> Wirtschaftliche Kennzahlen zur Ukraine
Der Interessenkonflikt zwischen der USA/EU und Russland
Ein paar einleitende Worte ...
Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Angaben zu Kriegsverlauf, Opfern und Beschuss durch offizielle Stellen
der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien in der aktuellen Lage nicht zeitnah und unmittelbar von unabhängi-ger Stelle überprüft werden können. Es ist oftmals eine parteiische Berichterstattung beiderseits. Erfahrungsgemäß versuchen in einem Krieg stets beide Kriegsparteien ihre eigenen militärischen Verluste stets klein zu reden, um die Kampfmoral der jeweils eigenen Truppen nicht zu untergra-ben. Zugleich sind auch Übertreibungen beispielsweise bei Verlusten der gegnerischen Kriegspartei und Falschbehaupt-ungen (sog. Fake News) nicht auszuschließen.
(s. auch: Aktuelle US Politik unter D. Trump)
01.04.2026
Am Morgen des 1. April hat Russland einen massiven Drohnenangriff auf ukrainische Energieobjekte gestartet. In vier Regionen kam es daraufhin zu großflächigen Stromausfällen. Um den Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke überhaupt zu ermöglichen ist die Ukraine auf westliche Flugabwehrsysteme angewiesen. Bei einem Angriff mit Gleitbomben auf die Stadt Kramatorsk wurden mindestens drei Menschen getötet, darunter ein 13-jähriger Junge. 13 weitere Personen wurden verletzt. Auch griff die russische Armee die Eisenbahninfrastruktur in Slowjansk in der Region Donezk an. Dabei wurden vier Eisenbahnmitarbeiter verletzt und der dortige Bahnhof beschädigt.
Die russischen Verluste (Gefallene und Verwundete) der kriegerischen Auseinandersetzung mit der Ukraine werden seit Beginn der russischen Militärinvasion auf ca. 1,2 Millionen geschätzt. Aktuelle Schätzungen gehen von etwa 100.000 bis 140.000 gefallenen ukrainischen Soldaten aus, wobei die Zahl der Verwundeten wohl deutlich höher liegt.
Russische Truppen können im Südosten und am östlichen Stadtrand von Donezk sowie bei Kostjantyniwka minmal Geländegewinne verzeichnen. Russland verfolgt dabei eine Strategie der maximalen Abnutzung, bei der hohe eigene Verluste für geringe Gebietsgewinne in Kauf genommen werden. Die Ukraine konzentriert sich derzeit auf die Verteidigung und den Schutz ihrer verbliebenen Infrastruktur. Auf ukrainischer Seite besteht ein dringender Bedarf an neuen Streitkräften. Die Rekrutierung vieler weiterer Soldaten steht im Raum.
Über der annektierten Halbinsel Krim ist am Morgen ein russisches Militärtransportflugzeug vom Typ An-26 abgestürzt sein. Dabei kamen wohl alle 29 Menschen an Bord, 23 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder, ums Leben.
Die genaue Ursache des Absturzes wird noch untersucht.
Ukrainische Drohnen haben erneut den strategisch wichtigen Ostseehafen Ust-Luga in der Region Leningrad angegriffen. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs wurden dabei mehrere Gebäude beschädigt und drei Personen, darunter zwei Kinder, verletzt. Die Angriffe führten zu Bränden und einer vorübergehenden Einstellung der Ölverladungen. In den russisch kontrollierten Teilen der Regionen Cherson und Saporischschja sollen laut Berichten fünf Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden sein.
31.03.2026
Immer häufiger attackiert das ukrainische Militär seit vergangener Woche den Öl- und Gassektor Russlands.
Auch der russische Ölhafen Ust-Luga gerät dabei in den Fokus der Angriffe. Ziel ist es, den Geldzufluss in Moskaus Kriegskasse zu stoppen. Doch die Schäden für die Umwelt (Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung) sind immens. Auch Anlieger haben unter den anhaltenden Angriffen zu leiden. Ein Angriff mit ukrainischen Langstreckendrohnen soll den Ölverladeterminal des Pipeline-Konzerns Transneft schwer beschädigt haben.
Internationale Umweltorganisationen und Experten warnen vor verheerenden, jahrzehntelangen Folgen der Angriffe auf die Öl- und Energieinfrastruktur. Experten von Greenpeace Zentral- und Osteuropa analysierten aktuelle Satellitendaten im März 2026 und wiesen nach, dass Brände an Öldepots – wie in Primorsk – Rauchfahnen von über 200 Kilometern Länge verursachen. Diese enthalten hochgiftige Partikel, die weit über die Landesgrenzen hinaus die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden. Organisationen wie CEOBS (Conflict and Environment Observatory) berichten von massiven Leckagen, bei denen Öl und Chemikalien in Flüsse, Seen und das Grundwasser einsickern. Greenpeace-Schätzungen zufolge können die negativen Effekte von Öl am Meeresgrund, beispielsweise im Schwarzen Meer, bis zu sechs Jahre anhalten. Durch kriegsbedingte Brände sollen bereits über 100.000 Hektar natürlicher Ökosysteme beschädigt worden sein, was die Fähigkeit der Natur, Kohlenstoff zu speichern, massiv schwächt. Die Angriffe führen zudem zu einem drastischen Anstieg der Treibhausgase.
Die Bewegung Fridays for Future (FFF) betonte unter dem Hashtag #PeaceAndClimate, dass Kriege die größten Klimakiller sind. Die Organisation kritisierte, dass Militärausgaben weltweit massiv steigen, während Gelder für den Klimaschutz gekürzt werden. In ihren Kanälen wiesen Aktivisten darauf hin, dass die brennenden Öl-Depots in der Golfregion und der Ukraine die Kipppunkte des Klimas weiter beschleunigen.
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg rief dazu auf, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Bereits in der Vergangenheit (z. B. während ihres Besuchs in Kyjiw im Juni 2023) hatte sie die Umweltzerstörungen im laufenden Ukrainekrieg als "Ökozid" bezeichnet und kritisiert, dass die Natur oft zum "stillen Opfer" bewaffneter Konflikte werde. Im Jahr 2023 erreichten die Emissionen durch beschädigte Öl-Infrastruktur in der Ukraine rund 2,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent – eine Verdreifachung gegenüber den Vorjahren.
30.03.2026
Die Lage an der Front ist Berichten zufolge mit einer Pattsituation wie im Ersten Weltkrieg zu beschreiben. Russland verliert aktuell 1.000 Männer pro Tag und mehr an der Front. Da sind Verwundete und Vermisste mit einberechnet. Die Ukraine verliert etwa halb so viele Soldaten pro Tag, wobei das Dilemma darin besteht, dass Russland mit seinen 145 Millionen Einwohnern ein deutlich höheres Wehrpotenzial als die Ukraine mit etwa 33 Millionen hat. Jeden Monat bringen die Russen 35.000 bis 40.000 neue Soldaten an die Front. Die Ukraine versucht daher mit innovativen unbemannten Systemen wie Drohnen und Bodenrobotern das geringere Wehrpotenzial auszugleichen. Gleichzeitig befürchtet die Ukraine, dass die USA einen Deal mit Russland eingehen könnte, der vorsieht, dass Russland aufhört, den Iran zu unterstützen, wenn die USA aufhören, die Ukraine zu unterstützen.
Im Moment hofft die Ukraine, neue Verbündete am Golf
zu finden. Die Ukraine scheint bereit zu sein, die Golfstaaten bei der Luftabwehr, insbesondere der Dronenabwehr zu unterstützen, wenn diese im Gegenzug die Ukraine finanziell unterstützen, auch mit Lieferung von Patriot-Raketen.
Militärexperten rechnen mit einer steten Steigerung der russischen Dronenproduktion in nächster Zeit. Berichten zufolge werden die Drohnen in einer Sonderwirtschaftszone in Alabuga von nordkoreanischen Arbeitern produziert. Im Schnitt fliegen schon jetzt pro Tag zwischen 100 und 150 Drohnen auf ukrainisches Gebiet. Alle fünf bis zehn Tage kommt es für gewöhnlich zusätzlich zu Angriffen mit Marschflugkörpern und ballistischen Raketen wodurch die ukrainische Luftabwehr oft überlastet wird. So gelingt es Russland immer mal wieder kritische Infrastruktur, also die Strom- und Gasversorgung, empfindlich zu treffen.
27.03.2026
Ukrainische Drohnen haben offenbar den russischen Patrouillen-Eisbrecher Purga in der Ostsee stark beschädigt. Der Vorfall soll sich in Wyborg in der Region Leningrad ereignet haben, nahe der Grenze zu Finnland, fast 1.000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Schiffe dieser Klasse können Eis von bis zu 1,7 Metern Dicke brechen und sind speziell für die Arktis gebaut. In sozialen Netzwerken kursieren Bilder, die ein weißes Schiff zweigen, das deutlich auf die Seite gekippt zwischen größeren Schiffen im Hafen liegt. Die Kosten des russischen Eisbrechers werden auf 18 Milliarden Rubel, also etwa 190 Millionen Euro geschätzt. Auch ein großer Energiehafen geriet in Brand.
26.03.2026
Die ukrainischen Streitkräfte haben am gestrigen Tag den Ostseehafen Ust-Luga mit großen Drohnenschwärmen attackiert, was zu massiven Bränden führte. Am Ölterminal Primorsk geriet ein Treibstofflager nach einem ukrainischen Drohnenangriff ebenfalls in Brand. Infolge dieser Angriffe mussten russische Ölhäfen in der Ostsee zeitweise gesperrt werden. Berichten zufolge brachen die russischen Ölexporte über diese Häfen um etwa 40 Prozent ein. Auch nimmt die Ukraine zunehmend die sogenannte russische "Schattenflotte" ins Visier, die zur Umgehung von Ölsanktionen genutzt wird.
Rückblick der ukrainischen Angriffe
auf die Erdöl-Infrastruktur Russlands:
(Eine Auswahl der zahlreichen Angriffe)
Im Januar 2026 war eines der größten Öldepots Russlands angegriffen worden. Das Feuer breitete sich auf 7.000 Quadratmeter aus, zerstörte zahlreiche Tanks und verursachte Schäden von etwa 50 Millionen Dollar.
Die zweitgrößte Raffinerie des Landes in der Region Leningrad – Kirischi war Ende 2025 Ziel eines Drohnenangriffs gewesen, was zu Bränden an technischen Anlagen führte.
Die Raffinerie des Staatskonzerns Rosneft in der Region Rjasan war allein im Jahr 2025 mindestens neunmal angegriffen worden. Ein massiver Angriff im Januar 2025 mit über 120 Drohnen hatte zu Bränden auf dem Gelände geführt. Am 5. September hatte der ukrainische Generalstab einen folgenschweren Schlag gegen die primäre Destillationsanlage geführt. In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober hatte ein Angriff auf die Raffinerie einen Großbrand ausgelöst so dass diese teilweise abgeschaltet werden musste. Nach einem Treffer am 15. November war die Rohölverarbeitung laut Branchenberichten vorübergehend komplett eingestellt worden. Am 6. Dezember war eine Isomerisierungsanlage beschädigt worden. Im Oktober 2025 waren schätzungsweise 12 % der gesamten Kapazitäten Russlands durch die Angriffe reduziert. Die weitreichenden Schäden hatten in Russland zu einer anhaltenden Treibstoffkrise und steigenden Benzinpreisen geführt, worauf die Regierung mit Exportverboten für Benzin reagierte.
Die grenznahe Raffinerie in Südrussland – Nowochachtinsk war ebenso mehrfach angegriffen worden, was wiederholt zu Produktionsunterbrechungen geführt hatte. Angriffe waren auch tief im russischen Hinterland gemeldet worden, unter anderem in Ufa (Baschkortostan), Tatarstan sowie in Jaroslawl und Krasnodar.
Bislang wurden insgesamt
21 der 38 großen Raffinerien Russlands getroffen. Die Umweltschäden, die aus solchen Angriffen resultieren sind enorm. Auch das weltweite Klima wird von solchen Attacken geschädigt. Umweltverbände wie Greenpeace und die UWEC Work Group dokumentieren schwerwiegende Folgen für das Ökosystem. Angriffe wie der auf den Hafen von Primorsk (März 2026) erzeugten Rauchfahnen, die sich über mehr als 200 Kilometer ausbreiteten. Ölspills, etwa im Schwarzen Meer oder in der Nähe von Flussmündungen (wie dem Sukhyi-Liman), führen zum Sterben von Fischen, Seevögeln und Meeressäugern. Besonders problematisch sind schwere Kraftstoffe wie Masut, die zu Boden sinken und Sedimente über Jahrzehnte vergiften können. Brände und Leckagen an Raffinerien (z. B. in Rjasan oder Ufa) führen dazu, dass Schadstoffe in den Boden sickern und langfristig die Trinkwasserreserven und landwirtschaftliche Flächen gefährden. Organisationen konzentrieren sich darauf, Umweltschäden akribisch zu dokumentieren, um diese später vor einem internationalen Tribunal als Umweltverbrechen (Eco-Cide) geltend zu machen.
Die ukrainischen Angriffe zielen systematisch darauf ab,
die Treibstoffversorgung des Militärs zu stören und die wirtschaftliche Basis für den Krieg zu schwächen; die Umwelt- und Klimaschäden werden dabei offenbar bewusst ignoriert. Das russische Militär versucht zunehmend, Raffinerien mit zusätzlichen Luftabwehrsystemen zu schützen, was jedoch zu Lasten der Verteidigung an der direkten Frontlinie geht.
ES wurden beidseits zahlreiche Dronenangriffe gemeldet:
Russische Behörden meldeten 398 feindliche Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands.
Auch die Ukraine meldete unzählige russische Drohnenangriffe an einem Tag.
22.03.2026
In Teilen der Hauptstadt Kyjiw sowie in sechs weiteren Regionen (u. a. Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja) kam es erneut zu Strom- und Wasserausfällen durch russische Raketen- und Drohnenangriffe. Die Ukraine versucht derzeit, durch mobile Generatoren und den Aufbau dezentraler Energiequellen (wie Windparks) die Widerstandsfähigkeit des Netzes zu erhöhen.
In Saporischschja wurden rund 700 Angriffe auf 39 Ortschaften registriert, die sowohl Infrastrukturein-richtungen als auch Wohnhäuser beschädigten. In Lwiw (Lemberg) wurden Explosionen am Stadtrand gemeldet.
Russland meldete zuletzt die Einnahme des Grenzdorfes Potapiwka (Region Sumy). Das ukrainische Militär berichtet zugleich von 940 getöteten oder verwundeten russischen Soldaten allein am letzten Tag.
Die Ukraine konnte laut eigenen Angaben 127 von 139 nachts gestarteten russichen Drohnen abfangen.
Nach aktuellen Schätzungen der Weltbank vom Februar 2026 sind die direkten Schäden an der Infrastruktur seit Kriegsbeginn auf über 195 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei der Wohnungs-, Verkehrs- und Energiesektor am stärksten betroffen sind.
20.03.2026
Es soll zu 19 Einschlägen von Drohnen an 13 Orten in der Ukraine gekommen sein, obwohl ukraische Luftabwehr-kräfte innerhalb der vergangen zwölf Stunden 133 von insgesamt 156 Drohnen abgeschossen haben
Wie geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage ist es russischen Streitkräften kürzlich gelungen, im taktischen Gebiet zwischen Kostjantyniwka-Druschkiwka in der Region Donezk sowie in Richtung der ukrainischen Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja vorzurücken.
In der russischen Grenzregion Belgorod soll ein Mann Berichten zufolge bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden sein. Ferner wird berichtet, dass in einem Umspannwerk in der russischen Region Krasnodar ein Feuer ausgebrochen ist. Der Brand ist offenbar durch herabfallende Trümmerteile eine Drohne verursacht worden.
07.03.2026
Russland hat die Ukraine offenbar erneut mit dutzenden Raketen und zahlreichen Drohnen attackiert. Neben der Hauptstadt Kiew war auch die zweitgrößte Stadt Charkiw sowie die Regionen Saporischschja, Odessa und Sumy von den massiven Luftangriffen betroffen. Bei den jüngsten Angriffen sollen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen sein.
In der ostukrainischen Stadt Charkiw soll eine ballistische Rakete in ein fünfstöckiges Wohnhaus eingeschlagen sein. Der ukrainsiche Präsident Selenskyj sprach von mehr als zehn Verletzten.
06.03.2026
Der Streit zwischen der Ukraine und Ungarn scheint wegen des EU-Kredits und der beschädigten Erdöl-Pipeline immer mehr zu eskalieren. Offenbar haben ungarischen Behörden Geld in Millionenhöhe und Goldbarren, die in einem Geldtransporter von Österreich Richtung Ukraine unterwegs waren, konfisziert. In dem Geldtransporter waren den Berichten zufolge 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha spricht von einem kriminellen Akt.
Ungarn ist seit längerem verärgert über die ausbleibenden Öllieferungen. Konkret geht es aus ungarischer Sicht um die Ölpipeline "Druschba" welche beschädigt sein soll und durch die derzeit kein Öl mehr fließt. Der ukrainischen Darstellung nach ist die Pipeline beschädigt und eine schnelle Reparatur nicht möglich, doch Ungarn und die benachbarte Slowakei halten dies für unglaubwürdig und fordern eine schnelle Instandsetzung, damit wieder Öl in die beiden europäischen Nachbarländer fließt.
05.03.2026
Russland und Ukraine sollen erneut Kriegsgefangene ausgetauscht haben. Am Donnerstag und Freitag sollen jeweils 500 Kriegsgefangene übergeben werden wie Kreml-Berater Wladimir Medinsky mitteilte.
23.02.2026
Die EU Außenminister kommen in Brüssel erneut zu Beratungen über den Ukraine-Krieg zusammen. Es geht um ein neues Sanktionspaket gegen Russland, was aber Aam Widerstand Ungarns scheitern könnte. Das 20. Sanktionspaket sieht ein umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor.
Wegen des Streits über die Druschba-Pipeline blockiert Ungarn zudem ein neues Kriegsdarlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Ungarn und die Slowakei beschuldigen die Ukraine, die Wiederaufnahme der Lieferungen aus Russland über diese Pipeline absichtlich zu verhindern. Die Ölversorgung beider Länder hängt weitestgehend von der Pipeline ab.
17.02.2026
Nach einer Datenauswertung der ukrainischen Armee hat die Ukraine von Mittwoch und Sonntag 201 Quadratkilo-meter eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert. Diese wohl jüngst zurück eroberte Fläche entspricht demnach fast den russischen Eroberungen des gesamten Monats Dezember (244 Quadratkilometer).
Möglich war die Zurückeroberung durch die Blockierung des Zugangs der russischen Streitkräfte zum Satellitensystem Starlink. Dadurch ist die Kommunikation zwischen den russischen Einheiten beeinträchtigt. Russische Militär-
beobachter hatten die Unterbrechung bereits am
5. Februar festgestellt.
US-Tech-Unternehmer Elon Musk hatte schon länger Maßnahmen angekündigt hatte, um der Nutzung dieser Technologie durch Russlands Armee und Führung ein Ende zu setzen.
Zuletzt hatten russische Drohnen mithilfe von Starlink elektronische Störsysteme
immer häufiger umgehen und so ihre Ziele präzise treffen können.
07.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Wegen eines massiven russischen Luftangriffes auf die ukrainische Energieversorgung kommt es in der Ukraine Notabschaltungen der Stromversorgung. die Ukraine spricht von mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen. Hauptziele des russischen Angriffs waren das Energienetz, Kraftwerke und Umspannwerke. Militärexperten gehen davon aus, dass Russland die Kälte als Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen versucht, denn wegen der Luftangriffe sind hunderttausende Menschen in der Ukraine bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius immer wieder ohne Strom und Heizung.
Die Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs sollen in der kommenden Woche in den USA fortgesetzt werden. Unterhändler beider Seiten sind hierzu nach Miami eingeladen. US Präsident Trump möchte Moskau und Kiew offenbar eine Frist bis Juni setzen, um eine Einigung zu erzielen.
06.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Zwischen Russland und der Ukraine hat es erneut einen größeren Gefangenenaustausch gegeben. 157 ukrainische Gefangene konnten heimkehren. Ebenso viele russiche Kriegsgefangene konnten heimkehren.
In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verhandeln Unterhändler der Ukraine, Russlands und der USA seit Mittwoch in dem Dreierformat über einen möglichen dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Bei der Territorialfrage zeigt sich Selenskyj weiter unnachgiebig, denn er möchte wohl nicht, dass Russland einen Lohn für seine Aggression erhält. Doch Moskau verlangt wohl auch weiterhin den Abzug der ukrainische Armee aus den noch
von ihr beherrschten Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk. Russland möchte, dass die internationale Gemeinschaft die Zugehörigkeit eben dieser von Russland noch nicht eroberten Territorien zu Russland anerkennt.
Sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite nahmen viele Militärvertreter an den Gesprächen teil.
Zugleich Berichten Medien davon, dass der Marschflugkörper Flamingo das Raketentestgelände Kapustin Jar bei Astrachan in Südrussland beschossen hat. Von dort soll die russische Armee zweimal die zerstörerische neue Mittelstreckenrakete Oreschnik auf die Ukraine abgeschossen haben.
Rund 1.100 Wohnblocks in Kiew können Medienberichten zufolge wegen der Zerstörung eines Heizkraftwerks in diesem Winter absehbar nicht mehr beheizt werden. Die betroffenen Wohngebäude liegen alle in den Stadtteilen Darnyzja und Dniprowskyj auf dem östlichen Ufer des Dnipro.
2.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Am kommenden Mittwoch sollen die Friedensgespräche mit russischen und ukrainischen Vertretern fortgeführt werden. Im Vorfeld der Verhandlungen hatte der Kreml US-Präsident Donald Trump zugesagt, wegen der klirrenden Kälte in der Ukraine keine Energieinfrastruktur mehr zu beschießen.
Zurückblickend kann man aber feststellen, dass die kurze Feuerpause auf die Energieinfrastruktur wohl nicht lange gehalten hat und nur der Hauptstadt Kiew gegolten hat. Angriffe auf andere Städte waren zumeist unvermindert weiter geführt worden. Berichten zufolge gab es im gesamten Januar jeden Tag Angriffe, meistens von mindestens 100 Drohnen. Besonders schwer sollen die Angriffe am 20. und 24. Januar gewesen sein - mit jeweils fast 400 Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen.
Nach Angaben des Stromanbieters DTEK sollen circa 70 Prozent der Energieversorgung in der Ukraine entweder zerstört oder beschädigt sein. Wegen der klirrenden Kälte gibt es immer mehr geborstene Leitungen aufgrund gefrorenen Wassers. Viele alltägliche Sanitäranlagen wie Toiletten funktionieren
derzeit nicht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft wohl auf ein baldiges Ende des so kalten Winters, damit die Schäden an der Energieinfrastrukur nicht mehr so verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben.
13.01.2026
Raketenangriff auf Charkiw und andere Städte
Medienberichten zufolge gab es einen schweren Raketenbeschuss auf Charkiw, der mindestens vier Menschen das Leben kostete. Ziel des Angriffes war offenbar ein Post-Logistikzentrum. Bei Ankunft von Feuerwehr und anderen Hilfskräften sollen zudem russische Drohnen eingesetzt worden sein. Daher wird auch von einem russischen Doppelschlag gesprochen, der auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte zielte.
Auch die Städte Kiew, Odessa sowie andere sollen in der Nacht erneut mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern angegriffen worden sein. Nach dem Angriff auf Kiew musste erneut der Strom an vielen Stellen notfallmäßig abgeschaltet werden. Bei strengem Frost müssen immer wieder Millionen von Menschen in den Großstädten der Ukraine ohne Strom und ohne Heizung ausharren.
2.01.2026
Vermeintlicher Angriff auf eine Putin-Residenz
Der Kreml wirft der Ukraine vor, einen Drohnenangriff auf eine Putin-Residenz verübt zu haben. Nach der überwiegenden Skepsis im westlichen Ausland hat Russland nun offenbar vermeintliche Belege für einen angeblich ukrainischen Angriff auf eine Putin-Residenz an die USA ausgehändigt. Die Ukraine weist den Vorwurf Russlands seit Tagen entschieden zurück. So sprach der ukrainische Auslandsgeheimdienst von gefälschten Karten und Attrappen.
28.12.2025
Fortsetzung der Friedensverhandlungen
Der ukrainische Präsident Selenskyj trifft am heutigen Sonntag erneut seinen US-Kollegen Trump, um über ein mögliches Kriegsende zu verhandeln - allerdings ohne Russland. Ein Knackpunkt der Verhandlungen sind weiterhin Gebietsabtretungen. Bislang hat der ukrainische Präsident die auch von US Präsident Trump geforderten Abtretungen jener Teile im Gebiet Donezk, die Russland bisher nicht kontrolliert, vehement abgelehnt. Kernthema sind wohl die von der Ukraine geforderten Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands, um vor einem neuen russischen Angriff dauerhaft geschützt zu sein. Den Angaben zufolge möchte Selenksy auch über Investitionen für einen Wiederaufbau der Ukraine nach Beendigung des Krieges sprechen. Für den Wiederaufbau müssten wohl bis zu 800 Milliarden US-Dollar (679 Milliarden Euro) aufgebracht werden, die in Form von Fonds zur Verfügung gestellt werden sollten. Viele Vebündete der Ukraine haben Selenskyj vor seinem Treffen mit Trump bei einer Telefonschalte demontrativ den Rücken gestärkt.
Die elf Staats- und Regierungschefs aus Europa und Kanada sowie die Spitzen von Nato und der EU sicherten der Ukraine erneut ihre volle Unterstützung zu. Selenskyj lehnt bislang einen Rückzug seiner Truppen aus dem Donbass ab.
Unterdessen warf Russlands Präsident Putin Selenskyj in einem vom Kreml am Samstagabend veröffentlichen Videoclip vor, kein Interesse an einem Friedensabkommen zu haben. Auch drohte der Kremlchef damit, den Donbass wenn nötig auch militärisch einverleiben zu können.
Nach der Eroberung von Siwersk im Norden von Donezk scheinen russische Truppen an der gesamten Frontlinie auf dem Vormarsch zu sein - so behauptet dies zumindest Russland. So sollen de Städte Myrnohrad im Gebiet Donezk und Huljajpole im Gebiet Saporischschja erobert worden zu sein. Der ukrainische Generalstab dementierte am Samstagabend aber die Kreml-Berichte und stellte stattdessen klar, dass die Städte weiter umkämpft seien.
25.12.2025
Einnahme der Stadt Siwersk
Russische Soldaten haben dem Anschein nach die Stadt Siwersk im Osten der Ukraine erobert. Berichten zufolge haben sich ukrainische Einheiten aus der Stadt zurückge-zogen. Die Stadt gilt als strategisch bedeutend, weil sie Teil einer Verteidigungslinie ist, welche den letzten großen Ballungsraum im Donbass schützt, der von ukrainischen Soldaten gehalten wird. Militärexperten zufolge könnten russische Einheiten nun in Richtung der Städte Slowjansk
und Kramatorsk vorrücken.
Am Vorabend vor Weihnachten hatte Russland
die Ukraine Berichten zufolge mit Hunderten Shahed-Drohnen, ballistischen Raketen und Kinschal-Hyperschallwaffen angegriffen. Die Ukraine feiert anders als in früheren Jahren Weihnachten offiziell nach westlichem Brauch zum 24. Dezember. Viele ukrainische Christen halten jedoch noch an der orthodoxen Tradition fest, Weihnachten wie in Russland zum 7. Januar zu feiern.
19.12.2025
Die EU debattiert seit Tagen um die künftige Finanzierung der Ukraine Hilfen. Die Pläne der EU-Kommission sehen vor, in der EU eingefrorenes Vermögen der russischen Zentralbank für Kredite an die Ukraine zu nutzen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz spricht sich dafür aus, dass das in der EU eingefrorene russische Vermögen in Form von Darlehen an die Ukraine weitergereicht wird, doch Belgien sieht Risiken und fordert daher Garantien. In Belgien wird offenbar der Großteil der russischen Vermögenswerte vom Finanzdienstleister Euroclear verwaltet. (185 Mrd.) Weitere rund 25 Milliarden Euro sollen bei anderen Finanzinstituten in Frankreich, Belgien, Deutschland, Zypern, Schweden und Luxemburg liegen.
Beim bevorstehenden EU-Gipfel soll es eine Entscheidung zur Nutzung russischen Staatsvermögens für die Ukraine geben. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni warnt vor möglichen rechtlichen
Risiken und Putin kündigt bereits Gegenmaßnahmen an.
Bei einem jährlichen Treffen mit ranghohen Militärvertretern kündigte der russische Präsident zudem an, im Falle des Scheiterns der derzeitigen Friedensgespräche seine Gebietsgewinne in der Ukraine ausweiten zu wollen.
9.12.2025
Seit Wochen wird intensiv um einen Friedensplan gerungen, doch die Ukraine lehnt Gebietsabtretungen an Russland weiter kategorisch ab. Bei einem Treffen am Montag in London kamen erneut der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen, um über den von den USA vorgelegten Friedensplan zu beraten. Erneut sicherte die EU der Ukraine umfänglichen Rückhalt zu.
4.12.2025
Während die USA und die Ukraine weiter über Eckdaten
eines Friedensplans sprechen, hat Präsident Putin offenbar aus Verärgerung über gezielte ukrainische Angriffe auf Tanker der sogenannten Schattenflotte Russlands mit weiteren Eroberungen insbesondere im Süden der Ukraine gedroht. Gegenüber dem Fernsehsender India Today sagte er bei seinem zweitägigen Staatsbesuch in Indien, dass der Donbass und "Neurussland" auf jeden Fall an Russland fallen würden. Der Begriff "Neurussland" wurde während der Expansion des Zarenreichs im 18. Jahrhundert geprägt und umfasst die heutigen ukrainischen Gebiete Saporischschja und Cherson sowie die Gebiete Mykolajiw und Odessa, die Russland bis jetzt weder erobern noch annektieren konnte. Putin äußerte sich auch zu dem Treffen mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner am Dienstag in Moskau und lobte in diesem Zusammenhang auch die Vermittlungsversuche von US-Präsident Donald. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass Moskau nicht mit allen Punkten des vorgestellten US-"Friedensplans" einverstanden sei.
US-Medienberichten zufolge wollen die US-Unterhändler Witkoff und Kushner heute (Ortszeit) mit den ukrainischen Unterhändlern in Miami (Florida) zusammenkommen ünd diese über ihren Besuch im Kreml unterrichten.
24.11.2025
US-amerikanische und ukrainische Unterhändler haben nach intensiven Verhandlungen in Genf einen verbesserten Entwurf zur Beendigung des Krieges erarbeitet. Am Sonntag hatten Unterhändler Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, der EU, der Ukraine und der Vereinigten Staaten über den 28 Punkte umfassenden Friedensplan der US-Seite beraten. Führende EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich hatten zentrale Bestandteile des ursprünglichen 28-Punkte-Plans für inakzeptabel gehalten und Nachbesserungen gefordert. Ursprünglich hatte Trump der Ukraine nur bis Donnerstag den 27.11., dem US-Feiertag Thanksgiving - Zeit für eine Antwort auf den Friedensplan eingeräumt.
Auch am heutigen Dienstag wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und andere europäische Staats- und Regierungschef am Rande eines EU-Afrika-Gipfels in Angolaüber den Umgang mit dem Friedensplan beraten.
Die Ukraine soll mit dem überarbeiteten Plan einer Mitteilung des Weißen Hauses zufolge zufrieden sein.
Der überarbeitete Friedensplan
Der jetzt überarbeitete Friedensplan sieht eine deutliche Abschwächung zahlreicher Kernpunkte zugunsten der Ukraine vor. Gemäß dem überarbeiteten Plan soll die Ukraine keine Gebiete mehr an Russland abgeben müssen, die sie bislang noch selbst kontrolliert. Auch ist keine de facto Anerkennung der von Russland eingenommen Gebiete mehr vorgesehen. Die Größe der ukrainischen Streitkräfte soll zudem nur auf 800.000 reduziert werden (statt 600.000 Soldaten wie im ursprünglichen US Friedensplan). Eingefrorenes russisches Staatsvermögen soll nur dann freigeben werden, wenn Russland Ausgleichszahlungen an die Ukraine für die Kriegsschäden leistet. Ein Nato-Beitritt der Ukraine soll auch nicht mehr explizit ausgeschlossen werden.
Gemäß dem überarbeiteten Plan soll auch keine allgemeine Amnestie für Kriegsverbrechen gewährt werden. Auch wird die ursprünglich im US Plan genannte Frist für Wahlen in der Ukraine innerhalb von 100 Tagen im Entwurf der Europäer ebenfalls nicht mehr genannt. Stadtdessen, so heißt es Medienberichten zufolge, sollen Parlamentswahlen nur noch so "schnell wie möglich" organisiert werden.
Unterdessen herrschte in mehreren Regionen der Ukraine in der Nacht wieder Luftalarm. In der ostukrainische Stadt Charkiw sollen nach örtlichen Behördenangaben mindestens vier Menschen bei nächtlichen Drohnenangriffen getötet worden sein. 15 weitere Personen sollen zudem verletzt worden sein.
20.11.2025
Die Ukraine steht wegen eines zwischen der
US-Führung mit Moskau im Geheimen ausgehandelten Friedensplans unter Druck. Der Friedensplan sieht unter anderem vor, dass die Ukraine die umkämpften Gebiete Donezk und Luhansk vollständig räumt und die eigene Armee halbiert. Die südliche Frontlinie durch die Gebiete Saporischschja und Cherson soll weitgehend so bestehen bleiben. Der Vertag sieht auch eine Begrenzungen der Reichweite ihrer Waffen vor.
Auch verlangt Russland selbst die Teile von Donezk und Luhansk zu bekommen, die es bislang nicht erobern konnte. Dem Plan nach sollen diese Gebiete demilitarisiert werden. Zudem fordert Russland, dass Russisch als Staatssprache anerkannt und die frühere moskautreue orthodoxe Kirche wieder zugelassen wird. Die Kiewer Frührung sieht dies jedoch sehr kritisch. Der Friedensplan sah auch vor, dass die Nato einen Verzicht auf jegliche Erweiterung erklärt. Russland musste dagegen nur geringe Zugeständnisse machen und unter anderem auf in der EU eingefrorenes Staatsvermögen verzichten. Dieses sollte unter anderem zum Wiederaufbau der Ukraine genutzt werden Von Kritikern wird der Friedens-plan als extrem vorteilhaft für Russland und nahezu als Kapitulation für die Ukraine bewertet.
Die Ukraine scheint in einer schwierigen Lage. Zum einen erschüttern immer wieder Korruptionsskandale das Land von innen. Erst kürzlich mussten zwei Minister zurücktreten. Zum anderen läuft es an der Front ebenfalls nicht gut für die Ukraine. Der Fall der seit langem umkämpften und strategisch so wichtigen Stadt Pokrowsk nur noch eine Frage der Zeit. Auch weiter südlich hat die ukrainische Armee Stellungen räumen müssen.
In Brüssel sind unterdessen die EU-Außenminister zu Beratungen zusammengekommen, um über neue Sanktionen gegen Russland zu besprechen. Es geht unter anderem um neue Maßnahmen gegen die sogenannte russische Schattenflotte zur Umgehung von Energiesanktionen.
In der westukrainischen Stadt Ternopil gab es in der Nacht auf Mittwoch derweil einen schweren russischen Luftangriff auf einen neunstöckigen Wohnblock. In diesem sollen 26 Leichen aufgefunden worden sein. Es soll zudem 93 Verletzte geben. Ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 soll das Gebäude getroffen haben.
16.11.2025
In Schützengräben in der Ukraine breitet sich offenbar der Gasbrand rapide aus. Eigentlich galt die Krankheit seit den Weltkriegen in Europa als ausgerottet. Die Krankheit zerstört Muskelgewebe rapide; die Sterberate liegt bei nahezu 100 Prozent, sofern eine ordnungsgemäße Behandlung in einem Krankenhaus nicht gewährleistet werden kann. Bei Gasbrand muss das infizierte Gewebe möglichst rasch entfernt werden. Zugleich müssen hohe Dosen Antibiotika intravenös verabreicht werden.
Doch wie kommt es zu der Erkrankung? Geschosse wie Kugeln oder Granatsplitter verursachen oft tiefe Wunden mit viel abgestorbenem Gewebe, in dem die Bakterien leichtes Spiel haben. Zudem ist die Wundversorgung in Kriegszeiten oft einfach gehalten. So verbleiben verletzte Soldaten oft lange in sogenannten Stabilisierungsstellen. Dies sind medizinische Einrichtungen an der Front. Da es angesichts
der Drohnengefahr oft lange dauert bis Verwundete eva-
kuiert und behandelt werden können, vergeht
wichtige Zeit. Somancher überlebt das Warten wohl nicht.
07.11.2025
Die Stadt Pokrowsk im westlichen Teil der Oblast Donezk befindet sich seit nunmehr zwei Jahren unter permanentem Beschuss durch Artillerie, Drohnen und Gleitbomben. Vor dem Krieg lebten hier rund 70.000 Menschen, die Mehrheit davon war russischsprachig. Die einstige Industriestadt war geprägt von Kohlebergbau, Baustoffproduktion und Maschinenbau. Schon bald könnte sie von russischen Truppen eingenommen werden, denn im Raum Pokrowsk ist eine gewaltige Übermacht russischer Truppen konzentriert.
12.000 Verteidiger versuchen derzeit noch die Stadt zu halten, doch wie lange dies noch gelingt ist fraglich. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj operieren mittlerweile etwa 170.000 russische Soldaten in der Gegend von Pokrowsk. Etwa 200 Infanteristen sollen bereits in die Stadt vorgedrungen sein. Pokrowsk liegt an einer entscheidenden Nachschublinie zwischen Myrnohrad und den westlichen Frontabschnitten. Ein russischer Durchbruch gefährdet Militärexperten zufolge die Verbindung zu Kramatorsk und Slowjansk, den letzten großen ukrainischen Verteidigungszentren im Donbass.
Nach Angaben des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU sollen allein im Oktober mehr als 1.500 russische Soldaten getötet sowie 20 Panzer, 62 Schützenpanzer und mehr als 500 Fahrzeuge zerstört worden sein.
04.11.2025
Nach Daten des US-Instituts für Kriegsstudien hat die russische Armee im Monat Oktober Geländegewinne von etwa 461 Quadratkilometer gemacht. Damit setzt sich der Trend der letzten Monate fort.
28.10.2025
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Ende Oktober überraschend erklärt, Moskau sei bereit, den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und dem westlichen Militär-bündnis NATO eine Nicht-Angriffs-Garantie zu geben. Experten sehen in dem Angebot Lawrows aber kein ernstes Friedensangebot, sondern erkennen darin ein Manöver zur Spaltung des Westens. In seiner Rede sagte Lawrow, mit den derzeitigen Eliten der EU-Länder sei kein sinnvoller Dialog möglich, weil diese bei einem Ende des Ukraine-Kriegs nur Garantien gegen Russland, aber nicht mit Russland wollten.
25.10.2025
Der russische Sondergesandte für die Gespräche mit der Trump-Administration Kirill Dmitrijew hat sich in einem Interview mit dem US-Sender CNN zuversichtlich gezeigt, dass schon bald eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine gefunden werden kann.
Kurz nach den von den USA erlassenen Sanktionen gegen Russland sieht der Moskauer Top-Diplomat plötzlich
Chancen auf ein schnelles Ende des Krieges. Zu welchem Entgegenkommen Moskau allerdings bereit ist, sagte er nicht.
09.10.2025
Russland hat erneut Infrastruktur in der Ukraine angegriffen. Berichten zufolge waren im Gebiet Odessa 30.000 Menschen ohne Strom. Das ukrainische Militär attackierte seinerseits Energieanlagen im Süden Russlands. Die Ukraine greift immer wieder Ziele in Russland an - oft Treibstofflager sowie Öl- und Gasanlagen. In Russland gibt es derzeit offenbar 20 Prozent weniger Treibstoff als normalerweise. Daher hatte die russische Regierung zuletzt das Exportverbot für Diesel und Benzin bis Jahresende verlängert.
Da
Russland viele ukrainische Anlagen der Energieinfrastruktur zerstört hat, hat die Ukraine angekündigt, nun deutlich mehr Gas importieren zu wollen.
Die Ukrainer haben aber noch ein weiteres Problem. Offenbar gewähren ukrainische Zivilisten nicht selten, russischen Soldaten Unterschlupf. Manchmal kleiden sich die Soldaten wie Zivilisten, um nicht erkannt zu werden.
An Soldatennachschub, Männer aus armen Regionen, welche lukrative Verträge mit dem Militär unterschreiben scheint es Russland nicht zu mangeln. Der ukrainischen Armee fehlt es dagegen enorm an Personal.
Während russische Angriffe mit Panzern zur Seltenheit geworden sind, werden russische Soldaten immer häufiger auf Motorrädern in den Kampf geschickt.
Da der Boden in der Ukraine in der Herbstzeit sehr schlammig sein
kann, rechnen Militärexperten nicht mit einer großen russischen Offensive in nächster Zeit. Auch können sich Soldaten unter den dann entlaubten Bäumen nur sehr schlecht vor Drohnen verstecken.
30.08.2025
Donbass weiter hart umkämpft
Aus ukrainischer Sicht plant Russland trotz laufender Friedensbemühungen eine weitere große Offensive im ostukrainischen Industriegebiet Donbass. Pokrowsk gilt als wichtiger logistischer Knotenpunkt. Daher zählt die Region rund um die Stadt zu den am heftigsten umkämpften Gebieten in der Ukraine.
Im Gebiet Saporischschja kam nach Behördenangaben bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen ein Mensch ums Leben und 22 weitere wurden verletzt. Die ukrainische Flugabwehr meldete am Samstagmorgen, dass Russland insgesamt mit 537 Drohnen, 37 Marschflugkörpern und neun ballistischen Raketen angegriffen habe. Der ukrainische Präsident forderte harte Maßnahmen gegen alle, welche die russische Armee finanzierten. Ihm geht es vor allem um weitere Sanktionen gegen den Banken- und Energiesektor Russlands.
17.08.2025
Friedensverhandlungen in Alaska
Spitzentreffen zwischen den USA und Russland
Der Austragungsort des Gipfels in Alaska hat historische Symbolkraft und ist wohl nicht zufällig gewählt. Von 1799 bis 1867 gehörte die Russisch-Amerikanische Kompanie zum Zarenreich, bis sie nach dem teuren und verlustreichen Krimkrieg für 7,2 Millionen Dollar an die USA verkauft wurde, sehr zum Bedauern Russlands aus heutiger Sicht. Nur 90 Kilometer trennen Alaska von Sibirien.
Nach dem Treffen von US Präsident Trump mit Russlands Machthaber Wladimir Putin ist man in Europa irritiert. Statt einer beidseitigen Waffenruhe streben die USA und Russland nun erklärterweise gleich ein dauerhaftes Kriegsende an.
Die Ukraine und ihre Verbündeten in Europa fordern aber eine Waffenruhe als dringende Voraussetzung für Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden, denn ansonsten könnte Russland während der Friedensverhandlungen an der Front weiter Fakten schaffen. Schon jetzt kontrolliert Russlands Armee bereits etwa 20 Prozent der Ukraine und rückt im Osten immer weiter vor.
Zentraler Streitpunkt bei den Verhandlungen um ein Kriegsende ist, dass die Ukraine Gebiete an Russland abgeben soll, was sie allerdings ablehnt. Neben der bereits seit 2014 besetzten Halbinsel Krim beansprucht Moskau auch die Gebiete Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja für sich.
Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten bestehen für ein Abkommen auf zuverlässige Sicherheitsgarantien. Damit soll vermieden werden, dass die Ukraine womöglich schon bald territoriale Zugeständnisse macht und unter Umständen irgendwann erneut von Russland angegriffen wird.
Auch fürchtet die Ukraine als angegriffenes Land nicht in die Verhandlungen einbezogen und bei einem Deal übergangen zu werden.
Westliche Medien hierzulande bezeichneten das Spitzentreffen als "viel Lärm um nichts" und als reine Luftnummer, weil konkrete Ergebnisse ausblieben. NIchtsdestotrotz waren die Geschehnisse in Anchorage (Alaska) wohl eine Inszenierung zugunsten Russlands, weil Putin zeigen konnte, dass er zurück auf internationaler politischer Bühne ist - und das, obwohl es einen internationalen Haftbefehl gegen ihn gibt.
Putin schlug US Präsident Trump ein nächstes Treffen in Moskau vor - ohne konkrete Zusage oder Absage Trumps.
Am Montag möchte Trump sich nun mit Selensky im Weißen Haus treffen. Ihr letztes Gespräch dort endete allerdings mit einem Eklat. Daher wird der ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj wohl auch viel Verstärkung aus Europa mitbringen – darunter Kanzler Friedrich Merz (CDU), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
US Präsident Trump sieht sich in
der Rolle des Vermittlers, er will Friedensstifter werden. Zugleich ist er allerdings auch Geschäftsmann, wie man weiß. Möglicherweise ist es seine Überlegung, nach Beendigung des Krieges und dem Wegfall der Sanktionen gegen Russland gute Geschäfte mit der Rohstoffgroßmacht machen zu können.
01.08.2025
Erneute Angriffe auf Kiew, 2 weitere
deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme für die Ukraine
US-Präsident Trump hat Moskaus erneuten Angriff auf Kiew mit zahlreichen Toten als "widerwärtig" verurteilt. Die Zahl der Todesopfer der vorangegangenen Angriffe in Kiew ist derweil auf 31 gestiegen. Unter den Opfer sind Medienberichten zufolge auch fünf Kinder. Bei einem Raketenangriff war ein ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen worden. 159 Menschen hatten den Berichten zufolge bei den Angriffen auf Wohnhäuser Verletzungen erlitten. Die Bundeswehr beabsichtigt der Ukraine für ihre Verteidigung in den kommenden Tagen zwei weitere Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern.
US-Präsident Trump hatte Moskau am Dienstag eine neue Frist von zehn Tagen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gesetzt und andernfalls mit Sanktionen gedroht.
Der Kreml zeigt sich jedoch unbeindruckt. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte angesichts der anhaltenden russischen Angriffe mehr Waffen für die Ukraine und härtere Sanktionen gegen Russland. Diese, so die Außenbeauftragte, seien der schnellste Weg zur Beendigung des Krieges.
06.07.2025
Veränderte Taktik Russlands, Stellungskrieg
Die russische Armee hat ihre Taktik verändert. Sie verwendet derzeit weniger gepanzerter Fahrzeuge und Kampfpanzer und setzt mehr auf Angriffe mit einfachen Motorrädern.
Der Westen vermutet, dass Russland derzeit die Fahrzeuge bewusst zurückhält, um damit "im entscheidenden Moment Durchbrüche zu erzielen".
Insbesondere im Donbass, im Raum zwischen den Städten Pokrowsk und Kostjantyniwka und in Kupjansk versucht die russische Armee ihre Stellungen zu erweitern. In der Region Sumy, im Norden der Ukraine, ist der russische Vormarsch dem Anschein nach vollständig zum Erliegen gekommen. Russlands Plan bis auf etwa 20 Kilometer an die Großstadt Sumy heranzukommen und sie von dort mit Drohnen und Artillerie zu beschießen, scheint gescheitert. Das Tempo der russischen Vorstöße entlang der gesamten, mehr als 2000 Kilometer langen Front hat sich deutlich verlangsamt.
19.06.2025
Berichten zufolge bringen die Ukrainer im Donbass dür den Fall eines eiligen Rückzugs Sprengladungen an Brücken an. Sie sollen gesprengt werden, bevor die Russen nachrücken könnten. Doch russische Drohnen attackieren die Brücken von ukrainischer Seite ungewollt schon jetzt. Die Taktik, dem Gegner die Versorgung abzuschneiden, ist nicht neu und hat sich schon oft bewährt.
So versuchen die russischen Truppen immer wieder, die Brücken hinter den Ukrainern zu zerstören, um ukrainische Einheiten an der Frontlinie vom Nachschub abzuschneiden. Das Gelände dort im Süden ist von Flussläufen und Gewässern durchsetzt. Solange sich die ukrainischen Truppen noch jenseits der Flüsse befinden und diese Flüsse auch ständig überqueren müssen, beispielsweise mit Gerät, Munition, Lebensmitteln, aber auch mit Verwundeten, die von der Front abtransportiert werden, solange sind die Brücken über die Flüsse für die Logistik der Ukrainer sehr wichtig.
Längst ist das Gefechtsfeld gläsern, da es mittels Drohnen bis in den letzten Winkel aufgeklärt wird. Russische Truppen greifen ukrainisches Territorium immer wieder entlang der gesamten Front
zwischen Sumy im Norden und Saporischschja im Süden an und versuchen dabei Kessel zu bilden. Von Slowjansk runter bis Pokrowsk, gleicht die Front immer mehr einer Wellenlinie, wobei die Wellenberge durch Vorstöße der Russen entstehen. So sind Torezk und Pokrowsk derzeit zwei von Einkesselung bedrohte Städte. Ziel der russischen Einheiten ist es wohl, den Ukrainern in diesen Kesseln die Logistik abzuschneiden und sie dann einzudrücken.
Bauteile von Drohnen werden immer häufiger in das gegnerische Land hineingeschmuggelt, zusammengebaut und dann aus dem gegnerischen Territorium heraus eingesetzt.
Mit Blick auf die Qualität glasfasergesteuerter Drohnen soll die russische Armee nach Ansicht von Markus Reisner, einem Oberst des Generalstabs im Österreichischen Bundesheer und dem Leiter des Institutes für Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Militärakademie der ukrainischen überlegen sein.
Laut einer Analyse des "Wall Street Journal" hat die russische Armee im Mai so viel Gebiet in Besitz genommen, wie in keinem anderen Monat seit dem Einmarsch der Russen im Februar 2022. Analysen zufolge nehmen die Russen teilweise an einem Tag 15 bis 20 Quadratkilometer ein. Auch ist wohl festzustellen, dass die Verlustzahlen für Streitkräfte und auch für schweres Gerät bei den russischen Truppen zurückgehen.
Gemäß einer militärischen Faustformel, so heißt es in Militärkreisen, benötigt der Angreifer auf "normalem" Ge-
lände Mensch und Material im Verhältnis 3 zu 1. Glaubt
man den Thinktanks im Internet
so liegen die Russen
knapp darunter, was schlecht für die Ukraine ist bzw.
wäre. Schließlich bräuchten die Ukrainer ein deutlich
höheres Verhältnis von mindestens 4:1, besser 6 zu 1,
um einen wirklich massiven Abnutzungseffekt auf russi-
scher Seite zu erreichen. Auf diesem Niveau ist die russi-
sche Armee wohl in der Lage, noch einige Jahre durchzuhalten.
10.06.2025
Massive russische Luftangriffe haben zu Explosionen im Stadtgebiet Odessa geführt. Laut ukrainischen Angaben wurden dabei eine Entbindungsstation und eine Notaufnahme getroffen. Auch Kiew erlebte Berichten zufolge einen der massivsten Angriffe seit Kriegsausbruch.
08.06.2025
Erneute Angriffe auf Charkiw und Cherson
Russland hat bislang einen hohen Blutzoll zahlen müssen und seine Kriegsziele wohl weitestgehend verfehlt. Russlands Armee konnte auf dem Schlachtfeld bislang auch nicht nennenswert vorrücken. Russlands Territorialgewinne seit Anfang 2024 sind gering. Zugleich hat die russische Armee enorme Mengen an Ausrüstung verloren.
An der Donezk-Front sind die russischen Truppen seit
Anfang 2024 durchschnittlich nur 135 Meter pro Tag vorangekommen. In Gebieten wie Charkiw rückten sie im Durchschnitt sogar nur 50 Meter pro Tag vor.
Insgesamt eroberte Russland seit Anfang 2024 nur 5000 Quadratkilometer, deutlich weniger als ein Prozent des ukrainischen Territoriums.
Laut einer Studie, die Verteidigungsexperten des US-Center for Strategic and International Studies (CSIS) erarbeitet haben, hat Russland bislang wohl 250.000 russische Soldaten in dem Krieg verloren. Etwa 700.000 russische Soldaten sollen verwundet worden sein. Die in der in der Ukraine getöteten und verwundeten Soldaten sind sicherlich nicht die Kinder der Eliten von Moskau und St. Petersburg, sondern stammen vielmehr aus dem hohen Norden, dem Fernen Osten und aus Gefängnissen Russlands, weswegen diese für Russland wohl entbehrlicher sind. So besteht für Russlands Präsident Putin weniger die Gefahr, dass die Gefallenen zum innenpolitischen Problem werden könnten.
Gemäß derselben Studie hat die Ukraine wohl 60.000 bis 100.000 gefallene Soldaten zu beklagen. 300.000 bis 340.000 ukraische Soldaten wurden der Studie nach verwundet.
07.06.2025
Erneute Angriffe auf Charkiw und Cherson
Die ukrainische Luftwaffe meldete am heutigen Sonntag den größten russischen Drohnenangriff seit Kriegsbeginn. Insgesamt soll Moskau 472 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt haben. Bei Angriffen auf Charkiw und Cherson kamen ukrainischen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen gewaltsam ums Leben. Charkiws Bürgermeister sprach vom heftigsten Angriff seit Kriegsbeginn.
In Charkiw sollen drei Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden sein, wie der dortige Bürgermeister Ihor Terechow mitteilte. 18 Wohnblöcke und 13 Privathäuser wurden den Angaben zufolge beschädigt. Auch in den Regionen Odessa, Donezk und Dniprotetrowsk soll es ukrainischen Angaben zufolge russische Drohnen- und Raketenangriffe gegen haben.
Moskau sprach von einer Reaktion auf die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Militärstützpunkte.
Bei der vom ukrainischen Geheimdienst SBU koordinierten Aktion "Spinnennetz" am 1. Juni waren russische Kampfflugzeuge vom Typ "Tupolew Tu-95" und "Tu-22" sowie spezielle Frühwarnflugzeuge vom Typ "Berijew A-50" zerstört worden. Ukrainischen Angaben zufolge waren die Angriffe mehr als anderthalb Jahre vorbereitet worden. Die Angriffe hatten sich unter anderem gegen die russische Militärbasis in Belaja in Ostsibirien sowie gegen die Luftwaffen-Stützpunkte in Djagilewo, Iwanowo und in Olenia in der Region Murmansk in der russischen Arktis gerichtet. Während letztere Stützpunkte rund 1.900 Kilometer von der Ukraine entfernt liegen, befindet sich die russische Militärbasis in Belaja in Ostsibirien sogar rund 4.200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt in der Region Irkutsk.
21.05.2025
Große Differenzen im Umgang mit Russland zwischen den USA und den europäischen Staaten
Auch Monate nach Beginn der US-geführten Verhandlungen mit dem Ziel eines Waffenstillstandes zwischen den beiden Kriegsparteien gibt es in der Ukraine noch keinen Frieden. Auch ein offenbar geführtes Telefongespräch zwischen den Präsidenten der USA und Russlands blieb am Montag ohne konkretes Ergebnis. Während die Ukraine sowie zahlreiche europäische Staaten weitere Sanktionen gegen Russland befürworten, fordert Trump die Ukraine auf, einen Deal mit Russland einzugehen.
22.04.2025
Explosionen in russischem Waffendepot nahe Moskau
In einem großen Waffendepot in der Region Wladimir östlich von Moskau ist es offenbar zu einem Zwischenfall gekommen. Der Brand ist Berichten zufolge durch Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit explosivem Material ausgelöst worden und nicht durch einen ukranischen Drohnenangriff. Eine Kommission soll die genaue Brandursache in Barsowo klären. Bei dem Zwischenfall sind wohl große Mengen an Artilleriemunition detoniert.
15.04.2025
Ukranischer Drohnenangriff auf die Stadt Kursk
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff wurde offenbar ein mehrstöckiges Wohnhaus in Kursk beschädigt. Mehrere Wohnungen brannten aus. Die Bewohner des beschädigten Wohnhauses mussten evakuiert werden. Nach Angabe lokaler Behörden wurde mindestens ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt. Russland warf der Ukraine auch vor trotz eines mit den USA verhandleten Moratoriums Angriffe auf russische Energieanlagen vorgenommen zu haben.
Zwei Tage zuvor hatte ein russischer Raketenangriff in der nordostukrainischen Stadt Sumy über 30 Zivilisten getötet.
Ziel des Angriffs soll eine Ordensverleihung im Stadtzentrum gewesen sein. Nach dem verheerenden russischen Raketen-angriff auf das Stadtzentrum von Sumy war Kritik an dem dortigen Militärgouverneur, Wolodymyr Artjuch, laut geworden.
Wenig später wurde dieser entlassen. Der 66-Jährige hatte das Amt des Gouverneurs knapp zwei Jahre lang inne.
13.04.2025
Massive russische Luftangriffe auf die Stadt Sumy
Die ukrainische Stadt Sumy wurde offenbar das Ziel russischer Luftangriffe. Die Rede ist von mehr als 30 Toten und mehr als 100 Verletzten. Laut dem geschäftsführenden Bürgermeister Artem Kobsar schlugen zwei ballistische Raketen im Zentrum der Stadt ein. Die USA kritisierten den Angriff scharf. Auch aus der EU gab es viel Kritik an den Luftschlägen.
weitere Informationen (Ukraine Krieg März 2025)>>
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