Die Corona-Krise weltweit
Hintergrundinformationen, aktuelle Zahlen



Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona Pandemie :

Berichte aus GB, den EU - Ländern  / USA

Corona Krise, Update 9. Juni 2020
Der deutsche Export ist im April gegenüber dem Vorjahresmonat um
31,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro in Folge der Coronakrise eingebro-chen. Verglichen mit März 2020 verringerten sich die Exporte um 24,0 Prozent. Die Ausfuhren nach China gingen im April 2020 vergleichsweise moderat um 12,6 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zurück. Die Importe verringerten sich um 21,6 Prozent auf 72,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat.

Corona Krise, Update 24. April 2020
Krisenbedingt könnten bei der Lufthansa schon bald 7000 Stellen wegfallen. Die Gewerkschaft ver.di fordert daher deutlich mehr öffentliches Geld für die Lufthansa, denn ohne eine aktive oder stille Beteiligung des Staates an der Fluggesellschaft Lufthansa könnten zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr sein, so die Vizechefin von Verdi, Christine Behle. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Carsten Spohr rechnet erst 2023 mit einer Normalisierung des Fluverkehrs.
Vor Ausbruch der Pandemie hatte die Lufthansa weltweit rund 130.000 Mitarbeiter und 760 Flugzeuge. Der Betrieb der Gesellschaft "Germanwings" soll eingestellt werden.


Corona Krise, Update 15. April 2020
VW hat angekündigt, die Fahrzeugproduktion in Deutschland Ende April wieder hochfahren zu wollen. In den Werken Wolfsburg, Emden und Hannover soll es am 27. April wieder losgehen, allerdings soll mit einer sehr stark reduzierten Stückzahl begonnen werden.

In Deutschland haben mittlerweile 725.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet.


Corona Krise, Update 8. April 2020
Der Automobilkonzern Daimler hat wegen der Corona-Pandemie im ersten Quartal weltweit einen deutlichen Rückgang beim Absatz hinnehmen müssen. So wurden von Januar bis März dieses Jahres nur noch rund 477.400 Pkw der Marken Mercedes und Smart verkauft (-14,9 Prozent).
in der Sparte der gewerblichen Vans wurden insgesamt 64.600 Fahrzeuge verkauft (minus 14,9 Prozent). Wegen der Corona Krise hat Daimler ebenso wie viele andere Autobauer einen Großteil seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Erfreulich ist, dass in China und Südkorea die Handelsbetriebe von Daimler wieder komplett geöffnet sind. Dort zumindest ist einen deutlicher Anstieg der Nachfrage zu erkennen.


Corona Krise, Update 7. April 2020
Laut einer Umfrage des Ifo-Institutes in der Industrie ist in den kommenden drei Monaten ein massiver Rückgang der Produktion zu erwarten. Der Index der Produktionserwartungen sackte im März um 22,8 Punkte auf minus 20,8 Punkte ab. Besonders pessimistisch blickt die Automobilindustrie in die Zukunft. Auch die Gummi- und Kunststoff-industrie sowie der Maschinenbau leiden massiv unter der Corona Krise. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie hat sich der Index - trotz leichter Rückgänge - sogar noch im positiven Bereich halten können.


Corona Krise, Update 3. April 2020
Aufgrund der Corona Krise sind die Pkw-Neuzulassungen um 38 Prozent auf 215.100 Fahrzeuge gesunken. Das teilte der Verband für Automobil-
industrie mit. Rund 40 % der Betriebe im Reise- und Gastgewerbe sehen sich akut von Insolvenz bedroht wie eine DIHK-Umfrage ergab.

Beschäftigte, die wegen der Corona-Krise eine Prämie von ihrem Arbeitgeber bekommen, müssen darauf keine Steuern zahlen. Diese Regelung soll für Sonderzahlungen und Sachleistungen bis 1500 Euro gelten. Die Hilfen bleiben auch in der Sozialversicherung steuerfrei.

In der Glasindustrie wird das Kurzarbeitergeld aufgestockt. Die rund 50.000 Beschäftigten in der deutschen Glasindustrie bekommen statt 60 Prozent des Nettolohns beziehungsweise 67 % (mit Kindern) nun 80 Prozent. Darauf haben sich die Gewerkschaft IG BCE und der Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar geeinigt.


Corona Krise, Update 2. April 2020
In Deutschland mehren sich die Stimmen, die eine Exit-Strategie fordern. Gemäß dem Ifo-Institut kostet jede zusätzliche Woche Shutdown (zu Deutsch: Stilllegung) ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also rund
35 Milliarden Euro. FDP Chef Christian Lindner sagte gegenüber dem Tagesspiegel, es sei notwendig, über die Maßnahmen zu sprechen, die Deutschland für eine schrittweise Öffnung braucht, denn auf die Verfügbarkeit eines Impfstoffes könne niemand ernsthaft warten. Auch Beatrix von Storch, Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion im Deut-schen Bundestag, der AfD, verlangte eine Aufhebung der Einschrän-kungen der Grundrechte, sobald es epidemiologisch verantwortbar sei.


Corona Krise, Update 31. März 2020
Offenbar steht der Automobilhandel derzeit vor massiven Problemen. Die Autobranche hat Bund, Länder und Kommunen dazu aufgefordert, rasche Hilfe zu leisten, um Insolvenzen und Job-Verluste im Kfz-Handel abzuwenden. Weil Zulassungsstellen nur noch eingeschränkt oder gar nicht geöffnet sind, können Händler Autos offenbar nur noch erschwert zulassen, heißt es in dem Appell weiter.

Corona Krise, Update 30. März 2020
Offenbar denkt der deutsche Maschinenbau, der mehr als 1 Million Mitarbeiter beschäftigt, inzwschen laut über Stellenstreichungen nach. Drei Viertel der befragten Maschinenbauer haben bereits die Kapazitäten runtergefahren, überwiegend über Arbeitszeitkonten, aber auch durch Einstellungsstopps und Kurzarbeit. Für 12 Prozent der Unternehmen ist Personalabbau ein Thema geworden.

Corona Krise, Update 26. März 2020
In China sind die Lebensmittelpreise um 20 % in die Höhe geschnellt.A1
(siehe :" Coronavirus in China treibt Inflation auf höchsten Stand seit acht Jahren")

Nach Einschätzung von Ökonomen könnte die Corona Krise schon bald den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise dämpfen. Andere gehen sogar von fallenden Immobilienpreisen aus.


Corona Krise, Update 24. März 2020
Die FDP-Bundestagsfraktion fordert einen speziellen Rettungsfonds für Startup-Unternehmen im einstelligen Milliardenbereich. Ein solcher Rettungsfond soll unmittelbar Liquidität für Startups bereitstellen, indem er 75 Prozent der Investitionssumme übernimmt.


Corona Krise, Update 23. März 2020
Das Ifo-Institut glaubt, dass die Corona Krise Deutschland Hunderte Milliarden Euro kosten könnte. Das Bundeskabinett will ein milliarden-
schweres Hilfspaket beschließen. Die Kosten der jetzigen Corona Krise werden voraussichtlich alles übersteigen, was Deutschland in seiner jungen Geschichte bisher erlebt hat. Keine Wirtschaftskrise oder Naturkatastrophe war jemals so folgenreich. Die deutsche Wirtschaft könnte ja nach Szenario um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte schrumpfen.

Das ifo Institut rechnet mit Kosten von 255 Milliarden bis 729 Milliarden Euro, die auf Deutschland hinzukommen könnten. Je nach Szenario könnten bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs verloren gehen, mehr als sechs Millionen Menschen könnten von Kurzarbeit betroffen sein.

Der Verbandspräsident der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée bezeichnete die aktuelle Situation gegenüber der dpa als dramatisch. Er forderte mehr Soforthilfen für den Mittelstand, denn die Lage sei ausgesprochen ernst. Großen Teilen des Dienstleistungsbereichs wie Hotels, Restaurants, Reiseunternehmen und Eventagenturen würde das Wasser bereits an der Oberlippe stehen, so der Verbandpräsident.


Update 22. März
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat angesichts der Corona-Krise vor einer "Pleitewelle unvorstellbaren Ausmaßes" gewarnt.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind schon jetzt verheerend, der DAX befindet sich im freien Fall.

Auswirkungen der Corona Krise auf den Deutschen Aktienindex DAX

Auch am 18. März lässt die Coronakrise den DAX weiter einbrechen.
So rauschte der Dax am Mittwoch um 5,56 Prozent auf 8441,71 Punkte weiter abwärts.

Dow Jones Index. Crash Februar/März 2020

Auch der Rentenmarkt ist massiv unter Druck. Bislang galt dieser als vermeintlich sicherer Hafen, in den die Investoren flüchten, wenn es am Aktienmarkt kracht. Doch die jetzige Schieflage der Wirtschaft macht es notwendig, dass die Länder der Europäischen Union in großem Umfang neue Schuldenberge anhäufen.

Der Euro Bund-Future, das richtungsweisende Barometer ist von 179 Punkten in nur wenigen Tagen auf 169 gefallen. Angesichts der gigantischen Größe des Rentenmarktes ist dieser Einbruch mehr als beachtlich. Grund für die Talfahrt auch beim Rentenmarkt ist, dass sich schon jetzt abzeichnet, dass die Länder der Europäischen Union in großem Umfang neue Schulden aufnehmen müssen und dadurch die ohnehin schon hohen Schuldenberge einzelner Mitgliedsstaaten enorm weiter anwachsen werden.


Auswirkungen der Corona Krise auf den Euro Bund Future
So ist die Rendite in Griechenland innerhalb kürzester Zeit von 1 % auf jetzt 4 % hochgeschnellt. In Italien ist die Rendite auf 2,7 % gestiegen.

Gold als sicher Hafen / Gold als Krisenwährung ?
Angesichts der Corona Pandemie schwächelt selbst der Goldpreis und zeigt einen leichten Abwärtstrend. Gold gilt eigentlich als sicheres Investment in Krisenzeiten.

Auswirkungen der Corona Krise auf den Goldpreis

Eingeschränkter Verkehr und sinkende Produktionszahlen in vielen Bereichen führen zu fallenden Ölpreisen

Da der Flugverkehr weltweit weitestgehend zum Erliegen gekommen ist und auch die Produktion weltweit teils ruht ist, sinkt der Verbrauch an Erdöl, was sich auch am Ölpreis Marke Brent in Dollar bemerkbar macht:

Auswirkungen der Corona Krise auf den Ölpreis (Brent) in Dollar

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet wegen der Corona Krise mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr von 2,5 Prozent. Der Verband deutscher Banken (BdB) erwartet für das Gesamtjahr sogar ein Minus um 4 bis 5 Prozent.

Wegen der schrumpfenden Weltwirtschaft ist wohl auch mit einer steigenden Arbeitslosigkeit zu rechnen. Aber nicht alle Unternehmen leiden unter der Krise - es gibt auch Gewinner, die gerade jetzt ihre Produktion kräftig hochfahren.



Verlierer der Corona Krise

Tourismusbranche
Die Tourismusbranche trifft es in Zeiten der Corona Pandemie besonders hart. Die Umsätze der globalen Reise- und Transportbranche werden auf 6,6 Billionen Euro geschätzt; das entspricht gut zehn Prozent der gesamten Weltwirtschaftsleistung.

Wenn aber immer mehr Einreise und Ausgehbeschränkungen weltweit verhängt werden, Hotels und Gaststätten sowie Sehenswürdigkeiten rund um den Globus schließen, wenn immer mehr Länder ihren Luftraum für Passagierflugzeuge schließen und Urlauber aufgefordert werden, ihre Koffer zu packen und ihren Urlaubsort zu verlassen, dann wird dies verheerende Folgen für die Tourismusbranche nach sich ziehen.

Auch Anbieter von Kreuzfahrten wird die Corona Krise hart treffen.
In Asien und der Karibik dürfen Kreuzfahrtschiffe nicht mehr anlegen. Das US-Außenministerium hat sogar US Bürgern empfohlen, Kreuzfahrten zu stornieren. Der japanische Kreuzfahrtanbieter Luminous Cruise musste bereits Insolvenz anmelden.

Auf der "Diamond Princess" infizierten sich bislang 700 der rund 3700 Passagiere, sieben starben (Stand 12. März). Es ist absehbar, dass die Zahl der Infizierten und möglicherweise auch die Zahl der Todesfälle weiter steigen wird. Die Quarantänemaßnahmen werden wohl den Passagieren des Kreuzfahrtschiffes lange in Erinnerung bleiben. Fakt ist, die Bilder gingen um die Welt und das Schicksal der Betroffenen wird wohl vielen in Gedächtnis bleiben und möglicherweise auch solche Leute erst einmal von einer Kreuzfahrt abhalten, deren Traum schon immer eine solche war.

Fraglich ist, wie lange die Corona Pandemie andauern wird und wie lange die strengen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Corona aufrechter-halten werden müssen. Möglicherweise wird die diesjährige Urlaubs-saison nahezu ganz ausfallen.

Obwohl sich China wohl langsam von der Corona Epidemie erholt, rechnet das Analyseunternehmen Tourism Economics damit, dass sieben bis 25 Millionen Menschen aus China dieses Jahr auf eine Reise verzichten werden. Chinesen werden in diesem Jahr wohl 17 bis 25 Prozent weniger Übernachtungen hierzulande buchen und dieses Geld wird dann Restaurants, Souvenir-Shops und Museen fehlen. Schließlich geben Chinesen von allen ausländischen Touristen in Deutschland am zweitmeisten Geld aus. Auch im Reich der Mitte sitzt der Schock und die Verunsicherung tief.

Flugbranche
Der Luftfahrtverband IATA rechnet wegen der Corona Pandemie mit Verlusten in dreistelliger Milliardenhöhe. Die Rede ist von Umsatzeinbußen von bis zu 113 Milliarden Dollar (Stand 5. März) - eingerechnet ist dabei aber nur ein Rückgang der Passagierzahlen von zehn Prozent. Da mittlerweile in vielen Ländern nahezu der gesamte Flugverkehr lahm gelegt ist, dürften die Umsatzeinbußen nach aktuellem Stand noch deutlich höher liegen.


Konzerte, Theater, Kinos
Kinos und Theater sind geschlossen, KOnzerte finden nicht statt.
Da Künstler ihre Honorare im allgemeinen nur gezahlt bekommen, wenn die Veranstaltung stattfindet, dürften diese zu den großen Verlierern der Corona Krise gehören. Kinos fehlen die Besucher. Sie bleiben auf ihren Fixkosten sitzen. Filmveröffentlichungen werden verschoben.


Restaurants und Caterer
Viele Restaurants bundesweit sind auf staatliche Anordnung hin geschlossen. Allenfalls können noch Speisen mitgenommen oder nach Hause ausgeliefert werden. Das Gastronomiegewerbe rechnet mit massiven Umsatzeinbußen. Ohne staatliche Hilfen werden wohl viele Gaststätten und Hotels Insolvenz anmelden müssen.

Eine Blitzumfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes vom 4./5. März zu den Coronavirus-Folgen ergab, dass mehr als drei viertel der teilnehmenden 10.000 Hotels, Restaurants und Caterer Umsatzeinbußen beklagen.

76,1 Prozent verzeichnen bereits Umsatzrückgänge und 90,4 Prozent melden Rückgänge bei Neubuchungen.


Messebetreiber
Bis Ende Februar sind weltweit bereits 230 Messeveranstaltungen abgesagt oder verschoben worden. Weitere werden folgen.
Die ersten Messen hierzulande, die abgesagt wurden, waren der Genfer Autosalon, die ITB in Berlin und die Leipziger Buchmesse. Auch die Didacta in Stuttgart, die vom 24.03 bis 28.3 stattfinden sollte, wurde auf ungewisse Zeit verschoben.

Der Verband der Deutschen Messewirtschaft (Auma) geht davon aus, dass Messebetreiber und -baufirmen allein durch die bisherigen Absagen und Verschiebungen annährend drei Milliarden Euro einbüßt haben. (Stand Anfang März) Laut dem Weltverband Messewirtschaft sollen es weltweit mindestens 14 Milliarden Euro sein. Allein in Deutschland sind 24.000 Arbeitsplätze unmittelbar betroffen. Vielle fürchten jetzt um ihren Arbeitsplatz. - > Übersicht der betroffenen Messen in Deutschland

Viele Unternehmen, die mit dem Messebau ihr Geld verdienen, stehen jetzt vor der Insolvenz.


Profiteure der Corona Krise

Hersteller von Desinfektionsmitteln
Hersteller von Desinfektionsmitteln sind wohl die offensichtlichsten Profiteure der Corona Pandemie. Die Unternehmen Reckitt Benckiser (Sagrotan), Hartmann Gruppe (Sterilium) und Clorox (das US-Pendant zu Sagrotan) haben weltweit ihre Produktion hochgefahren. Dort machen Angestellte sogar viele Überstunden und arbeiten am Wochenende.

Reckitt Benckiser Börsennotierter Hersteller von Reinigungsprodukten und Haushaltswaren mit Hauptsitz in Slough, westlich von London.
Paul Hartmann Hartmann-Gruppe ist ein international tätiges Unternehmen, das Medizin- und Pflegeprodukte produziert und vertreibt. Der Hauptsitz der Paul Hartmann AG ist in Heidenheim an der Brenz
Clorox Comany Ein Haushaltswaren- und Chemieunternehmen aus den Vereinigten Staaten mit Hauptsitz in Oakland, Kalifornien

Hersteller von Atemmasken und Schutzanzügen
Auch Atemmasken und Schutzanzüge werden derzeit stark gefragt. Der weltweit führende Hersteller von Schutzanzügen, Dupont, kann sich über eine immens hohe Nachfrage freuen. Fabriken in Schweden und Südafrika sind ebenso voll ausgelastet.

Natürlich profitieren nicht nur die Produzenten von Desinfektionsmitteln und Hygieneprodukten, sondern auch die Handelsketten und Apotheken, die diese vertrieben. Drogeriemärkte wie dm und Rossmann sprechen von einer erhöhten Nachfrage in bestimmten Produktbereichen.


Forschungs - und Entwicklungsunternehmen
Weltweit arbeiten Wissenschaftler in Unternehmen und Forschungs-
instituten an einem Impfstoff. Drei der führenden Unternehmen –
CureVac aus Deutschland sowie Moderna und Inovio aus den USA - bekommen derzeit Finanzspritzen durch die Allianz CEPI, der neben der WHO und der EU-Kommission auch private Geldgeber angehören. Richard Hatchett, Chef der mächtigen Impfstoffallianz CEPI, koordiniert derzeit
die weltweite Covid-19-Impfstoff-Entwicklung. Sechs der CEPI-Impfstoffe gelten derzeit als vielversprechend, darunter auch der Impfstoff der deutschen Firma CureVac. Mittlerweile gibt es mehr als ein Dutzend Projekte, die an Medikamenten gegen Covid-19 forschen.

Das US-Pharma- und Biotechunternehmen Gilead Sciences testet gerade den Wirkstoff Remdesivir und das japanische Unternehmen Takeda hat angekündigt, aus dem Blut von Menschen, die das Virus überstanden haben, ein ganz neues Medikament entwickeln zu wollen. Am Ende werden wohl nur die Unternehmen besonders profitieren, denen es gelingt, ihr Produkt besonders zügig auf den Markt zu bringen. Andere werden das Nachsehen haben.


Lebensmittelhersteller -und händler
Besonders Konserven und haltbare Lebensmittel werden in diesen Ta-
gen besonders nachgefragt. Hamsterkäufe bescheren dem Lebensmittel-
einzelhandel ein dickes Umsatzplus. So haben sich beispielsweise
die Verkaufsumsätze bei Fertigsuppen dem Forschungsinstitut GfK zufolge im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt. Bei Fisch- und Obstkonserven gab es einen Anstieg um jeweils 70 Prozent. Der Umsatz bei Nudelprodukten stieg um 73 % und der bei Gemüsekonserven um 80 Prozent. Lebensmitteleinzelhandel konnte damit bezogen auf alle Waren ein Umsatzplus von 14 % verzeichnen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen dürfen Lkws, die Lebensmittel oder Hygieneprodukte transportieren, jetzt auch sonntags fahren, um den Nachschub zu sichern. Auch Online-Lieferdienste für Lebensmittel sind derzeit sehr beliebt.


STAY AT HOME - Anbieter
Anbieter, die das Arbeiten und Leben zuhause angenehmer und erträglicher machen

Zu den "Stay at home stocks" gehören zum Beispiel
- der Streaminganbieter Netflix
- der Videokonferenzanbieter Zoom
- die Teamkommunikations-App Slack
- der deutsche Screen-Sharing-Dienst Teamviewer.


Online-Handel
Wenn sich die Corona Krise in den kommenden Wochen weiter verschärft und immer mehr Ausgebeschränkungen hinzukommen, wird wohl auch der Online Handel davon deutlich profitieren können.


Finanzhäuser /Börsenhändler
Bei stark schwankenden Aktienkursen können Broker viel Geld machen. Üblicherweise werden in Krisenzeiten mehr Transaktionen abgewickelt. Dementsprechend steigen die Umsätze. Von den starken Schwankungen der großen Indizes (Dax, der Dow Jones, der NASDAQ oder der FTSE ) dürften auch die führenden großen Finanzhäuser stark profitiert haben.


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- Diese Branchen leiden durch das Coronavirus (zdf.de)

- Wie Desinformation in Zeiten von Corona wirkt

- Liveblog zur Corona Krise 18.03 (Tagesschau)

- Liveblog zur Corona Krise 21.03 (Tagesschau)

- Live-Blog: Neueste Entwicklungen zum Coronavirus

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