013)
Nach Angaben der UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay ist die Zahl der Toten im Syrien-Konflikt auf fast 70.000 gestiegen. Assads Regierungstruppen liefern sich seit März 2011 blutige Kämpfe mit der Oppositionsbewegung. Ein Ende des Bürgerkrieges ist nicht in Sicht, zumal Russland und China bisher alle vom Westen und den arabischen Staaten eingebrachten Resolutionen für ein schärferes internationales Vorgehen gegen die syrische Führung um Staatschef Baschar al Assad mit ihrem Veto blockiert haben.

Tote bei Anschlag an türkisch-syrischer Grenze (11.02.2013)
BEi der Explosion einer Autobombe nahe der türkisch-syrischen Grenze sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Rund 30 weitere wurden verletzt. Die Explosion ereignete sich am Grenzübergang Cilvegozu in der südtürkischen Provinz Hatay.


Weltgemeinschaft berät weitere Flüchtlingshilfen (30.01.2013)
Derzeit beraten Vertreter aus 59 Staaten in Kuwait über die Hilfe für syrische Flüchtlinge.
Die Vereinten Nationen wollen mehr als eine Milliarde Euro für die noch in Syrien verbliebenen Menschen sowie die inzwischen 700.000 Flüchtlingen in den Nachbarländern sammeln. Streitpunkt ist noch, wer die Gelder in Zukunft verteilen soll. Bisher hatte man das Regime von Präsident Baschar al Assad mit der Verteilung von Hilfsgütern betraut, jedoch wehrt sich dagegen die syrische Opposition. Etwa die Hälfte aller Krankenhäuser in Syrien sowie ein Viertel der Schulen sind zerstört.


Flugabwehrraketen in der Türkei eingetroffen (21.1.2013)
Die "Patriot"-Flugabwehrraketen aus Deutschland sind in der Türkei eingetroffen. Das weltweit modernste Flugabwehrsystem soll die Türkei vor Angriffen aus Syrien zu schützen. Deren Stationierung ist erst einmal für ein Jahr vorgesehen.

Syrische Opposition beklagt neues Massaker (17.01.2013)
Bei einer Razzia in der Provinz Homs sollen syrische Regierungstruppen ein Massaker mit über 100 Toten angerichtet haben. Viele Straßenzüge in Homs sind komplett zerstört. Die regierungsnahe Zeitung "Al Watan" spricht von "beachtlichen" Geländegewinnen.Bei dem massaker sind offenbar auch viele Zivilisten in brennenden Häusern ums Leben gekommen. Andere wiesen Stich- oder Schusswunden auf. Unter den Opfern sind auch 3 Kinder.

60.000 Tote im syrischen Bürgerkrieg (16.01.2013)
Der neuesten UN-Statistik zufolge starben zwischen dem 15. März 2011 und dem 30. November 2012 insgesamt 59.648 Menschen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Präsident Baschar al Assad und seinen Gegnern. in der jetzt veröffentlichten Liste tauchen nur diejenigen Opfer auf, die mit Vor- und Nachnamen sowie mit dem Tag und dem Datum ihres Todes genau zugeordnet werden konnten.


Mehr als 80 Tote bei Anschlag auf Universität in Aleppo (15.01.2013)
Bei zwei heftigen Explosionen an der Universität im syrischen Aleppo sind mindestens 87 Menschen getötet worden, mehr als 160 weitere wurden verletzt. Auf dem Campus sind neben zahlreichen Studenten auch derzeit rund 30.000 Flüchtlinge aus der Umgebung untergebracht. Regierungsgegner sprachen von einem gezielten Luftangriff der syrischen Armee, während die Regierung die Aufständischen selbst für die vielen Toten und Verletzen verantwortlich macht. Die Rebellen hätten selbst eine Boden-Luft-Rakete abgefeuert.

Großer Gefangenenaustausch in Syrien (09.01.2013)
Syrische Rebellen haben im Rahmen eines großen Gefangenenaustausches 48 inhaftierte Iraner freigelassen. Sie syrische Regierung hat im Gegenzug die Freilassung von 2130 Inhaftierten, darunter 975 Frauen und 1155 zugesagt. Unterdessen gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Am Freitag wollen Vertreter Russlands und der USA erneut mit dem UN-Beauftragten Lakhdar Brahimi über eine politische Lösung des blutigen Syrien-Konflikts beraten.

Reformvorschläge sind "realitätsfern" und "leer" (07.01.2013)
Syriens Präsident Baschar al Assad hat seit Monaten wieder eine öffentliche Rede gehalten. In dieser kritisierte er den Westen und andere arabische Länder für ihre Unterstützung der Rebellen. In seiner Rede schloss er eine Zusammenarbeit mit seinen Gegnern kategorisch aus. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ebenso wie Bundesaußenminister Guido Westerwelle forderten ihn erneut auf, endlich den Weg frei zu machen für eine Übergangsregierung und einen politischen Neuanfang in Syrien.
Der britische Außenminister William Hague bezeichnete die Rede angesichts der inzwischen über 60.000 getöteten Menschen im syrischen Bürgerkrieg als scheinheilig.

60.000 Tote im syrischen Bürgerkrieg (02.01.2013)
In dem blutigen Konflikt zwischen Präsident Baschar al Assad und den Aufständischen sind seit dem 15. März 2011 und dem 30. November 2012 nach einer aktuellen Statistik der UN insgesamt 59.648 Menschen ums Leben gekommen. In der endgültigen Liste sind nur diejenigen Opfer aufgenommen, deren Vor- und Nachnamen, ebenso wie der Tag und das Datum der Ermordung bekannt sind. UN-Menschenrechtskommissarin Pillay befürchtet daher, dass die tatsächliche Zahl der Getöteten noch weitaus höher sein dürfte.


-> weiter zurückliegende Berichte zur Gewalt in Syrien



AUFRUHR IN der ARABISCHEN WELT:

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 1)
        Arabische Welt. Hintergrundinfos/Wirtschaftsdaten

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 2)
        Arabische Welt. Schwerpunkt Tunesien, Ägypten

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 4)
        Linkverweise: Tunesien, Saudi-Arabien, Bahrain, Sudan, Algerien

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 5)
        (Bürgerkrieg in Libyen (1) - Gaddafi gegen Regimegegner)

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 6)
        (Bürgerkrieg in Libyen (2) - Gaddafi gegen Regimegegner)

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 7)
        (Bürgerkrieg in Libyen (3) - Gaddafi gegen Regimegegner)




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