Nigeria. Terror im Nordosten
Islamistische Anschläge verübt durch Boko Haram

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150 Tote bei Angriffen von Boko Haram (02.07.2015)
Die Terrororganisation Boko Haram hat im Fastenmonat Ramadan ihre Angriffe im Nordosten Nigerias verstärkt. Allein in den letzten zwei Tagen starben fast 150 Menschen. Viele starben bei Anschlägen auf Moscheen.

In Kukawa am Tschad-See starben nach Angaben der Regierung 97 Menschen. Etwa 50 Bewaffnete hatten mehrere Moscheen in der Statt angegriffen und dabei vorwiegend auf junge Männer und ihre Kinder geschossen. Einige der Angreifer hätten auch Leichen in Brand gesetzt, so ein Augenzeuge.

Einen Tag zuvor hatten Boko-Haram-Kämpfer zwei Dörfer in der Nähe der Stadt Monguno angegriffen. Die Dörfer wurden vollständig zerstört. Es starben 48 Menschen.

Die Terrororganisation Boko Haram möchte einen islamischen Gottesstaat errichten. Vor allem im Nordosten Nigerias kontrolliert sie große Gebiete. Seit 2009 hat sie mehr als 13.000 Menschen getötet. 1,5 Millionen Menschen sind wegen der anhaltenden Gewalt auf der Flucht. Die neue Regierung des Präsidenten Muhammadu Buhar geht militärisch gegen die Boko Haram Sekte vor und wird von Truppen aus den Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad unterstützt.


Boko Haram schwört dem IS die Treue (08.03.2015)
In einer Audio-Botschaft hat der Chef der nigerianischen Extremistengruppe Boko Haram, Abubakar Shekau, dem Islamischen Staat (IS) der sich auf syrisch-irakischen Territorium breit gemacht hat, offenbar seine Gefolgschaft zugesichert. In den vergangenen Monaten hatten sich bereits Islamistengruppen in Afghanistan, Pakistan und Nordafrika mit dem selbsternannten Kalifen verbündet. Boko Haram kämpft seit Jahren im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias gegen die Armee und möchte nach eigenen Angaben einen islamischen Staat errichten. Experten halten dies jedoch für die propagandistische Fassade einer mafiösen Organisation. Seit 2009 haben Kämpfer der Boko Haram bei Anschlägen und Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen etwa 13.000 Menschen getötet. Allein gestern starben bei fünf Selbstmordanschlägen im Nordosten Nigerias insgesamt 55 Menschen. 150 Menschen wurden laut Behörden bei den Attentaten verletzt. Ende Juni 2015 hatte sich IS-Chef Bagdadi zum "Kalifen" aller Muslime erklärt. Mittlerweile hat sich die IS-Miliz zur wohl mächtigsten, reichsten und brutalsten Dschihadistengruppe der Welt entwickelt.


Boko Haram aus Baga vertrieben (21.02.2014)
Der nigerianischen Armee ist es offenbar gelungen, die Stadt Baga von den Islamisten der Boko Haram zurück zu erobern. Im Januar war die Stadt Baga von den Extremisten eingenommen worden. In Baga war auch das Hauptquartier einer multinationalen Truppe Nigerias, Kameruns, des Tschad und des Niger. Man vermutet, dass bei dem damaligen Großangriff mehrere hundert Zivilisten getötet worden waren.

Bei einem Angriff der Boko Haram Extremisten auf das Dorf Karouga nahe dem Tschadsee im Südosten Nigers sind offenbar sieben nigrische Soldaten ums Leben gekommen. Die Islamistengruppe verlor bei dem Überfall der Armee zufolge 14 Kämpfer.

Bei Angriffen auf die Städte Chibok und Konduga im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias haben Extremisten der Boko Haram nach Angaben von Bewohnern mindestens 34 Menschen grausam ermordet. Im benachbarten Bundesstaat Adamawa griffen die Aufständischen drei Dörfer am Rande des Sambisa-Waldes an und töteten nach Angaben von Überlebenden mindestens 40 Menschen.

Es wird geschätzt, dass seit 2009 mehr als 13.000 Menschen durch die Boko Haram gewaltsam ums Leben kamen. Nach monatelangen Geländegewinnen der Boko Haram, beschlossen Nigeria, Kamerun, Tschad, Niger und Benin Anfang Februar, eine Eingreiftruppe von 8700 Soldaten gegen die Boko Haram aufzustellen. Seitdem ist es dem nigerianischen und das tschadischen Militär gelungen, mindestens ein Dutzend Städte zu befreien.


"Große Koalition gegen Boko Haram" (19.01.2014)
Längst wütet die gefürchtete Terrorgruppe Boko Haram nicht nur in Nigeria, sondern auch in den Nachbarländern Kamerun und Tschad. Erst gestern nahm Boko Haram bei einem Angriff auf zwei Dörfer im Norden von Kamerun Dutzende Geiseln. Mehr als 60 Geiseln, vor allem Frauen und Kinder, wurden genommen. Amnesty International wirft Boko Haram Massaker vor. Im Zuge der Angriffe wurden mehr als 3700 Gebäude beschädigt oder komplett zerstört. Baga sowie mindestens 16 umliegende Siedlungen wurden zerstört und 20.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Als längst überfällige Reaktion auf das Massaker hat Kamerun es seinem Nachbarn Tschad am Wochenende rlaubt, ein großes Truppenkontingent mit gepanzerten Fahrzeugen und schweren Waffen über die Grenze zu schicken. Man möchte gemeinsam gegen Boko Haram kämpfen. Bei einem Überfall auf Überlandbusse in Nigeria wurden die Passagiere wurden offenbar zum Aussteigen gezwungen, erschossen und anschließend mit schweren Fahrzeugen oder Panzern überfahren. Die Terrorgruppe Beko Haram bedient sich in der Bevölkerung, wenn es darum geht, Frauen als Handelsware oder als Sex- und Arbeitssklavinnen zu gewinnen.


Staatsversagen als Nährboden (19.01.2014)
In Nordwestafrika verbreiten eine Vielzahl von Terrorgruppen Angst und Schrecken. Boko Haram ist nur eine davon - wenngleich die wohl gefürchtetste. Erst 2012 hatten sich in Mali radikale Islamisten unter verschiedenen Namen den Norden des Landes aufgeteilt mit dem Ziel, die Zentralregierung in der Hauptstadt auszuschalten.
2013 gerieten sie in Mali erstmals wegen der französischen Militärintervention massiv unter Druck. Ansar al Sharia, Ansar Dine oder MUJAO (Vereinigung der Muslime für den Heiligen Krieg in Westafrika) sind weitere terroristische Gruppierungen, die im Nordwesten Afrikas ihr Unwesen treiben. Zu Beginn der 1990er Jahre verschlug es die "Salafistische Gruppe für Predigt und Kampf" in die Nachbarländer. Heute nennt sich die islamistische Gruppierung "Al-Kaida im islamischen Maghreb". Stefan Ehlert vom hessischen Rundfunk sieht "Mokhtar Belmokhtar" oder "Abubakar Shekau" als die Köpfe des islamischen Terrors. Er meint, dass Armut, Unterentwicklung und Staatsversagen in den armen Ländern Nordafrikas der Nährboden des Terrors sei. 


Viele Tote bei Boko-Haram-Angriff (06.07.2014)
Im Nordosten Nigerias sind bei Kämpfen zwischen der nigerianischen Armee und mutmaßlichen Kämpfern der islamistischen Organisation Boko Haram bis zu 60 Menschen getötet worden. Am Freitagabend war eine Kaserne und eine Polizeiwache in der Stadt Damboa im Bundesstaat Borno von islamistischen Kämpfern angegriffen worden.

Augenzeugen berichteten von schwer bewaffneten Angreifern, die in vier gepanzerten Fahrzeugen angerückt waren. Es wird zudem von weit mehr Opfern unter den Soldaten und auch unter den Zivilisten berichtet. Die Hälfte von Damboa ebenso die dortige Polizeiwache ist niedergebrannt. Viele Einwohner sind aus der Stadt geflüchtet.

Zynischer Deal mit dem Terror (09.05.2014)
Die Terrorsekte Boko Haram treibt bereits seit mindestens fünf Jahren eine unfassbare Blutspur mit tausenden Toten durch Nigeria. Sicherheitsexperten aus den USA, aus Frankreich und aus Großbritannien wollen bei der Suche und der Rettung der entführten Mädchen jezt helfen, doch reichlich spät. Zu lange hatte die nigerianische Regierung Hilfe aus dem Ausland abgelehnt. Die islamistische Sekte Boko Haram hat inzwischen auch viele Anhänger in den Nachbarstaaten Kamerun, Niger und Tschad. Den Islamisten werden auch Verbindungen zur Al Kaida im Islamischen Maghreb nachgesagt, ebenso wie zu den Al Schabaab Milizen in Somalia. Die brutale Sekte ist offenbar bestens organisiert. Viele ihrer Kämpfer sind möglicherweise in Trainingscamps in Pakistan ausgebildet worden. Bis jetzt ist es noch keinem Geheimdienst gelungen, die Sekte zu infiltrieren, um Massaker und Verbrechen wie dieses zu verhindern. Mit Präsident Goodluck Jonathan regiert ein Christ Nigeria, was vielen Politikern gerade im muslimischen Norden ein Dorn im Auge ist.

Alexander Göbel vom HR macht in seinem Artikel klar, dass auch viele von der anhaltenden Bedrohung durch die Boko Haram Sekte profitieren, wie beispielsweise die Rüstungsindustrie. Nigeria gibt beispielsweise ein Fünftel des gesamten Staatshaus-
halts für Rüstungsgüter aus. A. Göbel redet in diesem Zusammenhang von Schmier-
geldern und lukrativen Kontakten zwischen nigerianischer Armee und Terroristen. Traurig ist dabei nur, dass die inzwischen 6000 Opfer des Boko-Haram-Terrors kaum eine Rolle spielen, ebenso wie das Schicksal der entführten Mädchen und der Eltern, die seit Wochen um ihre Kinder bangen.


Offiziell bekämpft, inoffiziell protegiert? (08.05.2014)
Alexander Göbel vom Hessischen Rundfunk hat Zweifel an der Entschlusskraft und dem Willen der nigerianischen Regierung ernsthaft etwas gegen Boko Haram zu tun.

Viele in Nigerias Hauptstadt sind aufgebracht, weil sich seit 3 Wochen nichts tut. Obama lobt zwar einerseits das Krisenmanagement der nigerianischen Regierung, kritisiert aber zugleich, dass man Nigeria seine Hilfe hat gerade aufdrängen müssen. Im nigeria-
nischen Port Harcourt protestieren die Menschen gegen die Entführung der Mädchen und dagegen dass die nigerianische Regierung zu wenig gegen Boko Haram unternimmt. Nigeria zählt inzwischen dank des Ölreichtums an der Küste zu den stärksten Wirtschaftsmächten Afrikas. Dennoch wird sie nicht mit der Terrorgruppe Boko Haram fertig. Der nigerianische Literatur-Nobelpreisträger Wole Soyinka vermutet, dass einige Politiker von Anfang Beziehungen zu Boko Haram pflegen. Möglicherweise gehören Sie sogar zu den eigentlichen Drahtziehern. Vielen Funktionäre des muslimischen Nordens ist der christliche Präsident Jonathan ein Dorn im Auge. Daher versuchen sie seine Politik mit Terror zu torpedieren. Im nächsten Jahr möchte Jonathan Goodluck als Präsident wiedergewählt werden. Ein Versagen bei der Befreiung der entführten MÄdchen käme den Oppositionspolitikern daher sehr gelegen.


Gemetzel in nigerianischem Dorf (07.05.2014)
Offenbar hat die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ein weiteres Massaker im Dorf Gamboru im Bundesstaat Borno im Grenzgebiet zu Kamerun verübt. Die Polizei spricht von 125 Toten, andere Quellen berichten sogar von über 200 getöteten Personen, die gewaltsam ums Leben kamen. Die Angreifer haben offensichtlich Hunderte Häuser und alle Märkte in Gamboru niedergebrannt. Ein lokaler Händler berichtet, dass viele der Opfer regelrecht dahingemetzelt worden seien. Andere seien in ihren Häusern verbrannt. Die Sekte Boko Haram will im Norden Nigerias einen islamistischen Gottesstaat errichten.

Attentat in Nigeria (Boko Haram Sekte) Gewalt in Nigeria

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Nigeria auf dem Weg zur Schwellenland Die Rückkehr der Piraten Wird der Hunger besucht? Hauptströmungen des Islam (09/2011)
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Nigeria (06/2013) Die Rückkehr der Piraten (04/2013) Wird der Hunger besiegt? (10/2011) Hauptströmungen des Islam (09/2011)


Verheerender Anschlag in Abuja (14.04.2014)
Bei zwei schwere Explosionen auf einem belebten Busbahnhof in der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind 71 Menschen getötet und 124 verletzt worden.

Attentat in Nigeria (Boko Haram Sekte) Gewalt in Nigeria


Bereits am Sonntag waren 60 Menschen bei Überfällen ums Leben gekommen. In den Morgenstunden waren die Ortschaft Amchaka und benachbarte Dörfer attackiert worden. Die Angreifer hatten Sprengsätze geschleudert und Häuser angezündet. Anschließend schossen sie auf flüchtende Dorfbewohner.


200 Tote in nicht mal einer Woche (21.02.2014)
Erneut hat die islamistische Gruppierung Boko Haram im Nordosten Nigerias gewütet.
Bei dem jüngsten Massaker starben wohl 98 Menschen; viele davon wurden geköpft oder bei lebendigen Leibe verbrannt. Die bewaffneten Kämpfer waren in den frühen Morgenstunden in die Kleinstadt vorgedrungen und hatten mehr als 1500 Häuser angezündet. Dabei wurden das Gebäude der Lokalregierung, zahlreiche Schulen, Wohnhäuser und Teile des Palastes des Königs von Bama zerstört. Der örtliche Stammesführer Kyari Ibn Elkanemi warf der fernen Regierung in Abuja ein mangelndes Interesse an dem Blutvergießen in der von den lukrativen Ölfeldern weit entfernten Region vor.

Vergangenen Sonntag hatten mutmaßliche Islamisten in dem Ort Izge im Bundesstaat Borno wahllos auf flüchtende Menschen geschossen. Bei dem Anschlag gab es insgesamt 106 Tote, unter ihnen viele Frauen und Kinder.

Die Gruppierung Boko Haram verübt seit 2009 immer wieder Anschläge meist auf Christen im muslimisch geprägten Norden des Landes. Die Islamisten wollen in der Region eine strenge Auslegung der Scharia durchsetzen


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Ziele der Welt-handelsorgani-
sation - WTO
(03/2014)
Kinderarbeit (03/2014) Fragile Staaten (02/2014) Armut in den Entwicklungs-ländern
(03/2014)

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Mehrere Tote bei Attentat auf Kirche (28.10.2012)
Bei einem Selbstmordanschlag in Nigeria sind erneut viele Menschen ums Leben gekommen. Ein Selbstmordattentäter steuerte mit seinem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug in eine katholische Kirche und sprengte es dort in die Luft. Es gab wohl mehr als 100 Verletzte. Im Anschluss an den mörderischen Anschlag kam es in Kaduna zu Vergeltungsaktionen. Überwiegend junge Christen griffen aus Rache Menschen an, die sie für Muslime hielten.

Attentat in Nigeria (Boko Haram Sekte) Gewalt in Nigeria

Mindestens 16 Tote bei Angriff auf Kirche (07.08.2012)
Bei einem Angriff auf eine christliche Kirche in Nigeria sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Die islamistische Gruppe Boko Haram hatte in der Vergangenheit mehrfach Anschläge auf christliche Kirchen verübt, vor allem im muslimisch dominierten Norden des Landes.

Mehr als 100 Tote bei Anschlägen in Nigeria
(09.07.2012)
Islamische Nomaden verüben immer wieder Angriffe auf christliche Dörfer. Bei einem Überfall auf eine Trauerfeier starben im Nordosten des Landes am Wochenende über 100 Menschen. Am Samstagmorgen haben offenbar mehr als 100 als Soldaten und Polizisten verkleidete Fulani-Nomaden mehrere von Christen bewohnte Dörfer nahe der Stadt Jos überfallen.

Nigeria. Erneutes Attentat Nigeria. Terror und Gewalt


Mindestens sieben nigerianische Christen getötet (10.06.2012)
In Biu im Nordosten Nigerias haben Angreifer aus automatischen Waffen das Feuer auf die Mitglieder einer Kirchengemeinde eröffnet. Dabei sind viele Gläubige verletzt worden. Seit Mitte 2009 starben durch Anschläge von Boko Haram in Nigeria nach Behördenangaben mehr als tausend Menschen.

Nigeria. Erneutes Attentat Nigeria. Terror und Gewalt

Mehr als 30 Tote bei Anschlag in Nigeria (03.05.2012)
Die islamistischen Sekte Boko Haram verübt regelmäßig Anschläge auf Polizei, Behörden und christliche Kirchen. Mit Sprengstoff und Gewehren bewaffnet haben unbekannte Täter auf einem Viehmarkt im Nordosten Nigerias Medienberichten zufolge mindestens 34 Menschen getötet.


Erneutes Attentat in Nigeria (29.04.2012)
Bei einem Attentat in der nigerianischen Stadt Jalingo im Osten des Landes sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Jalingo ist die Hauptstadt des überwiegend von Christen bewohnten Bundesstaates Taraba, der an Kamerun grenzt. Bei dem Bombenanschlag, der vermutlich dem örtlichen Polizeichef galt, wurde auch das Finanzministerium getroffen.

Attentat in Nigeria (Boko Haram Sekte) Gewalt in Nigeria


Islamisten töten mindestens 120 Menschen (21.01.2012)

Erneut haben Extremisten in Nigeria zugeschlagen. Bei einer Serie von Explosionen in der Stadt Kano kamen mehr als 120 Menschen ums Leben. Zu den Angriffen bekannte sich die islamistische Sekte Boko Haram.

Nigera - Attentat mit vielen Toten

Nigerias Präsident erklärt Ausnahmezustand (01.01.2012)
Nigerias Staatschef Goodluck Jonathan hat in mehreren Regionen im Norden seines Landes den Ausnahmezustand verhängt. Bei verschiedenen Anschlägen auf Christen in Nigeria sind an Weihnachten mindestens 49 Menschen getötet worden.



Entsetzen über Anschlagsserie in Nigeria (26.12.2011)
Auf mehrere meist christliche Kirchen sind an Weihnachten Anschläge verübt worden. Dabei kamen zahlreiche Menschen ums Leben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte ein Ende der religiös motivierten Gewalt in dem Land.


Was ist die Sekte Boko Haram? (25.12.2011)
Die Terrorgruppe Boko Haram bezeichnet sich selbst als nigerianische Taliban. Selbst vor Anschlägen in Nigerias Hauptstadt Abuja schreckt sie nicht zurück. Bei einem Anschlag auf das dortige UN Gebäude gab es 20 Tote. Im Jahr 2009 verwickelte die Sekte die nigerianische Armee in wochenlange Gefechte. 800 Menschen wurden dabei getötet. Der Anführer der Sekte wurde schließlich durch die Polizei hingerichtet, doch seitdem führt Boko Haram einen Rachefeldzug gegen den nigerianischen Staat. Seitdem explo-dieren immer wieder Bomben vor Militäreinrichtungen, in Biergärten und vor Kirchen meist gläubiger Christen. Boko Haram will in ganz Nigeria die islamische Rechtsprechung der Scharia durchsetzen, ihre Anhänger sind fast ausschließlich junge Muslime, ohne Bildung und ohne Job.

Leider kommt der Erdölreichtum Nigerias nicht bei den Menschen an. Viele der Nigerianer ist ohne Arbeit, sie können weder lesen, noch schreiben, und die Korruption ist einfach atemberaubend. Präsident Goodluck Jonathan hat es bislang versäumt, mit politischen und wirtschaftlichen Reformen für Ruhe im Land zu sorgen. Die Extremisten lassen sich weder mit schnellem Geld kaufen, noch mit militärischen Mitteln besiegen.

Die Anschläge der Sekte Boko Haram werden immer professioneller, häufig sind es Selbstmordattentate mit selbstgebastelten Autobomben. Der Terrorexperte Mathieu Guidère ist überzeugt, dass Boko Haram von der Al Kaida im Islamischen Maghreb mit Waffen und Geld unterstützt wird. Der nigerianische Geheimdienst möchte herausge-funden haben, dass die Kämpfer der Boko Haram Terrorgruppe bereits 2007 in Terrorcamps in Afghanistan ausgebildet worden sind. Offenbar haben sie bei den Salafisten in Algerien und Mauretanien gelernt, Bomben zu bauen. Offensichtlich gibt es auch Kontakte zwischen Boko-Haram-Kämpfern und Somalias Terrorgruppe Al Shabaab - ebenfalls einem Ableger von Al Kaida.


Anschlagsserie auf Kirchen in Nigeria (25.12.2012)
Mehrere Kirchen in NIgeria sind Ziel von Bombenanschlägen geworden. In Mandalla nahe der Hauptstadt Abuja kamen bei einer Explosion vor einer Kirche 35 Menschen ums Leben.


Islamisten töten mindestens 69 Menschen (06.11.2011)

Radikale Islamisten auf dem Vormarsch (27.08.2011)

Neuer Präsident - alte Probleme (14.07.2011)

Mindestens 25 Tote bei Angriff auf Bierlokale (27.06.2011)

Wahl in Nigeria von Gewalt überschattet (09.04.2011)

Mindestens 70 Tote bei Kämpfen gegen Islamisten-Sekte (30.12.2010)

Anschlag am Unabhängigkeitstag in Nigeria (01.10.2010)

Wie dramatisch ist die Lage tatsächlich? (27.09.2010)

Tatsächlich herrscht große Verwirrung um die vermeintliche Flutkatastrophe in Nigeria. Korrespondenten rätseln über die Meldung der Nachrichtenagentur AFP, denn vor Ort lässt sich weder eine solch große Menschenmenge auf der Flucht ausmachen, noch sind größere Zerstörungen an Dörfern erkennbar. Es scheint so, als ob absichtlich
die Meldung in Umlauf gebracht worden sei, um Hilfsgelder locker zu machen. Fakt ist, dass wohl schon seit Wochen Teile des Nordens von Nigeria nach heftigen Regenfällen unter Wasser stehen.

Millionen Nigerianer fliehen vor Überschwemmungen (25.09.2010)
In Nigeria sind nach der Notöffnung von zwei Dämmen infolge extremer Regenfälle ca. 2 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Menschen in den umliegenden Dörfern waren wohl weder vorher gewarnt noch evakuiert worden. Von den Fluten sind 5000 Dörfer betroffen. Schätzungen zufolgen wurden 90.000 Hektar Acker- und Weideflächen überschwemmt. Dabei entstand ein Schaden von ca. 22 Millionen Euro.

Überschwemmung in Nigeria


Gotteskrieger gegen einen zerfallenden Staat (05.01.2010)

"Hier war Terrorismus noch nie ein Problem" (28.12.2009)


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