Inflation in Deutschland
Import/Export. Schaubilder & Statistiken


Die Inflation in Deutschland

Inflation in Deutschland, Update September 2022
Nach ersten Schätzungen des Statistisches Bundesamts sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um satte 10,0 Prozent gestiegen. Das ist die höchste Teuerungsrate in Deutschland seit 1951. Die Preise für Energie legten laut Statistik um 43,9 Prozent im Vorjahresvergleich zu, die für Nahrungsmittel um 18,7 Prozent. Dienstleistungen legten dagegen nur durchschnittlich 1,7 % zu.

Gründe für die weiter stark ansteigende Inflation sind:

- hohen Energiekosten
- Preisanstiege aus den vorgelagerten Wirtschaftsstufen
- anhaltende Lieferkettenproblemen
- Wegfall des Tankrabatts und das 9-Euro-Tickets

Inflationsrate in Deutschland 2022


Inflation in Deutschland, Update August 2022
Im August lag die Teuerungsrate von Waren und Dienst-leistungen nach zwei Monaten leichter Entspannung bei durchschnittlich 7,9 Prozent, verglichen mit dem Vorjahres-
monat. Größter Preistreiber war erneut die Energie. Im August stiegen die Energiekosten mit 35,6 Prozent etwa so stark an wie im Juli. Nahrungsmittel kosteten 16,6 Prozent mehr als im August 2021. Für Dienstleistungen mussten 2,2 Prozent mehr bezahlt werden.


Inflation in Deutschland, Update Juli 2022
Verglichen mit dem Vormonat Juni 2022 wurde im Juli 2022
im Schnitt alles um 0,8 Prozent teurer. Der sogenannte Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes orientiert sich dabei an einem fiktiven Warenkorb, der neben Lebensmitteln auch Posten wie Miete, Reisen, Kleidung oder Energie enthält. Auch Dienstleistungen wie beispielsweise das Haareschneiden werden in dem fiktiven Warenkorb berück-sichtigt. Insgesamt enthält er über 650 verschiedene Güterarten, die fortlaufend verändert werden, um die Lebensrealität der Deutschen abzubilden.

Infolge der hohen Inflation wird der Lebensmitteleinkauf für Verbraucher immer teurer. (Sept. 2022). Helmut Schleweis, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes warnte erst kürzlich vor den verheerenden Folgen, welche die stark steigenden Preise schon jetzt haben. Bei den Preis-sprüngen vor allem für Energie und Nahrungsmittel benötigten 60 Prozent der privaten Haushalte ihre gesamten monatlichen Einkünfte und mehr, um die laufenden Ausgaben zu decken. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 3600 Euro, so die Einschätzung des Sparkassen- und Giroverbandes hätten derzeit am Monatsende kein Geld mehr übrig und müssten dann oft vom Ersparten leben.

Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern, weil sich diese für einen Euro weniger leisten können. So sind die Nahrungsmittelpreise im Juli um fast 15 Prozent (14,8 %) gestiegen. Besonders angezogen sind die Preise für Speisefette und Speiseöle. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 44,2 Prozent an. Vollmilch verteuerte sich um 24,2 Prozent. Käse und Quark waren 23,1 Prozent teurer als vor einem Jahr. Fleisch und Fleischwaren verteurten sich um 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders hoch lag die Teuerungsrate bei Geflügelfleisch. Hier war ein Preisaufschlag von fast einem Drittel festzustellen. Bei Schweinefleisch waren es 19 Prozent und bei Rind- und Kalbfleisch 23,2 Prozent. ür Eier verteuerten sich laut Statistischem Bundesamt um durchschnittlich 23,9 Prozent. Haupttreiber der hohen Inflation bleiben weiterhin die hohen Energiekosten auch infolge des Ukraine Krieges.

Damit hat sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln den fünften Monat in Folge verstärkt, während die Inflationsrate insgesamt im Juli mit 7,5 Prozent etwas niedriger ausfiel als im Vormonat mit 7,6 Prozent. Im Mai waren die Verbraucher-preise sogar um 7,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Für die kommenden Monate rechnen Experten wieder mit steigenden Preisen. Die Bundesregierung hat mit mehreren Gesetzespaketen versucht, die Bürger zu entlasten. So müssen Stromkunden seit 1. Juli die Förderung des Ökostroms nicht mehr über die Stromrechnung zahlen.

Die Einführung des 9-Euro-Tickets und der Tankrabatt haben wohl ebenso der Teuerungsrate etwas entgegengewirkt. Allerdings ist beides nur bis Ende August befristet. Ökonomen rechnen daher in den kommenden Monaten wieder mit anziehender Inflation.Experten halten im Winter sogar eine 10-Prozent-Inflation für möglich.

Derweil steigen die Erzeugerpreise in China glücklicherweise nur langsam, was sich auch positiv auf die Preise hierzulande auswirken dürfte.

-> EZB Leitzinserhöhungen im Euroraum

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