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Der einst runde Vesta Tempel hütete das ewige Feuer, das
gemäß dem ältesten und heiligsten Kult niemals erloschen durfte. Leider
wurde der Tempel durch
Brände, nicht zuletzt auch wegen der im Inneren behüteten Flamme mehrfach
zerstört. Die heute noch sichtbaren Ruinen stammen
von einer Rekonstruktion nach einem Brand 191 n.Chr. Dabei wurde die Form
beibehalten, die der Tempel nach dem Brand zu Zeiten des Nero im Jahre
64 n.Chr. erhalten hatte. Der Rundtempel war Teil eines Komplexes zu dem
auch die Residenz der Priesterinnen
des Vestakultes gehörte, das sogenannte Haus der Vestalinnen. Der
Vesta Tempel
war einer der schönsten
antiken Tempel zur römischen
Blütezeit gegen Ende des 2. Jhdt nach Christus.
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