Krieg in der Ukraine (Mai 2024)
Erbitterte Kämpfe und kein Ende in Sicht.
Eine Chronologie der Ereignisse von den Anfängen bis jetzt ...

Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( Aktuelle Geschehnisse im Mai 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( Geschehnisse im April 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Geschehnisse im März 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Januar/Februar 2024)

Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Oktober 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (September 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juni 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Mai 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (April 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (März 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Februar 2023) Ukraine Krieg (Ukraine Krieg (Januar 2023)

Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2022)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Oktober 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (September 2022)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2022)

Ukraine Kriegsgeschehen (Februar - Juni 2022)

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht




AKTUELLE ARBEITSBLÄTTER (zum download):
"KRIEG IN DER UKRAINE"


Sozialkunde Lehrer Arbeitsblätter Der Ukraine-Krieg
(Aktuelle Arbeitsblätter zum download, RAABE Fachverlag)
  Sozialkunde Unterrichtsmaterial

Sozialkunde Unterrichtsmaterial
Worum geht es und wie geht es weiter

Sozialkunde Unterrichtsmaterial  
Sozialkunde Arbeitsblätter downloaden
 

Aktuelle Politik Arbeitsblätter (download)
11.-12. Schuljahr, 33 Seiten (2,4 MB)

Schon vor Beginn des Ukraine-Konfliktes 2013 hatten Russland und die Ukraine eine bewegte gemeinsame Geschichte, die auch nach Auflösung der Sowjetunion stets Konfliktpotenzial barg.

Gegenstand dieser Reihe ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der seit 2014 andauert. Ziel ist es, den Lernenden die historischen Wurzeln und aktuellen Grundlagen des Krieges zu vermitteln. In diesem Zusammenhang werden die russische und die ukrainische Sicht auf den Konflikt multiperspektivisch aufgearbeitet. Die Rollen von NATO, EU, China und Deutschland werden intensiv erläutert und ... Lesen Sie mehr beim >Anbieter<

Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial

  -> Weitere aktuelle Arbeitsblätter zum Ukraine Krieg
     Der aktuelle Krieg in der Ukraine


> Wirtschaftliche Kennzahlen zur Ukraine
   Der Interessenkonflikt zwischen der USA/EU und Russland

Ein paar einleitende Worte ...
Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Angaben zu Kriegsverlauf, Opfern und Beschuss durch offizielle Stellen
der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien in der aktuellen Lage nicht zeitnah und unmittelbar von unabhängi-ger Stelle überprüft werden können. Es ist oftmals eine parteiische Berichterstattung beiderseits. Erfahrungsgemäß versuchen in einem Krieg stets beide Kriegsparteien ihre eigenen militärischen Verluste stets klein zu reden, um die Kampfmoral der jeweils eigenen Truppen nicht zu untergra-ben. Zugleich sind auch Übertreibungen beispielsweise bei Verlusten der gegnerischen Kriegspartei und Falschbehaupt-ungen (sog. Fake News) nicht auszuschließen.


18.06.2024
Einer ukrainischen Drohne ist es offenbar gelungen, ein Tanklager mit 5.000 Tonnen Treibstoff im Süden Russlands in Brand zu setzen. Das Tanklager brannte auf etwa 3.200 Quadratmetern Fläche. Mehr als 200 Feuerwehrleute sollen vor Ort sein, um den Brand zu löschen. Mit derartigen nächtlichen Drohnenangriffen im russischen Hinterland versucht die ukrainische Armee vor allem Treibstofflager und Raffinerien zu treffen, um die Versorgung der russischen Truppen zu stören, doch an die verheerend Auswirkungen solcher Angriffe auf Umwelt und Klima wird wohl leider nicht gedacht oder aber Klima und Naturschutz werden den Kriegszielen untergeordnet.

Da Russlands Streitkräfte in letzter Zeit immer wieder Luftabwehranlagen von der Krim Richtung Front verlegt haben, war die Luftabwehr auf der Krim zuletzt sehr geschwächt gewesen,- zum Beispiel in die Oblast Belgorod - wodurch der Ukraine immer wieder wirkungsvolle Schläge gegen die Schwarzmeerflotte wie gegen Stützpunkte gelang.

Nun hat aber Russland angekündigt, das modernste Luftverteidigungs-System auf die Krim zu verlegen, nämlich die S-500, auch Prometheus genannt. Sie gilt als eine Waffe der Superlative, jedenfalls nach russischer Darstellung. Laut Hersteller kann sie gleichzeitig zehn Interkontinentalraketen beziehungsweise deren Sprengköpfe abfangen. Die maximale Schussdistanz des mobilen Flugabwehrsystems wird mit rund 500 Kilometern angegeben.

Mit dem Luftabwehrsystem möchte Russland wohl auch die Kertsch-Brücke, ein Prestige Projekt Putins, besser schützen.
Die Brücke ist auch strategisch wichtig, denn über sie läuft
ein Großteil der Truppenverlegungen von Russland auf die Krim. Die Zerstörung dieser Brücke ist für die Ukraine
das Ziel schlechthin.


17.06.2024
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat die Zahlung von Bürgergeld an ukrainische Flüchtlinge infrage gestellt und gemeint, das Bürgergeld ein "Bremsschuh für
die Arbeitsaufnahme"sei . Ähnlich sieht dies wohl auch FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, der ebenfalls einen Stopp des Bürgergeldes für ukrainische Flüchlinge forderte und stattdessen vorschlägt, diese nach dem Asylbewerber-leistungsgesetz zu unterstützen, welches geringere Leistungen vorsieht.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kritisiert zudem, dass einige Zehntausend Männer, die eigentlich der Wehrpflicht in der Ukraine unterliegen, in Deutschland Bürgergeld empfangen, während sie in der Ukraine dringend zur Landesverteidigung gebraucht werden. Es sei seines Erachtens der Deutschen Bevölkerung nicht zu vermitteln, dass einerseits in Deutschland über die Wiedereinführung der Wehrpflicht gesprochen wird, während andererseits ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter durch den deutschen Steuerzahler alimentiert werden. Dem RND zufolge halten sich noch knapp 210.000 männliche Ukrainer zwischen 18 und 60 Jahren in Deutschland auf.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestags-fraktion, Martin Rosemann, widersprach der Kritik an der Auszahlung von Bürgeld an ukrainische Kriegsflüchtlinge
wenig später.

Nach Zahlen von April wurden seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs nur etwa 160.000 geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in Arbeit gebracht. Zu wenig wie manche argumentieren, denn gerade in der Gastronomie, auf dem Bau oder in der Pflege herrscht gravierender Arbeitskräfte-mangel.


15.06.2024
Beim Friedensgipfel am Vierwaldstättersee in der Schweiz haben zahlreiche Staaten nach Lösungen im Ukrainekonflikt gesucht. Russland selbst war allerdings nicht eingeladen gewesen. Stattdessen hatten sich die Schweizer Gastgeber darum bemüht, möglichst viele mit Russland befreundete Länder mit an den Tisch zu bekommen. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der indische Ministerpräsident Narendra Modi waren zwar zum G7 Gipfel gekommen, sie hatten aber nicht persönlich an der Friedenskonferenz teilgenommen. Für Südafrika war lediglich der nationale Sicherheitsberater dabei. Indien hatte nur einen Staatssekretär aus dem Außenministerium zu dem Treffen geschickt. Für Saudi-Arabien war immerhin Außenminister Faisal bin Farhan Al Saud mit dabei. Sein Land könnte möglicherweise Ausrichter einer Nachfolgekonferenz sein.

Unmittelbar vor dem Gipfel hatte Russland seinerseits Bedingungen für Friedensverhandlungen aufgestellt. So fordert Russland einen Verzicht der Ukraine auf die Gebiete Donezk, Luhansk, Cherson, Saporischschja und die Schwarzmeer-Halbinsel Krim, was rund einem Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets entspricht.



02.06.2024
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat beim Sicherheitsforum in Singapur für eine Beteiligung der Staaten Südostasiens am Friedensgipfel in der Schweiz geworben. Zumindest Ramos-Horta, der Staatschef von Osttimor, hat Selensky versichert, persönlich an dem Gipfel am 15./16. Juni teilnehmen zu wollen. Selensky hofft aber auch auf eine Teilnahme Indonesiens an dem Friedensgipfel auf höchster Ebene. Selenskyjs Reise dient vor allem der Mobilisierung von Unterstützung im südostasiatischen Raum für die Ukraine. So hofft Kiew, den Druck auf Russland zu erhöhen, um Moskau zu Zugeständnissen zu zwingen.

Nach Angaben der italienischen Regierung nimmt Selensky wohl auch am G7-Gipfel in knapp zwei Wochen (vom 13.
bis 15. Juni) in der süditalienischen Region Apulien teil. Die Siebenergruppe besteht aus den USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. In diesem Jahr führt Meloni den Vorsitz.


1.06.2024
In der Nacht zum Samstag hat Russland die ukrainische Energieversorgung offenbar erneut mit zahlreichen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Nach Angaben aus Kiew sollen Anlagen zur Energieversorgung in den Gebieten Dnipropetrowsk, Donezk, Kirowohrad, Iwano-Frankiwsk und Saporischschja massiv mit Raketen- und Drohnenangriffen überzogen worden sein. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge hat Russland bei dem nächtlichen Angriff 53 Raketen und Marschflugkörper sowie 47 Drohnen eingesetzt. Die Marschflugkörper sollen dabei teilweise weit hinter der Grenze von russischen strategischen Bombern des Typs Tu-95 im Gebiet Saratow oder über dem Kaspischen Meer abgefeuert worden sein. Nach eigener Darstellung hat die ukrainische Luftwaffe 30 Marschflugkörper vom Typ Ch-101 und 4 des Typs Kalibr sowie eine Iskander-Rakete abgewehrt. 46 der 47 Drohnen sollen zudem abgefangen worden sein.

Bei den Angriffen sollen aber auch zivile Objektive getroffen worden sein. In der Stadt Balaklija im Gebiet Charkiw gab es den Angaben zufolge zwölf Verletzte durch Treffer in Wohnhäusern, darunter acht Kinder.


31.05.2024
Nach langem Zögern hat nun auch die Bundesregierung nach den USA und Frankreich am Freitag, den 31. Mai 2024 der Ukraine die offizielle Erlaubnis erteilt, mit deutschen Waffen auch gegen militärische Ziele in Russland selbt vorzugehen. Damit gibt die Bundesregierung der Ukraine bei der Verteidi-gung der Millionenstadt Charkiw weitestgehend freie Hand.

Künftig soll es also den ukrainischen Streitkräften gestattet sein, sich gegen den Beschuss aus dem russischen Grenz-gebiet auch mit den aus Deutschland gelieferten Waffen zu wehren. Lange Zeit war die Nutzung der aus Deutschland gelieferter Waffen für Angriffe auf Ziele in Russland für die Ukraine tabu gewesen, was in letzter Zeit immer deutlicher kritisiert worden war. Doch als am gestrigen Abend auch US Präsident Joe Biden Gegenschläge mit US-Waffensystemen zur Verteidigung der ostukrainischen Großstadt Charkiw gestattete, lenkte auch Bundeskanzler Scholz ein. Die west-lichen Waffen zielen bislang in erster Linie auf russische Stellungen in den von Moskau besetzten Gebieten der Ukraine. Nach wie vor ist aber die Abgabe von bestimmten Waffensystemen nach Angaben aus Bündniskreisen zum Teil an strenge Auflagen für deren Nutzung gekoppelt. Damit soll verhindert werden, dass der Konflikt mit Russland weiter eskaliert und die Nato womöglich noch zur Kriegspartei wird.


28.05.2024
Politiker von SPD und Union haben sich hinter die Forderung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gestellt, der ein Ende der militärischen Beschränkungen für die Ukraine für notwendig und angemessen erachtet hatte.

Belgien hat der Ukraine bei Selenskyj-Besuch 30 Kampfjets vom Typ F-16 Kampfjets bis 2028 zugesagt. Erste Kampfjets sollen noch in diesem Jahr geliefert werden. Die am Dienstag in Brüssel unterzeichnete Vereinbarung sieht Militärhilfe im Wert von 1 Mrd. Euro vor. Noch im laufenden Jahr will Belgien der Ukraine eine Militärhilfe im Wert von mindestens 977 Millionen Euro leisten. Auch sicherte Belgien der Ukraine Rückendeckung für den angestrebten Beitritt zu EU und Nato zu.

Der Ukraine ist es offenbar gelungen den russische Militärflugplatz Belbek nahe der Hafenstadt Sewastopol anzugreifen. Raketen, Drohnen und Streumunition haben wohl erhebliche Zerstörungen angerichtet. Bei den zweitätigen nächtlichen Angriffen soll ein Treibstoffanlager in Flammen aufgegangen sowie ein Flugabwehrsystem zerstört worden sein. Ferner sollen ein russischer Jet des Typs
Su-27 und zwei Kampfflugzeuge MiG-31 zerstört worden sein. Eine MiG-29 wurde wohl beschädigt. Die MiG 31 gilt als eine der wichtigsten Waffen Russlands. Schätzungen zufolge hat Russland davon 130 Exemplare.


24.05.2024
Ukrainische Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge die Bodenoffensive in der Region Charkiw vorerst gestoppt. Wegen der kritischen Lage ist Präsident Selenskyj in die Großstadt gereist um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Nach Angaben von Armeechef Oleksandr Syrskyj hätten sich die vorrückenden russische Soldaten in Straßenkämpfen um die Grenzstadt Wowtschansk "völlig verzettelt und sehr hohe Verluste bei den Angriffseinheiten erlitten. Wegen der dort anhaltenden Kämpfe mussten bislang mehr als 11.000 Menschen in dem Gebiet ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

In der Nacht auf Freitag schlugen offenbar zwei Gleitbomben in der Region ein. Infolge des Angriff wurde von einem Gebäude das Dach und die Fassade beschädigt. Eine Frau
soll verletzt worden sein. Ein Vorfall der noch glimpflich verlief. Ein Tag zuvor waren in Charkiw sieben Menschen durch russischen Raketenbeschuss einer der größten Druckereien in der Ukraine getötet und 23 weitere verletzt worden.


23.05.2024
Seit Beginn des Krieges liefern die USA der Ukraine Waffen und Munition unter der Bedingung, dass die Ukraine damit nicht russisches Territorium angreift, doch nun plädiert US-Außenminister Antony Blinken dafür, der Ukraine zu erlauben, mit amerikanischen Waffen auch Angriffe auf russisches Staatsterritorium durchzuführen.


20.05.2024
Russland hat eine Initiative zur möglichen Änderung seiner Seegrenzen gestartet. Allerdings ist Moskau wenig später anscheinend zurückgerudert. Dennoch ist die Aufregung bei den Nachbarstaaten groß. Diese sehen Russlands Initiative als Provokation. Russland begründete das Vorhaben damit, dass die alten noch zu Sowjetzeiten festgelegten Koordinaten ungenau seien und es nicht erlaubten, eine durchgehende Grenzlinie zu ziehen.


20.05.2024
Russland hat nach eigenen Angaben die Ortschaft Bilogorivka in der Region Luhansk unter seine Kontrolle gebracht. Der von etwa 800 Menschen bewohnte Ort war lange Zeit ein Symbol des ukrainischen Widerstandes in der Region Luhansk. Russland strebt seit längerem die vollständige Kontrolle über die Region Luhansk an. Nach Aussage des ukrainischen Präsidenten ist Russlands Armee bei seiner Offensive bislang etwa fünf bis zehn Kilometer weit vorgedrungen.

Bei russischen Angriffen in der ostukrainischen Region
Charkiw sind nach Behördenangaben mindestens elf
Zivilisten getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.
Die Ukraine spricht von einem Häuserkampf in der Kleinstadt Wowtschansk bei Charkiw. Die Frontlinie soll derzeit etwa entlang des Flusses Wowtscha verlaufen, der die Stadt in
eine Nord- und Südhälfte teilt. Der Regionalgouverneur Synegubow erklärte zuletzt, der russische Vorstoß in Richtung der Städte Charkiw und Kupjansk sei aber
vorerst gestoppt. An der Front hat die Ukraine seit
längerem mit Munitionsengpässen zu kämpfen.

Der ukrainische Präsident Selenksy forderte unterdessen vom Westen weitere moderne US-Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot, denn aus ukrainischer Sicht würden derzeit nur rund ein Viertel der zu ihrer Verteidigung benötigten Luftabwehr-systeme zur Verfügung stehen. Zudem wünscht sich die Ukraine etwa 120 bis 130 moderne Kampfjets, um in der
Luft ein Kräftegleichgewicht mit Russlands Luftstreitkräften
zu haben.


19.05.2024

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) fordert mehr Militärhilfe für die Ukraine aus dem laufenden Haushalt. Konkret geht es um einen Mehrbedarf von 3,8 Milliarden Euro. Bislang hat die Bundesregierung in diesem Jahr bereits 7,1 Milliarden Euro für die Ukraine-Militärhilfe zur Verfügung gestellt, doch die Summe scheint schon fast vollständig verplant zu sein, nur 300 Millionen Euro sind Berichten zufolge noch offen für neue Munitions- und Waffenkäufe.

Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zufolge sehen allerdings 40 % der Befragten Einsparpotenzial unter anderem bei der Unterstützung der Ukraine.

US Außenminister Antony Blinken hat unterdessen seine Aussagen zur Nutzung von US-Militärhilfe relativiert. Kurzum die Ukraine soll nun selbst entscheiden, wie sie diesen Krieg führen will, um ihr Territorium zu verteidigen, was wohl heißt, dass Angriffe auf russisches Territorium mit Waffen aus den Vereinigten Staaten nicht mehr grundsätzlich untersagt sind.


18.05.2024
Wegen der westlichen Sanktionen war der Bau eines Gasterminals durch den Linde-Konzern im russischen Ostsee-Hafen Ust-Luga westlich von St. Petersburg in Russland geplatzt. Nun hat Russlands Führung veranlasst, dass das Vermögen mehrerer Banken beschlagnahmt wird, die an
dem Geschäft beteiligt waren - Betroffen von der Beschlag-nahmung sind unter anderem die Deutsche Bank und die Commerzbank.

Bei der Deutschen Bank geht es um Vermögenswerte in Form von Wertpapieren, Immobilien und Guthaben des Kreditinstituts und seiner russischen Tochtergesellschaft im Volumen von bis zu 238 Millionen Euro. Bei der Commerz-bank geht es den Berichten zufolge um Vermögenswerte im Volumen von 93,7 Millionen Euro sowie Wertpapiere und das Gebäude der Bank im Zentrum Moskaus.

Besonders hart trifft es die italienische UniCredit - eine der vor dem Ukraine-Krieg am stärksten in Russland engagierten europäischen Banken. Hier ließ die russische Justiz Vermögen und Eigentum im Wert von rund 463 Millionen Euro beschlagnahmen. Die Bank hatte mit einer solchen Entscheidung schon gerechnet.


15.05.2024

Bislang haben die ukrainischen Behörden etwa 6.000 Menschen aus dem Gebiet um Charkiw in Sicherheit gebracht. Russland hat bisher ungefähr 35.000 Soldaten der neu formierten Nördlichen Gruppe der Streitkräfte entlang der Grenze zur Ukraine in den grenznahen Oblasten Brjansk, Kursk und Belgorod zusammengezogen. Militärbeobachter glauben jedoch nicht, dass es Russland darum geht, die Region und die Stadt Charkiw einzunehmen. Dafür seien die russischen Streitkräfte zahlenmäßig zu wenig, um eine Großstadt wie Charkiw einzunehmen. Es wird geschätzt, dass rund 300.000 zusätzliche Soldaten für eine Einkesselung Charkiws erforderlich wären. In westlichen Militärkreisen vermutet man daher ein Ablenkungsmanöver. Russland versucht wohl auch, aus dem Mangel an Munition und Personal der ukrainischen Armee so viel Profit wie möglich zu schlagen. Kiew sieht in dem russischen Vorstoß, einen Versuch, ukrainische Streitkräfte zu stressen, zu binden und abzulenken, denn natürlich möchte man eine so wichtige Großstadt wie Charkiw nicht ohne Schutz den Angreifern überlassen. Putin selbst soll wohl gesagt haben, man müsse die Linie verschieben, von der aus die Ukraine russische Ziele treffen könnte. Möglicherweise geht es den Russen bei ihrer Offensive also auch um eine Eindämmung der ukrainischen Angriffe auf die grenznahe Region Bolgorod, welche in letzter Zeit immer wieder das Ziel ukrainischer Angriffe war.



12.05.2024

Russland hat die Einnahme von insgesamt sechs Dörfern in der Ostukraine gemeldet. Ukrainischen Behördenangaben zufolbe waren zuvor mehr als tausend Menschen aus grenznahen Gebieten evakuiert worden. Nach Einschätzung eines hochrangigen ukrainischen Militärvertreters ist es das Ziel der russischen Armee, eine "Pufferzone" in den Regionen Charkiw und Sumy zu schaffen, um das ukrainische Militär daran zu hindern, russisches Staatsgebiet weiter unter Beschuss zu nehmen.

Nach russischen Behördenangaben ist eine Ölraffinerie in Südwestrussland Ziel eines Angriffs geworden. In der Nacht zum 12. Mai haben russische Verteidigungskräfte und die Kräfte der elektronischen Kriegsführung den Berichten zufolge eine Drohne über dem Gebiet der Region Wolgograd abgewehrt. Die abstürzende Drohne und eine anschließende Explosion haben allerdings zu einem Feuer auf dem Gelände der Ölraffinerie in Wolgograd geführt.

Zudem soll ein mehrstöckiges Wohnhaus in der russischen Grenzregion Belgorod bei einem Angriff schwer beschädigt worden sein. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow machte für den Beschuss die ukrainische Armee verantwortlich.
Zu möglichen Opfern gab es zunächst keine offiziellen Informationen.


10.05.2024
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew hat Russland am frühen Morgen eine massive Bodenoffensive in der ostukrainischen Region Charkiw gestartet. Russische Streitkräfte hätten versucht, mithilfe gepanzerter Fahrzeuge die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen.

Der russische Vormarsch im Osten drängt offenbar die ukrainische Armee an der Ostfront immer mehr in die Defensive. Russische Einheiten haben die Grenze rund 45 Kilometer nordöstlich der ukrainischen Großstadt bei Wowtschansk und etwas weiter westlich zwischen den Ortschaften Striletscha und Selene die Grenze überschritten. Otscheretyne wurde bereits von Moskau eingenommen, Tschassiw Jar könnte bald folgen.

Mit westlichen Waffen möchte Selensky schon bald wieder die Initiative im Kriegsgeschehen ergreifen.

Deutschland bleibt weiter einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine - auch im militärischen Bereich. So hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Washington nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen Lloyd Austine zugesagt, dass die Bundesregierung die Lieferung von drei weiter reichenden Raketenartilleriesystemen aus den USA
an die Ukraine bezahlt. Die Waffensysteme sollen einen höheren zweistelligen Millionenbetrag wert sein.

Unterdessen hat Selenskyj am Europatag erneut baldige EU-Beitrittsgespräche gefordert und für einen schnellen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union geworben.

Nach angeblich vereitelten Anschlagsplänen hat Selensky den Chef seiner Leibgarde Serhij Rud entlassen. Ein Grund für seine Entlassung wurde nicht genannt. Am vergangenen Dienstag hatte der ukrainische Geheimdienst SBU die Aufdeckung von russischen Anschlagsplänen gegen Selenskyj bekannt gegeben. Wenig später waren zwei hochrangige Offiziere aus dem Staatsschutz festgenommen worden.


09.05.2024
Entwicklungsministerin Svenja Schulze ist zu Besuch in Kiew. Ihr eigentlicher Gesprächspartner, der für Wiederaufbau zuständige Vizeregierungschef Olexander Kubrakow ist aber am selben Tag vom Parlament seines Amtes enthoben worden. Dieser sollte eigentlich die für die Ukraine so wichtige Wiederaufbaukonferenz am 11. und 12. Juni in Berlin vorbereiten. Bei der Berliner Konferenz wird es unter anderem darum gehen, wie kleine und mittelständische Unternehmen in der Ukraine unterstützt und wie Fachkräfte für den Wiederaufbau gefunden werden können.

Der 41-jährige Kubrakow war seit 2021 Minister für Infrastruktur und seit 2022 Vizeregierungschef gewesen. Schulze bedauerte seine Absetzung. Während des Besuchs der deutschen Bundesentwicklungsministerin unterzeichnete die Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Vertrag über Zuschüsse in Höhe von 45 Millionen für die Sanierung des ukrainischen Stromnetzes.


08.05.2024
Nach dem Willen der EU sollen Zinserträge in Milliardenhöhe aus dem eingefrorenen Vermögen der russischen Zentral-
bank zur Finanzierung von Militärhilfen für die Ukraine herangezogen werden.

Allein dieses Jahr sollen bis zu drei Milliarden Euro zusam-menkommen. 90 Prozent der nutzbaren Zinserträge aus
der Verwahrung russischer Zentralbank-Gelder in den EU-Fonds sollen für die Finanzierung militärischer Ausrüstung
und Ausbildung verwendet werden. Die restlichen 10 Prozent sollen für direkte Finanzhilfen für die Ukraine genutzt werden. EU Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Einigung. Nach Angaben der EU - Komission sind derzeit rund 210 Milliarden Euro der russischen Zentralbank in der EU eingefroren. Die Verhandlungen waren zum Teil schwierig gewesen, unter anderem deshalb, weil neutrale Staaten wie Österreich sich nicht direkt an der Lieferung von Waffen und Munition beteiligen wollten. Mit dem ausgehandelten Kompromiss wird zumindest ein Teil der Zinserträge auch für andere Finanzhilfen verwendet.

Die EU bleibt mit ihrem Vorhaben allerdings hinter den Forderungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den USA zurück. Selensky hatte gar die komplette Freigabe russischer Vermögen in Höhe von knapp über 200 Milliarden Euro verlangt. Russland hatte bereits im Vorfeld der Verhandlungen mit jahrzehntelanger Strafverfolgung für den Fall gedroht, dass die Europäische Union Eigentum des russischen Staates oder russischer Bürger konfisziert.

Die EU blieb wohl aber auch deshalb hinter den Forderungen des Ukrainischen Präsidenten zurück, weil die EU dann möglicherweise auch mit einer Zwangsenteignung der noch
in Russland tätigen Unternehmen aus EU-Ländern rechnen müsste und was wohl noch schwerer wiegt, Geldanleger weltweit könnten im Falle einer Zwangsenteignung russischer Vermögenswerte auch das Vertrauen in den europäischen Finanzplatz verlieren und Vermögen aus der EU abziehen.

Der stellvertretende ukrainische Regierungschef Olexander Kubrakow hatte zuletzt die von Russland verursachten Kriegsschäden auf 500 Milliarden Euro beziffert und sich
dabei auf Zahlen der Weltbank, der Europäischen Union
und der Vereinten Nationen berufen.


02.05.2024
Nach Angaben der US-Regierung verstößt Russland offen-
bar immer wieder gegen die Chemiewaffenkonvention
der Vereinten Nationen, wie das US-Außenministerium
am Mittwoch mitteilte. Der ukrainische Generalstab hatte Russland bereits zu Jahresbeginn vorgeworfen, dass russische Truppen immer wieder das Reizgas CS gegen ukrainische Soldaten in Schützengräben einsetzten. Die Gasgranaten werden offenbar von Drohnen abgeworfen oder von der Artillerie verschossen.


28.04.2024
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat die US Regierung ein Hilfspaket für die Ukraine angekündigt.
Wie US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Freitag gegenüber der Presse mitteilte, wollen die USA der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weitere Waffen und Unterstützung im Umfang von sechs Milliarden US-Dollar
(5,6 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen. Das US-Hilfspaket umfasst Artillerie-Munition sowie Drohnen-Abwehr und Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme. Die Lieferung der Waffen könnte aber Jahre dauern

Insgesamt hatte der US-Kongress am Mittwoch vergangener Woche nach einer monatelangen innenpolitischen Hängepartie und Streitereien zwischen Demokraten und Republikanern neue Hilfen im Umfang von rund 61 Milliarden US-Dollar für Kiew gebilligt.


24.04.2024
Direkt nach der Unterzeichnung des vom Kongress verabschiedeten Gesetzes hat US Präsident Joe Biden ein sofortiges neues Militärpaket in Höhe von einer Milliarde US-Dollar angekündigt. Das Hilfspaket beinhaltet Ausrüstung für die Flugabwehr, Artillerie, Raketensysteme und gepanzerte Fahrzeuge aus den Beständen des US-Militärs.



17.04.2024
Angriffe der russischen Armee haben inzwischen das ukrainische Otscheretyne nahe Donezk in eine Trümmerlandschaft verwandelt.


14.04.2024
Der ukrainische Armeechef hat von einer "deutlich verstärkten" Offensive der russischen Truppen gesprochen. Erst am Samstag hatte die russische Armee die Eroberung der Ortschaft Perwomajske nahe der ostukrainischen Stadt Awdijiwka bekannt gegeben. Während Russland regelmäßig Erfolge der eigenen Armee in der Gegend um Awdijiwka vermeldet, leidet die ukrainische Armee eigenen Angaben zufolge unter den Folgen von Munitionsmangel und den Schwierigkeiten bei der Rekrutierung neuer Soldaten. So hatte die ukrainische Armee kürzlich auch von einer "schwierigen und angespannten" Lage rund um die Stadt Tschassiw Jar gesprochen. Tschassiw Jar liegt etwa 20 Kilometer westlich von Bachmut, das im Mai vergangenen Jahres nach monatelangen Kämpfen von russischen Truppen erobert worden war.

Zur selben Zeit beschuldigt Russland die Ukraine, bei einem Beschuss der besetzten Stadt Tokmak in der südukrainischen Region Saporischschja zehn Menschen getötet zu haben. Ukrainische Behörden in Saporischschja wiederum erklärten, Russland habe die Region binnen eines Tages mehr als 400 Mal angegriffen, auch aus der Luft.

Die Ukraine wartet händeringend auf weitere Militärhilfe aus den USA, doch seit Ende vergangenen Jahres blockieren die Republikaner im US-Kongress auch auf Druck des früheren Präsidenten Donald Trump ein neues Ukraine-Hilfspaket im Umfang von 60 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 55 Milliarden Euro.

Am Samstag kündigte Deutschland an, der Ukraine in Kürze ein drittes Patriot-Luftabwehrsystem zu liefern.


03.04.2024
NATO-Generalsekretär Stoltenberg hat sich erneut für eine langfristige Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Geld ausgesprochen. Befürworter des Vorschlages sind, neben Deutschland - allerdings mit Einschränkungen -, auch das Baltikum, Polen und Kanada. Bei einem Bündnistreffen in Brüssel sagte Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne)es sei richtig, für die Planung von Waffen-
lieferungen und Ausbildungsaktivitäten verlässliche und langfristige Strukturen zu schaffen.

So möchte Stoltenberg einen Fonds in Höhe von 100 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine auf den Weg bringen. Der Vorschlag stößt auf den Widerstand Ungarns.

Gemäß ukrainischer Verfassung hätte die nächste Präsidentenwahl am vergangenen Sonntag stattfinden müssen, doch aufgrund des geltenden Kriegsrechts wurde
sie nicht angesetzt. Poroschenko, der 2019 - nach fünf Jahren im Amt - die Wahlen verloren hatte und das Amt des Präsidenten an seinen Herausforderer Wolodymyr Selenskyj abgeben musste, hegt offenbar erneut Ambitionen auf eine Rückkehr ins höchste Staatsamt des Landes.

Unterdessen bereitet Russland wohl nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Mobilmachung von 300.000 weiteren Soldaten vor. Russlands militärische Führung selbst hat eine solche Mobilmachung bislang nicht bekanntgegeben. Wie das russische Verteidigungsministerium in einer Erklärung aber mitteilte haben sich in diesem Jahr mehr als 100.000 Menschen bei den russischen Streitkräften zum Wehrdienst verpflichtet. Nach Schätzungen des Westens sind seit Beginn des Angriffskrieges mehr als 300.000 Russen verletzt oder getötet wurden. Gemäß den Angaben des britischen Geheimdienstes sind etwa 70.000 Soldaten auf russischer Seite ums Leben gekommen.


21.03.2024
Nach dem Willen der EU-Staaten soll die Europäische Investitionsbank (EIB) künftig eine größere Rolle bei der Finanzierung von Rüstungsprojekten spielen. In einer am Abend in Brüssel von den Staats- und Regierungschefs verabschiedeten Erklärung heißt es, EU-Förderbank solle
ihre Politik für die Kreditvergabe anpassen, um die Verteidigungsbereitschaft der Staatengemeinschaft zu erhöhen. Kritiker befürchten allerdings, dass das gute Rating der EU-Förderbank unter einer solchen Mandatsänderung leiden könnte. Bislang sind Kredite der Europäischen Investitionsbank allenfalls nur für sogenannte Dual-Use Produkte vorgesehen, also solche Produkte, die sowohl
zivil und militärisch verwendet werden können.

Nach britischer Einschätzung haben sich Russlands Vorstöße in der Ostukraine in den vergangenen Wochen verlangsamt. Möglicherweise ist dies auch auf die hohen Verluste im Kampf um Awdijiwka zurückzuführen. Zur Zeit ist das Gebiet nordwestlich von Donezk stark umkämpft. Russlands Streitkräfte machen dort kleinere Fortschritte. Berichten zufolge ist es Russlands Streitkräften gelungen, das Dorf Tonenke zu erobern. Das Dorf liegt rund zehn Kilometer
westlich der Stadt Awdijiwka.

Innerhalb einer Woche haben die Ukrainer sieben russische Erdölraffinerien in Brand geschossen. Die Angriffswelle ist für Russland ein großes Problem. In der Nacht auf Sonntag wurde eine Raffinerie in der Nähe des Schwarzen Meeres getroffen. Einen Tag zuvor wurden zwei Raffinerien in der Provinz Samara an der Wolga schwer beschädigt. Die Erdölindustrie ist mit Abstand die wichtigste Geldquelle für den russischen Staat und damit ein entscheidendes Mittel zur Finanzierung des Krieges.

Im Januar erst hatten ukrainische Drohnenangriffe unter anderem Verladeanlagen in zwei großen Exporthäfen an der Ostsee, Ust-Luga und Primorsk als Ziel. Dieses Mal sind weniger die Erdölterminals im Visier, sondern Anlagen der Erdölverarbeitung. Eine große Raffinerie bei St. Petersburg wurde zwar wiederholt von ukrainischen Drohnen ange-griffen, doch bislang wohl erfolglos. Diese liegt rund
800 Kilometer vom ukrainisch kontrollierten Territorium entfernt- wohl ein Beweis dafür, dass ukrainische Kampf-drohnen inzwischen eine Reichweite von fast 1000 Kilometern besitzen. Besonders die geografische Aus-dehnung der Drohnenflüge ist bemerkenswert, da mittler-weile schon Brände in Raffinerien im Süden Russlands,
im Moskauer Umland und in Kstowo nahe der Wolga-Metropole Nischni Nowgorod gemeldet wurden. Durch
die teils sehr erfolgreichen Angriffe in dieser Woche sollen
gut zehn Prozent der russischen Raffineriekapazitäten lahmgelegt wordensein. Es bleibt abzuwarten, wie lange
die Ausfälle anhalten. Östlich des Urals befinden sich noch einige größere Anlagen zur Herstellung von Benzin und
Diesel. Noch liegen diese ausserhalb der Reichweite ukrainischer Drohnen. Fakt ist, dass selbt eine relativ
kleine Verknappung erhebliche Preissteigerungen zur
Folge haben kann. Schon jetzt liegt der Preis von
russischem Normalbenzin ein Viertel über dem Stand
vor einem Jahr.

Ukrainischen Drohnen gelingt es erstaunlicher Weise immer wieder, die russische Flugabwehr ausmanövrieren, selbst bei strategisch wichtigen Anlagen. Offensichtlich macht die immense Zahl der Angriffe der russischen Luftabwehr zu schaffen. Russischen Angaben zufolge kamen allein in der vergangenen Woche rund 200 ukrainische Kampfdrohnen zum Einsatz. Es wird vermutet, dass beim erfolgreichen Angriff auf die Ölraffinereie Rjasan eine neuartige Ljuti-Drohne zum Einsatz kam. Dabei handelt es sich um eine ukrainische Eigenentwicklung, welche größer als alle bisherigen ukrainischen Eigenentwicklungen ist und aus diesem Grund genug Platz für selbst größere Sprengsätze bietet.


16.03.2024
Um die Grenzregion Belgorod wird weiter heftig gekämpft, denn pro-ukrainische Kräfte, darunter wohl auch Kämpfer
aus Russland, greifen immer wieder die Grenzregion auf russischer Seite an. Offenbar versuchen die ukrainischen Kämpfer auch Grenzdörfer in der besagten Region und auch in Kursk einzunehmen. Videos in sozialen Netzwerke zeigen zahlreiche beschädigte oder gänzlich zerstörte Häuser. Der Kreml versucht die Vorfälle auf russischem Staatsgebiet kleinzureden, doch bei den Kämpfen scheint es sich um schon größere Gefechte unter Einsatz von Artillerie, Flugzeugen und schwerem Gerät zu handeln - vergleichbar wohl mit den Kämpfen in Saporischschja. Lange waren Kämpfe auf russi-schem Staatsgebiet von der russischen Führung gänzlich geleugnet worden.

So kurz vor den Präsidentschaftswahlen sind die derzeitigen Angriffe auf russisches Staatsgebiet wohl eher eine große Blamage für Russlands Führung, wobei die teils heftigen Angriffe auf russisches Staatsgebiet auch den Zusammen-
halt innerhalb der russischen Bevölkerung stärken und dem Präsidenten ungewollt Rückhalt geben könnten. In unsicheren Zeiten - bei nationaler Bedrohnung also - versammelt sich
die Wählerschaft wohl eher hinter einem amtierenden Staatsoberhaupt und ist weniger geneigt, auf das Ungewisse zu setzen, was ein neuer Präsident mit sich brächte. Für die Präsidentenwahl am 17. März sind aber sowieso nur kremlnahe Gegenkandidaten aufgestellt worden.


14.03.2024
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben russische Truppen einen Versuch der ukrainischen Armee abgewehrt, in der Grenzregion Belgorod die Grenze zu durchbrechen. Bei einem nächtlichen Drohnenangriff mit etwa drei Dutzent russischen Drohnen sind in der Ukraine offenbar "Objekte der Fernsehinfrastruktur" getroffen worden. Das ukrainische Militär vermeldete, es habe 22 der insgesamt 36 von Russland über Nacht abgefeuerten Drohnen abgeschossen.

Unterdessen ist die Union erneut mit ihrem Antrag auf eine Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ "Taurus"
an die Ukraine im Bundestag gescheitert. Im Bundestag stimmten 495 Parlamentarier dagegen, 190 waren dafür, es gab 5 Enthaltungen. Die Unionsfraktion selbst hat 197 Abgeordnete. Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet in diesem Jahr infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der Aufrüstung der NATO-Staaten mit steigenden Umsätzen und Gewinnen - wohl zur Freude der Aktionäre.


05.03.2024
Ungeachtet der russischen Drohungen hat die Ukraine in gut einem halben Jahr über ihren Seekorridor auf dem Schwarzen Meer fast 30 Millionen Tonnen Fracht transportieren können.

Nach Angaben aus Kiew setzt die russische Armee ihre Bodenoffensive im Osten und Süden der Ukraine fort. Entlang der etwa 1.000 Kilometer langen Front wurde am Montag insgesamt 63 Gefechten gezählt. Nach dem Abzug ukraini-scher Truppen aus der Stadt Awdijiwka hat sich der Schwer-
punkt der Kämpfe offenbar in den Süden verlagert und zwar zum Ort Nowomychajliwka südwestlich von Donez. Bei Nowomychajliwka südwestlich von Donezk hat Russland
dem Anschein nach große Reserven zusammengezogen.

In der Nacht zum Dienstag wurde die ukrainische Region Odessa am Schwarzen Meer zum wiederholten Mal mit russischen Kampfdrohnen angegriffen. Den ukrainischen Truppen fehlt es erheblich an Artilleriemunition. Litauen hat sich nun bereit erklärt, sich der tschechischen Initiative zur Beschaffung von Artilleriemunition für die Ukraine anzuschließen und sie finanziell zu unterstützen.

Auch die Ukraine soll wieder Angriffe auf das von Russland besetzte Gebiet unternommen haben ...

Russischen Angaben zufolge soll die von Russland annektierte Halbinsel Krim in der Nähe der Stadt Kertsch von ukrainischen ferngesteuerten Drohnen in der Luft wie zur See angegriffen worden sein. Die Ukraine meldet sogar die Zerstörung von dem russischem Landungsschiff "Caesar Kunikow" unweit der Stadt Alupka mit Seedrohnen des Typs "Magura V5". Das ukrainische Militär beschädigte bereits mehrfach russische Kriegsschiffe mit Raketen und Seedrohnen. Angaben aus Kiew zufolge konnte die russische Schwarzmeerflotte mittlerweile weitgehend aus dem Westteil des Schwarzen Meeres verdrängt werden. Auch soll Russland nach ukrainischer Einschätzung vom Februar inzwischen knapp ein Drittel ihrer Kampfschiffe eingebüßt haben.

Der Französische Präsident Emmanuel Macron besucht zur Zeit Tschechien wo er in Prag mit Pavel und Fiala über weitere Möglichkeiten der Unterstützung für die Ukraine sprechen wird.


01.03.2024
Nach dem Verlust der Stadt Awdijiwka vor rund zwei Wochen ist die Lage an dem Frontabschnitt entlang der Linie der Dörfer Tonenke, Orliwka, Semeniwka und Berdytschi ernster denn je. Der ukrainische Präsident Selensky bitte den Westen um schnelle Militärhilfe. Gestern drang das Europaparlament in einer Resolution, die allerdings rechtlich nicht verbindlich ist, auf eine Lieferung der geforderten Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine. Bundeskanzler Olaf Scholz weigert sich jedoch bislang vehement, diese zu liefern. Er begründet dies mit dem Risiko einer Verwicklung Deutschlands in den Krieg.

Am gestrigen Donnerstag hatte Putin in seiner Rede zur Lage der Nation den Westen vor dem Einsatz von Bodentruppen ausdrücklich gewarnt. Zuvor hatte Frankreichs Präsident Macron einen möglichen Einsatz französischer Bodentruppen als denkbare Option ins Spiel gebracht.

In Polen protestieren untderdessen immer wieder Landwirte gegen die EU-Agrarpolitik und die Einfuhr von Produkten aus der Ukraine. Seit Wochen schon wollen sie verhindern, dass billigeres ukrainisches Getreide auf den heimischen Markt gelangt. Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hatte Brüssel alle Importzölle und -quoten für landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine ausgesetzt, um dem Land wirtschaftlich zu helfen - ein Ärgernis für Polen und andere Nachbarstaaten der Ukraine. Polens Regierung befindet sich angesichts der Bauernproteste in einer Zwickmühle. Einerseits möchte das Land die Ukraine im Kampf gegen den Aggressor unterstützen, andererseits fühlt sich die polnische Regierung aber auch der heimischen Landwirtschaft und deren Interessen verpflichtet. Daher möchte sich Polen dafür einsetzen, dass die EU einige Regelungen ihrer Agrarpolitik aussetzt oder abändert.

weitere Informationen (Januar / Februar 2024)>>


Russland


Kohl Verlag

in Partnerschaft mit School-Scout, in Kooperation mit

(Kohlverlag)

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Ukraine

Mehr als nur Europas Kornkammer

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
USA vs. Russland

Zwei Weltmächte im Vergleich

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Russland

Das Riesenreich unter die Lupe genommen!

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Diktatoren der Geschichte

Vom Altertum bis in die heutige Zeit

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Frieden & Freiheit

Songs, Songtexte, die uns bewegen


Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Von Krieg, Frieden & Freiheit

Songs & Songtexte im Unterricht



Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Europa unter
der Lupe


Georgraphie, Klima, Geschichte, Politik, Wirtschaft

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Der Beginn einer Zeitenwende

Aus der Geschichte lernen?

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Merktraining Europa

Allgemeinbildung festigen

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden


Sozialkunde
Kopiervorlagen
Politik Kopiervorlagen mit Lösungen
Europa an Stationen

Interessantes
über unsere europäischen Nachbarn

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

weitere
Kopiervorlagen >



Zahlenbilder - Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Anzeige

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft & Politik
Kriege und Konflikte

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft & Politik
Zahlenbilder
Suizide / Selbstmorde

Schaubilder Wirtschaft & Politik
Militärausgaben weltweit

Schaubilder Wirtschaft & Politik
Nukleare Teilhabe

Schaubilder Wirtschaft & Politik
Nichtregierungs-organisationen (NGOs)

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Ukraine Flüchtlinge

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Ukraine - Der Weg in den Krieg

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Geschichte der Ukraine zwischen West und Ost

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Europa braucht Wärme

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Abhängig von Energieimporten

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Energie – wofür?

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Hybride Kriegsführung

Schaubilder/Schaubilder Wirtschaft und Politik
Illustrationen
Getreide-produktion

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Welthandel mit Erdgas

Zahlenbilder- fuer Schule und Studium

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Lastenteilung
NATO

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Geopolitik

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Verteidigungs-ausgaben Deutschland

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Energieriese USA

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Primärenergie-verbrauch

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Importierte Energie

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Militärstärken
weltweit

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Militärstärken
weltweit (Text)

Sozialkunde
Schaubilder
Sozialkunde Arbeitsblätter
Politik
Arbeitsblätter
Ausgabe 2014/2
Ukraine







Anmerkung :
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Brennpunkte des Weltgeschehens
Anders als andere Kriege auf der Welt, hat der Ukraine Krieg in den Medien seit Monaten größte Aufmerksamkeit. Berichte über andere Kriegsschauplätze sucht man in den Massenmedien dagegen zumeist vergebens, was hin- und wieder auch den Vorwurf von Einseitigkeit aufkommen lässt, denn unisono wird tagtäglich fast ausschließlich nur von dem Ukraine Krieg berichtet - im Fernsehen, im Internet, in Zeitungen und sonstigen Printmedien ebenso wie im Radio. Begründet wird die umfang-reiche Berichterstattung mit der geographischen Nähe der Ukraine vor den Toren der Europäischen Union und mit einem gemeinsamen kulturellen Erbe.

Auch ist die Ukraine seit Juni 2022 zusammen mit Moldau offizieller Beitrittskandidat der EU. Ende September beantragte die Ukraine gar den beschleunigten Nato-Beitritt.

Das ist wohl der Grund, warum der Ukraine Krieg so in den Vordergrund rückt, während andere militärische Konfliktherde in der täglichen Berichterstattung kaum Erwähnung finden.

Die Gründe für das weitgehende Schweigen zu anderen Kriegsschauplätzen sind wohl vielfältig. Hier spielen wohl auch geostrategische, militärische, ökonomische, finanzielle und politische Aspekte mit eine Rolle. Nichtsdestotrotz wäre es wohl auch dort sinnvoll, einmal genauer hinzuschauen, deren Verlauf zu verfolgen und die Kriegshintergründe zu analysieren.

Daher zumindest hier mal ein kurzer Hinweis auf den seit Jahren grausam geführten Jemen Krieg, den Krieg in der Region Tigray(Äthiopien), der als einer der grausamsten und tödlichsten weltweit gilt und den derzeitigen militärischen Konflikt zwischen Aserbaidschan & Armenien sowie die Kriege an vielen anderen Orten der Welt. Nicht selten spricht man auch von vergessenen Kriegen, weil dort die ebenso von Krieg geplagten Menschen medial weitestgehend im Stich gelassen werden. Aber

Die Erfahrung zeigt, dass wenn von Kriegen nicht oder nur spärlich berichtet wird, oft auch keine Hilfe von der Weltgemein-schaft zu erwarten ist, anders als bei militärischen Konflikten, die im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen- ungerecht wie so mancher es möglicherweise empfinden mag.

Die Ukraine Krise 2014. Die Anfänge des Konflikts in der Chronologie:

 August   Juli / JuniMai    1    2    3    4    5    >> Wirtschaftl. Kennzahlen <<

Linkverweise:
Habsburgs Ukraine (welt.de)


© www.schule-studium.de

 > Unterrichtsmaterial

 > Fachbereich Sozialkunde

 > Sozialkunde Aktuell

 > Fakten Thesen Argumente

Die Verlagsplattform für das Schulwesen
Unterrichtsmaterialien (Kopiervorlagen, Stundenblätter, Arbeitsmittel, fertige Unterrichtsstunden), Lernhilfen, Interpretationen, Lektüren, Unterrichtsfilme, Lehrmittel
und vieles mehr...

Surftipp: Besuchen Sie doch auch folgende Webseiten:


Mathe Arbeitsblätter
Englisch Arbeitsblätter
Deutsch Arbeitsblätter

:
:
:
www.mathe-unterrichtsmaterial.de
www.englisch-unterrichtsmaterialien.de
www.deutsch-unterrichtsmaterialien.de