Syrien. Bedrohung Islamischer Staat
Machtvakuum in Syrien ( Islamischer Staat - Kämpfe in Kobane)

Digitale Arbeitsmaterialien für den Sozialkundeunterricht



Nordafrika/Arabische Welt - Konfliktherde

Bürgerkrieg in Syrien


Syrien


Juni 2017
Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets durch die US-Luftwaffe geht Russland auf Konfrontationskurs mit den USA. Der russische Vizeaußen-minister Sergej Rjabkow bezeichnete den Abschuss als "Akt der Aggression".

Russland droht damit, künftig Flugzeuge der US-geführten Koalition als Ziele ins Visier zu nehmen, falls diese westlich des Flusses Euphrat fliegen.

Die US Regierung befürchtet einen weiteren Giftgasangriff unter Syriens Machthaber Assad und hat mit ernsten Konsequenzen gedroht, sollte sich die Befürchtung bewahrheiten.

Offenbar hat ein israelisches Kampfflugzeug Ziele in Syrien angegriffen. Armeekreisen zufolge sind bei dem Luftangriff mehrere Zivilisten getötet worden. Israel spricht von einer Reaktion auf einen Granatenbeschuss der besetzten Golanhöhen aus Syrien.


Mai 2017
Russland, die Türkei und der Iran haben sich in der kasachischen Hauptstadt Astana auf die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien verständigt.

Die Regierung in Damaskus unterstützt die Initiative. Konkret geht es dabei um Idlib, Teile der Provinz Aleppo, Al-Rastan in der Provinz Homs, einen Teil von Damaskus und einen Teil von Daraa. Hier soll eine umfassende Waffenruhe sowie ein militärisches Flugverbot gelten. In den vier sogenannten Deeskalationszonen soll es einen freien Zugang für humanitäre Helfer geben.

Die Durchsetzung von Schutzzonen wird wohl nicht leicht sein, da die Terrormiliz "Islamischer Staat" und andere islamistische Gruppierungen nicht in die Gespräche eingebunden sind. Die Vereinten Nationen begrüßten die Entscheidung für Schutzzonen als Schritt in die richtige Richtung. Auch die Bundesregierung äußerte sich vorisichtig optimistisch. Man hofft in Berlin, dass die syrischen Schutzzonen tatsächlich Sicherheit für die Hundert-
tausenden syrischen Zivilisten bringen, die innerhalb des Landes vor dem Krieg auf der Flucht sind.Die US-Regierung sieht die Vereinbarung dagegen mit Skepsis.


April 2017
Offenbar hat es in Syrien einen weiteren entsetzlichen Giftgasangriff gegeben. Unklar ist jedoch, wer dafür verantwortlich ist. Während die USA und Großbritannien fest davon überzeugt sind, dass syrische oder russische Kampfjets den Giftgaseinsatz auf Chan Scheichun im Nordwesten Syriens geflogen haben, kommt Rückendeckung für Assad und sein Regime aus Russland. Nach Angaben der russischen Regierung stammt das im syrischen Chan Scheichun ausgetretene Giftgas aus einem Lager der Rebellen, das von Luftstreitkräften bombadiert worden ist. Offenbar waren nach russischer Auffassung in dem Lager der Rebellen "Giftstoffe" gelagert worden, die bei der Bombadierung eher unbeabsichtigt freigesetzt worden sind.

Bei dem Giftgaseinsatz starben Aktivisten zufolge 72 Menschen. Unter den Toten in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib sind auch 20 Kinder.

Die USA haben als Reaktion auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien rund 60 Tomahawk-Marschflugkörper auf einen Stützpunkt der syrischen Luftwaffe gefeuert. Nach Angaben der syrischen Armee sind bei dem Angriff mindestens sechs Menschen getötet worden. Russland war kurz zuvor über den Angriff auf die syrische Luftwaffenbasis in Kenntnis gesetzt worden.
Während Donald Trump viel Zustimmung bei den NATO Partnerländern Frankreich, GB und Deutschland für den US-Angriff auf die syrische Luftwaffenbasis erntete, sprach Russlands Präsident Putin von einer Verletzung internationalen Rechts und von einer Aggression gegen eine souveräne Nation. Putin sieht die Beziehung zu den USA wegen des Vorfalls für gefährdet und kritisierte den militärischen Alleingang scharf.

Saudi-Arabien sprach von einer "mutigen Entscheidung Trumps". Scharfe Kritik an dem Angriff kam dagegen aus dem Iran, einem verbündeten Regime Assads.

Bei einem Anschlag am 17. April. wurden mindestens 126 Menschen eines Evakuierungskonvois mit schiitischen Zivilisten aus Aleppo getötet.


März 2017
Bei einem Luftangriff auf das Gebäude einer alten Schule sind offenbar mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Aktivisten und Staatsmedien machen gleichermaßen die USA für die Angriffe verantwortlich.
Auch die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London erklärte, dass die internationale Anti-IS-Koalition mit großer Wahrscheinlichkeit für den Luftangriff verantwortlich sei.

In dem Gebäude in der Stadt al Mansura in der Provinz Rakka hatten offenbar Flüchtlingsfamilien Zuflucht gefunden. Die Region wird vom "Islamischen Staat" kontrolliert. Erst in der vergangenen Woche waren bei einem Bombardement auf eine Moschee im von Regierungsgegnern kontrollierten Norden Syriens mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen.
Auch hier machen Aktivisten US-Kampfflugzeuge für den Angriff verantwortlich.

Seit längerem findet eine Offensive mehrheitlich kurdischer Kräfte mit Unterstützung der USA auf die syrische IS-Hochburg Rakka und das Umland statt. Mittlerweile ist die Stadt von Anti-IS Kämpfern eingekesselt worden. Die Kurdenmilizen planen die Erstürmung von Rakka Anfang April.


September 2016
Der britische Außenminister Johnson möchte ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Türkei abschließen. Dies zeigt einmal mehr, dass Großbritannien nach dem Brexit zunehmend eine eigene Politik verfolgt, die den eigenen nationalen Interessen dient.

Die mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verbündete libanesische Hisbollah-Miliz lehnt Friedensverhandlungen ab, denn diese seien wenig zielführend. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass eine politische Lösung nicht erreicht werden könne, vielmehr müsse das letzte Wort auf dem Schlachtfeld gesprochen werden, so der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah gegenüber der Zeitung "Al-Akhbar".

Die islamistischen Söldner in der Großmetropole Aleppo geraten zunehmend in Bedrängnis. Nun fordern die islamistischen Söldner von ihren Unterstützern Luftabwehrraketen. Laut Abu Al Ezz wird die al-Nursa, neben den USA von Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, der Türkei und Israel unterstützt. Sie gilt als Ableger von al-Kaida und wird als Miliz von der UN als Terroristen eingestuft.

Die syrische Armee hat mit russischer Luftunterstützung die Angriffe auf Stellungen der islamistischen und internationale Söldner verstärkt, um die Stadt Aleppo von den Söldner-Milizen zu befreien. Am Sonntag gelang es offenbar syrischen Bodentruppen, die Palästinenser-Siedlung Handarat im Norden der Stadt einzunehmen. Dennoch gibt es immer wieder Gefechte um diese strategisch bedeutsame Siedlung.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO forderte Korridore, um Verletzte und Kranke aus den umkämpften Gebieten rund um Aleppo in Sicherheit zu bringen. Man geht davon aus, dass noch immer 250.000 Zivilisten in den belagerten Stadtvierteln eingeschlossen sind. Offenbar werden im Osten der Stadt Aleppo Zivilisten von den islamistischen Söldnern häufig als menschliche Schutzschilde missbraucht, was die militärischen Operationen der syrischen Armee ausgesprochen schwierig macht.

Am Samstag den 24. September hat die US-Koalition unter Beteiligung von Großbritannien und Dänemark offenbar versehentlich die syrische Armee bombardiert. Die Empörung von Seiten Russlands ist immens, denn unmittelbar danach gelang dem IS ein Vorstoß auf den strategisch wichtigen Flughafen von Deir Ez Zoor. Der US Außenminister spricht zwar von einem tragischen Versehen, verstrickt sich jedoch bei seiner Argumentation in Widersprüche, denn das Pentagon hatte zuvor angegeben, die Lage bei Deir Ez Zoor seit Tagen genauestens beobachtet zu haben.

Kanzlerin Merkel wies erneut den Regierungen in Damaskus und Moskau die Verantwortung für die Kämpfe in Syrien zu.

Medienberichten zufolge hat es am 5. September eine Anschlagsserie sowohl auf dem von der Regierung kontrollierten, als auch auf kurdischem Gebiet gegeben.

Es wurden gleich mehrere Attentate auf militärische Einrichtungen und Regierungsgebäude in der Regierungshochburg Tartus und in Homs verübt. In der mehrheitlich von kurdischen Milizen kontrollierten Stadt Hassake im Nordosten sind 8 Menschen getötet worden. In Tartus wurden bei dem Doppelanschlag 11 Menschen getötet und 45 weitere verletzt. Dort war auf einer Autobahnbrücke in der Hochburg der Minderheit der Alawiten zunächst eine Autobombe explodiert. Wenig später zündete ein Sprengstoffattentäter auch noch seine Sprengstoffweste, als sich Menschen versammelten, um den Verletzten zu helfen. Bei einem Anschlag auf einen Militärposten in Homs sind offenbar zwei Soldaten getötet und vier verletzt worden.

Syrische Medien berichten auch von einem Bombenanschlag auf eine Straßensperre der Regierungstruppen westlich der Hauptstadt Damaskus, wo es einen Toten und drei Verletzte gegeben haben soll.


August 2016
Kurdischen Milizen ist es gelungen, die Stadt Manbidsch einzunehmen. Der Jubel gerade unter der kurdischen Stadtbevölkerung, die bislang massiv unterdrückt wurde, ist groß. Den kurdischen Milizionären der "Syrian Democratic Forces" (SDF) gelang offenbar die Befreihung der Stadt mit massiver amerikanischer Luftunterstützung. Die USA haben nun auf Druck des NATO - Partners Türkei die Kurden aufgefordert, sich wieder östlich des Euphrat zurückzuziehen, ansonsten müssten sie damit rechnen, ebenso wie andere Milizen als Aggressor bekämpft zu werden.

Türkisch-syrisches Grenzgebiet- Vorstoß der Kurdenmilizen

Juli 2016
Offenbar haben Islamisten-Söldner in der syrischen Provinz Latakia die syrische Armee zum Rückzug gezwungen. Die syrische Armee soll vier Panzer verloren haben, weil die russische Luftunterstützung den zweiten Tag in Folge ausgeblieben ist. Offenbar ist es den Islamisten-Söldnern von al-Nusra und Ahrar al-Scham am Freitag gelungen, in der Provinz Latakia die Stadt Kinsibba von der syrischen Armee (SAA) zurück zu erobern.

Die Stadt Kinsibba ist strategisch von großer Bedeutung, da sie einerseits den Übergang zur türkischen Grenze eröffnet und andererseits sich die Stadt ähnlich wie Salma auf einem Hügel befindet. Gerade zu Beginn des Syrien-Konfliktes diente sie islamistischen Söldnern und pro-türkischen Milizen als Stützpunkt.


Juni 2016
Von den USA unterstütze Rebellen haben im Osten Syriens einen Flugplatz von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurück erobert. Offenbar sind die Kämpfer der Neuen Syrischen Armee nur noch fünf Kilometer von dem Ort Abu Kamal an der Grenze zum Irak entfernt. Der IS hatte Abu Kamal vor zwei Jahren eingenommen. Der Ort ist strategisch wichtig, weil er an einer Hauptverbindung zwischen Syrien und dem Irak liegt. (29. Juni)

Am Donnerstag den 30. Juni fanden in Aleppo wieder schwere Gefechte zwischen der syrischen Armee und Islamisten-Söldnern statt. Die syrische Armee griff die Viertel Al-Khalidiyah und Al-Layramoun an, jedoch keine der beiden Konfliktparteien konnte einen nennenswerten Erfolg erzielen. Erstmals erfolgten die Angriffe ohne russische Luftunterstützung. Zuletzt wurden russische und syrische Militäreinheiten überrascht, weil islamis-
tische Söldner erstmals ein schweres Luftabwehrsystem einsetzten.


Mai 2016
Der Chefunterhändler der syrischen Regierungsgegner bei den Genfer Friedensgesprächen, Mohammed Allusch, ist zurückgetreten. Allusch gehört der salafistisch inspirierten Gruppierung Dschaisch al-Islam (Brigaden der Armee des Islam) an. Dschaisch al-Islam ist eine der einflussreichsten Bewegungen in Syrien. Derzeit herrscht in Syrien eine Feuerpause von der nur die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) und islamistische Gruppen wie die Al-Nusra-Front ausgenommen sind. Es wird noch immer erbittert um Aleppo und vor Damaskus gekämpft. Mitte Mai gelang es der Islamisten-Miliz al-Nusra Erfolge gegen Russland und Syrien in der Provinz Aleppo einzufahren. So gelang es der al-Nusra Front sowohl in Nord- als auch in Südaleppo größere Landstriche einzunehmen.


April 2016
Berichten zufolge ist es der syrischen Armee gelungen, die strategisch wichtige Stadt al-Karjatain in der Provinz Homszurück zu erobern. Die Stadt liegt zwischen Damaskus und Palmyra. In ihr hatten vor dem Krieg viele Christen gelebt. Während syrische Staatsmedien berichten, die Stadt sei wieder vollständig befreit, geht die syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte davon aus, dass IS-Extremisten noch immer den Osten und Südosten der Stadt unter ihrer Kontrolle haben. Dort werde noch erbittert gekämpft, so die syrische Beobachtungsstelle, die sich auf Informationen von Kontaktpersonen in Syrien stützt.

März 2016
Der syrischen Armee ist es offenbar gelungen, die antike Stadt Palmyra von den IS Milizen zurück zu erobern. Die Ausgrabungsstätten als auch die angrenzenden Wohngebiete seien wieder unter Kontrolle der Armee, so ein Militärsprecher in Palmyra.

Viele der IS-Kämpfer nahe Palmyra haben sich dem Anschein nach in ihre Hochburgen Suchnah, Raka und Deir Essor im Osten und Norden Syriens zurückgezogen. Palmyra war im Mai 2015 von der IS Miliz erobert worden. Viele antike Tempel, Grabmäler und Skulpturen waren darauf zerstört worden.


November 2015

Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind seit Ende September mehr als 1300 Menschen ums Leben gekommen - darunter mehr als 400 Zivilisten. Schätzungen zufolge wurden auch 380 Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sowie fast 550 Kämpfer anderer Rebellengruppen getötet.



Oktober 2015

30. Oktober
Möglicherweise sind beim Beschuss eines Vorortes von Damaskus 40 Aktivisten getötet worden. Mindestens Hundert weitere seien bei dem Raketenangriff auf das Zentrum verletzt worden, so die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Region Ost-Ghuta ist ebenso wie die Küstenregion Latakia sowie der nördlichen Großstadt Aleppo für die Regierung von oberster strategischer Bedeutung. Assads Familie selbst stammt aus der Küstenregion Latakia.

Zur gleichen Zeit haben sich die Außenminister mehrerer Staaten in Wien versammelt, erstmals auch unter Beteiligung des Irans, um nach Lösungen zur Beendigung des blutigen Bürgerkriegs in Syrien zu beraten.

Bereits am Donnerstag abend kamen die Außenminister der USA, Russlands, Saudi-Arabiens und der Türkei zusammen. Am Freitag sollen die Gespräche dann in größerer Runde unter Beteiligung des Irans sowie Vertretern aus Großbritannien, Ägypten, Frankreich, Italien, Deutschland, dem Libanon und der EU fortgesetzt werden. Auch die Arabischen Emirate, Katar und Jordanien nehmen an den Gesprächen teil.

Rebellengruppen in Syrien

21. Oktober:
Syriens Präsident Baschar al-Assad ist zu einer Kurzvisite nach Moskau gereist, wo er gemeinsam von Staatschef Wladimir Putin, Ministerpräsi- dent Dmitrij Medwedew, Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungs-minister Sergej Schoigu freundlich empfangen wurde. Es ist die erste Staatsvisite im Ausland seit Beginn des Aufstands in Syrien vor
viereinhalb Jahren.

Offenbar hat die syrische Armee zusammen mit ihren Verbündeten eine Bodenoffensive gestartet. Gekämpft wird nördlich der Stadt Hama. Medienbereichten zufolge sind Tausende Kämpfer aus dem Iran und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah für eine Bodenoffensive der Armee nach Syrien gebracht worden. Das jetzt umkämpfte Gebiet ist unter der Kontrolle zahlreicher moderater aber auch radikaler Rebellen. Russland unterstützt die Bodenoffensive des Assad-Regimes mit Kampflugzeugen aus der Luft.


Wegen der russischen Luftangriffe und der Bodenoffensive des syrischen Regimes haben sich neue Flüchtlingsströme in Bewegung gesetzt. Saidun al-Soabi, Leiter einer oppositionellen Hilfsorganisation, spricht von einer humanitären Katastrophe und beziffert die Zahl der Flüchtlinge auf 70.000 bis 100.000. Offenbar haben Hubschrauber des Regimes über Vierteln im Süden Aleppos Flugblätter abgeworfen, in denen vor weiteren Luftan-griffen gewarnt wird. Derzeit kontrollieren Rebellen den Osten und Süden Aleppos, während Regimeanhänger den Westen halten.

Auch das Gebiet nördlich der Stadt Hama wird schwer umkämpft. Die russische Luftwaffe fliegt offenbar in den beiden Provinzen Hama und Idlib massive Luftangriffe. Die derzeitigen Angriffe sind möglicherweise ein Test für eine größer angelegte Bodenoffensive. Russland möchte möglicher-
weise erst einmal die Fähigkeiten seiner Verbündeten einschätzen und sehen, wie die Rebellen auf einen Angriff reagieren


16. Oktober 2015
Sowohl das Assad Regime als auch der IS ziehen rund um Aleppo die Truppen zusammen. Wegen der Bombardierung der Munitionsdepots syrischer Rebellen durch russische Luftstreitkräfte, war es den Milizen des Islamischen Staates in den letzten Tagen gelungen, erhebliche Gelände-gewinne zu erzielen und vom Norden her an die Millionenmetropole heranzurücken. Die Rebellen rund um Aleppo sind keine homogene Gruppierung, sondern vielmehr sind unter diesen auch Radikalislamisten (z.B. Nusra-Front), Islamisten, Moderate sowie die linke kurdische Miliz "Volksverteidigungs-einheiten" zu finden. Letztere ist ein Ableger der türkisch-kurdischen "Arbeiterorganisation Kurdistans" (PKK).


15. Oktober 2015
Am Donnerstag haben die syrische Armee und ihre Verbündeten mit russischer Luftunterstützung einen Großangriff auf Orte nördlich der zentralsyrischen Stadt Homs gestartet. Bei einem erneuten Gipfeltreffen in Brüssel gaben Frankreichs Präsident François Hollande dem Assad Regime die Hauptverantwortung für die 250.000 Toten des Konflikts und für weitere Millionen Vertriebene. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union äußerten sich besorgt über die russische Militär-intervention und warnten vor einer weiteren militärischen Eskalation.
Russlands Präsident Wladimir Putin sprach dagegen von beachtlichen Erfolgen seines Militärs. Dank der russischen Luftangriffe sei es gelungen, zahlreiche Kommandopunkte und Munitionslager sowie große Mengen an Militärtechnik zu zerstören.


8. Oktober 2015
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zunehmend verärgert über die Luftangriffe Russlands, da diese sich nicht auf die Milizen des IS beschränken. Offenbar greift Russland auch erstmals von Kriegsschiffen im Kaspischen Meer diverse Ziele in Syrien an. In den Provinzen Hama und Idlib hat die russische Luftwaffe fast 40 Ziele bombardiert. Russland gibt an, insgesamt 19 Kommandopunkte und zwölf Waffendepots der Terroristen zerstört zu haben. Militärberater gehen vom Beginn einer großangelegten syrisch-iranischen Bodenoffensive, welche mit russischer Luftunterstützung erfolgt. Möglicherweise möchte Russland die USA durch den Einsatz von Marschflugkörpern auch bei ihren Einsätzen stören.
In Brüssel beraten heute die Verteidigungsminister der Nato-Staaten über den russischen Militäreinsatz in Syrien.



September 2015:

16. Sept.
In Syriens einstiger Wirtschaftsmetropole Aleppo hat sich ein Rebellen-
angriff ereignet. 34 Menschen wurden getötet, 150 wurden verletzt. Die Stadt Aleppo ist seit Juli 2012 geteilt. Rebellen und Regie-rungstruppen kämpfen seitdem erbittert um die Kontrolle über die einstige Wirtschafts-
metropole. In der nordostsyrischen Stadt al-Hasaka kamen 7 Menschen bei einen Autobombenanschlag ums Leben. 20 weitere wurden verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.


Stand August 2015:
Immer mehr Kurden kehren in das zerstörte Kobane zurück. Mittlerweile sind schon 35.000 Heimkehrer da.

Hintergrundwissen zur Volksgruppe der Kurden :
Der Großteil der Kurden lebt, lange als unterdrückte Minderheit, in Vorderasien - in der Türkei, Syrien, dem Irak, Armenien und dem Iran. Die Kurden verbindet ihre Herkunft, Kultur und Sprache, doch einen gemein-samen Staat hat man ihnen bislang verwährt. Schätzungen gehen davon aus, dass es zwischen 25 Mio und 40 Mio Kurden gibt.

In der Türkei, in Syrien und dem Iran haben sich die Kurden politisch organisiert und streben dort für mehr Rechte und Autonomie. Die Türkei sieht die Autnomiebestrebungen der Kurden als Gefahr für die Einheit des Landes. Daher waren die türkische Sprache und Kultur jahrelang verboten.
Auch heute noch haben es die Kurden in der Türkei sehr schwer. Die PKK kämpfte mehr als 30 Jahre gegen die Unterdrückung mit mehr als 40.000 Toten. 2013 wurde eine Waffenruhe ausgerufen, doch diese endete als Ankara im August 2015 wieder PKK-Stellungen im Norden des Irak bombadierte. Derzeit streben die Kurden offiziell keinen eigenen Staat mehr an. Den Kurden gemeinsam ist der Kampf gegen den Islamischen Staat.

Kurden im Irak ...
Im Nordosten des Irak leben die Kurden derzeit in einer wirtschaftlich stabilen autonomen Region. Die kurdische Regionalregierung hat gute Kontakte zu Ankara weswegen deren Verhältnis zur PKK derzeit angespannt ist. Gemeinsam aber kämpfen irakisch kurdische Peschmerga Soldaten und die PKK gegen die IS Terror Milizen.

Kurden in Syrien ...
Die meisten Kurden dort leben im Norden und Nordosten des zerfallenen Bürgerkriegslandes. Politisch dominiert die PYD, welche der PKK nahe stehen soll.

Stand Mai 2015:
Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien vor vier Jahren sind nach Schätzungen 220.000 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen. Mittlerweile kontrollen die IS-Dschihadisten die Hälfte des syrischen Territoriums, insbesondere im Norden und Osten des Landes.

In der einstigen Wirtschaftsmetropole Aleppo stehen nur noch wenige Gebiete im Süden und Südosten unter Kontrolle der Regierung. In Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens nach der Hauptstadt Damaskus, wird der Westteil seit 2012 von der Regierung und der Ostteil von Rebellen kontrolliert.

Von den 14 Provinzen in Syrien sind inzwischen auch Idlib und Raka in die Hände der Rebellen gefallen.


Eine Chronologie der Ereignisse :
Syrien Konflikt Teil 1, 2, 3, 4 , 5 , 6 , 7 , 8 , 9 , 10   >>   Aktuelles  <<

-> Vorbereitungen & Hintergrundinfos zum geplanten Militärschlag auf Syrien


Politischer Islam - Entwicklung, Bedeutung und Formen des politischen Islam und des Islamismus

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)

Dieses fertig ausgearbeitete Stationenlernen für den direkten Einsatz im Politikunterricht der Sekundarstufe setzt sich mit dem politischen Islam auseinander. Dabei werden verschiedene Formen des Politischen Islams auch abseits des Dschihadismus thematisiert und kritisch hinterfragt.

Warum stellt das Lernen an Stationen einen sinnvollen Unterrichtsverlauf dar? Die Schüler können den Inhalt selbständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.

Die Schüler erhalten zum Absolvieren der Stationen eine Checkliste, die durch gezieltes Abhaken der Aufgabenstellung Überblick über das Gelernte verschafft.


Politischer Islam

Aus der Reihe:
School-Scout Aktuell

Inhalt:
  • Didaktisch-methodische Hinweise zum Einsatz dieses Materials
  • Einführender Informationszettel für die Schüler
  • Stationspass
  • 6 Stationen, Informationsmaterialien und Aufgaben
  • Ausführliche Lösungsvorschläge




Krieg als Mittel der Selbstverwirklichung - Deutsche und Europäer kämpfen für den Islamischen Staat

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)

Dieses fertig ausgearbeitete Arbeitsblatt Politik Sozialwissenschaften beleuchtet das Phänomen deutscher und europäischer Kriegstouristen, die für den Islamischen Staat in Syrien und im Irak kämpfen. Es bezieht die SchülerInnen aktiv in die Thematik ein.

Diese aktuellen Arbeitsblätter sind Teil des Stationenlernen Politischer Islam – Entwicklung, Bedeutung und Formen des politischen Islam und des Islamismus .

Die Schüler können den Inhalt selbständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.


Politischer Islam

Aus der Reihe:
School-Scout Aktuell

Inhalt:

  • Politischer Islam – Was ist das?
  • Kriegstourismus – Krieg als Mittel der Selbstverwirklichung
  • Ausführliche Lösungsvorschläge


Völkermord im Namen Gottes - Islamischer Staat und Boko Haram ermorden tausende Menschen

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)


Dieses fertig ausgearbeitete Arbeitsblatt Politik Sozialwissenschaften beleuchtet die Ermordung tausender Gegner durch den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak und in Nigeria durch Boko Haram. Es bezieht die SchülerInnen aktiv in die Thematik ein.

Diese aktuellen Arbeitsblätter sind Teil des Stationenlernen Politischer Islam - Entwicklung, Bedeutung und Formen des politischen Islam und des Islamismus . Die Schüler können den Inhalt selbständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.


Politischer Islam

Aus der Reihe:
School-Scout Aktuell

Inhalt:

  • Dschihadismus – Krieg im Namen Allahs
  • IS und Boko Haram – Völkermord an Andersgläubigen
  • Ausführliche Lösungsvorschläge



Menschenrechte und Grenzen - Flüchtlinge in Deutschland und Europa

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)

Diese fertig ausgearbeiteten Arbeitsblätter zum Themenbereich “Menschenrechte” für den Unterricht Sozialwissenschaften/Politik nehmen die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik in den Fokus. Welche Rechte haben eigentlich Flüchtlinge, die oft aus bitterster Not und Verfolgung nach Europa und Deutschland kommen? Werden ihre Würde und ihre Menschenrechte geachtet?

Die Aufgaben der Arbeitsblätter fordern die Schüler zu eigenständigem Arbeiten und vertiefender Recherche auf. Ein ausführlicher Lösungsteil vervollständigt das Unterrichtsmaterial.

Die Schüler können den Inhalt selbständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.


Menschenrechte/Grenzen. Flüchtlinge in Deutschland

Aus der Reihe:
School-Scout Aktuell

Diese aktuellen Arbeitsblätter sind Teil des Stationenlernen Die Menschenrechte – Bedeutung, Aspekte und aktuelle Beispiele.

Inhalt:

  • Arbeitsblatt 1: Flüchtlinge in Europa
  • Arbeitsblatt 2: Flüchtlinge in Deutschland
  • Ausführliche Lösungsansätze



PEGIDA - Spiel mit der Angst vor Überfremdung und Islamisierung

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)


Diese fertig ausgearbeiteten Arbeitsblätter zum Themenbereich “Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” für den Unterricht Sozialwissenschaften/Politik nehmen die PEDIDA-Bewegung in den Fokus, die sich Ende 2014 gebildet und in mehreren Städten Deutschlands große Demonstrationsmärsche in Gang gesetzt hat. Das Arbeitsblatt stellt den vorgebrachten Argumenten gegen Überfremdung und Islamisierung ernüchternde Fakten entgegen.

Die Schülerinnen und Schüler werden dazu aufgefordert, sich aktiv mit Vorurteilen gegenüber Ausländern und Muslimen auseinander zu setzen.

Die Aufgaben der Arbeitsblätter fordern die Schüler zu eigenständigem Arbeiten und vertiefender Recherche auf. Ein ausführlicher Lösungsteil vervollständigt die Arbeitsblätter.


Menschenrechte/Grenzen. Flüchtlinge in Deutschland

Aus der Reihe:
School-Scout Aktuell

  • Arbeitsblatt: PEGDA – Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit verschaffen sich Gehör
  • Ausführliche Lösungsansätze

Diese aktuellen Arbeitsblätter sind Teil des
Stationenlernen

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland – Ursachen, Erscheinungs-formen und Abwehrmöglich-keiten
.


Bürgerkrieg in Syrien -
Ursachen, Folgen und internationale Lage

Diese Arbeitsblätter zum direkten Unterrichtseinsatz im Politikunterricht befasst sich mit den aktuellen politischen Wirren in Syrien. Seit dem Arabischen Frühling von 2011 befindet sich das Land praktisch im Ausnahmezustand. Was als ein Aufstand gegen den Diktator Assad begann, wuchs schnell zu einem Bürgerkrieg und bekommt durch den Aufstieg von ISIS den Charakter eines religiösen Konflikts. Durch die Ausrufung des Kalifats in Syrien und im Nordirak droht zudem, die gesamte Region von Krieg erfasst zu werden.

Diese aktuellen Arbeitsblätter sind Teil des Stationenlernen Konflikte und Krisenregionen.

Im Material werden die Auswirkungen des Arabischen Frühlings, die Ursprünge des Assad-Regimes, die religiösen Konflikte in Syrien und die geopolitische Konstellation in der Region beleuchtet.
Fakten-Thesen-Argumente

Inhalt:

  • “Arabischer Frühling” in Syrien
  • Die Ursprünge des Assad-Regimes
  • Die religiöse Zersplitterung Syriens
  • Die geopolitische Konstellation in der Region
  • Vom Aufstand zum Bürgerkrieg
  • Der Bürgerkrieg in Syrien und die Welt
  • Lösungsblatt

Darf die internationale Gemeinschaft in innerstaatliche Konflikte eingreifen? - Das Beispiel Syrien

Die innenpolitische Lage in Syrien und die dortigen Menschenrechtsverletzungen haben zuletzt die internationale Staatengemeinschaft auf die Frage gelenkt, ob das Eingreifen in innerstaatliche Konflikte zu rechtfertigen ist.

Diese Unterrichtshilfe für den direkten Einsatz im Unterricht hilft Ihnen, das Thema sachgerecht an Ihre Schüler zu tragen.

Die Unterrichtshilfen Fakten – Thesen – Argumente liefert Material für Erörterungen oder Diskussionen im Unterricht und informiert über aktuelle und unterrichtsrelevante Themen. Fakten liefern sachgerechte und fundierte Informationen zum aktuellen Streitthema, Thesen formulieren in den Medien vertretene, unterschiedliche Standpunkte. Und die dargestellten Pro- und Contra-Argumente erleichtern die eigene Positionsfindung.

Thesen: Die beiden Hauptpositionen innerhalb der internationalen Gemeinschaft

Argumente: PRO und CONTRA

Didaktische Überlegungen zum Einsatz im Unterricht und konkrete Aufgabenstellungen


Fakten-Thesen-Argumente

Inhalt:

Fakten: Hintergründe zur aktuellen Diskussion zum Aufstand in Syrien sowie historische Beispiele und theoretisches Hintergrundwissen zur Frage der humanitären Intervention


Aufstand und Bürgerkrieg in Syrien


Dieses Arbeitsblatt zum direkten Unterrichtseinsatz im Politikunterricht befasst sich mit den aktuellen politischen Wirren in Syrien. Seit dem Arabischen Frühling von 2011 befindet sich das Land praktisch im Ausnahmezustand. Das Regime von Bashar al-Assad zeichnet sich dabei durch äußerst brutales Vorgehen gegen die Opposition im Lande aus. Im Material werden die Auswirkungen des Arabischen Frühlings, die Ursprünge des Assad-Regimes, die religiösen Konflikte in Syrien und die geopolitische Konstellation in der Region beleuchtet.

Inhalt:

•“Arabischer Frühling” in Syrien
•Die Ursprünge des Assad-Regimes
•Die religiöse Zersplitterung Syriens
•Die geopolitische Konstellation in der Region
•Lösungsblatt
Fakten-Thesen-Argumente



Aufgenommene Syrische Flüchtlinge (Stand März 2015)

Region Flüchtlinge
Türkei 1.738.448
Libanon 1.191.451
Jordanien 627.295
Irak 246.836
Ägypten 133.619
Nordafrikanische Staaten 24.055


Im Vergleich dazu haben nur wenige Syrer Asyl in der Europäischen Union, in Nordamerika oder in anderen Ländern beantragt. Zwischen März 2011 und Februar 2015 haben rund 220.000 Syrer Asyl in einem der 28 EU-Staaten beantragt. Hinzu kommen unter anderem rund 7900 Asylanträge von Syrern in der Schweiz und weitere 3600 in Norwegen.

Flüchtlinge in der EU/Europa Anzahl
Deutschland 31.000
Schweiz 3.500
Schweden 2.700
Norwegen 2.500
Österreich 1.500
Frankreich 1.000
Norwegen 1.000
Finnland 850
Niederlande 500
Italien 450
Dänemark 390
Irland 310
Belgien 300
Spanien 130
Polen 100
Tschechien 70
Luxemburg 60
Ungarn 30
Liechtenstein 25
Portugal 23

Aufgenommende Flüchtlinge nach Zahlen (bis März 2015)

Seit Beginn des Syrienkonfliktes 2011 haben insgesamt etwa 105.000 Flüchtlinge aus Syrien Zuflucht in Deutschland gefunden. 2/3 davon haben in Deutschland Asyl beantragt (rund 70.000). Mehr als 30.000 Flüchtlinge profitieren aber auch von humanitären Aufnahmeprogrammen des Bundes und der Länder.

Erstanträge auf Asyl von Syrern in Deutschland

Jahr Asylanträge
von Flüchtlingen
2011 2.634
2012 6.201
2013 11.851
2014 39.332
2015 (bis 28.02.) 9.363
GESAMT 69.381

Bereits seit 2011 gilt in Deutschland ein Abschiebestopp für Syrien, d.h. dass auch Syrer deren Asylantrag abgelehnt wird, zumindest in der Bundesrepublik geduldet werden. Syrische Flüchtlinge, die im Zuge der Sonderprogramme des Bundes oder der Länder aufgenommen wurden, müssen kein Asylverfahren beantragen. Sie erhalten mit dem Visum sofort eine Aufenthaltserlaubnis für 2 Jahre, die später verlängert werden kann. Sie dürfen auch sofort in Deutschland arbeiten, an Integrationskursen teilnehmen und Sozialleistungen beziehen.

Andere Syrer, die nicht über Sonderprogramme nach Deutschland gekommen sind, müssen ein Asylverfahren durchlaufen. Über den Antrag entscheidet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Seit November 2014 gilt dabei ein beschleunigtes Verfahren. Anerkannte Flüchtlinge erhalten eine zunächst auf drei Jahre befristete Erlaubnis zum Aufenthalt in Deutschland, dürfen arbeiten und an Integrationskursen teilnehmen.


Die syrischen Hilfsprogramme im Überblick:

Syrische Hilfsprogramme Wann beschlossen? Aufgenommene Syrer
1. Hilfsprogramm Mai 2013 5.000 Syrer
2. Hilfsprogramm Dezember 2013 5.000 Syrer
3. Hilfsprogramm Juli 2014 10.000 besonders schutzbedürftige Syrer

Aber auch die Bundesländer - mit Ausnahme Bayerns - haben ihrer eigenen Sonderprogramme zur Aufnahme von Flüchtlinge aus Syrien aufgestellt. Bis November 2014 wurden mehr als 10.700 Syrern auf der Basis von Sonderprogrammen der Länder ein Visum erteilt.

Seit 2012 unterstützt die deusche Bundesregierung die notleidenden Menschen in Syrien sowie die Flüchtlinge in den Nachbarländern mit etwa 800 Millionen Euro.
397 Millionen Euro flossen demnach in humanitäre Hilfe, 318 Millionen Euro in strukturbildende Übergangshilfe und 84 Millionen Euro in die Krisenbewältigung. s Das Technische Hilfswerk (THW) engagiert sich unter anderem in Flüchtlingslagern in Jordanien und im Irak. Dort kümmert sich das deutsche THW um die Wasserver-sorgung und -entsorgung.

Auf der jüngsten Geberkonferenz in Kuwait am 31. März 2015 hat die Bundesregierung weitere 255 Millionen Euro an Unterstützung für die syrischen Flüchtlinge zugesagt. 155 Millionen Euro dieser finanziellen Hilfen stellt das Bundesentwicklungsministerium bereit, die restlichen 100 Millionen Euro für humantitäre Hilfen kommen aus dem Etat des Auswärtigen Amtes.


Der syrische Bürgerkrieg (Stand Jan. 2014)
Die Bilanz des syrischen Bürgerkrieges ist verheerend. Nach UN Angaben sind seit Beginn der Unruhen im März 2011 mehr als 100.000 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen. Mehr als 4 Mio Menschen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.
2,3 Mio weitere haben das Land verlassen und suchen Zuflucht in muslimischen Nachbarländern. Drei-Viertel der Flüchtlinge sinf Frauen und Kinder. Für die Versorgung werden allein in diesem Jahr 6,5 Mrd. US $ Hilfsgüter benötigt.

Syrische Flüchtlinge verteilten sich wie folgt:

Libanon: 870.000 Flüchtlinge
Türkei: 570.000 Flüchtlinge
Jordanien: 570.000 Flüchtlinge
Irak: 215.000 Flüchtlinge
Ägypten: 130.000 Flüchtlinge

Weniger als ein halbes Jahr später verteilen sich
die Flüchtlingsströme wie folgt:

Syrien. Flüchtlinge auf der Flucht
Schaubild: Flüchtlinge aus Syrien (Stand 12.6.2014)
Insgesamt sind 2,87 Mio Menschen auf der Flucht




Zusammenfassungen interessanter Artikel
der
Tagesschau:


Neue Luftangriffe auf IS-Hochburg Rakka (05.07.2015)
Die internationale Koalition hat offenbar Stellungen des Islamischen Staates in der syrischen IS-Hochburg Rakka angegriffen. Ziel der insgesamt 16 Luftschläge waren Transitwege, die der IS zum Transport von Kämpfern und Ausrüstung benutzt hat. Im Internet ist derweil ein Propaganda Video augetaucht, in welchem die Erschie- ßung angeblicher IS-Geiseln in dem Römischen Theater von Palmyra gezeigt wird. Der IS hat die historische Oasenstadt im Mai von Regierungstruppen erobern können. Palmyra gilt als eine der bedeutendsten Kulturstätten im Nahen Osten.


IS sprengt Gefängnis von Palmyra (30.05.2015)
Die Terrormiliz des IS hat offensichtlich das Gefängnis in der syrischen Stadt Palmyra in die Luft gesprengt. Es galt jahrelang als Symbol der Assad-Herrschaft. In den 1980er Jahren ließ Assads Vaters Hafis al-Assad Hunderte Häftlinge töten. Über viele Jahre wurden in Palmyra politische Gefangene festgehalten und gefoltert.

Die Weltöffentlichkeit ist weiterhin tiefst besorgt um die antiken Stätten von Palmyra. Erst vergangene Woche hatte die UN-Vollversammlung eine Resolution zum Schutz von Kulturgütern im Irak verabschiedet.


Dutzende Tote durch Fassbomben? (30.05.2015)
Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind über der von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Ortschaft Al-Bab und dem Osten der Stadt Aleppo Fassbomben abgeworfen worden. Nach Angaben von Aktivisten sollen bei den Angriffen mindestens 71 Zivilisten getötet worden. Die Angaben lassen sich leider von unabhängiger Seite nur schwer überprüfen. Politisch steht die Beobachtungsstelle den Gegnern von Präsident Baschar al Assad nahe.
Der allgemeine syrische Revolutionsausschuss, welcher ein Zusammenschluss oppositioneller Gruppen ist , sprach von einem der größten Massaker seit Jahresbeginn. Der syrische Präsident Assad bestreitet jedoch, dass seine Armee Fassbomben einsetzt. Fassbomben sind mit Sprengstoff und Alteisen gefüllte leere Ölfässer. Menschenrechtsgruppen und die UN verurteilen deren Einsatz.


IS erobert wichtigen Grenzübergang (24.05.2015)
Der Terrormiliz islamischer Staat ist es offenbar gelungen, die direkte Route zwischen Bagdad und Damaskus unter ihre Kontrolle zu bringen. Durch die Eroberung des Grenzübergangs kann der IS nun recht einfach Soldaten und Waffen zwischen der westirakischen Provinz Anbar und der syrischen Provinz Homs verschieben. In Friedenszeiten war Al-Walid/Al-Tanf der Grenzübergang für Reisende auf der direkten Route zwischen Damaskus und Bagdad.

Die Lage in Palmyra ist nach Angaben von Aktivisten, die angeblich in der Stadt verweilen, ruhig. Das staatliche syrische Fernsehen hat berichtet, dass nach der Einnahme der Oasenstadt 400 Bewohner - vor allem Frauen und Kinder -getötet wurden. Viele weitere wurden möglicherweise an unbekannte Orte verschleppt. Das staatliche Fernsehen in Syrien kündigte eine Offensive zur Rückeroberung Palmyras durch die syrischen Armee an, ohne jedoch einen Zeitpunkt zu nennen.


IS nimmt Palmyra ein (21.05.2015)
Die Weltöffentlichkeit ist alarmiert und schockiert zugleich. Dies vermittelt auch V. Schwenk von der ARD in seinem Bericht. Alles deutet darauf hin, dass nach heftigen Kämpfen die historische Oasenstadt Palmyra in Zentralsyrien vollständig einge- nommen worden ist . Zuvor hatte die syrische Armee versucht, einen Großteil der Zivilisten aus der Stadt zu evakuieren. Nun liegt ein Schwerpunkt des syrischen Militäreinsatzes auf dem Schutz und der Verteidigung historischer Stätten nahe der Stadt Palmyra. Die Stadt ist berühmt wegen seiner zahlreichen Ruinen aus antiker Zeit. Der Leiter der Menschenrechtsbeobachter, Rami Abel Rahma, stellte klar, dass der Islamische Staat nun rund 40 Prozent der Fläche Syriens unter seiner Kontrolle habe. Zudem hätten die Extremisten fast alle Ölfelder des Landes eingenommen, was umso gravierender sei, da sich der IS zu einem großen Teil aus dem Ölschmug-
gel finanziere. Volker Schwenk von der ARD berichtet ferner, dass die USA in Ramadi (im Irak gelegen) erneut zahlreiche Luftangriffe geflogen habe. Ramadi gelte als strategisch besonders wichtig, so der ARD Korrespondent. Der Nationale Sicher-
heitsrat der USA berät derzeit darüber, wie die irakischen Bodentruppen in der Provinz Anbar am besten unterstützt werden können.

Die USA denken offensichtlich darüber nach, die irakische Armee auch mit 1000 Panzerabwehrgeschützen zu unterstützen. Die irakische Stadt Ramadi war am Wochenende von IS Kämpfern, die offenbar zahlreiche Autobomben einsetzten, überrannt worden.


IS offenbar in antikem Palmyra (17.05.2015)
Die syrische Stadt Palmyra ist wegen seiner antiken Bauten weltberühmt. Seit kurzem kontrollieren aber offenbar Kämpfer des "Islamischen Staats" den nördlichen Teil der Stadt. Die Weltöffentlichkeit ist alarmiert, denn offenbar zerstörten IS Kämpfer bereits Anfang März die antike Stadt Nimrud am Ufer des Tigris im Nordirak - ein Video von der Zerstörung der antiken Stadt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus ist nun kürzlich im Internet aufgetaucht. Auch sollen Kämpfer des IS im Museum in der nordirakischen Stadt Mossul Kulturgut zerstört haben.

Palmyra gehört zu den berühmtesten Zeugnissen römischer Baukunst. Hier sind imposante Säulen, ausladene Straßen und auch riesige Ruinen zu finden, die noch vor dem Syrien-Konflikt tausende Touristen weltweit anlockten. Experten fürchten nun, dass die IS die noch erhaltenen Tempelreste, Säulenstraßen und Bogentore ähnlich wie in der nordirakischen Stadt Nimrud zerstören könnten.

Deborah Lehr von der amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Antiquities Coalition" ist überzeugt, dass der IS mit der Vernichtung und Plünderung von Kulturstätten die Weltöffentlichkeit einschüchtern möchte. Viele der gestohlenen Antiquitäten werden von Mittelsmännern über die Grenze in den Libanon zum Beispiel oder in die angrenzende Türkei geschmuggelt und dann nach Europa weiter verkauft. Experten schätzen, dass der Handel mit Kulturgütern den Terrorgruppen bislang etwa sechs Milliarden Dollar einbrachte.


"Ein unersetzlicher Schatz ist bedroht" (15.05.2015)
Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen (UNESCO) ist tief besorgt, denn IS Kämpfer befinden sich nur noch wenige Kilometer vor der antiken Stadt Palmyra. Dort stehen einzigartige Ruinen der ehemaligen Handelsmetropole der legendären Königin Zenobia. Die syrische Staatsführung hat bereits Soldaten zur Verstärkung entsendet. Zusätzlich fliegt die syrische Armee Luftangriffe gegen die Extremisten.

Offenbar ist der Islamische Staat auch im Irak wieder im Vormarsch. In der umkämpften Stadt Ramadi im Zentrum des Landes ist es Kämpfern der Terrormiliz gelungen, das Hauptquartier der Regierung einzunehmen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind in den umkämpfen Gebieten bislang fast drei Millionen Menschen auf der Flucht.


PKK entschuldigt sich bei Deutschland (09.04.2015)
Der operative Führer der kurdischen Arbeiterpartei PKK, Cemil Bayik, hat sich in einem Interview mit dem NDR bzw. dem WDR offiziell bei der Bundesrepublik Deutschland für das Vorgehen in den 1990er Jahren entschuldigt. Mittlerweile strebe die PKK in den langjährigen Auseinandersetzungen mit der Türkei keinen eigenen Staat mehr an, sondern eine politische Lösung, so Cemil Bayik. Man wolle dauerhaft auf Gewalt verzichten. Damals in den 199er Jahren war es häufiger zu Autobahnblockaden sowie auch zu Selbstverbrennungen gekommen. Wegen des Umdenkens bei der PKK und ihres lobenswerten Einsatzes gegen den IS im Nordirak erwägt die SPD sogar eine Neubewertung der PKK.

Derzeit kontrolliert die PKK ein Gebiet von rund 50 Quadratkilometern im Nordirak. Im nordirakischen Kandilgebirge kämpft die PKK seit langem gegen den selbster-nannten und gefürchteten "Islamischen Staat", der weite Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht hat.

Im Nordirak liefern sich die PKK Kämpfer in zahlreichen Orten wie beispielsweise in der Stadt Sindschar einen erbitterten Häuserkampf. In Sindschar waren im August des vergangenen Jahres Hunderte Menschen der Glaubensgemeinschaft der Jesiden getötet und entführt worden. Tausende waren vor der Terrormiliz geflohen. Zurzeit hält der IS noch rund Dreiviertel der Stadt. Im Häuserkampf wird die PKK durch Truppen der kurdischen Peshmerga und durch Luftangriffe der internationalen Koalition unter Führung der USA unterstützt.

In Deutschland und der Europäischen Union gilt die PKK noch als Terrororganisation, doch wegen des Engagements der PKK gegen den IS und der jetzigen Äußerungen der PKK-Führung erwägt Rolf Mützenich, Fraktionsvize der SPD im Bundestag und außenpolitischer Sprecher, nun eine Neubewertung.


3,6 Milliarden Euro für Syrien (31.03.2015)
Nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) sind 7,7 Milliarden Euro nötig, um den Syrern zu helfen. Auf der Geberkonferenz in Kuwait sind bereits insgesamt 3,6 Milliarden Euro an Hilfszusagen zusammen. In den beiden vorangegangenen Geberkonferenzen waren 1,5 Milliarden (2013) beziehungsweise 2,4 Milliarden Euro (2014) zugesichert worden. Leider wurden jedoch die Zusagen teilweise nicht eingehalten. Von den jetzt zugesagten 3,6 Milliarden Euro kommen 1,1 Milliarden Euro aus der Europäischen Union. Deutschland beteiligt sich mit 255 Millionen Euro, davon entfallen 155 Millionen Euro auf Entwicklungshilfe und 100 Millionen Euro auf humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung. Gastgeber Kuwait möchte 465 Millionen Euro für die Bekämpfung der humanitären Katastrophe in Syrien bereitstellen. Nach Einschätzung der UN leben derzeit vier von fünf Syrern in Armut.
Rund die Hälfte der Bevölkerung ist aus der eigenen Heimat geflüchtet. Mehr als zwölf Millionen Menschen benötigten humanitäre Hilfe. Rund die Hälfte aller syrischen Flüchtlingskinder in den Nachbarländern und drei Millionen Kinder in Syrien können derzeit keine Schule besuchen.


Ankara evakuiert Soldaten aus Exklave
(22.02.2015)
Die Türkei hat dutzende Soldaten nach Syrien geschickt, um rund 40 Soldaten zu evakuieren, die ein osmanisches Grabmal nahe der Stadt Kobane bewacht hatten. Die Terrormiliz IS kontrolliert die Region um das Grabmal.

Offensichtlich drang in der Nacht eine Kolonne aus rund 600 Soldaten und 100 Militärfahrzeugen auf syrisches Gebiet vor. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sprach von einer Mission "zum Schutz unserer spirituellen Werte". Konkret ging es, um den Schutz des Grabmals von Suleiman Shah, der als Großvater des Gründers des Osmanischen Reiches gilt. Die Türkei betrachtet das Gelände des Mausoleums als ihr eigenes Hoheitsgebiet. Das Grab soll nun zunächst im syrischen Ort Eschme angelegt werden, etwa 200 Meter von der türkischen Grenze, wo es besser geschützt werden kann. Das syrische Außenministerium wurde zwar vorab informiert, ein Einverständnis aus Damaskus hatte Ankara offenbar aber nicht abgewartet. Daher verurteilte die Regierung in Damaskus den Einsatz als "eklatante Aggression" gegen syrisches Territorium.


Israel tötet iranischen General in Syrien (19.01.2015)
Bei einem israelischen Luftangriff auf die syrischen Golanhöhen sind offensichtlich sechs Hisbollah-Kämpfer und ein General der iranischen Revolutionsgarde getötet worden. Auch der hohe Hisbollah-Funktionär Mohammed Issa soll bei dem gezielten Angriff eines israelischen Kampfhubschraubers umgekommen sein. Nach Angaben der Hisbollah Miliz sind fünf weitere iranische Soldaten bei dem Angriff ums Leben gekommen. Die Hisbollah kämpft im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen von Präsident Baschar al Assad. Das weitestgehend schiitische Nachbarland Iran unterstützt sowohl Syriens Regierung als auch die Hisbollah.
Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif verurteilte den Angriff auf den jungen Hisbollah-Funktionär scharf und warf Israel erneut "Staatsterrorismus" vor.


Peschmerga beziehen Position (01.11.2014)
Zehn Fahrzeuge mit etwa 150 Peschmerga-Kämpfern sowie schwerer Technik und Waffen haben offenbar die umkämpfte Stadt Kobane in Syrien erreicht. Die Verteidiger Kobanes und die Peschmerga möchten nun zusammen über eine gemeinsame Strategie gegen den IS berraten. Sollten die Peschmerga in Kobane siegreich sein, so wäre dies nicht nur militärisch, sondern auch symbolisch ein großer Erfolg, denn bisher konnten selbst die zahlreichen US-Luftangriffe die Dschihadisten des Islamischen Staates nicht zurückdrängen. Die Türkei hatte lange Zeit einen Durchzug kurdischer Kämpfer über ihr Territorium verweigert, da nach Ansicht der türkischen Regierung die kurdischen Volksschutzeinheiten in Syrien mit der Arbeiterpartei PKK verbunden sind. Die PKK wird sowohl v on der Türkei, aber auch von Europa und den USA als Terrororganisation eingestuft.


Peschmerga erobern Stadt zurück (25.10.2014)
Es wird weiter um eine militärische Verstärkung in Kobane gerätselt. Bereits am Sonntag wollten sich 150 irakische Kurden-Kämpfer auf den Weg in die Stadt Kobane machen, doch das irakische Streitkräfteministerium hat inzwischen den Bericht dementiert. Es sei eine militärische Angelegenheit und daher sei strengste Geheimhaltung angesagt. Auch etwa 1300 Kämpfer der Rebellengruppe "Freie Syrische Armee" (FSA) wollen sich den Kurden in Kobane anschließen. Kurdische YPG-Vertreter hoffen, dass die syrischen Rebellentruppen die Dschihadisten von syrischem Gebiet aus angreifen.


Kommen syrische Rebellen - oder nicht? (24.10.2014)
1300 Kämpfer der gemäßigten Rebellengruppe Freie Syrische Armee (FSA) haben sich bereit erklärt, den kurdischen Verteidigern von Kobane Hilfe zu leisten. Kurden in der umkämpften Grenzstadt hätten nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan das Angebot der FSA zur Entsendung der Kämpfer angenommen. PYD-Chef Saleh Muslim dementierte die Aussage von Erdogan jedoch wenig später. Es seien zwar Gespräche am Laufen, jedoch gebe es noch keinerlei Erklärung der Freien Syrische Armee über eine derartige Einigung. Auch wenn die FSA Kobane zu Hilfe eilt ist noch völlig unklar wie die Kämpfer der freien syrischen Armee in die von IS-Kämpfern umzingelte Stadt Kobane gelangen sollen. Nach langem Zögern hat Ankara am Montag auch eingewilligt, kurdischen Peschmerga-Kämpfer aus dem Nordirak zu erlauben, über die Türkei nach Kobane zu reisen. Deren Zahl hat sich im Laufe der Woche jedoch auf 150 reduziert.

Die nordsyrische Grenzstadt Kobane ist von drei Seiten durch IS - Kämpfer umzingelt. Lediglich nördlich von Kobane ist der Zugang über die türkisch-syrische Grenze noch frei. Die Türkei unterstützt seit langem die FSA im Kampf gegen den syrischen Machthaber Baschar al Assad. Dagegen sieht die türkische Regierung die PYD ebenso wie ihre türkische Schwesterpartei PKK als terroristische Organisationen an. Vertreter des US-Zentralkommandos geben sich derweil zuversichtlich, dass die Stadt Kobane gehalten werden kann. Der Frontverlauf habe sich nach Einschätzung von amerikanischen Militärexperten seit mehr als einer Woche nicht verändert. Dagegen glaubt die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die IS-Milizen hätten ihre Kontrolle über den Norden und das Zentrum der Stadt ausgeweitet. Die Weltöffentlichkeit ist auch alarmiert über Berichte über einen angeblichen Einsatz von Chemiewaffen durch den IS. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier regte in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an, sich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit dem Thema zu befassen.


Erdogan hält Waffenabwurf für falsch (22.10.2014)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in der Öffentlichkeit den amerikanischen Abwurf von Waffen für die in der Stadt Kobane eingeschlossenen kurdischen Kämpfer kritisiert. Hilfe für die PYD sei auch gleichzeitig Hilfe für die PKK, so Erdogan. Die Regierung in Ankara betrachtet die PYD ebenso wie die PKK als "terroristische" Organisation. Eine aus der Luft abgeworfene Kiste mit Waffen hat offensichtlich ihr Ziel verfehlt und ist zudem in die Hände der IS-Milizen gefallen.

Da sich nach Ansicht von Präsident Erdogan kaum noch Zivilisten in der Stadt Kobane befinden, ist es für die Regierung der Türkei schwer nachzuvollziehen, warum die von den USA geführte Koalition an Kobane so festhält. Eine strategische Bedeutung der Stadt ist für Erdogan nicht erkennbar. US-Außenminister Kerry lobte die Rolle Deutschlands im Kampf gegen die Extremisten des islamischen Staates.

In der Nacht zu Mittwoch hatte es erneut heftige Gefechte in Kobane gegeben, wobei es den Kämpfern des Islamischen Staates dank heftiger Gegenwehr kurdischer Milizen nicht gelang, ins Stadtzentrum von Kobane vorzurücken.


Geld für Flüchtlinge reicht nicht mehr (22.10.2014)
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen ist in akuter Geldnot. Wegen der Vielzahl von Krisen in Syrien, dem Irak, in Süd-Sudan, aber auch wegen der Ebola Krise wird das Geld immer knapper. Man reagiert mit Kürzungen bei den Essensrationen. Bis Ende des Jahres fehlen wohl 280 Millionen Euro.


IS-Kämpfer greifen wieder an (21.10.2014)
Die US-Armee erstmals, gegen den ausdrücklichen Wunsch der türkischen Regierung, kurdische Kämpfer aus der Luft mit Waffen beliefert. Erneut versuchte die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) die Stadt Kobane unter ihre Gewalt zu bringen. Am späten Abend waren Schüsse leichter und schwerer Waffen zu hören.
Nach Ansicht der türkischen Regierung gehören die Volksverteidigungseinheiten in Kobane zur "PYD", der Partei der Demokratischen Union - einem Arm der türkischen PKK, die in den USA - aber auch in der Türkei - als Terrororganisation verboten ist. US-Außenminister John Kerry unterstrich aber die Notwendigkeit, den Menschen in Kobane in dieser Notsituation zu helfen.

Überraschend hat auch die Türkei einen Wandel in ihrer Politik vollzogen als sie verkündete, kurdische Peschmerga-Kämpfer aus dem Irak könnten zur Unterstützung der syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten über die türkische Grenze nach Kobane reisen. Türkisch-kurdischen Kämpfern der PKK soll das jedoch weiter untersagt bleiben. Barsani - so heißt es aus irakisch-Kurdistan hat offensichtlich die Regierung in Ankara ersucht, seinen Kämpfern die gut 300 Kilometer lange Passage durch die Türkei nach Kobane zu gestatten.

Die Türkei signalisiert ihr Einverständnis, möglicherweise auch deshalb, weil sich die syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten, der militärische Arm der PYD, in einer jüngsten Stellungsnahme klar von Assad distanziert hat und zugleich erklärt hat, Seite an Seite mit der Freien Syrischen Armee zu kämpfen. Die Freie Syrische Armee gehört zur Syrischen Nationalen Koalition - dem Oppositionsbündnis, das sowohl von der Türkei als auch vom Westen im Kampf gegen Syriens Präsident Bashar al-Assad unterstützt wird.


Strategie gegen den IS gesucht (14.10.2014)
Militärs aus 20 Staaten beraten nahe Washington über ein gemeinsames Vorgehen gegen den Islamischen Staat. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Senator John McCain, fällt ein vernichtendes Urteil über die bisherige Strategie der US Regierung im Kampf gegen den IS.

Senator McCain schlägt drei Maßnahmen vor ...

- Mehr und vor allem modernere Waffen für die kurdischen Peschmerga-Kämpfer
- eine Schutz- und eine Flugverbotszone in Syrien.
- Amerikanische Bodentruppen - vor allem Elitesoldaten der "Special Forces" und Experten, die am Boden im Irak und in Syrien Ziele für Luftangriffe auf den IS aussuchen sollen.

Es gibt gleich mehrere Besorgnis erregende Nachrichten. Zum einen kontrollieren Kämpfer des Islamischen Staates über beinahe die komplette irakische Provinz Anbar. Zum anderen stehen IS-Kämpfer nur noch wenige Kilometer vor der irakischen Hauptstadt Bagdad. Um die Eroberung des wichtigen Flughafens zu unterbinden, setzen die USA bereits Apache Kampfhubschrauber ein. Auch die Kämpfe in Kobane scheinen kein Ende zu finden. Obamas Nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice hatte am Sonntag eine Zusage der Türkei verkündet, dass US-Streitkräfte künftig türkische Militärbasen für Luftangriffe gegen den IS nutzen dürfen. Doch nur wenig später kam der Widerspruch aus Ankara.
Insofern der Redebedarf ist groß.


Türkei soll PKK-Ziele bombardiert haben (14.10.2014)
Medienberichten zufolge haben offenbar türkische Kampfflugzeuge Stellungen kurdischer Rebellen im Südosten des Landes bombardiert. Die Angriffe haben wohl großen Schaden angerichtet. Zuvor hätten PKK-Rebellen drei Tage lang einen Militärposten in der Nähe der irakischen Grenze attackiert, so die türkische Stellungnahme zu den Luftangriffen. Wegen der Belagerung der von Kurden bewohnten Stadt Kobane im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei durch die radikale Gruppe Islamischer Staat (IS) und der passiven Haltung der Türkei, haben sich die Beziehungen zwischen der PKK und der türkischen Regierung in den vergangenen Wochen massiv verschlechtert. Die Kurden werfen der Türkei unter anderem vor, trotz eines drohenden Massakers nicht einzugreifen, weil die kurdischen Kämpfer in Kobane Verbindungen zur PKK haben sollen. Dank der Luftschläge der internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat ist es kurdischen Kämpfern offenbar gelungen, einen strategisch wichtigen Hügel sieben Kilometer von der Grenzstadt entfernt zurück zu erobern.


Islamisten kämpfen gegen Islamisten (13.10.2014)
In Syrien kämpfen nicht nur die Kurden gegen den "Islamischen Staat", sondern auch die sogenannte "Islamische Front" ist erbitterter Feind des IS, aber auch des syrischen Präsidenten Assad. Der Westen zögert die Miliz zum Partner zu machen, denn islamische Extremisten sind wohl beide.


Türkei will keinen Alleingang (09.10.2014)
Die Türkei ist nicht bereit, alleine mit Bodentruppen in den Kampf gegen die IS-Miliz nahe der belagerten Grenzstadt Kobane zu ziehen. Der türkische Außenminister Cavusoglu betonte noch einmal, dass die Türkei aber durchaus bereit sei, zusammen mit anderen NATO-Partnern eine aktive Rolle im Kampf gegen den IS zu spielen. Man warte jedoch noch auf eine gemeinsame, umfassende Strategie des internationalen Bündnisses.

Die Türkei möchte eine Schutz- und Flugverbotszone in Nordsyrien einrichten, doch innerhalb des Bündnisses ist man sich uneinig, ob dies eine echte Option ist. Damaskus wertet die mögliche Einrichtung einer Schutz- und einer Flugverbotsone in Nordsyrien als Angriff auf die Souveränität Syriens, so viel ist sicher. Nach Angaben syrischer Aktivisten in Kobane halten IS-Kämpfer mehr als ein Drittel der Grenzstadt besetzt. In der Türkei kommt es immer wieder zu Demonstrationen, die den Schutz der Stadt Kobane einfordern. Bislang sind 22 Menschen bei Zusammen-
stößen zwischen Islamisten und Anhängern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK ums Leben gekommen. Wegen ausbleibender Erfolge im Kampf gegen den IS gerät auch zunehmend US Präsident Barack Obama unter politischen Druck. Pentagon-Sprecher John Kirby meinte, dass Luftangriffe allein nicht reichen würden, um eine Stadt wie Kobane vor den Kämpfern des Islamischen Staates zu schützen.

Wegen der anhaltenden Kämpfe in der türkisch-syrischen Grenzstadt Kobane ist nun auch NATO-Generalsekretär Stoltenberg zu Besuch in Ankara. Geplant sind Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan, Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sowie mit der türkischen Militärführung.


Die Haltung der Türkei im IS-Kampf (09.10.2014)
Die türkische Regierung hat offensichtlich mehrere Gründe weshalb sie sich militärisch zurückhält und das trotz der Einwilligung des türkischen Parlamentes
für Militäroperationen gegen den IS. Zum einen befürchtet die Türkei mögliche Anschläge von Dschihadisten auf türkischem Boden als Reaktion auf die Luftangriffe der internationalen Militärallianz. Zum anderen ist man in Ankara überzeugt, dass ein Angriff gegen den Islamischen Staat Dschihadisten auf türkischem Boden Zulauf bescheren würde.

Zudem glaubt man in Ankara, dass der Kampf gegen den Islamischen Staat den ungewollten Machthaber Baschar al Assad stärken könne. Diesen möchte man jedoch stürzen. Kurden in der Türkei werfen Ankara vor, den IS zu ignorieren und kampfwilligen Kurden die Einreise nach Syrien zu verweigern.

Die Türkei möchte offenbar verhindern, dass kurdische Aktivisten mit Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) durch ein militärisches Eingreifen auf Seiten Kobanes gestärkt hervorgehen.


"Kobane steht vor einer Katastrophe" (02.10.2014)
Die Kämpfer der Terrormiliz des IS sind Berichten zufolge bis an die Stadtgrenze von Kobane (Syrien) herangerückt. Den zahlenmäßig überlegenen Dschihadisten, die mit modernen Waffen und offensichtlich auch Panzern vorrücken, stehen schlecht ausgerüstete kurdische Kämpfer gegenüber. Die Kurden in Kobane kämpfen Seite an Seite mit der freien syrischen Armee. Ihr gemeinsames Ziel ist ein freies demokratisches Syrien.


IS und Kurden - zwei Probleme der Türkei (28.09.2014)
Auch weiterhin fliehen syrische Flüchtlinge vor dem IS in die Türkei. Zahlreiche türkische Kurden wollen sich als Freiwillige an dem Kampf gegen die IS- Milizen beteiligen, doch die türkische Regierung lässt sie nicht über die Grenzen.

Ankara verfolgt seine eigene Politik. Am liebsten würde Erdogan den IS im Grenzgebiet zur Türkei mit Bodentruppen zurückdrängen und kurdische Gebiete in Syrien militärisch kontrollieren. Erdogans Ziel ist eine Schutzzone für die vielen Flüchtlinge aus Syrien, damit diese nicht auf türkischen Staatsgebiet als Flüchtlinge verweilen. Doch die Kurden im Norden des von dem IS kontrollierten Gebietes entlang der Grenze möchten keine türkischen Besatzungstruppen in ihrem autonomen Gebiet. Auch die NATO-Partner der Türkei lehnen bislang eine Flugverbotszone über dem Norden Syriens oder Schutzzonen ab. Die NATO sieht dies als unkalkulierbares Risiko für das Bündnis.


USA fliegen erneut Luftangriffe (27.09.2014)
Die US-Luftwaffe hat in der Nacht erneut Angriffe gegen Stellungen von Kämpfern der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien geflogen. In den letzten Tagen hatten die USA gezielt von Dschihadisten kontrollierte Ölanlagen in Syrien bombardiert. Experten zufolge erzielt der IS jeden Tag Einnahmen in Millionenhöhe aus dem Verkauf von Öl. Um die IS-Extremisten aus ihren Hochburgen im Norden und Osten Syriens verdrängen zu können, sind nach Ansicht von US Generalstabschef Martin Dempsey mindestens 12.000 bis 15.000 Oppositionskämpfer nötig. Die USA möchten erste 5000 syrische Kräfte ausbilden und ausrüsten.

Bomben auf Ölanlagen in Syrien (26.09.2014)
Die USA und ihre Verbündeten haben in der Nacht wieder Ölanlagen des IS in Syrien bombardiert. Inzwischen ist auch endlich die Bundeswehrhilfe für die Kurden im Irak ist inzwischen angekommen. Am Donnerstagabend trafen mit erheblicher Verzögerung das siebenköpfige Ausbildungsteam der Bundeswehr sowie die Transportmaschine mit der ersten Waffenlieferung in der Regionalhauptstadt der autonomen Kurdenprovinz ein. Die Gruppe deutscher Fallschirmjäger aus dem saarländischen Lebach soll die Perschmerga-Kämpfer im Umgang mit den gelieferten G3-Gewehren, Maschinengewehren und Panzerfäusten ausbilden. Syrisch-kurdischen Verbänden ist es gelungen, IS-Kämpfer an einigen Frontabschnitten zurückzudrängen - doch die IS findet immer wieder neue Kämpfer.

Der Armee von Syriens Staatschef Baschar al Assad ist es offenbar gelungen, nördlich von Damaskus die von Rebellen gehaltene Stadt Adra einzunehmen.

-> weiter zurückliegende Berichte zur Gewalt in Syrien




AUFRUHR IN der ARABISCHEN WELT:


weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 1)
        Arabische Welt. Hintergrundinfos/Wirtschaftsdaten

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 2)
        Arabische Welt. Schwerpunkt Tunesien, Ägypten

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 4)
        Linkverweise: Tunesien, Saudi-Arabien, Bahrain, Sudan, Algerien

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 5)
        (Bürgerkrieg in Libyen (1) - Gaddafi gegen Regimegegner)

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 6)
        (Bürgerkrieg in Libyen (2) - Gaddafi gegen Regimegegner)

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 7)
        (Bürgerkrieg in Libyen (3) - Gaddafi gegen Regimegegner)




Aufruhr in der arabischen Welt

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Asylbewerber in Deutschland (06/2017)


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Asylrecht (10/2014)


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Islamistische Terrorgruppen (09/2014)


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Asylanträge in der EU (08/2014)

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Die Kurden
(10/2012)


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Politische und militärische Strukturen der NATO (10/2014)

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Lastenteilung in der NATO (10/2014)


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Sunniten und Schiiten im Nahen Osten


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Der arabische Frühling (02/2012)


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Der arabische Frühling (02/2012)


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Regionalmacht Iran (06/2009)


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Politisches System der Islamischen Republik Iran (06/2009)


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Ist die europäische Flüchtlingspolitik am Ende?


Inhalt:

Station 1:
Die Festung Europa

Station 2a:
Fallbeispiel Lampedusa

Station 2b:
Fallbeispiel Melilla

Ausführliche Lösungsvorschläge zu den Aufgaben



Massenvernichtungswaffen
als Kriegsgrund?


Inhalt:
Didaktisches Vorwort ABC

Was sind Massenvernichtungswaffen?

Verbote von Massenvernichtungswaffen Massenvernichtungswaffen
als Kriegsgrund



Zuwanderungen nach Deutschland - Wer kommt
aus welchen Gründen nach Deutschland?


Einleitung

Daten und Fakten zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Sorge um Armutszuwanderungen

Die Anwerbung von Fachkräften


Die Türkei zwischen Tradition und Moderne - Demokratie und Menschenrechte auf dem Rückzug?

Arbeitsblatt 1:
Die Türkei unter Erdogan
und der AKP

Arbeitsblatt 2:
Die Gezi-Proteste in der Türkei

Arbeitsblatt 3: Türkei im Umbruch – Wahlen/Proteste 2014

Ausführliche Lösungsvorschläge zu den Aufgaben




Schnelleinstieg:

Außenpolitik
   
Konflikte und Krisen weltweit Afrika

- Kongo

- Ghana

- Somalia

- Schiffspiraterie
  ( Horn von Afrika )


Konflikte und Krisen weltweit UN/Vereinte Nationen

- WTO
- NATO
- Sicherheitsrat


Konflikte und Krisen weltweit Die Supermacht USA
Konflikte und Krisen weltweit China. Wirtschaftsmacht
Konflikte und Krisen weltweit Die Militärmacht Russland
Konflikte und Krisen weltweit Die Europäische Union
Konflikte und Krisen weltweit Südamerika.
Krisen & Konflikte
Konflikte und Krisen weltweit Nord- und Südkorea
Konflikte & Krisen
Konflikte und Krisen weltweit Der Irak. Konflikte u.
Terroranschläge
Konflikte und Krisen weltweit Iran. Atomkonflikt
Konflikte und Krisen weltweit Arabisch-israelischer
Konfikt
Konflikte und Krisen weltweit Afghanistan



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