Großbritannien/Irland
News und Hintergrundinfos

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht

Digitale Arbeitsmaterialien für den Sozialkundeunterricht



Europa- Konflikte & Krisen

Die Finanzpolitik der EU in der Krise

  • Was bedeutet (europäische) Finanzpolitik?
  • Die Schaffung des wirtschaftlichen
  • Euro-Raumes
  • “Wechselkurs” – was heißt das?
  • Finanzkrise im “Euroland” und ihre Folgen
  • Fragen und Antwortmöglichkeiten


Die Finanzpolitik der EU in der Krise

HINTERGRUNDINFOS Europa

Premierministerin May hat bei der erneuten Wahl hoch gepokert und so die absolute Mehrheit von 326 Sitzen verloren. May hatte die Neuwahl im April ohne Not angekündigt und auf einen deutlichen Ausbau ihrer Mehrheit gehofft. Nach dem verpatzten Wahlausgang strebt Theresa May nun offenbar eine Minderheitsregierung mit Duldung der DUP an.

Labour-Chef Corbyn forderte nach dem Wahlausgang Mays Rücktritt, doch stattdessen bleibt Therasa May hart und hält am Beginn der Brexit-Verhandlungen am 19. Juni fest.


Ergebnisse der Unterhauswahl am 8. Juni 2017 in GB

Partei Stimmenanteil in %
Tories 42,4 %
Labour 40,0 %
LibDems 7,4 %
SNP 3,0 %
Ukip 1,8 %
Green 1,6 %
DUP 0,9 %
SF 0,7 %
sonstige 2,0 %

GB Parlamentswahl 2017 Gewinne und Verluste


Partei

Gewinne & Verluste in %
im Vergleich zu 2015

Tories +5,5 %
Labour +9,5 %
LibDems -0,4 %
SNP -1,8 %
Ukip -10,8 %
Green -2,2 %
DUP +0,3 %
SF +0,1 %
sonstige -2,9 %


GB- Parlamentswahlen - Ergebnisse in der Historie


Terroranschlag
London, 3. Juni 2017

Bei einem terroristischen Anschlag auf der London Bridge und am nahe gelegenen Borough Market haben Terroristen am Samstagabend mehrere Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Inzwischen hat es ein achtes Todesopfer des Anschlages gegeben. Insgesamt wurden 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Die drei Attentäter wurden von der Polizei erschossen. Derzeit befinden sich noch zwei Männer in Polizeigewahrsam, die in Verdacht stehen, Terrorakte verübt, vorbereitet oder dazu angestachelt zu haben.


Terroranschlag
Manchester, 23. Mai 2017

Bei einem Selbstmordanschlag eines Mannes am späten Montagabend in Manchester sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch viele Kinder.
59 weitere Personen wurden bei der Explosion am Ende eines Popkonzerts des Teenie-Idols Ariana Grande verletzt, viele davon schwer.

Der IS bekennt sich zur Terror-Attacke auf das Konzert. Der Täter ist offenbar bei der Detonation der Bombe ebenfalls ums Leben gekommen, so zumindest die erste Einschätzung der polizeilischen Ermittlung.


03. Mai.2017
Bei den Brexit-Verhandlungen ist wie erwartet ein Streit zwischen Großbritannien und der Europäischen Union ausgebrochen.

Es geht dabei um eine große Geldsumme, die GB nach Ansicht von EU-Chefunterhändler Barnier noch der EU schuldig sei. Gestritten wird um die Beteiligung Großbrianniens an laufenden Agrarausgaben, aber auch an Pensionsfonds und weiteren Posten.

Brexit-Minister David Davis betonte, sein Land sei nicht bereit, die von der EU geforderten 100 Mrd. Euro zu zahlen. Die britische Regierung stellte klar, man wolle zwar seinen Verpflichtungen nachkommen, aber nicht als Bittsteller in den Austrittsverhandlungen auftreten.

Die EU wiederum möchte mit der britischen Regierung erst dann über die künftigen Beziehungen und insbesondere über ein Handelsab-
kommen sprechen, wenn wichtige Austrittsfragen wie die Finanzverpflichtungen und die Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien weitgehend geklärt sind.



Terroranschlag
London, 22. März 2017

Im Londoner Regierungsviertel hat ein Auto auf der Westminster Bridge Fußgänger angefahren. Dabei wurden mindestens 20 Menschen verletzt. Zwei davon verstarben wenig später. Anschließend raste der Täter weiter zum Parlament und durchbrach dort mit seinem Wagen eine Absperrung. Ein Polizist, der ihn zu überwältigen versuchte, wurde von dem Attentäter so schwer mit einem Messer verletzt, dass dieser seinen Verletzungen erlag.
Der Mann wurde schließlich von Sicherheitskräften erschossen. Laut Polizei wurden 4 Menschen getötet, darunter auch der Attentäter. Beinahe zur gleichen Zeit hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Europäer vor einer weiteren Verschärfung des Streits mit seinem Land gewarnt.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan
"Wenn ihr Euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können"

... "Wenn Ihr diesen gefährlichen Weg beschreitet, werdet Ihr selbst den größten Schaden davontragen."



Terroranschlag
GB / London, 04. August 2016
Im Zentrum Londons hat es eine Messerattacke gegeben. Eine 60-jährige Frau erlag ihren schweren Verletzungen noch am Tatort. Weitere fünf Menschen wurden verletzt. Jetzt prüft die Polizei ob es sich um einen terroristischen Anschlag handelt.



26. November 2015
Die geplante Abstimmung über britische Luftangriffe in Syrien entzweit die Labour-Partei. Der britische Premierminister David Cameron befürwortet die Ausweitung der britischen Luftangriffe auf den IS im Irak auf syrisches Gebiet. Aber es gibt auch viele kritische Stimmen. Oppositionschef Jeremy Corbyn sprach sich eindeutig gegen Luftschläge gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus. Dennoch ist er dafür, die Abgeordneten nach ihrem Gewissen abstimmen zu lassen.


22. November 2015
Der britische Premier Cameron hat dem französischen Präsidenten Hollande in Paris eine enge Zusammenarbeit im Anti-Terror-Kampf zugesagt. Geht es nach dem britischen Premier, so soll sich Großbri-tannien künftig an den internationalen Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien beteiligen. Bislang hatte ihm das britische Parlament aber dafür die Zustimmung veweigert.

Cameron hat Frankreich zunächst zweierlei angeboten:

Zum einen erlaubt Cameron dem Bündnispartner Frankreich, den britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern für Militärschläge gegen den IS in Syrien zu nutzen. Zum anderen soll die britische Luftwaffe den NATO-Partner bei der Betankung französischer Flugzeuge in der Luft unterstützen.

Der britische Premier Cameron hat zudem die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dazu aufgerufen, Geheimdienstinformationen stärker als bislang auszutauschen, um die Extremisten zu stoppen.

Großbritanniens Finanzminister George Osborne hat erklärt, die Ausgaben für den Anti-Terrorkampf um 30 Prozent erhöhen zu wollen. Die Ausgaben für Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sollen in einem Zeitraum von fünf Jahren um insgesamt 15 Milliarden Pfund (rund 21 Milliarden Euro) aufgestockt werden.


Großbritannien/England

Ergebnisse der Unterhauswahl am 7. Mai 2015 in GB

Partei Stimmenanteil in %
Tories 36,9 %
Labour 30,5 %
LibDems 7,8 %
SNP 4,8 %
Ukip 12,6 %
Green 3,8 %
DUP 0,6 %
SF 0,6 %
sonstige 2,4 %

Die Wahlbeteiligung lag mit 66,1 % leicht über
der vorangegangener Wahlen.

Partei

Gewinne & Verluste in %
im Vergleich zu 2015

Tories +0,8 %
Labour +1,5 %
LibDems -15,2 %
SNP +3,1 %
Ukip +9,5 %
Green +2,8 %
DUP +/- 0,0 %
SF +/- 0,0 %
sonstige -2,5 %


Gesetzliches Renteneintritts-alter
tatsächliches Renteneintritts-alter*

Beitragsjahre für vollen Rentensatz* Rentensystem
Männer: 65 /
Frauen: 60
bis 2020
für alle 65
Männer: 63,2 /
Frauen: 61,9
kein Entwurf für eine "vollen" Rente Grundrente +
verdienstab-
hängige
Zusatzrente

  Stand: Sept. 2010; * Quelle: OECD


Studenten stürmen Parteizentrale der Tories (10.11.2010)
In England protestieren Studenten gegen höhere Studiengebühren. Die aufgebrachte Menge stürmte die Parteizentrale der regierenden konservativen Partei am Themseufer. Es war die größte Demonstration gegen die Regierung seit Amtsantritt von Premier David Cameron im Mai. Bei den Protesten wurden zahlreiche Demonstranten und Polizisten verletzt. Die Mehrheit der Demonstranten zog jedoch friedlich durch das Regierungsviertel.

Geplant ist, dass Studenten nach Abschluss des Studiums - vorausgesetzt sie finden einen Job- und dann auch erst ab einem Einkommen von 24.000 Euro/Jahr einen zusätzlichen Beitrag zu den Sparmaßnahmen des Staates leisten.

Nach Angaben der Studenten-Organisation NUS beteiligten sich 30.000 junge Leute an dem Protest. Die Polizei sprach allerdings nur von 9000 Teilnehmern.
Die englische Regierung möchte es zudem den Universitäten erlauben, bei "außerge-wöhnlichen Umständen" die Studiengebühren auf bis zu 9000 Pfund (rund 10.440 Euro) pro Studienjahr fast zu verdreifachen. Bisher zahlen Studierende an Universitäten in England, Nordirland und Wales bis zu 3200 Pfund/Studienjahr. Gewerkschaften befürchten, dass vielen jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen bei noch höheren Studiengebühren die Möglichkeit genommen wird, überhaupt zu studieren.
Die Studierenden fühlen sich insbesondere von den Abgeordneten der Liberaldemo-kratischen Partei hintergangen, da diese in ihrem Wahlversprechen Gebührenerhöhungen ausschlossen.

Premier Cameron verteidigt seinen Sparkurs (06.10.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Premier Cameron verkündete auf dem Tory-Parteitag in Birmingham, dass er über vier Jahre 25 % einsparen wolle. Cameron kündigte die Kürzung vieler staatlich finanzierter Programme, ebenso wie den Wegfall von Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst an.
Zugleich versicherte er, dass das Gesundheitssystem von allen Kürzungen ausgespart werde. Der Premier versprach den Ärmsten und Schwächsten im Land auch weiterhin zu helfen und insbesondere diejenigen im Land mit höheren Einkommen deutlich mehr als bisher zu belasten. So möchte Schatzkanzler George Osborne beispielsweise das Kindergeld für Besserverdiener - mit einem Jahreseinkommen über 50.000 Euro - abschaffen. Für die jetzt notwendigen radikalen Kürzungen machte er die Politik der Vorgänger- Regierung verantwortlich, die dem Land große Schulden, das bisher größte Haushaltsdefizit und eine riesige Bürokratie hinterlassen hätten.


Irland muss viele Milliarden in Bankensystem pumpen (30.09.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irlands Staatsdefizit wird 2010 auf die Rekordmarke von 32 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Der Gesamtschuldenstand Irlands beträgt 160 Milliarden Euro, was der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes in einem Jahr entspricht. In großer Geldnot sind insbesondere die verstaatlichte Anglo Irish Bank und die Allied Irish Bank, wobei letztere durch eine Kapitalerhöhung am Aktienmarkt frisches Geld erhalten soll. Im Notfall kann sich Irland unter den Rettungsschirm der EU und des Internationale Währungsfonds (IWF) begeben, der für 750 Mrd. Euro Sicherheit bietet. Deutschland steht mit 120 Mrd. Euro in der Pflicht.

Ed Miliband verspricht neuen Kurs der Labour-Partei (25.09.2010)


Prunkvolle Verkündung der Sparpläne (25.05.2010)

Gemäß der von Königin Elizabeth II prunkvoll verkündeten Sparpläne sollen die hohen Beamten künftig nicht mehr erster Klasse fliegen und die Minister sollen ihren Dienstwagen gestrichen bekommen.
Geplant sind auch politische Reformen. So sollen die Mitglieder des Oberhauses nach Willen der Liberalen künftig gewählt und nicht mehr ernannt werden.
Auch die Datenspeicherung, die Kontrolle über die allgegenwärtigen Überwachungskameras und die Sammlung von DNA-Informationen steht zur Diskussion, denn die Liberalen wollen hier Schutzrechte zurückerobern.
Zudem wird der Rotstift bei Regionalsubventionen, Zuschüssen für Kleinkinder, Studienplätzen und bei Jobprogrammen für Jugendliche angesetzt werden. Des weiteren ist die Privatisierung der Post geplant und eine Begrenzung der Zuwanderung.  Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Rechte mehr an die EU abzugeben. Zuletzt ist auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geplant.

"Die Jahre des Überflusses sind vorbei" (24.05.2010)
Insgesamt sollen nach Schatzkanzler (Finanzminister) George Osborne rund 6,2 Milliarden Pfund ( umgerechnet 7,4 Mrd. Euro) im Haushalt eingespart werden. Gespart werden soll insbesondere im Bereich der Beratungskosten und Informationstechnik. Außerdem soll es einen Einstellungsstopp geben, der jedoch nicht für die Bereiche Bildung, Verteidigung und Gesundheit gilt.
Als Zugeständnis an die Bürger werden 500 Millionen Pfund in Bildung und Sozialwohnungen investiert. Zudem sollen Jobs geschaffen und die Wirtschaft stimuliert werden. Die Gewerkschaften im Land übten heftige Kritik an den Sparplänen der Regierung. 2009 lag die Neuverschuldung bei rund 160 Milliarden Pfund (184 Milliarden Euro), was zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht und damit viermal so hoch war wie von der EU erlaubt.

Der Kampf gegen das Defizit (20.05.2010)

Gemäß der Koalitionsvereinbarung zwischen der Tory-Partei und den Liberaldemokraten soll der Abbau des Staatsdefizits höchste Priorität erhalten.
Das Defizit von 163 Mrd. Pfund in diesem Jahr soll nicht mit höheren Steuern sondern durch geringere Ausgaben im Staatshaushalt bekämpft werden.
Geplant ist eine deutliche Kürzung im Bereich der Verteidigung im Umfang von sechs Milliarden Pfund. Außerdem ist ein striktes Vorgehen gegen "nicht annehmbare" Bonuszahlungen für Bankmanager angedacht.

Gemeinsam sparen statt streiten (12.05.2010)

Wer sind die Neuen in London? (12.05.2010)
Regierungswechsel in Großbritannien

Die Debatte um die Reform des Sozialhilfesystems in Großbritannien ähnelt sehr der in Deutschland. Auch hier wird propagandiert, dass sich Arbeit lohnen müsse.
Die Liberalen bekommen in der Regierungskoalition 5 Kabinettsposten.
Dennoch die konservativen Tory behalten sich die wichtigesten Ämter vor.
(Verteidigung, Ministerium für Bildung und Gesundheit, Außenministerium)

Der neue Finanzminister: George Osborne (D. Camerons Weggefährte)
Der neue Außenminister: William Hague (ein bekennender Europagegner)

Eine Neuverschuldung von zwölf Prozent und ein Defizit von mehr als 180 Milliarden Euro zwingen auch Großbritannien zu Spaßmaßnahmen.


Cameron löst Brown als Premier ab (12.05.2010)

Packt Brown schon jetzt die Koffer? (11.05.2010)

Brown lässt den Tories Zeit für Verhandlungen (07.05.2010)

Ob Labour oder Tories - sparen müssen sie alle (07.05.2010)

Willkommen in Europa (07.05.2010)

Wahlrecht in Großbritannien (06.05.2010)

Englisches Regierungssystem
'

Ergebnisse der Unterhauswahl am 6. Mai 2010 in GB

Partei Stimmenanteil in %
Tories 36,1 %
Labour 29,0 %
LibDems 23,0 %
BNP 1,9 %
SNP 1,7 %
Ukip 3,1 %
Green 1,0 %
sonstige 4,2 %


Partei

Gewinne & Verluste in %
im Vergleich zu 2005

Tories +3,8 %
Labour -6,2 %
LibDems -1,0 %
SNP +0,2 %
Ukip +0,8 %
Green +/-0,0 %
sonstige -0,8 %


Aktuelles Unterrichtsmaterial zum Tode
der eisernen Lady "Margaret Thatcher"


Margaret Thatcher - Eiserne Lady und umstrittenste Politikerin Großbritanniens

Margaret Thatcher war eine der einflussreichsten Politgrößen Großbritanniens, dabei war sie nicht unumstritten: Ihre Befürworter lobten sie für ihre kompromisslose Reformpolitik, gleichzeitig bildete sich großer Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen ihre drastische Sparpolitik bei den Sozialausgaben, gegen Privatisierung und die Zerschlagung der Gewerkschaften.

Sie prägte somit das heutige Großbritannien auf entscheidende Weise und führte es zudem in einen postkolonialen Krieg um die Falklands.

Mithilfe dieser Arbeitsblätter erarbeiten sich die Schüler selbstständig die Person Margaret Thatchers und die Grundzüge ihrer Politik.


Die Schüler erstellen mithilfe eines Infotextes einen Steckbrief, ergänzen eine Zeitleiste zum Falklandkrieg durch eine Internetreche und kommentieren ihre berühmtesten Zitate.

Didaktisch-methodische Hinweise
zum Einsatz des Materials

Margaret Thatcher

Inhalt:
Drei Arbeitsblätter für den Unterrichtseinsatz

  • 1. Who was Margaret Thatcher?
  • 2. War with Argentina? The Falklands War in 1982
  • 3. Quotations from Margaret Thatcher

Lösungsvorschläge





Irland



Am 02. Oktober 2009 hat die irische Bevölkerung entschieden: “Ja” für den Vertrag von Lissabon! Nach diesem für die Europäische Union positiv ausgefallenen Referendum steht einem gesamteuropäischen Vertragswerk kaum noch etwas entgegen.

Dieses Material eignet sich vor allem für den Einsatz im SoWi-Unterricht, kann aber auch in anderen Fächern – etwa im Rahmen des Geschichtsunterrichts – eingesetzt werden.



    Inhalt:
    • Einleitung: Irland sagt endlich “Ja”
    • Der “Lissabon-Vertrag´”
    • Aktuelles Thema: Das EU-Referendum in Irland
    • Aufgaben zum Arbeitsmaterial und Lösungsvorschläge
    • Dazu Aufgaben, die der Auswertung der Materialien dienen (mit Lösungen)


Irlands Ja zum EU- Referendum

Bilingualer Unterricht. (in Englisch) :



Dieses Material mit englischsprachigen Arbeitsblättern für den direkten Einsatz im Unterricht ermöglicht es Ihren Schülern, sich den Hintergründen des Nordirlandkonflikts selbstständig zu nähern. Der unterschwellig nach wie vor vorhandene Konflikt ist auch heute noch in den Nachrichten zu. Die Schüler erarbeiten sich die Geschichte Nordirlands und der Republik Irland, die religiöse Spaltung und aktuelle politische Entwicklungen.

Die Arbeitsblätter bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber auch einzeln eingesetzt werden. So bieten sie eine ideale Unterstützung für Ihre Unterrichtseinheit oder strukturieren diese nach Belieben vollständig.

Lehrer-Tipp: Das Material enthält ebenfalls Links und Hinweise, wie das Thema vertiefend mit auditiven und literarischen Materialien behandelt werden kann.

Inhalt:
  • Arbeitsblätter (einzeln verwendbar)
  • LehrerTipp: weiterführende Materialien für den Unterricht zum Thema Nordirlandkonflikt
  • Arbeitsblätter mit Lösungen (Lehrervariante)


Conflict in Northern Ireland

Europa stützt Irland mit Milliarden (22.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Das sonst so europaskeptische Irland hat sich gezwungenermaßen nun doch unter den von EU und IWF aufgespannten Rettungsschirm begeben. Die EU sagte dem hoch verschuldeten Land Milliardenhilfen zu. Es ist die Rede von 80- 90 Mrd Euro. Mit den Milliardenhilfen soll nicht nur Irland vor der Pleite gerettet werden, sondern vielmehr steht die finanzielle Stabilität der gesamten EU und der Euro-Zone auf dem Spiel. Großbritannien ist mit sieben Milliarden Pfund dabei, da insbesondere britische Banken stark auf der Nachbarinsel engagiert sind.
Irland hatte sich zuletzt mit milliardenschweren Rettungsmaßnahmen für seine Banken in eine Rekordverschuldung gestürzt und hat sein Staatsdefizit inzwischen auf 32 Prozent angehäuft. Mit der jetztigen Entscheidung aus Dublin verliert der Staat wohl seine Haushaltshoheit und einen Teil seiner so sehr geschätzten Souveränität. Fortan werden Experten aus Brüssel und Washington, dem Sitz des Internationalen Währungsfonds beim irischen Staatshaushalt entscheidend mitreden. Mit dem Geld soll das Eigenkapital der Kreditinstitute aufgebessert und eine Neuausrichtung eingeleitet werden.

Es ist zu erwarten, dass die EU massiven Druck auf die Regierung ausüben wird, die im EU-Vergleich extrem niedrigen Unternehmenssteuern anzuheben. Irland wird in nächster Zeit seine Ausgaben zurückfahren und seine Einnahmen erhöhen müssen, wenn es aus der Krise herauskommen möchte.

Wie funktioniert die Irland-Rettung? (22.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Die EU-Kommission und der IWF werden in nächster Zeit einen Auszahlungsplan beschließen, wobei die Auszahlung einzelner Tranchen an Bedingungen wie Haushaltsauflagen geknüpft ist. Geld fließt also jeweils erst dann, wenn die Bedingungen erfüllt werden.
Am freien Markt muss Irland derzeit 8% Zinsen für Kredite zahlen. Die EU stellt dem finanziell angeschlagenen Land dagegen Kredite für 5% in Aussicht. Deutschland steht für bis zu ein Drittel der irischen Finanzhilfen gerade. Zwar muss Berlin kein Geld nach Dublin überweisen, aber aufgrund der hohen Bürgschaft dürfte sich die Kreditwürdigkeit Deutschlands verschlechtern. Für den Fall, dass Irland seine Schulden nicht bezahlen könnte, würde die Bürgschaft fällig. Der aufgespannte Schutzschirm von EU und IWF, der auf drei Jahre - bis Ende Juni 2013 - begrenzt ist, besteht aus bilateralen Kreditgarantien der Euro-Staaten über 400 Milliarden Euro, einem Notkreditrahmen der EU über 60 Milliarden sowie aus Kreditlinien über 250 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Irland soll aus alle drei Geldtöpfen finanzielle Hilfen erhalten. Irland wird nach Schätzungen wohl 50 Mrd. Euro für die Bankenrettung aufbringen müssen. Die irische Regierung könnte die Kredite an die maroden Banken weiterleiten. Bei einem Bruttoinlandsprodukt von 160 Milliarden Euro dürfte das Haushaltsdefizit wohl 32 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen.

"Die EU hat aus dem Fall Griechenland gelernt" (22.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Nach ARD Korrespondent Markus Preiß hat die EU aus dem Fall Griechenland gelernt und möchte daher Hilfen für das angeschlagene Land nicht auf die lange Bank hinausschieben.
Sollte sich die Größenordnung der Finanzhilfen bewahrheiten, so bekäme Griechenland 80 Mrd. Euro Hilfen, was pro Einwohner 20.000 Euro entspricht. Welche Zugeständnisse die Iren im Gegenzug an die EU und den IWF zu machen haben, ist underdess weiterhin unbekannt. Noch vor wenigen Tagen hatten zahlreiche Politiker die Notwendigkeit finanzieller Hilfen noch abgestritten.

Europäer drängen Iren zu Radikalkur (Spiegel.de, 22.11.2010)

Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland (Spiegel.de, 22.11.2010)

Wie Ackermann an das Iren-Schwein kam (Spiegel.de, 21.11.2010)

Irland will riesiges Hilfspaket (Spiegel.de, 21.11.2010)

Irlands Finanzminister will um Hilfe bitten (21.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irlands Finanzminister Lenihan setzt nun doch auf Kredite der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die diesjährige Nettoneuverschuldung beläuft sich auf einen europäischen Rekord von 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die EU und der IWF werden aller Voraussicht nach als Gegenbedingung für die gewährten Kredite die Sanierung des Haushalts fordern. Eine Anhebung der Unternehmenssteuern schloss der Minister jedoch aus, da er in dem niedrigen Satz einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen EU-Staaten sieht. Stattdessen setzt die Regierung den Rotstift an bei Zuwendungen an Kinder, Mindestlöhnen und beim Arbeitslosengeld. Irland war inbesondere wegen eines Rettungspaketes über 62 Milliarden Euro für fünf irische Banken in finanzielle Probleme geraten.

Irland-Rettung kostet bis zu 100 Milliarden Euro (Spiegel.de, 20.11.2010)

Irland ist kein zweites Griechenland (18.11.2010)

Bei wem Irland in der Kreide steht (17.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irland, das Milliarden Euro in den Bankensektor pumpen muss, steckt tief in der Schuldenkrise. Doch bislang möchte das Land auf Hilfsgelder der EU oder des
Internationalen Währungsfonds (IWF) verzichten. Sollte der Staat pleite gehen, so käme Irland wohl der mit 750 Milliarden Euro ausgestattete Rettungsschirm von EU und IWF zugute. Irland ist mit 731,2 Mrd. im Ausland verschuldigt. 508,6 Mrd. Euro dieser Schulden entfallen dabei auf europäische Gläubiger. Die größten Gläubigerländer sind Großbritannien (148,5 Mrd.)und Deutschland ( 138,6 Mrd.), gefolgt von Belgien (53,9 Mrd) und Frankreich (50,1 Mrd.). Weitere europäische Gläubiger-Staaten sind die Niederlande (21,2 Mrd.), Portugal (19,4 Mrd.), Schweiz (17,6 Mrd.), Dänemark (16,5 Mrd.), Italien (15,3 Mrd.) und Spanien (14,0 Mrd.).

Warum will Irland sich nicht helfen lassen ? (16.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irland hat sich bereits vor Monaten ausreichend Geld am Finanzmarkt geliehen, so dass die Staatsaufgaben wohl bis zum nächsten Sommer finanziert sind. Das derzeitige Ansteigen der Zinsen für diese langjährigen Bonds ist insofern wohl ohne Bedeutung.

Irland fürchtet um seine finanzielle Souveränität.
Wenn sich das Land nach dem Muster von Griechenland helfen lässt, wird es mit Sicherheit einen Teil seiner Haushaltshoheit verlieren. Irland müsste als Bedingung für die gewährte Finanzspritze von IWF und EU Brüsseler Kontrolleure ins Land lassen. Die irische Regierung möchte dies um jeden Preis vermeiden. Man befürchtet in dem EU-kritischen Land, dass dann zuallererst die extrem niedrige Unternehmenssteuer, die derzeit bei nur 12,5 Prozent liegt, zur Disposition stehen würde. Doch gerade dieser Steuervorteil hatte in den vergangenen Jahren zu dem kleinen irischen Wirtschaftswunder beigetragen und zahlreiche US-Investoren ins Land geholt. Der EU-Durchschnitt bei der Unternehmenssteuer beträgt über 20 Prozent.

Neuwahlen stehen an
/Die Unabhängigkeit Irlands ist den Bürgern viel wert ...
Aber es gibt noch weitere Gründe, weshalb Irland derzeit noch so vehement Hilfe aus Brüssel ablehnt. Es stehen demnächst Nachwahlen an und die irische Regierungskoalition von Fianna Fail und Grünen, die derzeit nur eine hauchdünne Mehrheit hat, würde mit größter Wahrscheinlichkeit wenn Brüssel in Dublin reinreden würde, bei der nächsten Wahl von den europaskeptischen Iren abgestraft werden.
Zum anderen war die Republik Irland lange Zeit von den Briten fremdbeherrscht worden und ist nach langem und blutigem Bürgerkrieg stolz auf seine Souveränität. Eine erneute Fremdherrschaft wäre für die Iren quasi ein nationales Trauma.

Irland macht noch mehr Schulden als Griechenland (22.04.2010)
Europäische Statistikbehörde zu Defizit und Verschuldung

Ex-Minister proben Aufstand gegen Brown (06.01)
Iren entscheiden erneut im Oktober (08.07.09)
Iren stimmen erneut über Lissaboner Vertrag ab (19.06.09)



Island

Island will schnell in die EU (16.07.09)


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