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Kaiser Hadrian, der von 117-
138 n. Chr regierte baute sich an den Abhängen
der Höhen des Tivoli einen palastartigen Landsitz. Er ließ in
dem weiten Gelände (10 km rundherum) Nachbildungen bemerkenswerter
Bauten aus allen Teilen des Weltreichs aufstellen, das er schon vor seiner
Machtübernahme intensiv bereist hatte und weiter bereiste. Außerdem
richtete er eine Akademie ein, ließ Theater und Thermen bauen und
schmückte alles mit Skulpturen, Büsten, Reliefs, Wandgemälden
und Mosaiken, die teils noch vor Ort sowie teils in römischen Museen
zu besichtigen sind.
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