Blick auf die Weltwirtschaft:
Global Players - News & Hintergrundinfos

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Währungskrieg

Was bedeutet Währungskrieg ? Und was ist das jeweilige Ziel ?
Ziel ist es, der eigenen Volkswirtschaft - gerade wenn sie exportorientiert ist- Vorteile auf dem Weltmarkt zu verschaffen. Denn mit der Abwertung der eigenen Währung werden Exportgüter preiswerter. Die Notenbanken wollen auf diese Weise Überschüsse im Außenhandel erzielen und damit das Wachstum der Volkswirtschaft ankurbeln.

Ihm Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise waren die USA die ersten, die versuchten, mit geldpolitischen Maßnahmen ihre eigene Wirtschaft zu stärken zu Lasten anderer Volkswirtschaften. So senkte die US-Notenbank (FED) den Leitzins auf ein Rekordtief nahe null Prozent. Zugleich kaufte sie US-Staatsanleihen in größerem Umfang, um die eigene Währung zu schwächen. Das hierzu nötige Geld wurde einfach gedruckt.

Doch die Reaktion anderer Länder ließ nicht lange auf sich warten und so war der Grundstein für den aktuellen Abwertungswettlauf gesetzt.
Die Bank of Japan intervenierte erstmals seit sechs Jahren Mitte September 2010, um den Höhenflug der heimischen Währung zu stoppen. Am 5.10. hat die Bank of Japan (BoJ) umfangreiche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ergriffen. Der Zinssatz zur kurzfristigen Geldbeschaffung von Banken wurde praktisch auf null Prozent gesetzt und gleichzeitig wurde ein milliardenschwerer Ankauf von Anleihen angekündigt.
Die Chinesen halten ihre eigene Währung schon seit Jahren künstlich niedrig. Dazu kauft Peking in großem Stil immer wieder US-Staatsanleihen auf, um eine zusätzliche Dollar-Nachfrage auf dem Devisenmarkt zu generieren. Den USA ist dies schon lange ein Dorn im Auge und so hat das US Repräsentantenhaus vor kurzem mit überwältigender Mehrheit den "Currency Reform for Fair Trade Act" verabschiedet, der China quasi mit einem Handelskrieg droht, falls Peking nicht einlenkt und die eigene Währung aufwertet.

Um die eigene Währung im Vergleich zu Fremdwährungen zu schwächen - mit dem Ziel den Export der eigene Volkswirtschaft zu stärken- greifen Notenbanken auch gerne zu dem Mittel, am Devisenmarkt die eigene Währung gegen andere Währungen einzutauschen. So warf die Schweizer Notenbank im Juli und August 2010 enorme Mengen Schweizer Franken gegen den Kauf von Euro auf den Markt. Ziel dieser geldpolitischen Maßnahme war auch hier die Aufwertung des Franken zu stoppen oder zumindest einzudämmen.

Der Euro profitiert von dem Abwertungswettlauf dieser Länder, was jedoch mittel- und langfristig dem Mittelstand große Schwierigkeiten beim Export bereiten könnte.
Je mehr andere Länder danach trachten, ihre eigene Währung durch gezielte geldpolitische Maßnhamen abzuwerten, desto stärker erhöht sich der Außenwert jener Währungen, die nicht künstlich geschwächt werden.


Kurzfristige und langfristige Folgen einer solchen Finanzpolitik:
Gerade in Wirtschaftskrisen sind solche geldpolitischen Maßnahmen selten von Erfolg,
da für gewöhnlich die Notenbanken anderer Staaten recht schnell auf Irritationen am Devisenmarkt reagieren und ähnliche Maßnahmen ergreifen, um die Wettbewerbs-nachteile auszugleichen. Außerdem besteht die Gefahr, dass solche Interventionen am Devisenmarkt schnell verpuffen, denn sie ändern ja nichts an der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Die finanzpolitschen Maßnahmen der Schweizerischen Nationalbank und der BoJ verpufften so beispielsweise sehr schnell.

Langfristig ist die Denkweise jener (Geld-)politiker, die auf den Währungszug aufspringen, sehr kurzfristig. Denn als Nebeneffekt der Währungsabwertung werden auch die Importe teurer, Dies kann wiederum über teurere Herstellungskosten doch zu höheren Preisen für Export-Güter führen und somit das eigentliche Ziel der geldpolitischen Intervention ad absurdum führen. Die ES droht dann eine Abwertungsspirale, die oft mit hoher Inflation einhergeht. Insofern hilft ein solcher Währungskrieg mittel- und langfristig wohl niemandem.

Wie der Währungskrieg den Mittelstand trifft (13.11.2010)

Wie Währungen zu Waffen werden (08.10.2010)

IWF warnt vor Währungskrieg (06.10.2010)

Absurder Abwertungswettlauf (05.10.2010)


Global Players :

Marktanteile Computerindustrie in Prozent
Juli 2011:
Hewlett Peckard, der weltgrößte Computerhersteller, möchste sich strategisch völlig neu ausrichten und sich teilweise oder sogar ganz von seinem Computergeschäft trennen.

Zwar betonte der deutsche Chef von HP, Léo Apotheker, dass nicht rückläufige Verkaufszahlen
hierfür verantwortlich sind, sondern ein grundsätzlicher Wandel des PC-Marktes, aber es steht fest, dass HP in letzter Zeit einige Rückschläge hat hinnehmen müssen. So wurde die Produktion des erst kürzlich vorgestellten Tablet Computer TouchPads eingestellt. Auch das Geschäft mit Handys mit dem webOS Betriebssystem soll aufgegeben werden. Lediglich am bisher profitablen Druckergeschäft möchte man nach eigenen Angaben festhalten.



GM/OPEL

Opel erwartet 2010 Milliardenverlust (20.11.2010)

Opel bleibt tief in den roten Zahlen (10.11.2010)

GM rollt auf Rekord-Börsengang zu (17.08.2010)

Bei Wortbruch gibt es Geld zurück (17.08.2010)

GM verdient weiter Geld - nur nicht in Europa (12.08.2010)

Opel zieht alle Bürgschaftsanträge zurück
(16.06.2010)

Auf der Suche nach den fehlenden Millionen (11.06.2010)

Opel-Standortländer wollen Autobauer helfen (10.06.2010)

FDP verärgert über Opel-Initiative Merkels (10.06.2010)

Keine Bundesbürgschaft für Opel (09.06.2010)

Wie geht es mit Opel weiter? (09.06.2010)

Opel-Mitarbeiter verzichten auf Millionen (21.05.2010)

GM steckt mehr Geld in Opel-Sanierung (02.03.2010)

Staatshilfe beantragt - Stellenabbau angekündigt (09.2.2010)

"Sanierung ist nie abgeschlossen" (09.02.2010)



Chrysler

"Es bleibt noch ungemein viel zu tun" (09.08.2010)

GM und Chrysler erstmals seit Jahren profitabel (30.07.2010)

Fiat-Chef Marchionne am Ziel (10.06.2010)

Hoffen auf 2010 (15.09.2009)

Chrysler-Produktion vor Komplettstopp (04.05.2009)

Chrysler meldet Insolvenz an (30.04.2009)

Das US-Insolvenzrecht und das "Chapter 11" (30.04.2009)



Deutsche Autohersteller:

Hersteller Automobilabsatz (weltweit)
September 2010
   
BMW + 17 Prozent
Audi + 16 Prozent
Daimler + 12,6 Prozent




Hochtief/ACS

ACS erhöht Hochtief-Anteil auf 29,4 Prozent (29.12.2010)

IG BAU einigt sich mit ACS über Hochtief-Jobs (22.12.2010)

Hochtief-Chef bietet ACS Gespräche an (11.12.2010)

Emirat Katar springt Hochtief zur Seite (06.12.2010)

ACS legt offiziell Angebot für Hochtief vor (01.12.2010)

"Übernahmen sind normale wirtschaftliche Vorgänge" (01.12.2010)

BaFin sagt Ja zu Übernahmeangebot für Hochtief (29.11.2010)

Regierung will Hochtief-Übernahme nicht erschweren (18.10.2010)

IG Bau fordert staatliche Unterstützung für Hochtief (17.10.2010)

BaFin gibt ACS mehr Zeit (15.10.2010)

"Was hier passiert, ist volkswirtschaftlicher Unsinn" (14.10.2010)

Hochtief sieht ACS-Offerte als feindliches Angebot (17.09.2010)

Spanischer Baukonzern will Hochtief übernehmen (16.09.2010)



Google.de

Die Konkurrenz nach weit unten verbannt? (30.11.2010)



Toyota

EU eröffnet Kartellverfahren gegen Google Toyota bleibt größter Autobauer der Welt
(24.01.2011)

Toyota überholt GM als weltgrößter Autokonzern (21.01.2009)

Toyota überholt General Motors (24.04.2007)



News aus dem Wirtschaftsministerium:

EU-Kommission setzt auf deutsches Wachstum (30.11.2010)

Deutschland muss attraktiver werden (30.07.2010)

Telefon-Warteschleifen sollen künftig kostenlos sein (22.09.2010)

Regierung will Anlegerschutz verbessern (22.09.2010)

Grünes Licht für Milliarden-Kürzungen (21.9.2010)

Brüderle beschwört den Aufschwung (16.09.2010)



Die größten Erdölproduzenten:

Saudi-Arabien 12,3 Mio.
Russland 9,2 Mio.
USA 9,2 Mio.
Irak 8,3 Mio.
Iran 4,5 Mio.

Ölproduktion in Mio Barrel pro Tag (Prognose 2035)
Quelle: IEA Weltenergieausblick 2012


Die größten Gasproduzenten :

Russland 856 Mrd.
USA 800 Mrd.
China 318 Mrd.
Iran 219 Mrd.
Kanada 188 Mrd.

Gasproduktion in Mrd. Kubikmetern (Prognose 2035)
Quelle: IEA Weltenergieausblick 2012



Aktuelle Wirtschaftsdaten (Deutschland):
-> aktuelle News aus Deutschland (Politik & Wirtschaft)
-> aktuelle Wirtschaftsdaten/Statistiken (BRD)
  Aussenhandel (Import/Export), Erwerbstätige nach Wirtschaftssektoren, Inflation




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Systemrelevante Banken (12/2017)

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Schnelleinstieg:
 
Grundlagen des politischen Systems der BRD
 
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Aufgaben und Wahl
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Aktuelles aus den Ministerien:
   
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Grünen



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Buchtipps:

Deutschlands
umstrittenes Buch,
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