Die Porta Nigra
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Die Porta Nigra selbst stammt aus einer Zeit (ca. 180 n. Chr.), als die Römer öffentliche Gebäude gerne aus großen Quadern (die größten wiegen hier sechs Tonnen) errichteten. Die Sandsteinquader aus dem nahen Kylltal wurden von mühlengetriebenen Bronzesägen zurechtgeschnitten (einige Sägespuren sind noch sichtbar) und ohne Mörtel aufeinandergesetzt. Allerdings verband man je zwei Steine horizontal durch Eisenklammern, die in Blei ausgegossen wurden. Eine solche Klammer ist noch im Inneren des Tores nahe der östlichen Wendeltreppe sichtbar; Rostspuren vieler ehemaliger Klammern sind noch außen zu sehen, denn im Mittelalter meißelte man tiefe Löcher, um das Metall zu rauben und einzuschmelzen. Porta Nigra in Trier
Porta Nigra Die Steinquader entgingen dem Recyclingschicksal, da sich nach 1028 der griechische Mönch Simeon als Einsiedler in den Ostturm der Porta Nigra einmauern ließ. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoß bestattet und heiliggesprochen. Ihm zu Ehren ließ Erzbischof Poppo von Babenberg in das römische Tor zwei übereinanderliegende Kirchen einbauen, die erst 1804-1809 auf Napoleons Befehl hin abgetragen wurde.
Der Name »Schwarzes Tor« ist mittelalterlich und läßt sich neben dem Zahn der Zeit auch auf umweltbedingte Verschmutzung zurückführen.
Im Inneren sind Spuren der Doppelkirche, römische Steinmetzzeichen und Datumsgraffiti zu sehen; die Aussichten auf Stadt und Tal sind bemerkenswert.

Quelle: http://redaktion.trier.de/praefectus/trier?set_tourismushttp://www.trier.de/tourismus/sehenswertes/porta.htm

Öffnungszeiten:
01. April - 30. September: 9 - 18 Uhr
01. Oktober - 30. November: 9 - 17 Uhr
01. Dezember - 19. Dezember: 9 - 16 Uhr
20. Dezember - 29. Februar: 10 - 16 Uhr
01. März - 31. März: 9 - 17 Uhr

Hinweis:
Letzter Einlaß jeweils 30 Minuten vor Schließung.


Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Blickauf die Porta Nigra von der Innenstadt aus. Blick auf die Porta Nigra
von der Rückseite
Blick auf das letzte noch erhaltene Überbleibsel der Simeon Kirche

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Schild an der Porta Nigra Blick vom Innenhof der Porta Nigra.

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Blick ins Innere der Porta Nigra vom 1. Geschoß aus. Spalt für die damalige Falltüre zum Einsperren feindlicher Truppen. Blick in den Innenhof der Porta Nigra
von einem oberen Geschoß aus.

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Nahblick auf die Porta Nigra stadteinwärts
(Rückseite der Porta Nigra)
Blick auf das oberste Geschoß der Porta Nigra.

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Blick auf den Trierer Dom vom oberen
Geschoss der Porta Nigra aus
.
Typisch römische Deckenkonstruktion
(nachgebaut)

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Die Porta Nigra diente lange Zeit als Kirche
und Begräbisstädte von Geistlichen
Säulenverzierungen aus dem Mittelalter als die Porta Nigra noch als Kirche genutzt wurde.

 Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Rückseite der Porta Nigra mit Blick auf den Simeonstift Blick in die noch erhaltene Kapelle
an der Porta Nigra

Weltkulturerbe Porta Nigra in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Blick auf die Porta Nigra im Mittelalter Die Porta Nigra mit Anbau der
Simeon Kirche im Mittelalter

Kaisertherme in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Porta Nigra in Trier
Blick auf die Kaisertherme in Trier aus römischer Zeit Blick auf die Kaisertherme in Trier aus römischer Zeit  

Kaisertherme in Trier - März 2005
Porta Nigra in Trier Porta Nigra in Trier
Blick auf die Kaisertherme in Trier
aus römischer Zeit
Blick auf die Kaisertherme in Trier
aus römischer Zeit