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Corona-Krise in Deutschland
Hintergrundinformationen, aktuelle Zahlen



Update 6. September 2021
Nach Angaben des RKI liegt die Corona Inzidenz derzeit bei 83,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Damit ist sie zum ersten Mal seit Tagen wieder leicht gesunken. Binnen 24 Stunden wurden 6726 weitere Neu-Corona-positiv Getestete gemeldet.

Änderung der Quarantäne Vorschriften im Schulwesen:
Am Montag den 6.09 haben sich die Gesundheitsminister der Länder mehrheitlich für einfachere Quarantäne-Regeln bei Coronafällen in Schulen ausgesprochen. Symptomfreie Kinder, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne sind, sollen diese frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden können. Grundsätzlich soll bei einem positivem Fall nicht mehr für die gesamte Klasse Quarantäne angeordnet werden.


Corona Inzidenzen in den Bundesländern
in 7 Tagen pro 100.000 Einwohner

  05. Sept. 05. Sept. 03. Sept.
  Inzidenz Aktive Fälle vollständig geimpft in %
Deutschland 83,1 170.000 61,0 %
Hessen 116,5 14.400 60,0 %
Nordrhein-Westfalen 114,9 37.700 63,8 %
Bremen 109,8 1.500 71,1 %
Saarland 95,4 1.100 67,3 %
Rheinland-Pfalz 95,3 6.000 61,2 %
Baden-Württemberg 90,8 20.200 60,0 %
Berlin 83,4 6.400 60,9 %
Hamburg 80,2 4.700 64,5 %
Bayern 75,9 27.600 59,1 %
Niedersachsen 71,2 12.200 62,9 %
Schleswig-Holstein 51,4 3.300 64,8 %
Brandenburg 36,2 5.200 55,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 34,6 2.200 59,8 %
Thüringen 30,4 7.400 56,2 %
Sachsen 29,4 14.100 52,2 %
Sachsen-Anhalt 22,9 6.000 58,2 %
Quelle: Behörden der Bundesländer, RKI


Update August/September 2021

Landkreise und Städte mit den höchsten
Corona Inzidenzen pro 100.000 Einwohner

  12. Aug. 05. Sept. 13. Sept.
Landeshauptstadt Kiel
(Niedersachsen)
107,4 96,5 69,3
Hamburg, freie Hansestadt 77,4 90,0 84,6
Neumünster (Schleswig-Holstein) 72,3 68,8 68,8
Wolfsburg (Niedersachen) 58,7 124,4 106,6
Pinneberg (Schleswig-Holstein) 58,5 59,6 49,5
Dingolfing-Landau (BY) 56,9 95,6 87,4
Oberbergischer Kreis (NRW) 55,1 161,9 127,7
Bonn (Stadt) (NRW) 54,6 116,8 124,0
Lübeck (Niedersachsen) 53,1 67,2 52,4
Herford (NRW) 52,3 127,7 129,7
Köln (NRW) 50,7 121,1 109,6
Quelle: Behörden der Bundesländer, RKI


Sechs von zehn Eltern würden laut einer aktuellen Umfrage ihr Kind gegen Corona impfen lassen, wenn ein Impfstoff für die entsprechende Altersgruppe zugelassen ist -einige davon sogar ohne eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Angesichts der sinkenden Impfbereitschaft in Deutschland hat die Bundesregierung auf die Lieferung von weiteren 2,65 Millionen Millionen Dosen des mRNA-Impfstoffs von Moderna verzichtet. Es geht offenbar um zwei Chargen mit jeweils gut 1,3 Millionen Dosen, die für die ersten beiden August-Wochen eingeplant gewesen waren. Die Bundesrepublik Deutschland verzichtet auch auf weiteren Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson zugunsten anderer Länder. Zudem werden sämtliche Lieferungen des Pharmaunternehmens AstraZeneca an die internationale Hilfsinitiative Covax gespendet.

Am Dienstag, den 10. August, ist erneut die Ministerpräsidentenkonferenz zusammen gekommen. Die Beschlüsse im Einzelnen:

- Ab dem 11. Oktober sollen die Kosten für Corona-Schnelltests von jedem Bürger selbst übernommen werden, d.h. wer beispielsweise für einen Restaurant- oder Friseurbesuch dann einen negativen Test braucht, muss den Corona Schnelltest dann selbst bezahlen.

Ausnahme sind nach einem Beschluss von Bund und Ländern Personen, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Unter diese Regelung fallen insbesondere Schwangere und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
- Ab dem 23. August soll ein negativer Corona-Test für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene für viele Aktivitäten in Innenräumen verpflich-tend werden. Diese Regelung betrifft zum Beispiel das Essen in Restaurants, den Besuch beim Friseur oder Sport im Fitnessstudio. Es gilt aber auch für Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe.
- Die Corona-Wirtschaftshilfen sollen bis Ende des Jahres verlängert werden. Darunter fällt beispielsweise die bis Ende September laufende Überbrückungshilfe III Plus sowie die derzeit geltenden Erleichterungen zum Zugang für das Kurzarbeitergeld.

Neu beschlossen ist eine "Restart-Prämie", mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu Personalkosten erhalten können falls sie etwa Personal aus der Kurzarbeit zurückholen oder neu einstellen.

Bei der Überbrückungshilfe werden aber nur fixe Betriebskosten erstattet. Voraussetzung für Anträge ist, dass Unternehmen in einem Monat des Förderzeitraums einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent verglichen mit dem Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben.
- Zudem wollen Bund und Länder die epidemische Lage von nationaler Tragweite über den 11. September hinaus verlängern.

Vollständig geimpft sind derzeit 55,1 Prozent aller Einwohner
(Stand 10. August). Aktuell liegt die Zahl der positiven Corona Testergebnisse je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 23,5.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hält Einschränkungen für Ungeimpfte nur bei einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems für vertretbar, also wenn die Sicherstellung der stationären Versorgung von Covid-19-Erkrankten und anderen Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen akut gefährdet ist. Klaus Reinhardt, spricht sich auch gegen Drohkulissen und Strafmaßnahmen für soge-nannte Impfunwillige aus. Diese seien nur kontraproduktiv.

Der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hält es für gerechtfertigt, künftig Schnelltests für Ungeimpfte kostenpflichtig anzubieten.

CDU Kanzlerkandidat Armin Lachet spricht sich gegen Nachteile für Nichtgeimpfte und zugleich Corona negativ Getestete aus. "Wer geimpft, genesen oder getestet ist, den darf der Staat nicht von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausnehmen," so Lachet gegenüber einem Vorbereicht der "Bild am Sonntag".


Update Juli 2021

Nach aktuellem Stand (Sa, 31. Juli 2021) hat mittlerweile jeder fünfte Jugendliche in Deutschland im Alter zwischen 12 und 17 Jahren eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. In absoluten Zahlen sind es 900.000, so der deutsche Bundesgesundheitsminister.

Von der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind nach Angaben des deutschen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn mittlerweile 61,6 Prozent (51,2 Millionen Menschen) einmal geimpft, 52 Prozent (43,2 Millionen) davon vollständig.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland hat den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus. (Stand 28. Juli 2021). Insgesamt sind jetzt 50,2 Prozent der Menschen in Deutschland (41,8 Mio.) komplett geimpft. 61,1 Prozent (50,85 Mio.) der Bürger sind mindestens einmal geimpft. Der R-Wert geht in Deutschland weiter nach unten und liegt jetzt bei 1,05. Am Montag, den 26. Juli hatte der Wert bei 1,10 gelegen, in der Vorwoche bei 1,19.

Am Mittwochmorgen meldete das RKI eine bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 15,0 - ein geringfügiger Anstieg auf sehr sehr niedrigem Niveau verglichen mit Ländern wie den Niederlanden, Spanien oder GB. Aus dem wöchentlichen Lagebericht des RKI geht hervor, dass der Anteil der sogenannten Delta Variante bei nunmehr 84 % liegt. Derzeit liegen noch fünf Bundesländer bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 10: Mecklenburg-Vorpommern (7,2), Brandenburg (5,7), Sachsen (5,5), Thüringen (5,3) und Sachsen-Anhalt mit 3,6.

Baden-Württemberg (12,5), Bayern (13,4), Hessen (16,7), Niedersachsen (15,8), Nordrhein-Westfalen (18,5), Rheinland-Pfalz (16,9) und Schleswig-Holstein (18,1) haben inzwischen eine Inzidenz > 10.

Die Stadtstaaten Berlin (24,8), Bremen (20,0) und Hamburg (27,6) sowie das Saarland (23,2) haben die 20er-Marke erreicht. (Stand 28. Juli.2021)

In Deutschland sind über 41 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft. (Stand 27. Juli 2021). Das macht einen Anteil an der Gesamtbevölkerung von beinahe 50 Prozent aus. Rund 51 Millionen Deutsche, etwa 61 Prozent, haben mindestens eine Impfung erhalten.

Ab Freitag (16. Juli) soll in ganz Sachsen in allen Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter zehn die Maskenpflicht in Supermärkten und im Einzelhandel entfallen. Im öffentlichen Nahverkehr und bei Arztbesuchen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung/einer Maske aber weiterhin verpflichtend. In Sachsen können Bürger nun auch zum Impfen kommen, ohne sich vorher anzumelden.

Seit Tagen hält sich die 7-Tage inzidenz auf sehr sehr niedrigem Niveau. Dennoch herrscht große mediale Aufregung wegen des zunehmenden Anteils der Delta Variante unter den Corona Positiv Getesteten -ob begründet oder nicht. Insgesamt gibt es nur 6,5 gemeldete Fälle über 7 Tage umgerechnet auf 100 000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) den 25. Tag in Folge unter 10. (Stand 13. Juli)

Die Bundesregierung hat klargestellt, dass der Inzidenzwert auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Einschätzung der Corona
Lage spielen werde, aber andere Werte wie etwa die Zahl der Kranken- hauseinweisungen künftig stärker berücksichtigt werden sollen. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält den Inzidenzwert für die entscheidende Größe um frühzeitig die Lage einschätzen und bewerten zu können. Alle anderen Parameter seien
weit nachlaufend und daher nicht geeignet, frühzeitig gefährliche Entwicklungen vorauszusehen, so der Minsterpräsident . Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat zudem
ein modifiziertes Modell angekündigt, in das weitere Faktoren wie Sterbequote oder Krankheits-verläufe gewichtet einfließen sollen. Manne Lucha zumindest möchte eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und Einschränkungen für Nicht-Geimpfte nicht prinzipiell ausschließen, sollte sich das Impftempo nicht beschleunigen. Er wäre dafür, eine berufsspezifische Impfpflicht zumindest mal zum Gegenstand einer Diskussion zu machen.

Am Dienstag, den 13. Juli 2021 hat Bundekanzlerin Merkel noch einmal versichert, dass eine Impfpflicht wie im Nachbarland Frankreich in Deutschland nicht geplant sei. Sie möchte auch weiterhin zu ihrem Wort stehen, dass es keine Impfflicht geben wird.

Der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) teilte am Dienstag (6. Juli) mit, dass In deutschen Laboren mittlerweile knapp die Hälfte aller untersuchten Corona-Befunde auf die Delta-Variante zurückgeht. Der Delta-Anteil lag bei der Datenerhebung der Woche
bis 4. Juli bei mittlerweile 47 Prozent.

FDP-Chef Lindner spricht sich klar gegen weitere Lockdowns für den Fall aus, dass die Corona-Infektionszahlen erneut in die Höhe schnellen. Stattdessen favorisiert er gute Hygienekonzepte, damit auch Menschen ohne Impfschutz "so wenige Einschränkungen wie möglich befürchten müssen"

SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lehnt eine Impfpflicht für LehrerInnen wie zuletzt von einem Mitglied des Deutschen Ethikrates gefordert ab. Stattdessen solle es die freiwillige Entscheidung eines jeden Einzelnen bleiben, ob er oder sie sich impfen lasse oder nicht.
Zuvor hatte der Mediziner Wolfram Henn vom Deutschen Ethikrat gegenüber der rheinischen Post eine Impfflicht für das Personal an
Kitas und Schulen gefordert. Dem Mediziner zufolge sei dies nötig um
die Kinder und deren Eltern/Großeltern zu schützen. Lauterbach dage-
gen möchte eine Erleichterung für impwillige Kinder und Jugendliche
und mehr Anreize für sonstige Impfwillige. Seiner Ansicht nach solle
auch die Ständige Impfkommission ihre bisherige Einschränkung bei ihrer Empfehlung für Kinder und Jugendliche aufheben, so Karl Lauterbach.

Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil drängt weiter darauf, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) eine allgemeine Corona-Impfempfeh-lung für Kinder ab zwölf Jahren ausspricht. Thomas Mertens, Vorsitzender der Stiko und selber Arzt, Virologe und Hochschullehrer sieht jedoch die Datenlage für zu dünn, um reihenweise Kinder und Jugendliche mit den neuen Corona Vakzinen zu impfen.

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, hält eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen in Deutschland für unnötig, da Deutschland gerade beim Gesundheitspersonal und bei den Lehrerinnen und Lehrern anders als Frankreich bereits jetzt exzellente Impfraten vorweisen kann.

Bayerns Ministerpräsident Söder ist zwar gegen eine Impfpflicht für Lehrer und Schüler sowie vulnerable Berufsgruppen, aber er scheint offen zu sein für kostenpflichtige Corona-Tests. Seiner Ansicht nach müssten Geimpfte mehr Freiheitsrechte erhalten als Ungeimpfte. Auch sprach er sich für niederschwelligere Angebote für Corona-Impfungen wie etwa ein "Impfen to go" aus. Aus Söders Sicht sei eine Impfpflicht ein zu "starker Grundrechtseingriff und daher nicht in seinem Sinne.

Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland während der Corona-Pandemie kann man feststellen, dass bislang ein massiver Anstieg der Unternehmensinsolvenzen ausgeblieben zu sein scheint. Allerdings gilt die Insolvenzantragspflicht erst seit Mai 2021 wieder vollumfänglich. Laut den vorläufigen Zahlen im Juni hat die Zahl der Regelinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr sogar um ein Prozent abgenommen.


Update Juni 2021

Corona-Inzidenz in Deutschland liegt bei 5,4 gemeldete Fällen
über 7 Tage umgerechnet auf 100 000 Einwohner. (29. Juni)

Deutschland Corona 7-Tage Inzidenz Gesamtzahl der Fälle
in den letzten 7 Tagen
29.06.2021
5,4
23.075 
zum Vergleich: 31.01.2021
90,2 
75.040 

Quelle: Johns Hopkins University (JHU) Aktuell Infizierte in den letzten 7 Tagen
bzw. RKI (Corona 7-Tage Inzidenz)

Zum Ende des Monats Juni sinkt offenbar in mehreren Teilen Deutschlands leicht die Impfbereitschaft - zumindest dem Anschein nach. Der Anteil gestrichener Impftermine liegt derzeit zwischen einem und sechs Prozent. (Stand 25. Juni 2021)

Am Freitag, den 25. Juni wurden in Deutschland dennoch 852.814 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun 28.915.700 Personen
(34,8 % der Gesamtbevölkerung) vollständig geimpft. Unterdessen kletterte der Prozentanteil der Deltavariante an allen erfassten Neuinfektionen in Deutschland laut Mutationsbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) von 3,7 auf 15 Prozent innerhalb von zwei Wochen.

Besonders viele Terminabsagen sind in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen– hier schwanken die Terminabsagen zwischen 15 und 40 Prozent, doch gleich vorweg, solche Angaben sind leicht fehl gedeutet und nicht umbedingt sehr aussagekräftig.

Terminabsagen bedeuten keinesfalls, dass die Betroffenen auf eine Impfung gänzlich verzichten. Möglicherweise wurden hier einfach nur besonders viele doppelte oder gar Mehrfachterminvereinbarungen getroffen (in Impfzentren, beim Hausarzt oder dem Betriebsarzt), um möglichst sicher und schnell geimpft zu werden, so dass nun doppelte oder gar mehrfache Impftermine abgesagt werden mussten.

In ganz Hessen lag die Rate der Termine, die in den Impfzentren
schlicht nicht wahrgenommen wurden bei zuletzt rund 20 Prozent. In Nordrhein-Westfalen (NRW) lag der Anteil der nicht wahrgenommenen Impftermine laut Kassenärztlicher Vereinigung bei sechs Prozent. In Rheinland-Pfalz wurden zuletzt 15 Prozent der Termine in den Corona Impfzentren abgesagt oder aber nicht wahrgenommen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) den vierten Tag in Folge < 10. Am Dienstagmorgen (22. Juni)
lag die 7-Tage Inzidenz bei 8,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche. Zehn Land- und Stadtkreise sind derzeit sogar Corona-frei.
In den Landkreisen Südwestpfalz, Trier-Saarburg, Goslar, ,Lüchow-Dannenberg, Vogelsbergkreis und Regen sowie in den Stadtkreisen Straubing, Willhelmshaven Dessau-Roßlau, und Brandenburg an der Havel liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 0,0.

Insgesamt gelten 26.274.154 Menschen in Deutschland (31, 6 % der Bevölkerung in Deutschland) als vollständig geimpft. 42.540.863 wurden mindestens einmal geimpft (52,2 %) Insgesamt wurden bislang 67.116.671 Impfdosen verabreicht. (Quelle: RKI)

Inzidenzen in den einzelnen Bundesländern (Stand 22.06.2021)

Mecklenburg-Vorpommern (2,1) Sachsen-Anhalt (3,1)
Brandenburg (3,3) Niedersachsen (4,5)
Schleswig-Holstein (4,7) Sachsen (4,7),
Bremen (6,6) Berlin (7,1)
Thüringen (7,2) Nordrhein-Westfalen (8,2)
Rheinland-Pfalz (9,0) Hessen (9,2).
   
Schlusslicht bei den 7-Tages-Inzidenzen ist Bayern:
Bayern (9,8)  

Bereits im Januar hatte der Virologe Hendrik Streeck von der Uniklinik Bonn diesen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen saisonal bedingt vorausgesagt und angemerkt, dass dieser Rückgang der Infektionszahlen im Frühling/Sommer das typische Verhalten von Coronaviren sei. CP3

Für diese Prognose war er noch im Januar harsch kritisiert und vielfach belächelt worden.

Jetzt im Juni muss auch SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kleinlaut feststellen, dass Streecks Prognosen absolut richtig waren.

Studien zeigen zudem mehr als deutlich, dass bis zu 81 Prozent der Infektionen asymptomatisch verliefen. Das bedeute, die Infizierten haben keine oder nahezu keine Symptome. CP4 Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen ist derzeit stark rückläufig.


Unkalkulierbare Kosten für die Corona Schnelltests
Ursprünglich hatte das Gesundheitsministerium mit Kosten von bis zu einer halben Milliarde Euro für die Corona-Bürgertests kalkuliert, doch die Schnelltests scheinen im 2. Quartal regelrecht außer Kontrolle geraten zu sein und damit auch die Kosten für diese.

Das Bundesministerium für Gesundheit gesteht kleinlaut in einer ersten Stellungsnahme ein, dass "eine Abschätzung über die Gesamtkosten der Bürgertestungen [...] nicht möglich sei, da eine Schätzung der Testanzahl insgesamt nicht möglich ist. Grundlegendes Problem ist dabei offenbar, dass zwischen Leistungserbringung und Abrechnung mehrere Monate liegen können. Einen recht eindeutigen Hinweis für eine Kostenexplosion gibt das Bundesamt für Soziale Sicherung schon jetzt. So hatte das Bundesamt Mitte Februar 29 Millionen Euro, Mitte März 64 Millionen, Mitte April bereits 142 Millionen Euro und Mitte Mai schon 518 Millionen Euro für die Schnelltests ausgegeben und es könnten noch einige nachziehen, die bislang noch nicht abgerechnet haben.

Auch hier scheint man im Blindflug zu sein. Die kassenärztliche Vereini-
gung hält es für möglich, dass allein für den Monat Mai Kosten von insgesamt einer Milliarde Euro entstanden sind.

Deutschlandweit sind inzwischen 54,9 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden.(Stand: 7. Juni 2021)
Die bundesweite Inzidenz ist unterdessen auf 24,3 gesunken. Das ist die niedrigste Fallzahl seit dem 21. September 2020

Landkreise mit den niedrigsten Corona Inzidenzen pro 100.000 Einwohner waren am 7.Juni 2021 - mit 2-Tage Ausblick):

  7. Juni 8. Juni 9. Juni
Landkreis Goslar
(Niedersachsen)
0,73 0,00 1,47
Landkreis Vorpommern-Rügen
(Mecklenburg-Vorpommern)
0,89 1,34 1,78
Landkreis Friesland
(Niedersachsen)
1,01 0,00 2,03
Landkreis Uelzen
(Niedersachsen)
2,16 2,16 2,16
Stadtkreis Weiden i.d. Oberpf.
(Bayern)
2,34 2,34 4,68
Landkreis Tirschenreuth
(Bayern)
2,78 2,78 2,78

Quelle: RKI

Nach Angaben des RKI vom Montag (Stand: 7. Juni 11.25 Uhr) sind 38 Millionen Menschen (45,7 Prozent) mindestens einmal geimpft worden. 17,7 Millionen Menschen (21,3 Prozent) gelten als vollständig geimpft.

Ab Montag dürfen sich alle Impfwilligen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen.
Zudem steigen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Die Bundesregierung hält eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen über Ende Juni hinaus weiterhin für notwendig. Nach dem Willen der Bundeskanzlerin soll die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite, die ja Grundlage für alle Corona Maßnahmen sowohl des Bundes als auch der Länder ist, bis Ende Juni spätestens vom Bundestag erneut verlängert werden. Die FDP fordert dagegen, die Regelung Ende Juni auslaufen zu lassen.

In den letzten Wochen ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen bundesweit und auch in Thüringen sehr deutlich gefallen. Aus diesem Grund hat der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen, Mario Voigt, den Vorschlag gemacht, bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sämtliche Corona-Auflagen aufzuheben.

Die sogenannte 7-Tage Inzidenz lag zuletzt im Freistaat Thüringen am Donnerstag, den 3. Juni bei 38,6 und damit nahe am deutschen Durchschnitt von 34,1. Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Brandenburg haben bereits nach den Angaben des Robert-Koch-Institutes eine 7-Tage Inzidenz von unter 20.

Israelische Mediziner vermuten, dass der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer Herzmuskelentzündungen hervorrufen kann. Die Untersuchungen sind aber offensichtlich noch nicht vollständig abgeschlossen.C10

Corona-Schnelltests werden im Handel immer mehr zu Ladenhütern. Nach dem anfänglichen Hype auf die Schnelltests ist die Nachfrage immens eingebrochen. Da viele Händler mittlerweile auf alten Beständen sitzen bleiben, liegen vielerorts inzwischen die aktuellen Verkaufspreise teilweise unter den Preisen, die der Handel ursprünglich für die Produkte selbst bezahlt hat. Für diese Entwicklung gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen ist die Zahl der Testzentren, in denen sich Bürger meist kostenlos testen lassen können, sprunghaft angestiegen. Zum anderen reicht ein Selbsttest aus dem Handel in der Regel nicht aus, um Zugang zu vielen Angeboten zu erhalten, die mit den Lockerungen wieder möglich sind - etwa Friseurbesuche oder Shopping mit Terminvereinbarungen. Außerdem entfallen mit dem Rückgang der Inzidenzzahlen auch vielerorts die Testpflichten.


Stand 2. Juni 2021:
Die bundesweite Inzidenz ist derweil auf 34,1 gesunken. Bis zum 2. Juni wurden insgesamt 52.779.769 Impfdosen verimpft. Davon entfielen 36.461.594 Dosen auf die Erstimpfung und 16.318.175 Dosen auf die Zweitimpfung. Lediglich der Stadtkreis Emden( 128,22) sowie der Landkreis Hildburghausen (126,59) weisen noch eine Inzidenz von über 100 auf. In Sachsen ist der Bevölkerungsanteil, der zumindest einmal durchgeimpft worden ist, mit 38,8 % bundesweit am niedrigsten.


Die Covid-19 Varianten (Mutationen) im Überblick:

Unter Verdacht, infektiöser und möglicherweise gefährlicher zu sein ...

Corona Variante: erstmals aufgetreten: an die WHO gemeldet:
B.1.1.7 GB 18. Dezember 2020
B.1.351 Südafrika 18. Dezember 2020
P.1 Brasilien 11. Januar 2021
B.1.617.2 Indien 11. Mai 2021


Varianten unter Beobachtung ...

Corona Variante: erstmals aufgetreten: an die WHO gemeldet:
B.1.427/B.1.429 USA 5. März 2021
P.2 Brasilien 17. März 2021
B.1.525 versch. Länder 17. März 2021
P.3 Philippinen 24. März 2021
B.1.526 USA 24. März 2021
B.1617.1 Indien 4. April 2021


Ein Blick auf den 7-Tage R-Wert in Deutschland:

7-Tage R-Wert
nach Datum
03.06 06.06 21.6 28.06    
Reproduktionsrate: 0,87 0,81 0,68 0,79    


Ein Blick auf die Positivenquote in Deutschland

  20. KW 21. KW  
Corona
Positiven-Rate
5,82 % 4,16 %  


Update Mai 2021
Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens zeigt sich kritisch gegenüber einer Durchimpfung von Kindern und Jugendlichen.

So sagte er am Dienstag, den 25. Mai gegenüber dem Deutschlandfunk, es sei nicht sinnvoll, die Rückkehr zum Präsenzunterricht von einer Durchimpfung von Schulkindern abhängig zu machen. Auch das Privatleben oder der Urlaub mit den Eltern seien sekundäre Argumente. Einzig entscheidend sei, wie hoch die Gefährdung der Kinder durch eine Infektion mit dem Coronavirus sei. Mertens rechnet innerhalb der nächsten zehn bis 14 Tage mit einem Ergebnis der Beratungen, doch stellte er schon jetzt klar, dass die Stiko den Vorstellungen der Politik nicht in allen Punkten nachkommen könne. Knapp zwei Drittel der Bundesbürger sind unter Einhaltung von Test- und Hygienekonzepten für eine sofortige Rückkehr der Schulen zum Präsenzunterricht. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding stellte klar, dass es längst keinen Grund mehr gebe, Kindern ihr Recht auf Bildung auch nur einen Tag länger zu verwehren. Luftfilter, Schnelltests, Impfungen für Lehrkräfte würden längst einen sicheren Präsenzunterricht ermöglichen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat Unternehmen und Beschäftigten schrittweise Lockerungen der Homeoffice-Pflicht in Aussicht gestellt . Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hatte zuvor ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben gefordert. Der BDI sprach sich für einen Stufenplan aus, der festlegt, wie Corona-Maßnahmen nach und nach in den Betrieben verringert und abgeschafft werden können. Auch die FDP sprach sich für ein rasches Ende der Homeoffice-Pflicht aus.

Seit Beginn der Corona-Impfkampagne sind in Deutschland mehr als 45 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Den Angaben des Robert-Koch-Institutes zufolge sind bisher 40,4 Prozent (33,6 Millionen) der Bevölkerung mindestens einmal und 14,3 Prozent (11,9 Millionen) vollständig geimpft. Die Impfquote variiert je nach Bundesland. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 44,2 Prozent. In Brandenburg läuft die Imfkampagne laut RKI am langsamsten. Das Bundesland Sachsen liegt mit 35,3 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

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Stand Juni 2021...
Der Sommer naht und mit den wärmeren Temperaturen geht auch Jahreszeiten bedingt die Zahl der positiven Corona Testergebnisse bei weiterhin sehr hoher Corona Testzahl stark zurück.

Die Positivenquote fällt massiv, die Inzidenzzahlen in Deutschland sind seit einigen Wochen rückläufig und auch in den Krankenhäusern nimmt die Intensivbettenbelegung mit Corona Patienten spürbar ab. Das alles lässt die Politik über Lockerungen nachdenken.


Derzeit noch von vergleichsweise hohen Inzidenzahlen
betroffene Landkreise bzw. Städte

(Stand: 31. Mai / 04. Juni /9. Juni)

"Neuinfektionen", d.h. den Gesundheitsämtern gemeldete
positive Testergebnisse innerhalb der letzten 7 Tage je 100.000 EW

Landkreis/ Stadtkreis: gemeldete "Neuinfektionen"
31. 05 / 04.06 / 09.06
Landkreis Hildburghausen
128,17 / 115,21 / 55,38
Stadtkreis Emden
112,20 / 92,16 / 10,02
Landkreis Günzburg
105,49 / 82,66 / 50,38
Landkreis Tuttlingen
98,04 / 85,25 / 48,31
Stadtkreis Memmingen
97,51 / 45,4 / 45,35
Stadtkreis Schweinfurt
89,84 / 84,23 / 52,41
Stadtkreis Baden-Baden
86,98 / 74,30 / 14,5
Landkreis Unterallgäu
86,0 / 66,74 / 32,34
Landkreis Erzgebirgskreis
83,60 / 61,8 / 42,1
Hagen (kreisfreie Stadt)
82,15 / 64,66 / 52,47



Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie
(Mediengruppe Oberfranken)
  Sozialkunde Unterrichtsmaterial

Sozialkunde Unterrichtsmaterial  
Sozialkunde Arbeitsblätter downloaden
 
Sozialkunde Unterrichtsmaterial
Rechtsstaat in Gefahr?

Sozialkunde Arbeitsblätter zum downloaden ...
Unterrichsmaterial /Unterrichtseinheit

Sozialkunde, Gymnasium 9.-13. Schuljahr
Unterrichtseinheit, 33 Seiten (5,7 MB)

Die Unterrichtseinheit "Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Rechtsstaat in Gefahr?" beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit das Infektionsschutzgesetz in Deutschland zentrale Grund- und Menschenrechte einschränkt. Dabei werden u. a. Vorwürfe von Corona-Leugnern thematisiert, die das Leben in Deutschland mit dem Leben zur Zeit des Nationalsozialismus vergleichen. Zentral geht es schließlich um die Güterabwägung und das Dilemma der Politik, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Am Ende wird die Diskussion um eine mögliche Triage aufgegriffen.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte: Die Schülerinnen und Schüler sollen
  • Zentrale Punkte des Infektionsschutzgesetzes kennenlernen,
  • sich kritisch mit der angeblichen Einschränkung von Grund- und Menschenrechten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auseinandersetzen,
  • sich mit der Frage beschäftigen, welche Grund- und Menschenrechte durch das Infektionsschutzgesetz tangiert werden,
  • erkennen, dass Demonstranten, die ihre eigene Situation heute mit der von Anne Frank oder Sophie Scholl zu Zeiten des Nationalsozialismus vergleichen, eine Verharmlosung nationalsozialistischer Verbrechen begehen,
  • die Folgen einer immer höheren Belegung von Intensivbetten mit Corona-Patienten erörtern, * das grundlegende Prinzip der Güterabwägung an konkreten Beispielen nachvollziehen können,
  • erkennen, dass die Corona-Pandemie ein Stresstest für den Rechtsstaat und die Demokratie in Deutschland ist,
  • sich abschließend mit den in der Schweiz aber auch in Deutschland zutiefst umstrittenen Kri- terien für die Patientenauswahl (Triage) beschäftigen.
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Gemeldete Intensivbetten in Krankenhäusern
(Stand: 31. Mai 2021)

Hinweis: Was bei den Angaben des Intensivregisters fehlt, ist eine Vergleichsmöglichkeit zu den Vorjahren, was allerdings zur Einschätzung der Lage sehr wichtig wäre.

prozentuale
Auslastung
belegte Intensivbetten freie
Intensivbetten
deutschlandweit 21.062 / 81,47 % 4790 / 18,53 %
Rheinland-Pfalz 840 / 72,48 % 319 / 27,52 %
NRW 5255/ 83,41% 1045 / 16,59 %
Baden-Württemberg 2.285 / 82,46 %

486/ 17,54 %


Quelle: DIVI Intensivregister, Stand 31.05.2021


Die Wahrscheinlichkeit nach einer Corona Infektion an Covid-19 zu versterben, beträgt bei unter 35-Jährigen lediglich 0,003 Prozent.
Dieses Risiko verzwanzigfacht sich schon in der nächsten Dekade. In
der Altersgruppe der 55- bis 65-Jährigen ist das Risiko an Covid-19 zu versterben 200-mal so hoch und bei den 75- bis 85-Jährigen steigt das Risiko zu versterben nach offiziellen Angaben auf das Zweitausendfache an.CP5

Gemeldete Intensivbetten in Krankenhäusern
(Stand: 09. Mai 2021)

Hinweis: Was bei den Angaben des Intensivregisters fehlt, ist eine Vergleichsmöglichkeit zu den Vorjahren, was allerdings zur Einschätzung der Lage sehr wichtig wäre.

prozentuale
Auslastung
belegte Intensivbetten freie
Intensivbetten
deutschlandweit 22.213 / 84,43 % 4096 / 15,57 %
Rheinland-Pfalz 934 / 79,09 % 247 / 20,91 %
NRW 5513/ 87,22 % 808 / 12,78 %
Baden-Württemberg 2.436/ 85,53 %

412/ 14,47 %


Quelle: DIVI Intensivregister, Stand 09.05.2021


Zum Vergleich (24.04):

prozentuale
Auslastung
belegte Intensivbetten freie
Intensivbetten
deutschlandweit 22.871 / 85,85 % 3771 / 14,15 %
Rheinland-Pfalz 913 / 76,53 % 280 / 23,47 %
NRW 5592/ 87,04 % 833 / 12,96 %
Baden-Württemberg 2.505 / 87,19 %

368/ 12,81 %


Quelle: DIVI Intensivregister, Stand 24.04.2021
( Hinweise & Hintergrundinformationen zur Deutung dieser Zahlen )



Derzeit besonders stark betroffene
Landkreise bzw. Städte


(Stand: 15. Mai/ 9. Mai / 24. April 2021)

"Neuinfektionen", d.h. den Gesundheitsämtern gemeldete
positive Testergebnisse innerhalb der letzten 7 Tage je 100.000 EW

Landkreis/ Stadtkreis: gemeldete "Neuinfektionen"
24. 04 / 09.05 / 15.05
LK Erzgebirgskreis
364.53 / 289,90 / 236,75
Mühldorf a. Inn (BY)
346,07 / 125,14 / 94,07
Landkreis Haßberge (BY)
344,85 / 112,58 / 69,92
Stadkreis Hof (BY)
329,51 / 113,92 / 63,29
Landkreis Vechta
315,80 / 147,04 / 81,92
Stadtkreis Offenbach a. Main
(Landkreis 15. Mai)
313,94 / 216,46 / 111,58 (LK)
Landkreis Saale-Orla Kreis
307,55 / 331,21 / 133,23
Landkreis Kronach
307,15 / 190,28 / 127,35
Landkreis Sömmerda
305,36 / 187,25 / 158,44
Landkreis Gotha
303,91 / 228,3 / 207,55


Ulrike Guérot:
MEHR FREIHEITEN FÜR GEIMPFTE ODER BESCHRÄNKUNGEN FÜR ALLE?
Die Politikwissenschaftlerin sieht einen elementaren Rechtsgrundsatz nämlich " In dubio pro reo" zu deutsch "Im Zweifel für den Angeklagten" auf den Kopf gestellt, denn zunehmend müsse sich der Gesunde mit negativen Corona Tests beweisen, nicht erkrankt zu sein.

Am Donnerstag, den 6. Mai hat der Bundestag der Rücknahme von Corona-Beschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene zugestimmt. Ein Tag später folgte der Bundesrat. C9 Als vollständig geimpft gilt im Sinne der Verordnung, die übrigens am Wochenende darauf in Kraft trat, wer nach seiner letzten, zumeist der 2. Corona Impfung weitere 14 Tage abgewartet hat.

Vollständig Geimpfte und Genesene sollen künftig bei privaten Treffen nicht mehr mitgezählt werden und dürfen sich damit wieder nach Belieben privat treffen, Hygienmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Abstand vorausgesetzt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 sollen für sie nicht mehr gelten. Im Zuge der einheitlichen Corona-Notbremse gelten seit dem 24. April für ganz Deutschland für Stadt- und Landkreise, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten haben, Ausgangs-beschränkungen zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens.

Die bundeseinheitliche Regelung:
Wenn in einem Bundesland oder einer Region die 7-Tage-Inzidenz an
drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100 steigt, so werden private Treffen auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt. Maximal dürfen sich dann nur noch fünf Personen treffen, wobei für Geimpfte und Genesene seit Inkrafttreten der Ausnahmeverordnung
eine Ausnahmeregelung gilt.C7 Bei Inzidenzen unter 100 entscheidet weiterhin jedes Bundesland über die geltenden Regeln und Einschrän-
kungen, wobei die Leitlinien vom Beschluss der Bund-Länder Konferenz vom 22. März 2021 gelten. C8


08. Mai 2021
Neuer Masken-Skandal bei der CSU
Andrea Tandler, Tochter des langjährigen CSU-Politikers Gerold Tandler soll zwei Schweizer Jungunternehmern und deren Firma Emix geholfen haben, Corona-Schutzmasken aus China an deutsche Ministerien zu verkaufen. Dafür hat sie offenbar Provisionen in zweistelliger Millionenhöhe erhalten.C5/C6

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, der sich in der Corona Krise immer wieder mit alternativen Konzepten positiv hervorgetan hat, ist erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Konkret geht es diesmal um seine umstrittene Aussage über den früheren Nationalspieler Dennis Aogo, die er nach eigenen Angaben aber ironisch gemeint hatte.

Die Partei ´DIE GRÜNEN´ drohen ihm nun aber mit einem Parteiauschussverfahren. Noch am Samstag stimmten 161 Delegierte für ein Ausschlussverfahren gegen Palmer , 44 stimmten dagegen und 8 enthielten sich.


Corona Krise in Deutschland (Teil 2)

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (Nov. 2020)
  Erneuter Anstieg von Infektionen/ Lockdown "Light"

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (April 2020)
  1. Lockdown im April 2020

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (März 2020)
  Pandemiebeginn im März 2020

Corona Krise. Berichte aus den USA, GB und EU - Ländern

Corona Krise. Aktuelle Epidemiezentren /Krisenherde

Corona Krise. Aktuelle Zahlen weltweit / Krisenherd Afrika

Corona Impfung
Mögliche Chancen und Risiken des m-RNA Impfstoffes



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C5 Neuer Masken-Skandal: Tochter von Ex-CSU-Politiker soll Millionen kassiert haben
C6 Mehr als 30 Millionen Euro Provision: Die Tochter eines ehemaligen CSU-Generalsekretärs soll in der Maskenaffäre ein saftiges Honorar eingestrichen haben 
C7 Erleichterungen für Geimpfte und Genesene
C8 Das sind die geltenden Regeln und Einschränkungen
C9 Sonderrechte für Geimpfte.War das wirklich die richtige Entscheidung?
C10 Herzmuskelentzündung durch Biontech-Impfung: Israel sieht Zusammenhang

CP1 Schummelei-Verdacht bei Intensivbetten – wie es so weit kommen konnte
CP2 Was, wenn viele sich nicht impfen lassen wollen?
CP3 Lauterbach über Corona-Zahlen im Sommer: "Hendrik Streeck hatte voll recht"
CP4 Lauterbach zu sinkenden Corona-Zahlen in der Sommersaison – "Streeck hatte recht"
CP5 Coronamaßnahmen Gebt den Kindern die Freiheit zurück


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