Griechenland-Krise
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Interessante Artikel der Tagesschau zusammengefasst:


Schulden-Rückkauf-Programm (08.12.2012)
Das griechische Schulden-Rückkauf-Programm war offenbar ein Erfolg. So zumindest berichten es Fernseh- und Radiosender und auch Zeitungen in Griechenland. Es haben sich dem Anschein nach genügend Besitzer von alten griechischen Staatsanleihen bereit erklärt, diese zu etwa einem Drittel ihres Nennwerts an den griechischen Staat zurück zu verkaufen. Bei Gelingen des geplanten Schulden-Rückkauf-Programms kann Griechenland seinen Schuldenberg auf einen Schlag um 20 Mrd. Euro reduzieren und erhält dazu noch einen Kredit aus dem Rettungsschirm in Höhe von zehn Milliarden Euro. Somit kann Griechenland alte, eigene Staatsanleihen mit einem Nennwert von 30 Milliarden Euro zurückkaufen, weil diese im Wert drastisch gesunken sind.

Trotz des jetzigen Schulden - Rückkauf Programms zu etwa einem Drittel ihres Nennwerts war der Ankauf griechischer Staatsanleihen für viele Hedge-Fonds dennoch durchaus profitabel. Manche der Hedge-Fonds Manager hatten die Anleihen mit einem Nennwert von 100 Euro sogar für 17 Euro oder weniger erstanden. Griechenland hat derzeit Schulden in Höhe von 300 Milliarden Euro.

Griechenland ist so korrupt wie Kolumbien (05.12.2012)
Griechenland ist innerhalb der EU das wohl korrupteste Land. Dies sagt der diesjährige Korruptionswahrnehmungsindex aus. Demnach ist das Eurokrisenland ebenso korrupt wie Kolumbien oder Dschibuti und belegt den 94. von insgesamt 174 Plätzen. Spanien belegt mit 65 Punkten Platz 30, Portugal liegt mit 63 Punkten auf Rang 33. Deutschland gelang es auch in diesem Jahr nicht, in die Top Ten der am wenigsten korrupten Länder zu rutschen. Es wurde mit 79 Punkten bewertet und belegte damit nur Rang 13, innerhalb der EU damit eher im Mittelfeld angesiedelt.

Zu kompliziert für eine Nachtschicht (21.11.2012)
Die Entscheidung über weitere Griechenlandhilfe ist auf kommenden Montag vertagt worden, denn bei den stundenlangen Beratungen der Euro-Finanzminister mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, kam es vorerst noch zu keiner Einigung. Diskutiert werden Möglichkeiten zur Senkung des Zinsniveaus sowie die Verlängerung der Laufzeiten der bisherigen Kredite. Uneinigkeit herrscht vor allem darüber, ob Griechenland zwei Jahre Aufschub bis zum Jahr 2022 bekommen soll, um die Verschuldung auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken.


"Griechenland wird ausgeplündert" Interview (8.11.2012)
Elias Tsolakidis, Technischer Direktor für das European College of Sport Science und Mitbegründer der griechischen Kartoffelbewegung, die den Griechen in der Krise Hilfe zur Selbsthilfe anbietet, kritisiert so einiges in seinem Land, aber auch in der Deutschen bzw. Europäischen Hilfspolitik. Er meint, dass der griechische Staat fest in den Händen von ca. 20 oder 30 sehr reichen und mächtigen Familien ist. Diese einflussreichen Familien würden die Medien kontrollieren, die Politik bestechen und wollten den nicht funktionierenden Staat um jeden Preis erhalten. Schließlich würden sie von diesem Chaos profitieren, so Tsolakidis. Griechenland hat große Probleme mit Logistik, Infrastruktur und Organisation, die seiner Ansicht nach vorrangig zu lösen sind.

Seiner Meinung nach braucht Griechenland nicht umbedingt finanzielle Hilfe, da diese sowieso nicht den richtigen zugute kommt, sondern vielmehr braucht Griechenland Unterstützung beim Aufbau einer funktionierenden Verwaltung. Das System müsste effizienter und weniger anfällig für Bestechung & Korruption gestaltet werden.


Zitterpartie für Samaras (07.11.2012)
Griechenlands Premier Samaras muss erneut ein Sparprogramm durch das Parlament bringen. Unterdessen protestieren Zehntausende mit Generalstreik gegen die Sparpläne.

Griechenland möchte mit dem neuen Sparprogramm weitere 13,5 Milliarden Euro bis Ende 2014 einsparen. Weitere 3,4 Milliarden Euro sollen dann noch mal bis 2016 eingespart werden. Die Rentner müssen sich auf weitere Kürzungen um fast 4,8 Milliarden Euro einstellen. Alle Renten von 1000 Euro aufwärts werden um fünf bis 15 Prozent gesenkt. Das Weihnachtsgeld für Rentner wird komplett abgeschafft. Damit verliert ein Renter nach Berechnungen der Gewerkschaften im Durchschnitt 2000 Euro /Jahr. Das Rentenalter soll zudem für alle von 65 Jahre auf 67 Jahre angehoben werden.

Gesenkt werden auch die Abfindungen für entlassene Arbeitnehmer. Künftig dürfen Arbeitgeber mit jedem einzelnen Arbeitnehmer den Lohn bzw. Gehalt vereinbaren. Damit werden praktisch Tarifverhandlungen umgangen.

Gekürzt wird auch bei den Staatsbediensteten. Diese müssen selbst auch die noch verbliebenen 400 Euro vom Weihnachtsgeld sowie vom Urlaubsgeld verzichten. Viele Löhne und Gehälter sollen zudem um sechs bis 20 Prozent gekürzt werden.

Geplant ist, dass bis Ende 2012 2000 Staatsbedienstete in die Frühpensionierung gehen oder entlassen werden. Bis zum Eintritt des Rentenalters erhalten sie dann 60 Prozent ihres letzten Gehalts.

Im Gesundheitswesen sind Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. Geplant ist unter anderem eine stärkere Beteiligung der Patienten an Medikamente und Arzneimitteln. Diverse Krankenhäuser sollen entweder ganz geschlossen oder zusammengelegt werden, um Kosten einzusparen.

Die Gehälter der Angestellten der öffentlich-rechtlichen Betriebe, wie beispielsweise der Elektrizitätsgesellschaft (DEI), sollen des Weiteren denen der Staatsbediensteten angeglichen werden. Für die Betroffenen bedeutet dies nach Berechnungen der Gewerkschaften eine Kürzung ihres Einkommens um bis zu 30 Prozent. Familien, die mehr als 18.000 Euro im Jahr verdienen, haben zudem künftig auch keinen Anspruch auf Kindergeld mehr.



Samaras Kreditversprechen lässt Rösler unbeeindruckt (23.08.2012)
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler lehnt weitere Zugeständnisse gegenüber der griechischen Regierung weiterhin ab und zeigt sich unbeeindruckt von Samaras jüngstem Versprechen, sämtliche Hilfskredite für sein Land zurückzuzahlen. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker fordert weiterhin die Wiederaufnahme des Privatisierungsprozesses.

Griechenlands Ministerpräsident Samaras bittet eindringlich um Aufschub bei der Rückzahlung der Kredite, um die Wirtschaft in Gang zu bringen und die Staatseinnahmen zu erhöhen. Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth zeigt dagegen Verständnis für die Bitte um Aufschub, denn auch sie sieht in dem derzeitigen Kaputtsparen und in den unzumutbaren Belastungen für die griechischen Bürger ebenso keinen Ausweg aus der Krise.


Letzte Chance für Athen (22.08.2012)
Für Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat die Sanierung der öffentlichen Haushalte in Athen oberste Priorität. Nach Ansicht Junckers müssten weitere Privatisierung in Erwägung gezogen werden, um die Finanzlage zu verbessern. Die Troika mit Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds wird voraussichtlich im September ihren neuen Bericht zur Situation in Griechenland fertigstellen, doch die Aussichten für Griechenland sind alles andere als rosig.

Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras hat klar gestellt, dass auch er sein Land politisch als auch wirtschaftlich und sozial umkrämpeln möchte, doch er bittet eindringlich um einen Aufschub bei der Rückzahlung der Kredite, um die Wirtschaft in Gang zu bringen und die Staatseinnahmen zu erhöhen. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" versicherte Samaras, dass sein Land sämtliche Hilfskredite für sein Land zurück zahlen werde.


Juncker hält Austritt Griechenlands für "beherrschbar" (07.08.2012)
Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncke sieht den Austritt Griechenlands aus der EURO-Zone für einen beherrschbaren - wenn auch nicht wünschenswerten Vorgang. Erst kürzlich hatte Juncker in der "Süddeutschen Zeitung" nachdrücklich vor einem Zerfall der Eurozone gewarnt, denn bei einem eventuellen Wegfall der Gemeinschaftswährung verliere der Kontinent international an Bedeutung, so Juncker.

Die Zeit der Unregierbarkeit ist vorbei (20.06.2012)
Im Parlament hat die neue griechische Regierung eine stabile Mehrheit. Nun soll über das Sparprogramm neu verhandelt werden. Während die EU Länder auch eine Fortsetzung des Sparkurses pochen, erwarten die griechischen Bürger eine Entlastung.

Griechenland hat eine neue Regierung (20.06.2012)
Der Chef der sozialistischen PASOK, Evangelos Venizelos, teilte der Öffentlichkeit mit, dass die Koalition steht. An der Regierung sind neben der konservativen Partei Nea Dimokratia auch die kleinere Demokratische Linke beteiligt.

Die Altparteien kämpfen um ihr Überleben (19.06.2012)
Die Traditionsparteien Nea Dimokratia und PASOK leiden nicht nur unter Wählerschwund sondern auch unter horrenden Schulden.

Kommt das Trio mit satter Mehrheit? (19.06.2012)
Konservative und Sozialisten sind sich einig. Geht es nach dem Willen von Evangelos Venizelos, so soll die demokratische Linke mit in die Regierungsverantwortung genommen werden. Die Verhandlungen dazu laufen.

Den Umständen entsprechend erleichtert (18.06.2012)
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso begrüßten das Wahlergebnis in Griechenland. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz warnte zugleich die künftige Regierung davor, die Vereinbarungen über Reformen im Land aufzukündigen.

Politischer Starrkopf ohne Charisma (18.06.2012)
Der neue griechische Regierungschef heißt Samaras. Der 61-jährige gilt als politischer Starrkopf ohne Charisma. Er war bereits mehrfach Minister: für Wirtschaft, für Kultur und für Außenpolitik. Als Außenminister wurde er 1992 entlassen, wegen seiner fast schon an Chauvinismus grenzenden Haltung gegenüber Mazedonien entlassen.

"Es gibt keine Hoffnung" (13.05.2012)
Der 37-jährige Alexis Tsipras, Vorsitzender des linkradikales Bündnis Syriza, lehnt weiterhin den eingeschlagenen Sparkurs ohne Wenn und Aber ab. Das Bündnis Syriza ist mit 16,8 Prozent zweitstärkste Kraft im Parlament. Die Hoffnung, dass bald eine Koaltion steht schwindet. Griechenland ist von einer Regierungsbildung weit entfernt.

Standard & Poor's stuft Griechenland herauf (02.05.2012)
Nach der Umschuldung Griechenlands stuft die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit des Landes auf ´CCC´ hoch.

Standard & Poor´s Entscheidung zur Heraufstufung Griechenlands beruht auf dem Schuldenerlass privater Gläubiger in Höhe von 100 Milliarden Euro. Derzeit liegt die Schuldenlast bei 165 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts.

Venizelos soll Griechenlands Sozialisten retten (18.03.2012)
Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos ist zum neuen Parteichef der griechischen Sozialisten gewählt worden. Nach Auszählung von mehr als 25 Prozent der Wahlzettel ma Venizelos auf etwa 96 Prozent der Stimmen. Er tritt die Nachfolge des bisherigen Parteichefs und früheren Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou an

Griechenland schafft den Schuldenschnitt (09.03.2012)
Der Weg für den griechischen Schuldenschnitt ist frei. Griechische Staatsanleihen im Wert von ca. 200 Mrd. befinden sich im Besitz privater Gläubiger. Diese sollen auf 53,5 % des ursprünglichen Wertes verzichten. Das entspricht einem Verlust von 107 Mrd. Euro. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos plant sogar auch diejenigen privaten Gläubiger per Gesetz zum Umtausch ihrer Anleihen zu zwingen, die bisher einen Schuldenschnitt kategorisch ablehnen. Insgesamt könnte dann zusammen mit anderen Anleihen eine Quote von 95,7 Prozent erreicht werden. Ziel war es, durch den Forderungsverzicht der Banken, Versicherer und Fonds die Verbindlichkeiten um insgesamt 107 Milliarden Euro zu verringern. Bei einem erzwungenen Schuldenschnitt könnte sich die Schuldenlast Griechenlands sogar um 197 Mrd. Euro verringen. Der größte deutsche Griechenland-Gläubiger ist die Münchner FMS Wertmanagement.

So funktioniert der Schuldenschnitt (08.03.2012)
Geplant ist, griechische Staatsanleihen gegen neue Papiere mit geringerem Wert, längerer Laufzeit und niedrigerer Verzinsung einzutauschen. Nach langen Verhandlungen erklärten sich die privaten Gläubiger bereit, der Regierung in Athen Schulden in Höhe von bis zu 107 Milliarden Euro zu erlassen.

Wie Griechenland gerettet werden soll (27.02.2012)
Der deutsche Bundestag hat das zweite große Hilfspaket für Athen mit breiter Mehrheit gebilligt. Es umfasst 130 Milliarden Euro neuer staatlicher Hilfen, soll aber erst dann fließen, wenn die griechische Regierung zum einen umfangreiche Reformen zur Sanierung des Staatshaushalts durchführt und zum anderen stärkere Kontrollen akzeptiert. Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Áuszahlung neuer Finanzhilfen an Griechenland ist ein umfassender Schuldenschnitt privater Gläubiger. Das jetzt geschnürte Hilfspaket sieht vor, Griechenaldn bis zum Jahr 2014 mit bis zu 130 Milliarden Euro zu unterstützen. 100 Milliarden Euro werden demnach in Form von Krediten fließen. Weitere 30 Milliarden Euro sind als Absicherung von griechischen Staatsanleihen vorgesehen.


Athen macht Angebot für Schuldenschnitt (24.02.2012)
Griechenland hat den privaten Gläubigern, Banken, Versicherern und Hedge-Fonds, ein Angebot zum freiwilligen Schuldenschnitt vorgelegt. Dieses sieht vor, Anleihen mit einem Nominalverlust von 53,5 Prozent in neue, länger laufende Anleihen umtauschen zu können.


Griechenland macht mehr Schulden als geplant (22.02.2012)
Die Neuverschuldung Griechenlands in Prozent des Bruttoinlandsprodukts wird vermutlich 6,7 % statt der ursprünglich anvisierten 5,4 % betragen. Damit kommt Griechenland deutlich schlechter beim Abbau des Haushaltsdefizits voran. Ein Bericht der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank errechnet für 2011 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6,1 Prozent. Für 2012 rechnet man mit einem Minus von weiteren 4,3 Prozent.

Schätzung der EU Kommission zufolge, wird Griechenland 2012 wohl ein Defizit in Höhe von 7,0 Prozent der Wirtschaftsleistung verbuchen. Seit dieser Schätzung im Herbst 2011 hat sich die Wirtschlaftslage des Landes jedoch deutlich verschlechtert.

Viel Kritik und ein Neinsager (22.02.2012)
Ein neues Hilfspaket für Griechenland ist im Bundestag verabschiedet worden. Die Hilfen sind an strenge Bedingungen geknüpft. Ein Sperrkonto zur Schuldentilgung unter EU-Kontrolle soll zudem in Zukunft gewährleisten, dass von Griechenland keine Gefahr mehr für die Stabilität der Eurozone als Ganze ausgeht. Der CDU Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach lehnte erneut das Hilfspaket mit der Begründung ab, es sei ein unvertretbares Risiko zu Lasten künftiger Generationen. Kritik kam unter anderem auch vom finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, der von einer finanzpolitischen Schieflage der Einsparungen in Athen sprach. Die Armen würden geschröpft, der Milliardenhaushalt bleibt viel zu hoch, so Gerhard Schick.


Sparen an allen Ecken und Enden (20.02.2012)
Per Nachtragsetat soll noch vor der Verabschiedung eines neuen Hilfspakets und mit anderen Beschlüssen kurzfristig 3,3 Milliarden eingespart werden. Der Militärhaushalt soll um 300 Millionen gekürzt werden. Die Ausgaben für Medikamente sollen um 1 Mrd. Euro sinken. Außerdem sollen seitens der Regierung nicht dringend notwendige Investitionen, ebenso wie Subventionen gekürt werden. Weitere Einsparungen sollen bei den Verwaltungskosten der Ministerien und durch Lohnsenkungen im öffentlichen Dienst erzielt werden. Die Beschäftigung im öffentlichen Sektor soll radikal gekürzt werden. Bis Ende 2015 sollen im öffentlichen Dienst rund 150.000 Stellen gestrichen werden. Geplant ist auch eine radikale Reformierung des Rentensystems. So soll unter anderem rückwirkend zum 1. Januar 2012 die Zusatzrenten gekürtzt werden. Die Kürzungen sollen nur Pensionen von mehr als 1300 Euro im Monat betreffen. Bezieher geringer Renten sind nicht von den Kürzungen betroffen. Durch die Privatisierung staatlicher Unternehmen möchte Athen weitere 15 Mrd. Euro bis Ende 2015 einnehmen. Auf dem Strommarkt sollen Netze und Versorgung getrennt werden. Geplant ist unter anderem die Privatisierung des staatlichen Stromanbieter PPC und der Gasversorger DEPA.

Schuldenschnitt ohne Notenbanken (15.02.2012)

Griechenland-Rettung wird wieder vertagt (14.02.2012)
Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist enorm angestiegen. Erstmals in der jüngeren Geschichte Griechenlands sind mehr als 1 Mio. Menschen arbeitslos. Die Quote liegt bei
20,9 %. War 2010 die Wirtschaft Griechenlands um 4,5 % geschrumpft, so brauch das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2011 sogar um 6,8 % ein. Im griechischen Sparplan gibt es noch eine Finanzierungslücke von 325 Millionen Euro, die eingespart werden muss, um die Auflagen der Geldgeber zu erfüllen. Die massiven Einsparungen sind sozialer Sprengstoff im Land. Am vergangenen Montag kam es zu den schwersten Ausschreitungen seit Jahren.


China will Europa helfen - das Wie bleibt weiter unklar (14.02.2012)

Moody's stuft sechs Euroländer ab (14.02.2012)
Die Ratingagentur Moody hat die Kreditwürdigkeit von sechs europäischen Ländern abgestuft. Betroffen sind Italien, Portugal, Spanien, Malta, die Slowakei und Slowenien.
Die Kreditwürdigkeit Spaniens wurde gleich um zwei Stufen abgesenkt. Den EU Ländern Frankreich, Österreich sowie Großbritannien, das nicht Mitglied der EURO - Zone ist, bescheinigte die Ratingagentur schlechte Zukunftsaussichten.

Regierung billigt Sparpaket - Widerstand bleibt (11.02.2012)
Am Abend billigte der Ministerrat die geplanten jüngsten Sparmaßnahmen. Voraussichtlich am Sonntag, den 12. Februar kommt das griechische Parlament zur Abstimmung über das umstrittene Sparpaket. Nach Schätzungen der Polizei demonstrierten rund 11.000 Menschen auf den Straßen der Hauptstadt gegen das neue Sparpaket. Die ultrarechte LAOS Partei, die ebenfalls an der Regierung beteiligt ist, spricht sich gegen das jüngste Sparparket aus. 5 Minister (4 davon Laos Partei) traten noch vor der Abstimmung zurück. Aber auch unter den Sozialdemokraten und den Konservativen gibt es Widerstand gegen das Sparpaket.

Regierungskoalition vertagt Reformentscheidung (05.02.2012)


Fortschritte, aber noch keine Einigung (28.01.2012)
Die privaten Gläubiger sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten, indem sie Staatsanleihen zum halben Nominalwert in neue Staatsanleihen mit langer Laufzeit tauschen. Im März muss Griechenland Altschulden in Höhe von 14 Milliarden Euro tilgen.

Griechen stellen Steuerbetrüger an den Online-Pranger (23.01.2012)

Gespräche über Schuldenschnitt vertagt (21.01.2012)

Obdachlosigkeit trifft jetzt auch die Mittelschicht (18.01.2012)

Eher Rück- als Fortschritte (13.01.2012)

Die griechische Wirtschaft am Abgrund (10.01.2012)

Papademos warnt vor "katastrophalem Ende" (05.1.2012)

Breite Mehrheit für rigiden Sparkurs in Athen (07.12.2011)

Griechen bekommen frisches Geld (29.11.2011)

Merkel und Sarkozy rütteln an EU-Verträgen (24.11.2011)

Eurobonds - der letzte Ausweg? (23.11.2011)

Mit Eurobonds und mehr Disziplin aus der Krise (23.11.2011)

Merkel bleibt beim Nein zu Eurobonds (23.11.2011)

Deutschland bleibt auf Anleihen sitzen (23.11.2011)

Papandreou will verhandeln, die Opposition nicht (06.11.2011)

Fortgeschrittener Starrsinn (04.11.2011)

Papandreou droht Machtpoker zu verlieren (04.11.2011)

Was wäre, wenn Griechenland pleite ginge? (03.11.2011)

Zur Not auch ohne Griechenland (03.11.2011)

Kein Referendum, keine Lösung (03.11.2011)

Euro-Staaten stoppen Hilfskredite für Athen (03.11.2011)

Referendum entzweit griechische Regierung (03.11.2011)
Die von Ministerpräsident Giorgos Papandreou angekündigte Volksabstimmung über das Rettungsprogramm der Euro-Partner hat für große Verärgerung innerhalb der EU gesorgt.
N. Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel fühlen sich übergangen und ziehen erstmals in aller Öffentlichkeit einen möglichen Austritt Griechenlands aus der EURO-Zone in Erwägung. Am kommenden Freitag ist eine Vertrauensabstimmung im Parlament geplant. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos geht in dieser Angelegenheit auf Distanz zu Papandreou, da er einen Rauswurf Griechenlands aus der Euro-Zone nicht riskieren möchte.

Papandreou unter "maximalem Druck" (02.11.2011)
Nach der Ankündigung eines Referendums zum Rettungsprogramm der Euro-Partner ist Griechenlands Premier Papandreou zum Rapport nach Cannes einberufen worden. Deutschland und Frankreich möchten die Finanzmärkte beruhigen und drängen auf einen Volksentscheid noch in diesem Jahr, denn zuviel Zeit verstreichen zu lassen sei Gift in der jetzigen Lage, so die Ansicht der Staatschefs. Zudem verlangte Bundeskanzlerin Merkel von der griechischen Regierung klare Aussagen über Zeitpunkt und Inhalt der Volksbefragung zum Rettungspaket.

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sind EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagard bei dem einberufenen Krisengipfel dabei.

Die Auszahlung der nächsten Tranche aus dem EU-Rettungspaket möchte man vom Ausgang der Referendums abhängig machen. Man möchte sich angesichts der unsicheren Lage alle Optionen offen lassen. Auch die deutschen Banken verschieben als Reaktion auf das angekündigte Referendum den geplanten Schuldenerlass.

Die Finanzpolitik der EU in der Krise

  • Was bedeutet (europäische) Finanzpolitik?
  • Die Schaffung des wirtschaftlichen
  • Euro-Raumes
  • “Wechselkurs” – was heißt das?
  • Finanzkrise im “Euroland” und ihre Folgen
  • Fragen und Antwortmöglichkeiten


Der Zypernkonflikt

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