1. Ammoniak und seine Herstellung
a)
Synthese vom Ausgangsstoff Wasserstoff
Wasserstoff wird über folgende Gleichungen gewonnen:
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| Erdgas |
+ Wasserdampf |
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Kohlenmonoxid |
+ Wasserstoff |
| CH4(g) |
+ H2O (g) |
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CO |
+ 3 H2 (endotherm) |
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| Erdgas |
+ Sauerstoff |
+ Stickstoff |
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Kohlenmonoxid |
+ Stickstoff |
+ Wasserstoff |
| 2 CH4(g) |
+ O2(g) |
+ 4 N2 (g) |
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2 CO(g) |
+ 4
N2(g) |
+ 4 H2(g) |
| Kohlenmonoxid |
+ Wasserdampf |
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Kohlenstoffdioxid |
+ Wasserstoff |
| CO(g) |
+ H2O (g) |
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CO2(g)
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+ H2(g) |
b)
Gewinnung von Stickstoff aus der Luft
Stickstoff wird aus der Luft mittels Gasverflüssigung
gewonnen.
Bei der Gasverflüssigung wird Luft bis unter die kritische
Temperatur bei gleichzeitiger Kompression auf den kritischen
Druck gebracht. Die kritische Temperatur beträgt bei
Luft -140°C. Das wichtigste Verfahren zur technischen
Durchfürung ist das Linde Verfahren.
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Synthesereaktion: N2+
3 H2 2
NH3
Die Synthese von Ammoniak erfolgt bei sehr hohem Druck und
einer Temperatur von 450°C in Anwesenheit eines Katalysators.

Merke:
Die Synthese von Ammoniak ist eine Gleichgewichtsreaktion.
Ein möglichst hoher Druck führt zu einer wünschenswerten Verschiebung
des Gleichgewichtes nach rechts in Richung der Produkte und
damit zu einer höheren Ausbeute.
Da
es sich um einen exothermen Vorgang handelt, führen höhere
Temperaturen zu einer Verschiebung des Gleichgewichtes nach
links in Richtung der Edukte, was nicht wünschenswert ist.
Insofern könnte eine optimale Ausbeute im Haber Bosch Verfahren
durch möglichst hohen Druck bei gleichzeitig niedrigen
Temperatur erreicht werden. Der eingesetze Katalysator (Eisen-
und Chromoxide)
erfordern jedoch eine gewisse Mindesttemperatur. Ein noch höherer
Druck wäre wegen der Diffusionsproblematik des Wasserstoffs
problematisch.
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