| Aktuelle Getränketrends Was derzeit beliebt ist und was nicht ... |
Absatz alkoholischer und nicht alkoholischer Getränke wie Bier 12. Februar 2026 Die deutschen Brauereien haben im vergangenen Jahr nur noch rund 7,8 Milliarden Liter Bier und damit 6,0 Prozent weniger abgesetzt. In der Statistik sind alkoholfreie Biere allerdings nicht enthalten. Zum ersten Mal fiel der Absatz alkoholischer Biere unter die Marke von acht Milliarden Litern. Damit setzt sich ein langfristig rückläufiger Trend fort- obwohl alkoholische Getränke in Deutschland vergleichsweise günstig zu erwerben sind. So lagen die Preise für alkoholische Getränke im Einzelhandel im Oktober 2025 sogar um 14 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden in Deutschland im Jahr 2022 pro Person ab 15 Jahren 11,2 Liter reiner Alkohol getrunken. Zehn Jahre zuvor waren es mit 12,1 Liter pro Kopf knapp ein Liter mehr. Damit ist der Konsum alkoholischer Getränke im langfristigen Trend leicht rückläufig. Durch die Biersteuer, die eine Landessteuer ist, nahmen die Länder zuletzt rund 558 Millionen Euro ein. Ein Jahr zuvor waren es noch 580 Millionen gewesen. Ganz im Trend liegen dagegen alkoholfreie Biere. Diese sind die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Biermischungen waren 2025 etwas weniger gefragt. Ihr Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 402 Millionen Liter. Ein Großteil des in Deutschland gebrauten Bieres wird auch im Inland verkauft. Im vergangenen Jahr 2025 waren dies 82,5 Prozent. Dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA zufolge werden Gäste bei alkoholischen Getränken generell zurückhaltender was wohl an einem gesellschaftlichen Wandel und an einem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein liegt. Auch folgen scheinbar auch immer mehr Menschen dem "Dry January" - einem Gesundheitstrend, der aus Großbritannien kommt. Ein vierwöchiger Verzicht auf Alkohol zum Beginn des Jahres soll sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Das Immunsystem, die Konzentration, das Herz-Kreislaufsystem und die Leber sollen immens von der mehrwöchigen Abstinenz profitieren. Auch mit Sekt wird Statistiken zufolge deutlich seltener als früher angestoßen. Dem statistischem Bundesamt zufolge ist der Konsum von Schaumwein binnen zehn Jahren um rund ein Fünftel gesunken. Waren es vor zehn Jahren noch 46 Gläser pro Jahr und Person über 16 Jahren, die getrunken wurden, so sind es inzwischen nur noch 36 Gläser mit 0,1 Liter Inhalt. 2013 tranken die Deutschen ab 16 Jahren pro Kopf durchschnittlich 4,6 Liter Schaumwein pro Jahr. 2023 waren es 3,7 Liter im Jahr - und damit 37 Gläser á 0,1 Liter. Grundlage der Daten war die Steuerstatistik, denn auf Sekt, Prosecco und Champagner wird bis heute eine eigene Schaumweinsteuer erhoben. Laut statistischem Bundesamt nahm der Bund zuletzt rund 352 Millionen Euro aus der Schaumweinsteuer ein. Alkoholfreier Sekt ?ist in den aktuellen Ergebnissen nicht enthalten, da auf diesen keine Schaumweinsteuer erhoben wird. Die Brauereien bekommen zur Zeit aber auch die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher generell ebenso wie Handel und Gaststätten zu spüren. Alle Angaben ohne Gewähr!!
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