Die Friedel-Crafts-Alkylierung  
 

Friedel und Crafts erkannten im Jahre 1877 das Benzol und ein Halogenalkan (Alkylhalogenid) in Gegenwart von "katalytisch" wirkendem wasserfreien Aluminiumchlorid zu alkyliertem Benzol reagieren.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine elektrophile Substitution, die viele Gemeinsamkeiten mit der Bromierung von Benzol aufweist.
Aufgabe des Aluminiumhalogenids ist es, die eingesetzte aliphatische Halogenverbindung komplex zu binden und dadurch noch stärker zu polarisieren. Es entstehen dadurch positive und negative Teilladungen (s. (2) )Damit wird die kurzzeitige Bildung eines als Elektrophil wirkenden Carbo-Kations R+ begünstigt.

 

Addition vom Brom an Cyclohexen

 

 

 
Schließlich kommt es im Sigma - Komplex(s. (3) ) zu einer Protonenabspaltung und schließlich zur Rückbildung des energetisch begünstigten aromatischen Rings. ´R´ steht für eine Alkylgruppe.