Afghanistan/Pakistan (1)
Krisen/Konflikte und Hintergrundinfos

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht

Digitale Arbeitsmaterialien für den Sozialkundeunterricht




Aktuelle Hintergrundinfos für den SozialkundeunterrichtAFGHANISTAN/PAKTISTAN >> Teil 1 <<

Die Geschichte Afghanistans und der dortige Bundeswehreinsatz - Was machen deutsche Soldaten am Hindukusch?

Kurzvorstellung
(aus der Reihe "Ganz einfach erklärt")

Diese aktuellen Arbeitsblätter aus dem Stationenlernen Die deutsche Außenpolitik seit der Wiedervereinigung – Vom 2+4-Vertrag zum Afghanistaneinsatz sind fertig ausgearbeitet und für den direkten Unterrichtseinsatz im Politikunterricht erstellt.

Sie geben Ihren Schülern einen Einblick in die jüngere Geschichte Afghanistans und erläutern den Hintergrund des internationalen Afghanistaneinsatzes der NATO.

Die Aufgaben der Stationen fordern die Schüler zu eigenständigem Arbeiten und vertiefender Recherche auf. Ein ausführlicher Lösungsteil vervollständigt die Arbeitsblätter.

Die Schüler können den Inhalt selbständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.

Inhalt:
  • Station 1: Jüngere Geschichte Afghanistans
  • Station 2: Die Bundeswehr in Afghanistan
  • Ausführliche Lösungsvorschläge zu den Aufgaben


Afghanistan- Bundeswehreinsatz

Die aktuelle
Situation in
Afghanistan

Die aktuelle Situation in Afghanistan

Kurzvorstellung
(aus der Reihe "Ganz einfach erklärt")

Auch sieben Jahre nach dem Sturz der Taliban kommt Afghanistan nicht zur Ruhe. Nach einigen viel versprechenden Ansätzen zur Demokratisierung und Stabilisierung droht das Land unter den Anschlägen der islamistischen Kämpfer wieder im Chaos zu versinken.

Die allgegenwärtige Gewalt und die wirtschaftliche Stagnation haben in der Bevölkerung ein Klima der Hoffnungslosigkeit geschaffen. Eine aktuelle Umfrage zeigt die Zweifel der Afghanen und die Taliban nutzen die Situation geschickt, um sich im Machtpoker wieder in Stellung zu bringen. Die Reihe "Ganz einfach erklärt" stellt gesellschaftliche Phänomene leicht verständlich dar. Dabei geht es vor allem darum den Kern der Dinge und wichtige Zusammenhänge aufzuzeigen. Arbeitsaufgaben helfen beim Lernen und Erinnern.


Die aktuelle Situation in Afghanistan

Die aktuelle
Situation in
Afghanistan


Hintergrundwissen: Afghanistan/Pakistan

2016


25. November 2016

Bei einem islamistischen Bombenattentat der Taliban in Jalalabad (Afghanistan) sind erneut Zivilisten ums Leben gekommen. Lokale Behörden berichten von sechs Toten und 27 Verletzten.


28. März 2016

Bei einem Selbstmordanschlag in Pakistan nahe eines Kinderspielplatzes sind am Ostersonntag 70 Menschen getötet worden, 340 wurden verletzt. Unter den Opfern sind hauptsächlich Frauen und Kinder. Die pakistanische Taliban-Gruppe Jamaat ul-Ahrar bekannte sich zu dem Anschlag und erklärte, ZIEL SEIEN CHRISTEN gewesen.


20. Januar 2016

IM Nordwesten Pakistans hat es einen Angriff auf eine Universität gegeben. Mindestens 21 Menschen sind getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen betraten ein halbes Dutzend Bewaffnete den Campus und eröffneten das Feuer. Die Provinz Khyber Pakhtunkhwa ist eine Hochburg islamistischer Taliban-Kämpfer.

Im Dezember 2014 hatten Islamisten in einer Schule in Peshawar 136 Kinder massakriert. Seitdem geht das Militär verstärkt gegen militante Gruppen, insbesondere Taliban Kämpfer im Land vor.



2015

7. Oktober 2015
US Verteidigungsminister Carter hat den versehentlichen Angriff auf ein Krankenhaus im afghanischen Kundus bestätigt und sich zugleich entschuldigt.
Bei dem Luftangriff kamen 22 Menschen ums Leben, darunter auch viele Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

2. Oktober
Dank ausländischer Soldaten ist es der afghanischen Armee teilweise gelungen, die Stadt Kundus zurück zu erobern. Doch noch immer fallen Schüsse. Die Lage ist fragil. Tausende sind auf der Flucht. Zahlreiche Taliban-Kämper haben sich in Wohnhäusern verschanzt. Es droht ein erbitterter Häuserkampf. Amerikanischen Spezialeinheiten ebenso wie Bundeswehrsoldaten aus dem rund 170 Kilometer entfernten in Masar-i-Sharif sind in der Provinzhauptstadt vor Ort.

28. September
Nach 13 Jahren Militäreinsatz in Afghanistan ist die Kritik an der NATO groß. In der Spitze waren 130.000 Soldaten im Einsatz, doch Frieden hat die Militärpräsens nicht gebracht. Im Gegenteil täglich sterben weitere Zivilisten. Am Montag ist es rund 2000 islamistischen Kämpfern gelungen, die Provinzhauptstadt zu erobern.
Die Weltöffentlichkeit ist alarmiert und Verteidigungsministerin von der Leyen stellt eine Verlängerung des Afgahnistan Einsatzes der Bundeswehr in Aussicht.


2. September
In Afghanistan ist eine US Militärmaschine abgestürzt. Unter den Toten sind offenbar 6 Militärangehörige und 5 Zivilisten. Die Taliban behauptet das Flugzeug abgeschossen zu haben.

28. September
Hunderte Taliban haben offenbar die nordafghanische Provinzhauptstadt Kunduz gestürmt und dort ein Provinzratsgebäude sowie ein Krankenhaus eingenommen.
Im Stadtzentrum war schweres Artillerie- und Gewehrfeuer zu hören. Die Taliban Kämpfer sind Medienberichten zufolge nur noch einen Kilometer von den Regierungsgebäuden entfernt.



Aktuelle Berichte der TAGESSCHAU zusammengefasst ...


Herr Xi bringt 42 Milliarden Dollar mit (20.04.2015)

China möchte 42 Milliarden Dollar in Pakistan investieren. Es soll ein riesiger Wirtschaftskorridor entstehen, mit dem das Land Zugang zum Arabischen Meer erhält. Die pakistanisch-chinesische Freundschaft wird als sehr gut angesehen, während die USA eher einen schlechten Ruf haben. Viele in Pakistan machen die USA und ihre Geheimdiensten für alles Schlechte im Land verantwortlich. Es ist der erste Besuch eines chinesischen Staatschefs seit neun Jahren in Pakistan. Die Gastgeber übertreffen sich mit Wohlwollen. Der Betrag, den China im Nachbarland investieren möchte, ist weit mehr als die USA seit 2001 nach Pakistan überwiesen haben. Der von China geplante Wirtschaftskorridor im Nachbarland soll 3000 Kilometer lang werden, mit Autobahnen, Eisenbahnlinien, Kraftwerken, Industrieparks und einenm Hafen am Arabischen Meer - nicht weit entfernt von Pakistans Grenze zum Iran.
Pakistan ist tief gespalten, denn weite Teile des Landes sind nicht unter der Kontrolle der Regierung. So hofft Pakstans Regierung, das Land durch zügige Entwicklungsprojekte zusammenhalten zu können.


Die Kosten des Krieges (20.03.2015)
Die deutsche Bundeswehr war im Rahmen der ISAF-Mission insgesamt zwölf Jahre in Afghanistan. 54 deutsche Soldaten sind während des Einsatzes seit 2002 ums Leben gekommen. Der militärische Einsatz hat den deutschen Steuerzahler rund 8,8 Milliarden Euro gekostet. Material im Wert von rund 28 Millionen Euro wurde verkauft, verschrottet oder an die afghanischen Streitkräfte und an Behörden oder Hilfsorganisationen verschenkt wurde. Aus Sorge, dass Militärfahrzeuge möglicherweise in falsche Hände geraten und dann zu Selbstmordanschlägen missbraucht werden könnten, zerschredderte die Bundeswehr diese Autos, darunter allein 200 Geländewagen vom Typ "Wolf" (einer Militärversion der Mercedes G-Klasse), in kleine Teile. Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan kostete allein 66,2 Millionen Euro. Insgesamt brachte man 1161 Fahrzeuge und 2465 Container zurück nach Deutschland.
Laut Verteidigungsministerium waren dafür 257 Flüge nötig, darunter 66 Direktflüge. Die Türkei wollte keine scharfen Waffen über ihr Territorium transportieren lassen. Über den türkischen Hafen Trabzon wurde der Rest der Ausrüstung verschifft.

Pakistans Kampf gegen Extremisten (27.12.2014)
Die pakistanische Regierung reagiert mit Härte auf das von der Taliban verübte Schulmassaker. Inzwischen hat die Armee eine Offensive gegen die Organisation "Tareek-e Taliban Pakistan" (TTP) gestartet. Für Pakistans Premierminister Nawaz Sharif haben die Extremisten mit dem grausamen Attentat auf eine Militärschule und der Ermordung von beinahe 140 Menschen in Pakistan - meist Kinder- eine rote Linie überschritten. Der Premier droht nun mit Vergeltung. 500 Häftlingen droht die Hinrichtung. Auch gegen Maulana Abdul Aziz, Religionslehrer an der einflussreichen Roten Moschee in Islamabad, ist inzwischen ein Haftbefehl verhängt worden. Der höchste islamische Geistliche des Landes hatte sich geweigert, das Attentat der pakistanischen Taliban auf die Schule in Peschawar öffentlich zu verurteilen.

Der politischen Elite und der Justiz in Pakistan wird immer wieder Schwäche im Umgang mit Terroristen vorgeworfen. Erst kürzlich wurde der Islamistenführer und international gesuchte Terrorist Malik Ishaq, der einer der Drathzieher eines Attentats auf das Cricket-Team von Sri Lanka im Jahr 2009 gewesen sein soll, von einem Gericht in Lahore freigesprochen. Nach dem Willen der Regierung sollen daher Terroristen künftig vor ein Militärgericht gestellt werden.


Eine Nation unter Schock (17.12.2014)
Ein Mordkommando der Taliban hat gestern mehr als 130 Kinder in einer öffentlichen Armeeschule getötet.

Wer Hass sät, erntet Terror (16.12.2014)
Das Massaker von Peschawar hat die pakistanische Öffentlichkeit zutiefst geschockt und aufgeschreckt. Viel zu lange haben Politiker, Geheimdienstler aber auch ganz normale Leute die Augen vor der Gefahr verschlossen, die von der Taliban ausgeht.

Jürgen Webermann vom NDR ist der Auffassung, die Armee habe viel zu lange geglaubt, die Extremisten unter Kontrolle zu haben. Man habe die "guten" Taliban, die vor allem das Nachbarland Afghanistan destabilisieren und westliche Soldaten bekämpfen, gewähren lassen, während man die "bösen" Taliban, deren Agression sich gegen das eigene Land richtete, nur halbherzig bekämpfte. Ein Kampf gegen die Taliban galt als unpopulär, denn viele Landsleute sahen in der Bekämpfung der Taliban auch eine indirekte Unterstützung der USA. Der Angriff auf die Armeeschule von Peschawar, bei dem mehr als 130 unschuldige Kinder ums Leben kamen, sei ein Racheakt für die im Sommer durchgeführte Offensive gegen die Taliban, bei der auch viele Zivilisten ums Leben kamen.

Jürgen Webermann befürchtet, dass aich die Spirale der Gewalt nach diesem barbarischen Anschlag nun weiter drehen und das Land noch tiefer ins Elend
stürzen wird.

Der Schönheitssalon für Säure-Opfer (13.12.2014)
Leider sind Säureattacken auf Frauen in Südasien weit verbreitet. Allein in Pakistan werden jährlich rund 150 Vorfälle registriert. Oft werden junge Frauen noch im Kindesalter von ihren Eltern an meist ältere Männer verkauft, um finanziell über die Runden zu kommen. Nicht selten müssen diese junge Frauen viel Leid ertragen. Sie werden geschlagen und misshandelt. Die bei Säure-attacken auf Frauen oft verwendete Schwefelsäure oder Salzsäure lassen sich in Pakistan leicht besorgen. Beide Stoffe werden in der Landwirtschaft verwendet. Deren Verkauf wird kaum kontrolliert. Die Täter bleiben meist unbestraft.


Warnung vor abruptem Abzug (13.12.2014)
Von der Leyen in Afghanistan

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu einem Truppenbesuch nach Afghanistan gereist. Künftig soll den in Afghanistan stationierten interna-
tionalen Truppen nur noch eine Beratermission zukommen. Der von der NATO-geführte ISAF-Kampfeinsatz soll zum Jahreswechsel nach 13 Jahren offiziell zu Ende gehen. Die Ministerin bezeichnete die Lage in Afghanistan noch als sehr fragil. Dem bisherigen Kampfeinsatz soll eine internationale Mission namens "Resolute Support" folgen, deren Ziel die Unterstützung, Beratung und Ausbil-
dung afghanischer Sicherheitskräfte ist. Insgesamt werden sich etwa 12.000 Soldaten aus 40 Staaten an der Mission beteiligen. Deutschland will bis zu 850 Bundeswehrsoldaten entsenden. Zuletzt waren in Afghanistan noch knapp 1200 deutsche Soldaten stationiert. Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben den neuen Afghanistan-Einsatz der NATO bereits befürwortet.


Deutscher Toter in Kabul bestätigt (12.12.2014)
Bei einem Selbstmordanschlag in der Estaklal-Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Donnerstag ein Deutscher ums Leben gekommen. Zu dem Anschlag hat sich mittlerweile die Taliban bekannt. In der Schule ist auch
das französische Kulturzentrum untergebracht, welches die Aula für diverse Aufführungen nutzt. Zum Zeitpunkt des Anschlages hatte eine lokale Theatergruppe das selbst geschriebene Musikstück "Herzschlag: Stille nach der Explosion" aufgeführt. In dem Stück geht es um die tägliche Lebensgefahr im Land. Außenminister Frank-Walter Steinmeier bezeichnete den Anschlag als "feige" und "besonders perfide", weil er in in einer kulturellen Einrichtung stattfand, wo Afghanen und Helfer der internationalen Gemeinschaft "zu freundschaftlichem Austausch zusammenkommen".


Abdullah erklärt sich zum Sieger (08.07.2014)
Obwohl die afghanische Wahlkommission erklärt hat, Ex-Finanzminister Ghani läge bei den Präsidentschaftswahlen vorne, hat sich Ex-Außenminister Abdullah zum Wahlsieger erklärt, denn er erkennt das Ergebnis nicht an. Abdullah ist überzeugt in der Stichwahl gewonnen zu haben. Die Wahlkommission spricht in der Tat von massiven Wahlfälschungen.

Anhänger des früheren Finanzministers Ashraf Ghani feierten unterdessen den vermeintlichen Sieg ihres Favoriten. Währenddessen randalierten Hunderte der Anhänger von Abdullah in Kabul.Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission hat Ashraf Ghani in 56 Prozent der Stimmen erhalten. Abdullah Abdullah hat vor allem in Nordafghanistan Anhänger, Ashraf Ghani dagegen im Süden des Landes, wo die größte Volksgruppe beheimatet ist, die Paschtunen.
Um Klarheit zu schaffen, möchte die Wahlkommission nun rund ein Drittel der Stimmen neu auszählen. Die UN sowie die USA drohten bereits damit, Hilfszahlungen für Afghanistan zu stoppen, falls einer der Kandidaten unrechtmäßig die Macht ergreifen sollte.


Afghanen trotzen Taliban-Drohungen (15.06.2014)
Kandidaten bei der Präsidenten-Stichwahl in Afghanistan sind der ehemalige Außenminister Abdullah Abdullah sowie der ehemalige Finanzminister Aschraf Ghani. Die Wahl in Afghanistan war von viel Terror überschattet. Es gab Gefechte, Raketenangriffe und Sprengstoffanschläge mit mindestens 238 Toten. In der afghanischen Provinz Herat haben offenbar Taliban-Kämpfer elf Wählern die mit Tinte markierten Zeigefinger abgeschnitten. Dennoch die Wahlbeteiligung war hoch. Nach vorläufigen Angaben der Wahlkommission gaben über sieben von zwölf Millionen Wahlberechtigten ihre Stimmen ab, knapp über 58 Prozent.
62 Prozent der Wähler waren nach Angaben der afghanischen Wahlbehörde männlich, 38 Prozent waren weiblich. Die Auszählung läuft, doch das Endergebnis soll erst am 22. Juli bekanntgegeben werden.


Terror im Diplomatenviertel von Kabul (18.01.2014)
Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Restaurant im Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Unter den Toten ist offensichtlich auch ein Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IWF), der 60-jährige Libanese Wabel Abdallah, der das IWF-Büro in Kabul seit 2008 geleitet hat.

Hassprediger als neuer Anführer (08.11.2013)
Nach der gezielten Tötung des bisherigen Anführers der Taliban in Pakistan, Mehsud, durch eine US-Drohne, ist nun der Hardliner Mullah Fazlullah zum neuen Chef der Taliban in Pakistan ernannt worden. Bereits 2008 hatte er nach der Eroberung des Swat-Tales durch die Taliban drakonische Gesetze angekündigt und eine Schreckensherrschaft folgen lassen. Menschen wurden öffentlich ausgepeitscht und hingerichtet, Schulen niedergebrannt und Frauen in die Häuser verbannt. Vor etwa einem Jahr soll er die Ermorderung der erst 15 Jahre alten Schülerin Malala
befohlen haben, die mehr Bildung für Frauen gefordert hatte. Sie überlebte nur knapp einem Anschlag. Es ist nicht bekannt, wo sich Fazlullah zur Zeit aufhält, womöglich im Grenzgebiet zu Afghanistan.


Karsai stoppt Verhandlungen mit USA (19.06.2013)
Von nun an trägt nicht mehr die NATO-geführte Schutztruppe ISAF die Verantwortung für die Sicherheit im ganzen Land, sondern afghanische Kräfte. Doch die Stimmung ist dennoch getrübt, denn der afghanische Präsident Karsai ist verärgert über eine Ankündigung der USA mit der Taliban offiziell über Friedensgespräche verhandeln zu wollen. Karsai ist aufgebracht wegen der Eröffnung einer Talibanvertretung in Katar, die sich "Islamisches Emirat von Afghanistan" nennt und von den USA geduldet wird. Die Taliban und dessen Vertreter in Katar, Mohammed Sohail Schain kündigten an, parallel zu den Friedensgesprächen die Angriffe auf ausländische und afghanische
Sicherheitskräfte fortzusetzen.

Taliban töten vier US-Soldaten (19.06.2013)
Der Terror in Afghanistan geht unvermindert weiter. Auf dem amerikanischen Stützpunkt Bagram nördlich von Kabul starben heute früh vier amerikanische Soldaten.

Keine Erfolgsgewissheit in Afghanistan (12.05.2013)
Bundesverteidigungsminister De Maizière zeigt sich besorgt, dass nach dem Abzug der NATO-Truppen die Konflikte wieder eskalieren könnten. Angesichts der laufenden Truppenreduzierung hält er den Einsatz von Aufklärungsdrohnen für unverzichtbar. Persönlich befürwortet er auch die Anschaffung bewaffneter Dronen, doch vorher müssten noch einige technische, finanzielle und ethische Fragen geklärt werden. Es stehe auch noch ein Wettbewerbsverfahren zwischen einem amerikanischen und einem israelischen Hersteller aus, so der Minister.

Scharif erklärt sich zum Wahlsieger (12.05.2013)
Pakistans früherer Regierungschef Scharif ist nach ersten Auszählungen der Wahlsieger der Parlamentswahl. Pakistan war über viele Jahre eine Militärdiktatur gewesen und erlebt jetzt die erste demokratische Machtübergabe von einer gewählten Regierung zur nächsten. Der religiös-konservative Politiker der Muslim-Liga möchte der Bewältigung der Wirtschaftskrise die oberste Priorität einräumen. Er möchte nach Lösungen für die Stromknappheit, die eingebrochenen Exporte und die hohe Arbeitslosigkeit im Land suchen. Die Menschen in Pakistan scheinen ihm Vertrauen zu schenken, auch wenn Experten skeptisch sind, ob ihm die Bewältigung der Krise gelingen kann.

Was eine neue Regierung ändern müsste (11.05.2013)
Kai Küstner, ARD-Hörfunkstudio in Südostasien berichtet von den Zuständen in Pakistan. Es liegt wohl auf der Hand, dass Pakistans Wirtschaft am Boden ist- so zumindest sieht es auch Pakistans Präsident Asif Ali Zardari. Benzin und Strom sind knapp. Bis zu 100 m lange Warteschlangen bilden sich vor den Zapfsäulen, wenn dort mal für ein ein/zwei Tage in der Woche Benzin angeboten wird. Zudem ist auch die Sicherheitslage katastrophal und die Infrastruktur komplett marode. Noch vor viereinhalb Jahren gab sich Pakistans Präsident zuversichtlich mit den Problemen des Landes fertig zu werden, doch inzwischen scheinen die Probleme der Regierung über den Kopf gewachsen zu sein. Auf dem Land herrschen noch mittelalterlich-feudale Verhältnisse. Die Arbeitslosigkeit ist riesig, die Preissteigerung dramatisch. Investoren bleiben aus - wohl auch der unklaren Sicherheitslage wegen. Kaum jemand im Land zahlt Steuern, das Haushaltsdefizit ist außer Kontrolle und die Staatspleite vorprogrammiert.


Tote und Verletzte bei Anschlägen (11.05.2013)
Die Parlamentswahl in Pakistan wird von Anschlägen überschattet. IN der südpakistanischen Wirtschaftsmetropole Karatschi wurden durch einen Sprengstoffanschlag 11 Menschen getötet und 36 weitere verletzt - aber auch in Peschawar im Nordwesten des Landes wurden zahlreiche Menschen vor einem Wahllokal verletzt, als eine Bombe detonierte. Bei Anschlägen gegen Parteien und Kandidaten wurden seit April mehr als 120 Menschen getötet. Die pakistanische Taliban (TTP) bezeichnet die Wahl als "unislamisch" und richtet ihre Agression im Wahlkampf vor allem gegen die weltliche ANP.


Ein Truppenbesuch ohne Anmeldung (10.05.2013)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière überraschend die Bundeswehrsoldaten im Feldlager im afghanischen Kundus besucht. Am vergangenen Samstag war ein Elite-Soldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in der an Kundus angrenzenden Provinz Baghlan getötet worden. Ein Berater Karsais zeigte sich verärgert über die Tatsache, dass die Kanzlerin ihren Besuch nicht zuvor bei der Zentralregierung angemeldet hat. Das sei respektlos und verletze die diplomatischen Gepflogenheiten und Beziehungen beider Länder - so ein Berater Kersais, der anonym bleiben wollte.
Derzeit sind rund 4300 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan stationiert. Nach derzeitigen Plänen sollen zwischen 600 und 800 deutsche Soldaten bleiben und nach dem geplanten Truppenabzug 2014 die afghanischen Sicherheitskräfte weiter ausbilden und beraten.


Das große Packen in Masar-i-Scharif (30.04.2013)
Die Bundeswehr-"Rückverlegung" aus Afghanistan hat begonnen. Nun müssen Tausende Container mit militärischem Gerät zurück nach Deutschland. Nach Schätzungen von Logistikern sollen es 4800 Container und rund 1200 Fahrzeuge sein. Etwa 45 Prozent des gesamten Bundeswehrmaterials wird wohl aus Kostengründen vor Ort entsorgt oder vernichtet. Der Rücktransport über den deutlich billigeren Landweg kommt nicht in Betracht, da die bürokratischen Hürden auf dem Weg durch Zentralasien und Russland einfach zu hoch sind. Die Kosten für das wohl größte Logistik-Projekt in der Geschichte der Bundeswehr sind noch schwer abzuschätzen.

Karsai bestätigt "nützliche" Zahlungen (29.04.2013)
Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat offenbar über Jahre hinweg undeklariertes Bargeld in zweistelliger Millionenhöhe vom CIA erhalten. Der amerikanische Geheimdienst hat sich so vermutlich einen gewissen Einfluss in der Regierung in Kabul sichern wollen. Nach Berichten der "New York Times" sei das Geld in Koffern, Rücksäcken oder Plastiktüten im afghanischen Präsidialamt übergeben worden.


Mehr als 50 Tote nach Taliban-Attacke (29.03.2013)
In der afghanischen Provinz Farah hat sich ein schwerer Anschlag der Taliban ereignet. Die gut bewaffneten Angreifer hatten offenbar versucht, das Gericht der gleichnamigen Provinzhauptstadt von Farah an der Grenze zum Iran zu stürmen und dort mehrere inhaftierte Taliban-Kämpfer zu befreien. Insgesamt kamen 50 Personen ums Leben, die meisten davon Zivilisten. Während ein Sprecher der radikalen Islamisten behauptet, es sei Ihnen gelungen, die Gefangenen zu befreien, dementieren dies offzielle Stellen in Afghanistan. Der Polizeichef von Farah verlautbarte, dass der Anschlag vereitelt worden sei und dass bei dem Feuergefecht alle Angreifer ums getötet worden seien.

Radio - immer noch die wichtigste Informationsquelle (29.03.2013)
Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung kann nicht lesen und schreiben. Daher haben es Zeitungen und auch das Internet im Medien-Mix schwer. IN Afghanistan gibt es bereits rund 200 FM-Stationen. Das Radio ist die allerwichtigste Informationsquelle, da batteriebetriebene Radios anders als Fernseher weit verbreitet sind.

Heikle Gespräche zwischen Obama und Karsai (11.01.2013)
Der US-Truppenabzug aus Afghanistan soll bis Ende 2014 abgeschlossen werden- so zumindest der Wunsch von Präsident Barack Obama, denn jeder US Soldat am Hindukusch kostet den US- Steuerzahler nach aktuellen Berechnungen 1 Mio. Dollar/Jahr.

Doch die USA fürchten eine Wiederkehr der Taliban und ein instabiles Afghanistan nach dem Truppenabzug. Auch Karsai hat Angst vor einem instabilen Afghanistan und hofft weiterhin auf die militärische Unterstützung durch die USA, doch diese stellen Bedingungen. Die USA wollen zum einen die Verlängerung der Immunität für US-Soldaten über 2014 hinaus und zum anderen, möchte Barack Obama sichergstellt haben, dass Karsai nicht für eine dritte Amtszeit kandidiert. Schließlich untersagt die afghanische Verfassung eine 3. Amtszeit. Karsai dagegen erwartet von den USA eine Nichteinmischung in die inneren Angelegen-genheiten des Landes und eine Aufrüstung der afghanischen Luftwaffe. Die Gespräche werden daher nicht umbedingt einfach sein, zumal sich beide nicht sonderlich sympathisch sind.


Sunnitische Extremisten bekennen sich zu Anschlag (11.01.2013)
Zu den Anschlägen im südwest-pakistanischen Quetta hat sich nun eine sunnitische Terror-Organisation bekannt. Die Fundamentalisten der Terrororganisation Lashkar-e-Jhangvi verüben fast schon regelmäßig Anschläge auf die schiitische Minderheit.

Bombenserie erschüttert Pakistan (10.01.2013)
In Pakistan sin bei mehreren Bombenanschlägen mindestens 80 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden. In der Stadt Mingora im nordwestlichen Swat-Tal starben mindestens 22 Menschen bei einer Gasexplosion in einem islamischen Zentrum, in dem muslimische Prediger ausgebildet werden. Nur wenig später kamen in Quetta nahe der afghanischen Grenze 69 Menschen bei drei Explosionen ums Leben. Eine der Explosionen in Quetta hat offenbar Soldaten einer paramilitärischen Einheit gegolten. Durch die heftige Detonation in der Nähe eines Militärfahrzeuges kamen allein 12 Menschen ums Leben. Weitere 47 wurden verletzt. In der Unruheprovinz Baluchistan kämpfen seit längerem ethnische Gruppen gegeneinander, die mehr Autonomie fordern. Weitere 38 Menschen kamen bei zwei Detonationen in einem Billiard-Salon ums Leben. Die zweite Detonation brachte das Gebäude vollständig zum Einsturz und begrub viele Personen unter sich.


UN-Gesandter kündigt neue Friedensinitiative an (15.10.2012)
Der slowakische Sondergesandte Jan Kubis möchte die UNO in Afghanistan sichtbarer machen und eine neue Friedensinitiative unter dem Dach der UNO starten. Damit möchte er verhindern, dass das Land nach Abzug der NATO Truppen in 2 Jahren im Chaos versinkt.
Die Vereinten Nationen als eine zivile und humanitäre Organisation sollen nach seiner Vorstellung künftig soziale und politische Prozesse im Land unterstützen.


Bezahlte Pause für Taliban-Kämpfer? (20.07.2012)
Die NATO versucht derzeit vermeintliche und ehemalige Taliban-Kämpfer wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Kritiker des Programms bezweifeln jedoch, dass viele der angeblichen Überläufer jemals Taliban -Kämpfer waren. Seit dem Bestehen des Programms 2010 haben sich fast 5000 Widerstandskämpfer gemeldet und ihre Waffe abgegeben.

20 NATO-Tanklaster in Afghanistan ausgebrannt (18.07.2012)
Erneut sind 20 Tanklaster mit Nachschub für die NATO-Truppen in Flammen aufgegangen. Während die afghanische Polizei von einem Unfall spricht, der durch Nachlässigkeit verursacht worden sei, sprechen die Taliban von einem gezielten Anschlag.

Viele Tote bei Selbstmordanschlag in Afghanistan (14.07.2012)
Ein Selbstmordattentäter reißt bei einer Hochzeitsfeier mindestens 17 Menschen mit in den Tod. Unter den Toten ist auch ein einflussreicher afghanischer Politiker und Milizenchef.

Bundeswehr gibt Verantwortung für Kundus ab. (11.07.2012)
Die Bundeswehr hat die Verantwortung für den Großteil der nordafghanischen Provinz Kundus an die örtlichen Behörden übergeben. Zwar wird die Bundeswehr auch weiterhin noch in der Provinz präsent sein, aber künftig wohl mehr in den Hintergrund treten.


Geld und ein Fahrplan für bessere Regierungsführung (08.07.2012)
Die Afghanistan Konferenz in Tokio geht zu Ende. B is 2015 sollen dem Land 16 Milliarden Dollar (13 Mrd. Euro) von der internationalen Staatengemeinschaft bereitgestellt werden.
Die Weltbank hat eine Finanzierungslücke im afghanischen Haushalt von rund 3,9 Milliarden Dollar jährlich ermittelt.

Mehrere Tote bei Selbstmordanschlag in Afghanistan (20.06.2012)
Unter den Opfern sollen mindestens 14 Tote und mehr als 20 Verletzte sein. Der Sprengsatz detonierte auf einem Markt in der afghanischen Provinzhauptstadt Chost.

Tote bei Anschlag auf französischen Konvoi (09.06.2012)
Bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Kapisa im Osten Afghanistans sind mindestens vier französische NATO-Soldaten getötet worden.

Gemeinsam rein, gemeinsam raus? (20.05.2012)
Frankreichs neuer Präsident Hollande will seine Truppen bis Ende 2012 aus Afghanistan abziehen, während die Truppen anderer Länder bis 2014 bleiben. Auf dem NATO-Gipfel in Chicago beschwor Generalsekretär Rasmussen die Solidarität im Bündnis.

Chicago rüstet sich für die NATO (20.05.2012)
Der zweitägige NATO-Gipfel findet unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt.

Pakistan erlaubt Durchfahrt von US-Konvoi (19.05.2012)
Pakistanische Behörden haben die Durchfahrt von vier Lastwagen mit Nachschub und Büromaterial für die US-Botschaft in Kabul genehmigt, was wohl als versöhnliches Zeichen an die USA vor dem NATO-Gipfel in Chicago zu werten ist.

Afghanistans Frauen fürchten den ISAF-Abzug (16.05.2012)
GEmäß Artikel 22 des zweiten Kapitels der afghanischen Verfassung sind Frauen und Männer in Afghanistan gleichberechtigt. Viele Frauen nutzen derzeit ihre neuen Möglichkeiten, in dem sie studieren gehen, arbeiten oder sogar sich politisch engagieren. 2,5 Millionen Mädchen gehen derzeit zur Schule. Doch die Angst sitzt tief, den neuen Freiraum nach dem Abzug der ISAF Truppen wieder zu verlieren.

Pakistan testet atomwaffenfähige "Shaheen-1A" (25.04.2012)
Nach Indien hat nun auch Pakistan eine atomwaffenfähige Rakete getestet. Die "Shaheen-1A" hat eine Reichweite von 3000 km und könnte theoretisch jedes Ziel in Indien treffen.

"Es sah aus, als hätte der Himmel gebrannt" (21.04.2012)
Eine Boing 737 ist bei Islamabad auf bewohntem Gebiet abgestürzt. Keiner der 127 Menschen an Bord hat den Aufprall überlebt.

Der milliardenschwere Abschied aus Afghanistan (18.04.2012)
Allein die Bundeswehr muss 6000 Container, 1200 gepanzerte und 500 ungepanzerte Fahrzeuge zurück nach Deutschland bringen. Der geplante Abzug bis Ende 2014 aus Afghanistan dürfte mehrere Milliarden Euro kosten. Um Kosten zu sparen, prüft die Armee nun, ob sie angesichts der Milliardenkosten einen Teil der Geräte verkaufen und dort
lassen kann.

USA zahlen nach Kandahar-Massaker Entschädigung (25.03.2012)
Der US-Soldat Robert Bales, der Mitte März in Afghanistan zahlreiche Zivilisten erschossen haben soll, wurde am Freitag nun wegen 17-fachen Mordes angeklagt. Die Angehörigen der Opfer erhielten nun von den USA rund 50.000 Dollar für jedes Todesopfer und rund 10.000 Dollar für jeden Verletzten. Zuvor hatten die Familien bereits von der afghanischen Regierung 2000 Dollar für jeden Toten und 1000 Dollar pro Verletzten erhalten.


Proteste gegen US-Soldaten (13.03.2012)
Wegen des Amoklaufs eine US-Soldaten in Afghanistan gab es erneut in Dschalalabad Proteste gegen US-Soldaten.

Abzug aus Afghanistan 2014 doch zu früh? (12.03.2012)
Merkel hofft bis bis 2013/2014 die deutschen Truppen aus Afghanistan abziehen zu können, ist sich jedoch nicht sicher, ob der Termin eingehalten werden kann.

Merkel bekräftigt Abzugstermin für Bundeswehr (12.03.2012)

Bundeswehr räumt vorzeitig das Lager Talokan (24.02.2012)
Nach schweren Ausschreitungen in Afghanistan infolge der Koranverbrennung hat die Bundeswehr frühzeitig ihr Lager in Talokan geräumt. Talokan ist die Hauptstadt der nordafghanischen Provinz Takhar.

Mord aus Wut und Hass (23.02.2012)
In der ostafghanischen Provinz Nangahar schoss ein Angreifer in einer afghanischen Uniform gezielt auf Mitglieder der internationalen Schutztruppe und tötete zwei NATO-Soldaten. Wütende Demonstranten wünschen nach der mutmaßlichen Koranverbrennung den USA, US-Präsident Obama und der NATO den Tod. Laut ISAF-Kommandeur Allen seien die Ausgaben des Koran versehentlich in einer Müllverbrennungsanlage vernichtet worden.

Tote bei Protesten nach Koran-Verbrennung (22.02.2012)
Nach der mutmaßlichen Verbrennung von Exemplaren des Koran auf dem US-Stützpunkt Bagram ist es in der afghanischen Hauptstadt Kabul und zahlreichen weiteren Städten des Landes zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Neuer US-Skandal in Afghanistan droht (21.02.2012)
Im afghanischen Bagram haben mehr als 2000 aufgebrachte Demonstranten vor dem US- Militär-Camp ihre Wut über die Koran Verbrennung zum Ausdruck gebracht. Laut NATO-General John Allen seien die Bücher vorher von Gefangenen genutzt und nach deren Freilassung nicht mehr benötigt worden. Die Verbrennung der Bücher sei jedoch nicht vorgesehen gewesen.


Schändeten US-Soldaten Leichen in Afghanistan? (12.01.2012)
Ein Video ist nun aufgetaucht, das US-Soldaten zeigen soll, die auf Leichen von mutmaßlichen Taliban-Kämpfern urinieren. Die Empörung weltweit ist groß. Der afghanische Präsident Hamid Karsai, der den Vorfall als einen ´unmenschlichen´ Akt bezeichnete, forderte die USA auf, die verantwortlichen Marines mit äußerster Härte zu bestrafen.

Pakistanische Terroristen bekennen sich (06.12.2011)

"Dieses Attentat ist unislamisch" (06.12.2011)

Berlin und Kabul wollen Partnerschaftsabkommen (06.12.2011)

Afghanistan bekommt bis 2024 Hilfe (05.12.2011)

Wortgeklingel haben die Afghanen schon zu viel gehört (05.12.2011)

Pakistan boykottiert Afghanistankonferenz in Bonn (29.11.2011)

"Das ist ein ernstes Thema" (29.11.2011)
Nach dem mutmaßlichen NATO-Luftangriff auf pakistanische Soldaten im Grenzgebiet zu Afghanistan, bei dem wohl versehentlich insgesamt 24 pakistanische Soldaten ums Leben kamen, bemüht sich Washington um Schadensbegrenzung. Als direkte Folge des Zwischenfalls muss die US-Armee einen Stützpunkt in dem strategisch wichtigen Land räumen.

NATO-Angriff auf Pakistan war laut Armee vorsätzlich (28.11.2011)

Offenbar 25 Pakistaner bei NATO-Angriff getötet (26.11.2011)

NATO-Angriff mit 26 Toten empört Pakistan (26.11.2011)

Schwerster Anschlag auf die ISAF seit Jahren (28.10.2011)
Bei dem wohl schwersten Anschlag auf die Internationale Schutztruppe ISAF seit Jahren sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul 13 US-Soldaten getötet worden. Weitere Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Der Anschlag bei dem 700 Kilogramm Sprengstoff detonierten, hat offenbar US- amerikanischen Militärausbildern gegolten.

Kabul hat in den letzten Monaten mehrere Anschläge erlebt:

  • Anfang Oktober starb der ehemalige afghanische Präsident Burhannudin Rabbani bei einem Attentat
  •  
    Mitte September drang ein Selbstmordkommando in das gut gesicherte Diplomatenviertel der Stadt ein. Von einem leerstehenden Hochhaus aus wurde unter anderem auf die US-Botschaft und das NATO-Hauptquartier geschossen.
  • Ende Juni überfielen Terroristen das Luxushotel "Interconti"

    Wulff verspricht Afghanen weitere Hilfe (17.10.2011)

    Bundespräsident Wulff besucht Afghanistan (16.10.2011)

    Auswärtiges Amt bestätigt Tod eines Deutschen (25.09.2011)

    Taliban-Großangriff auf Kabul gestoppt (14.09.2011)
    Taliban Kämpfer haben sich in dem Diplomatenviertel Kabuls - der sogenannten
    Green-Zone - verschanzt und stundenlang aus einem leerstehenden Hochhaus unter anderem auf die US-Botschaft und das NATO-Hauptquartier geschossen. Bei dem Großangriff kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, darunter 11 Zivilisten.

    Vermisste Deutsche offenbar erschossen (06.09.2011)

    Al Kaidas Nummer Zwei getötet? (28.08.2011)

    Tödlicher Angriff am Unabhängigkeitstag (19.08.2011)

    Tote und Verletzte bei Anschlag auf Moschee (19.8.2011)

    Taliban bekennen sich zu Angriff auf Gouverneurssitz (14.08.2011)

    20 Tote nach US-Drohnenangriff (10.08.2011)

    16 Tanklaster brennen komplett aus (07.08.2011)

    Rückschlag im Kampf gegen die Taliban (06.08.2011)

    Tote bei Taliban-Angriff auf Sicherheitsfirma (02.08.2011)

    Pakistans Armee soll in Karatschi für Ruhe sorgen (08.07.2011)

    Trügerische Ruhe in Masar-i-Scharif (01.07.2011)

    Dutzende Tote bei Anschlag auf Krankenhaus (25.06.2011)

    Kriegsmüdigkeit - auch bei den Republikanern (22.06.2011)

    Weltsicherheitsrat ebnet Weg für Taliban-Verhandlungen (18.06.2011)

    Wehrbeauftragter kritisiert Ausrüstungsmängel (03.06.2011)

    Der Wehrbeauftragte Königshaus fordert für die deutschen Bundeswehrsoldaten
    am Hindukus besonders geschützte Fahrzeuge, aus denen heraus sich Sprengfallen nicht nur aufspüren, sondern auch per Roboterarm beseitigen lassen, sogenannte Clearance Packages. Diese werden aber wohl erst 2012 zur Verfügung stehen. Am Donnerstag war ein deutscher Schützenpanzer vom Typ Marder auf eine Sprengfalle gefahren, wobei 1 Soldat getötet und fünf weitere verletzt wurden. Der gestrige Anschlag war der dritte tödliche Angriff auf deutsche Bundeswehrsoldaten innerhalb weniger Tage.

    Erst am Samstag, den 28. Mai 2011 waren zwei Bundeswehr-Soldaten in Talokan bei einem Anschlag auf ein Treffen beim Gouverneur der Provinz Tachar getötet worden. Fünf wurden verletzt, darunter auch der ISAF-Regionalkommandeur Markus Kneip.

    Ein weiterer Anschlag auf die Deutschen ISAF-Truppen hatte sich am Mittwoch, den 25. Mai ereignet. Hier kam ein Bundeswehrsoldat ums Leben. Ein afghanischer Übersetzer sowie ein weiterer Soldat wurden verletzt.


    Deutsche in Afghanistan - Anschläge und Unglücke (02.06.2011)

    Hunderte Taliban stürmen Kontrollposten der Polizei (02.06.2011)

    Ein Bundeswehrsoldat in Afghanistan getötet (02.06.2011)

    Militärisch unterlegen und doch immer gefährlicher (31.05.2011)

    Anschlag in Talokan war kein Selbstmordattentat (30.05.2011)

    ISAF entschuldigt sich für Tod von Zivilisten (30.05.2011)

    Zwölf Kinder bei NATO-Luftangriff getötet? (29.05.2011)

    Zwei Bundeswehrsoldaten sterben bei Anschlag (28.05.2011)

    Deutsche in Afghanistan - Anschläge und Unglücke (28.05.2011)

    Pakistans Militär erobert Stützpunkt zurück (23.05.2011)

    Taliban bekennen sich zu Angriff auf Marinebasis (23.05.2011)

    15 Tote bei Anschlag auf NATO-Tanklaster (21.05.2011)

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