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Die Via Appia war die erste römische Hauptstraße
Roms. Sie wurde nach ihrem Erbauer (Appius Claudius) und nicht, wie es
bisher
üblich war, nach ihrer
Funktion (z.B. Via Salaria - Salzstraße)oder dem Zielort (Via Praenestina)
benannt. Die ca. 540 km lange Straße führte von
Rom zum Hafen
Brindisi an der Südostküste Italiens. Hier kamen viele Reisende
aus Griechenland an, und über diese Straße erreichten sie Rom
viel schneller. Die Straße
war stabil gebaut und mit Meilensteinen versehen, so dass Soldaten ebenso
wie Reisende immer die Entfernung zur nächstgegelegenen Siedlung
wussten. Nahe Rom wurde die Straße von zahlreichen Gräbern gesäumt,
von denen noch einige Ruinen erhalten sind.
Römische Straßen bestanden aus Erd- und Steinschichten
oder Kies . Zu den Rändern
hin fielen sie ab, damit das Regenwasser schnell in die Gräben an
den Seiten abfließen konnte.
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weiter
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Bilderquellen:
Website von Bernd Liermann (s. LINKS) |
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Via
Appia bei Porta San Sebastiano
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Überreste
des Circus Maxentius
an der Via Appia
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Bis
gegen Ende des 4. Jahrhunderts vor Chr. bestanden die meisten
Römerstraßen aus nicht befestigten Wegen. Erst
später begann man, sie zu befestigen, da sie als Heereswege
die Voraussetzung für die militärische Ausdehnung
des Reiches bildeten.
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