Corona-Krise in Deutschland
Hintergrundinformationen, aktuelle Zahlen



22. April 2021
Beratungen des Bundesrats, der in Berlin zusammenkommt
In Berlin haben die Beratungen des Bundesrats zur Neuerung des Infektionsschutzgesetzes begonnen. Zu diesem Zweck haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder getroffen.
Das Gesetz ist allerdings ein sogenanntes Einspruchsgesetz, d.h. eine Zustimmung des Bundesrates ist nicht nötig. Die Länderkammer könnte aber den Vermittlungsausschuss anrufen um das Gesetz zeitlich aufzuhalten.

Gleich zum Auftakt der Beratungen übte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) deutliche Kritik an dem Gesetz. Er hält die jetzt beschlossenen Ausgangsbeschränkungen für "verfassungsrechtlich problematisch und sieht auch erhebliche praktische Probleme bei der Umsetzung der vorgesehenen Schulschließungen.

Tübingens Bürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat das Modellprojekt seiner Stadt für beendet erklärt.


21. April 2021
Bundestag beschließt Bundes-Notbremse
Der deutsche Bundestag hat am Mittwoch trotz heftigem Schlagabtausch im Plenum des Bundestages eine bundeseinheitliche Notbremse be-
schlossen. Während Im Reichstagsgebäude abgestimmt wurde, demonstrierten nahe dem Reichstagsgebäude Tausende Gegner der Corona-Maßnahmen.

342 Abgeordnete votierten in namentlicher Abstimmung für das Gesetz, 250 Abgeordnete stimmten dagegen. es gab 64 Enthaltungen.

Abgeordnete von AfD, FDP und Linke votierten geschlossen dagegen, die Grünen hatten ihre Enthaltung angekündigt. Die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind bis 30. Juni befristet, sollte der Bundesrat es nicht noch in letzter Minute kippen. Das Gesetz muss nun noch den Bundesrat pas-
sieren und von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet werden.

Das Gesetz legt bundesweit verbindliche Regeln für schärfere Corona-Gegenmaßnahmen fest. Wenn in einem Landkreis oder einer Stadt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an drei Tagen hintereinander über 100 liegt, soll die Bundes-Notbremse greifen. Bei hohen Inzidenzzahlen in Kreisen und Städten dürfen Personen dann von 22:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück in der Regel nicht mehr verlassen. Präsenzunterricht an Schulen soll ab einer Inzidenz von 165 nicht mehr stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen sich dann wieder auf Homeschooling einstellen.

Linke-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali sagte, die Bundesregierung versuche, Grundrechte "praktisch im Vorbeigehen" einzuschränken und ihre Befugnisse auszuweiten.

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland sprach von einem "Angriff auf die Freiheitsrechte, den Föderalismus wie den gesunden Menschenverstand"

FDP-Chef Christian Lindner kündigte eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen die Bundes-Notbremse an.


Sterbefälle niedriger als im Schnitt der Vorjahre
Die Sterbefälle in der zweiter Aprilwoche liegen etwa im Schnitt der Vorjahre. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, starben In der 14. Kalenderwoche vom 5. bis zum 11. April 19.018 Menschen. Das waren 82 Sterbefälle weniger als im Schnitt der Jahre 2017 bis 2020. Auch Mitte März lagen die Sterbefallzahlen offenbar in allen Bundesländern unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 1,06. Der Leiter der Charité-Intensivmedizin stellte klar, dass trotz der Therapie etwa jeder dritte COVID-19-Patient auf seiner Intensivstation stirbt. Allerdings räumte er in diesem Kontext ein, dass dort auch die am schwersten erkrankten Patienten aus Berlin und Brandenburg versorgt werden. Mittlerweile ist jeder fünfte Deutsche zumindest ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen hervor. Schlusslicht beim Impfquotenmonitoring ist derzeit Hessen mit 18,3 Prozent.


19. April
Umstrittene Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes (§28b)

Abgeordnete von Union und SPD haben sich auf bundesweite Regeln
zur Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt. So soll es nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein.

Gerade an der ursprünglich geplanten Ausgangssperre ab 21:00 bis
5:00 morgens hatte es viel Kritik gegeben. Kritiker hatten angeführt,
dass Beobachtungen aus Frankreich gezeigt hätten, dass Menschen
die Regelung häufig umgehen und sich dann vor der Ausgangssperre gegenseitig besuchen und häufiger mal die ganze Nacht auf improvi-siertem, verengtem Raum miteinander verbringen. Dies sei aber, so der Vorwurf, das Gegenteil dessen, was man erreichen wolle.

Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) auch bei hohen Infektionszahlen weiterhin erlaubt sein.

Falls das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, wäre ein Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 165 bundesweit verpflichtend.

Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander bei über 100 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt, so sollten dort jeweils die gleichen Regelungen gelten.

Kinder im Alter bis 14 Jahren sollen Sport in Gruppen weiter ausüben dürfen.

Arbeitgeber müssen gemäß der jetzigen Gesetzesvorlage künftig zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen.

Die Regelungen sind erst einmal bis zum 30. Juni befristet.

Der Bundestag wird voraussichtlich am Mittwoch über die Änderungen im Bundesinfektionsschutzgesetz abstimmen. Dann muss das Gesetz noch den Bundesrat passieren.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die geplante Novelle des Infektionsschutzgesetzes scharf kritisiert und eine differenzierte Betrachtung des Infektionsgeschehens sowie die Einbeziehung von Erfahrungen aus Modellprojekten gefordert. Zudem forderte er eine Abkehr von der allzu feingliedrigen Impfpriorisierung, sobald alle schutzbedürftigen Gruppen ein Impfangebot erhalten haben sowie eine weitere Entbürokratisierung und Beschleunigung des Impfgeschehens.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Bei der Zahl der Corona Neufinfektionen handelt es sich um Corona positiv getestete Personen. Inwieweit und ob diese Personen erkrankt sind oder es noch werden, ist leider nicht wirklich geklärt, da entsprechende Daten nicht erfasst bzw. nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet, die ursächlich an einer Covid-19 Infektion oder aber aufgrund von Vorerkrankungen bzw. eines schweren Unfalls mit positivem Corona Abstrich verstorben sind.

Mittlerweile haben 19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland zumindest eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

Da es in dem Umfeld von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) vermutlich zwei Corona-Fälle gegeben hat, befindet sich
der Ministerpräsident vorsorglich in Quarantäne.

IN Deutschland haben 5,5 Millionen Menschen bislang den vollen Impfschutz. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 19. April hervor (Stand: 8.00 Uhr). 16,4 Millionen Menschen erhielten zumindest eine erste Impfdosis.

Einer aktuellen Umfrage zufolge nehmen mittlerweile 44 Prozent die Corona-Berichterstattung in Deutschland als überzogen wahr. im März waren noch 35 Prozent dieser Auffassung. Als verharmlosend schätzten unverändert acht Prozent der Bevölkerung die Berichterstattung ein.


Blick auf die Schweiz, 19, April
In der Schweiz hat sich die Regierung trotz steigender Infektionszahlen zu den Öffnungen von Restaurantterassen, Kinos, Theater und Fitnesscenter unter Auflagen entschlossen. Gesundheitsminister Alain Berset begründete diesen Schritt mit nur leicht steigenden Infektions-
zahlen und der Zuversicht, dass die Impfungen Wirkung zeigten.

Auf Terrassen darf dort nur im Sitzen konsumiert werden und es dürfen nur vier Personen am Tisch sitzen. Masken dürfen nur zum Essen oder Trinken abgenommen werden. In Kinos, Theatern und Konzerthäusern dürfen höchstens 50 Gäste eingelassen werden.

In kleineren Räumen ist es nur gestattet, ein Drittel der verfügbaren Sitzplätze zu nutzen. Bei Veranstaltungen im Freien wie Open-Air-Konzerten und Fußballspielen sind 100 Zuschauer erlaubt.

17. April

Die 66-jährige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat offenbar am gestrigen Freitag, den 16. April eine Erstimpfung mit dem AstraZeneca Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten. Auch SPD Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) soll am gestrigen Freitag seine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben. In sozialen Medien wird die Echtheit der Impfung jedoch von so manchem Kritiker und Querdenker angezweifelt. Zuvor hatte sich auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit dem Wirkstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen.

Innenminister Horst Seehofer (71 Jahre alt, CSU) hat offenbar den Impfstoff von Biontech präferiert und sich mit diesem impfen lassen.

Medienberichten zufolge sind der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, und Regierungssprecher Steffen Seibert ebenfalls mittlerweile mit Astrazeneca geimpft.


14. April
Bislang wurden 20.049.936 Impfdosen verimpft. Dabei entfielen auf die Erstimpfung 14.773.908 Dosen und auf die Zweitimpfung 5.276.028 Dosen. (Stand 14. April 2021)


Gemeldete Intensivbetten in Krankenhäusern
(Stand: 14. April 2021)

Hinweis: Was bei den Angaben des Intensivregisters fehlt, ist eine Vergleichsmöglichkeit zu den Vorjahren, was allerdings zur Einschätzung der Lage sehr wichtig wäre.

prozentuale
Auslastung
belegte Intensivbetten freie
Intensivbetten
deutschlandweit 22.990 / 86,08 % 3719 / 13,92 %
Rheinland-Pfalz 958 / 80,03 % 239 / 19,97 %
NRW 5643 / 87,80 % 784 / 12,20 %
Baden-Württemberg 2.460 / 86,77 %

375/ 13,32 %


Quelle: DIVI Intensivregister, Stand 14.04.2021

Bei der Interpretation dieser Daten ist allerdings Vorsicht geboten.
Der Focus (17.2.2021) berichtet beispielsweise, dass zwischen 20
und 30 Prozent
der Personen, die in der offiziellen Meldestatistik auftauchen, eben nicht wegen Corona im Krankenhaus liegen.

Viele der sogenannten Covid-19 Fälle, die in der offiziellen Statistik auftauchen, sind nicht wegen Covid-19 in stationärer Behandlung, sondern wurden lediglich zufällig positiv getestet - etwa Schwangere,
die zur Entbindung kommen, oder Personen, die einen schweren Unfall hatten. Ein Grund liegt offenbar im deutschen Meldesystem. So bestäti-gte auch der Deutsche Verband der Intensivmediziner (Divi) auf"Zeit- Anfrage, dass auch auf den Intensivstationen etwa zehn Prozent der
als Corona-Fälle gemeldeten Patienten wegen einer anderen Ursache
behandelt werden. Die Zeit" hatte bundesweit 20 Krankenhäuser nach ihren konkreten Zahlen gefragt wobei viele Krankenhäuser die Auskunft verweigerten. Unbestritten ist allerdings die hohe Zahl an Doppeldiagnosen mit Corona. C2

Boris Reitschuster, ehemaliger Leiter des Büros des Nachrichtenmagazins "Focus" in Moskau und Autor zahlreicher Bestseller, wirft Ärzten gar eine anhaltende Panikmache vor, die unverhältnismäßig und verantwortungslos sei.

vgl."Anhaltende Panikmache unserer Ärzte ist unverhältnismäßig und verantwortungslos"


13. April
Der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten hat sich in einem neuen Podcast zu Wort gemeldet und von einer trügerischen Sicherheit durch Antigen-Schnelltests gesprochen.

Schnelltests könnten im Gegensatz zu PCR-Tests eine Infektion gerade
in der hochansteckenden Phase zu Anfang offenbar oft nicht nachweisen. Daher sei es nicht sinnvoll, sich bei Veranstaltungen nur auf Schnelltests zu verlassen! Neueste Studien würden belgen, dass nur sechs von zehn Infektionen durch den Antigen-Schnelltest erkannt werden. Bei Infektionen ohne Symptome würde die Zuverlässigkeit der Tests
sogar bei unter 40 % liegen.C1

Er sieht den "massiven Mangel an Pflegepersonal" als einen wichtigen Grund für die derzeit schwierige Situation in der Intensivmedizin.

11. April
Bislang wurden 17.578.573 Impfdosen verimpft. Dabei entfielen auf die Erstimpfung 12.670.288 Dosen und auf die Zweitimpfung 4.908.285 Dosen. (Stand 11. April 2021)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erneut für einen konsequenten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle ausgesprochen. Ihr Ziel ist es offenbar, Öffnungsschritte mit Testen zu verbinden. Zudem hat sie Pläne, eine bundesweit einheitliche Regelung des Infektionsschutzgesetzes durchzusetzen.


Bestätigte Corona Todesfälle


Derzeit besonders stark betroffene
Landkreise bzw. Städte

(Stand: 15. April / 11. April / 8. April 2021)

"Neuinfektionen", d.h. den Gesundheitsämtern gemeldete
positive Testergebnisse innerhalb der letzten 7 Tage je 100.000 EW

Landkreis/ Stadtkreis: gemeldete "Neuinfektionen"
08. 04 / 11.04 / 15.04
Stadtkreis Hof (BY)
429,90 / 543,37 / 567,38
Landkreis Kronach (BY)
365,58 / 298,16 / 322,13
Landkreis Hof (BY)
337,55 / 424,05 / 474,68
Landkreis Greiz
334,71 / 478,45 / 532,87
Landkreis Wartburgkreis
294,18 / 330,32 / 364,79
Landkreis Cham (BY)
278,91 / 279,69 / 264,85
Landkreis Ilm-Kreis
278,59 / 300,24 / 343,53
Landkreis Gotha
269,07 / 289,83 / 338,75
Landkreis Saale Holzland-Kreis
260,40 / 239,9 / 248,34
Landkreis Vogtlandkreis
256,64 / 349,12 / 347,35


01. April
Das Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier ist am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin mit dem Impfstoff von Astrazeneca gespritzt worden. Im Anschluss an die Impfung appellierte er an die Bevölkerung seinem Beispiel zu folgen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (71) hat bereits angekündigt, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca nicht impfen zu lassen. Zuvor hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen Appell an die älteren Kabinettskollegen gerichtet gehabt, sich mit dem Vakzin impfen zu lassen. Eine solche Bevormundung lehnt der Bundesinnenminister jedoch ab.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72) hatte sich im März mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen.


März 2021

Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz
vom 22. März
:


( - teilweise zurückgenommen- )
Vom 1. bis einschließlich 5. April, also von Gründonnerstag bis Ostermontag, soll das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden - und das obwohl die Corona Todesfallzahlen auf dem niedrigsten Stand seit langem sind.

Zwei Tage später dann der Rückzieher der Kanzlerin. Eigentlich hätte an Gründonnerstag und Karsamstag ein spezieller Lockdown gelten sollen. Doch gerade die Corona Osterruhe war höchst umstritten gewesen.

Die übrigen Corona-Beschränkungen sollen aber bleiben. Es soll keine möglichst keine innerdeutschen Reisen geben, und Treffen sollen weiterhin nur im ganz kleinen Kreis erlaubt sein.

Bei mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sollen Öffnungsschritte zurückgenommen werden, so der erneute Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz. Die Landkreise sollen darüber hinaus über weitere Maßnahmen entscheiden, wenn
der Schwellenwert überschritten wird. Als mögliche Optionen werden Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen und die Pflicht zu tagesaktuellen Schnelltests in Bereichen genannt, in denen das Abstandhalten oder konsequente Maskentragen erschwert sind. Am Dienstagmorgen (23. März 2021) lag die 7-Tage Inzidenz laut Robert Koch-Institut bei 108,1. Zum Vergleich: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI am Dienstagmorgen, den 16. März bundesweit bei 83,7.

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird insgesamt
um drei Wochen bis zum 18. April verlängert. Der Gründonnerstag und Karsamstag werden erstmals als Ruhetage angesehen und mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen verbunden.

An fünf zusammenhängenden Tagen soll das Prinzip #WirBleibenZuHause gelten. Lediglich am Karsamstag soll demnach der Lebensmittelhandel geöffnet bleiben.

Private Zusammenkünfte sollen auf den eigenen Haushalt und einen weiteren Hausstand, jedoch maximal fünf Personen beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.

Ansammlungen im öffentlichen Raum werden dem Beschluss zufolge in dieser Zeit generell untersagt. Kirchen und Religionsgemeinschaft sind angehalten, an Ostern nur Online-Angebote für die Gläubigen zu machen.

Tourismus im Inland wird auch in den Osterferien untersagt bleiben.
Zur gleichen Zeit wird der Urlaub in Mallorca trotz steigender Infektions-zahlen aber erlaubt bleiben. Für viele ein absurder Widerspruch. Es
bleibt bei einem Appell an die Fluggesellschaften, keine zusätzlichen
Flüge mehr für die Osterferien anzubieten.

Hotels und andere Beherbergungsbetriebe sollen für Urlauber geschlossen bleiben. Die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz hatten ursprünglich darauf gedrängt, ihren Bürgern Urlaub in Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Appartements, Wohnwagen und Wohnmobilen zu ermöglichen, sofern diese über eigene Sanitäreinrichtungen verfügen und auch das Essen in Eigenregie organisiert werden kann. In dem jetztigen Beschluss der MPK ist davon aber nichts mehr zu finden.

Mehr TESTS an SCHULEN und in KITAS:
Bund und Länder wollen Corona-Tests für Schüler, Lehrkräfte und Kita-Beschäftigte ausweiten und streben offenbar "baldmöglichst zwei Testungen pro Woche" an. Über die praktische Umsetzung wird vielerorts aber noch diskutiert - beispielsweise über die Frage, ob die Tests zu Hause oder in der Schule stattfinden sollen.




Ein Blick auf den 7-Tage R-Wert in Deutschland:

7-Tage R-Wert
nach Datum
10.04 14.04        
Reproduktionsrate: 1,02 1,11        

7-Tage R-Wert
nach Datum
16.02 21.02 12.03 15.03 31.03 8.04
Reproduktionsrate: 0,84 1,10 1,11 1,15 0,97 0,76


Ein Blick auf die Positivenquote in Deutschland

  10. KW (2.- 8. März) 12. KW 14.KW
Corona
Positiven-Rate
6,8 % 9,33 % 12,04 %

Unter den zuletzt durchgeführten 1.401.576 Corona Tests in KW 12 2021 waren 130.826 positive Fälle dabei. Das entspricht einer Positivenquote von 9,33 %. (Positivenquote, bisheriger Höchststand: 15,36 %)


Nach dem vermehrten Aufkommen von Thrombosen nach Verabreichung des AstraZeneca Impfstoffes haben Deutschland, Frankreich und Italien die Verimpfung des Mittels von Astrazeneca erst einmal ausgesetzt.

Corona Krise: Widerstand gegen Corona Politik in Deutschland


Derzeit besonders stark betroffene
Landkreise bzw. Städte

(Stand: 13./20. März 2021)

"Neuinfektionen", d.h. den Gesundheitsämtern gemeldete
positive Testergebnisse innerhalb der letzten 7 Tage je 100.000 EW

Landkreis/ Stadtkreis: gemeldete "Neuinfektionen"
13. 03 / 20.03 / 1. 4.
Landkreis Greiz
417,87 / 567,77 / 599,60
Landkreis Hof
318,60 / 203,58 / 219,41
Landkreis Vogtlandkreis
290,27 / 325,67 / 404,43
Stadtkreis Schmalkalden- Meiningen (1.4 Angabe zu LK!!)
286,59 / 298,6 / 361,84
Landkreis Kulmbach
248,72 / 293,44 / 346,53
Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
246,37 / 211,96 / 225,72
Landkreis Saale Orla Kreis
237,82 / 332,45 / 379,77
Landkreis Wartburgkreis
222,74 / 347,13 / 439,59
Landkreis Schwäbisch-Hall
216,00 / 278,51 / 435,55

Schwerpunkte des Infektionsgeschehen sind im März 2021 erneut BAYERN, Sachsen und Thüringen - insbesondere auch die Grenzregion
zu Tschechien.

Bislang wurden 8.863.270 Impfdosen verimpft. Dabei entfielen auf die Erstimpfung 6.113.484 Dosen und auf die Zweitimpfung 2.749.786 Dosen. (Stand 13. März 2021)

Corona Update 23. Februar (00:00)
Gemäß dem RKI gab es 3.883 "Neuinfektionen", d.h. Personen, die neu auf Nukleinsäuren des Virus positiv getestet wurden. Die Zahl der tatsächlich Corona Neuerkrankten kann erheblich von dieser Zahl abweichen. Kritiker sehen hier ein entscheidendes Problem bei der Erfassung.

Zudem zählte das RKI 415 weitere Todesfälle, die in zeitlichem Zusammenhang mit einem positiven Corona Test verstorben sind. Ob diese ursächlich an einer Covid-19 Lungenerkrankung verstorben sind oder aber ursächlich an etwas anderem ist ungewiss. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,05. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 60,5. Der bisherige Höchststand bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.


Corona Update 21. Februar (11:30)
Gemäß dem Robert-Koch-Institut haben bislang 3 312 351 Menschen in Deutschland eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. 1 756 478 Menschen haben auch die Zweitimpfung erhalten.


Corona Update 17. Februar (11:30)
Gemäß dem Robert-Koch-Institut haben bislang 2 894 028 Menschen in Deutschland eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. 1 525 943 Menschen haben auch die Zweitimpfung erhalten.


Corona Update 12. Februar (11:30)
Gemäß dem Robert-Koch-Institut haben bislang 2 556 697 Menschen in Deutschland eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. Das entspricht
3,0 Prozent der Gesamtbevölkerung. 1 253 306 Menschen (+65 168 im Vergleich zum Vortag) haben auch die Zweitimpfung erhalten.


Derzeit besonders stark betroffene
Landkreise bzw. Städte

(Stand: 13. /17./ 23. Februar 2021)

Besonders hohe Sieben-Tage Inzidenz-Werte haben aktuell zahlreiche bayrische Landkreise an der Grenze zur Tschechei, der Süden Brandenburgs, der Nordwesten Sachsens sowie weite Teile Thüringens.

In Rheinland-Pfalz hat der Landkreis Birkenfeld mit 108,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen den höchsten Wert. Den niedrigsten Wert hat der Landkreis Kusel mit einer Inzidenz von 19,9.

In Baden-Württemberg hat der Landkreis Schwäbisch-Hall mit 118,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen den höchsten Wert. Besonders niedrige Inzidenzen haben in BW die Landkreise Emmendingen und Freudenstadt (jeweils 22,8) sowie der Ostalbkreis mit 20,7.

"Neuinfektionen", d.h. den Gesundheitsämtern gemeldete
positive Testergebnisse innerhalb der letzten 7 Tage je 100.000 EW

Landkreis/ Stadtkreis: gemeldete "Neuinfektionen"
13. 02 / 17.02 / 23.02
Landkreis Tirschenreuth
351,16 / 294,26 / 355,33
Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
225,72 / 256,00 / 306,93
Landkreis Schmalkalden Meiningen
216,15 / 201,74 / 216,95
Stadtkreis Hof
198,58 / 211,67 / 194,22
Landkreis Vechta
191,86 / 181,35 / 121,8
Landkreis Vorpommern-Greifswald
188,86 / 176,98 / 163,8
Landkreis Hildburghausen
185,14 / 172,5 / 145,6
Landkreis Wesermarsch
179,49 / 204,33 / 155,8
Landkreis Saale-Orla-Kreis
173,08 / 176,81 / 180,55
Landkreis Prignitz
166,76 / 217,97 / 116,9


Corona Krise in Deutschland (Teil 2)

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (Nov. 2020)
  Erneuter Anstieg von Infektionen/ Lockdown "Light"

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (April 2020)
  1. Lockdown im April 2020

Rückblick: Corona Krise in Deutschland (März 2020)
  Pandemiebeginn im März 2020

Corona Krise. Berichte aus den USA, GB und EU - Ländern

Corona Krise. Aktuelle Epidemiezentren /Krisenherde

Corona Krise. Aktuelle Zahlen weltweit / Krisenherd Afrika

Corona Impfung
Mögliche Chancen und Risiken des m-RNA Impfstoffes



>Corona/Covid-19
im Unterricht

(Aktuelle Arbeitsblätter)


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Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

Arbeitsblätter
Corona-Krise
Das Weihnachtsgeschäft im Corona-Krisenjahr


Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

Arbeitsblätter
Corona-Krise
Hamsterkäufe und Nachfrageüberhänge

Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

Arbeitsblätter
Corona-Krise
Wirtschaftseinbruch
in Deutschland
22 Seiten (1,1 MB)

Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

Arbeitsblätter
Corona-Krise - Shutdown verständlich erklärt
19 Seiten (0,7 MB)


Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Corona-Krise: Achterbahnfahrt
an der Börse


Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Corona-Krise: Wirtschaftliche Schocks rund um den Globus


>Corona/Covid-19
im Unterricht

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für die Schule

Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Stationenlernen Corona
in Entwicklungsländern



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Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Corona: Der Impfstoff
und die Wirtschaft

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Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Corona: Der Impfstoff
und die Wirtschaft

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Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Die Corona-Krise und ihre gesellschaftlichen Folgen


Corona Krise. Arbeitsblätter Politik / Wirtschaft / WiSo

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Pädagogisch-psychologische Konsequenzen der Corona-Pandemie
10 Seiten (0,9 MB)


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Corona - Steuer-einnahmen brechen ein

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Corona nur Panikmache ? Seuchen-Arzt fordert
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